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Veröffentlicht am 15.05.2020

Humorvolle und gleichzeitig emotionale, mutmachende Geschichte.

Never Too Late
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Lest. Dieses. Buch. 🙌🏻

Ich habe alles daran geliebt. Den Humor. Die Ernsthaftigkeit. Die unglaublich gut verpackten Themen. Die Protagonisten. Die Handlung. Einfach ALLES.

Cover:
Die Farben und auch ...

Lest. Dieses. Buch. 🙌🏻

Ich habe alles daran geliebt. Den Humor. Die Ernsthaftigkeit. Die unglaublich gut verpackten Themen. Die Protagonisten. Die Handlung. Einfach ALLES.

Cover:
Die Farben und auch der Titel stechen direkt ins Auge und sind toll anzusehen

Schreibstil:
Wirklich wirklich schön, emotional und humorvoll geschrieben. Morgane Moncomble hat dort Humor eingesetzt wo es nötig war, und gleichzeitig konnte sie die Ernsthaftigkeit der Themen unfassbar gut beschreiben.

Handlung:
In diesem Buch verfolgen wir Jason und Zoé, die sich zufällig in einer Bar begegnen. Das eine führt zum anderen und sie landen zusammen im Bett. Die Funken springen nicht über und beide glauben, sie würden sich nach dieser Nacht nie wieder sehen. Falsch gedacht, denn die zwei stellen schnell fest, dass sie einen gemeinsamen Freundeskreis haben. Nun müssen sie irgendwie mit einander auskommen und versuchen, vor ihren Freunden nicht durchblicken zu lassen, dass sie sich bereits kennen. Die beiden kommen sich im Verlauf der Geschichte näher und irgendetwas scheint sie doch davon abzuhalten, sich wirklich aufeinander einzulassen.

Meinung:
Ich habe nicht erwartet, dass dieser zweite Teil mir nochmal mehr gefallen würde, als der Vorgänger. Was mir an diesem Buch besonders gefallen hat, waren die beiden Charakterer. Jason, der zunächst immer als der lustige, nicht gerade ernste Typ, doch so viel Tiefe hat, hat mir wunderbar gefallen. Durch seinen Humor, bei dem man einfach vorm Buch sitzt und mehr als nur ein Mal auflachen muss, hatte mich sofort in seinen Bann gezogen. Doch Jason kann auch sehr tiefgründig sein, was man in ernste Situationen gut sehen kann.

Zoé ist eine unglaublich starke, selbstbewusste Frau. Sie ist nicht auf den Mund gefallen und verteilt auch schon mal den ein oder anderen Denkzettel. Doch auch sie hat eine andere Seite. Eine, die sie zu der Person gemacht, die sie heute ist. Und es ist zutiefst berührend, heftig und einfach wahnsinnig traurig, was sie alles durchmachen musste. Nicht umsonst hat dieses Buch eine Triggerwarnung und ich finde, dass die behandelten Themen auf eine sehr emotionale Weise aufgearbeitet wurden. Es gibt Szenen, die einen förmlich wütend machen. Zoé bleibt mir als unglaublich mutige Person im Gedächtnis, die sich ihren Problemen stellt und für sich einstehen möchte.

Dieses Buch ist eine große Empfehlung von mir, aber seid euch der Triggerwarnung bewusst.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.05.2020

Ein wahnsinnig ergreifender Roman

Wenn Donner und Licht sich berühren
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Elliott’s und Jasmines Geschichte hat mich wirklich unglaublich berührt. Es war wundervoll. Es war traurig und schmerzhaft und doch hat es so viel Hoffnung gegeben.

Cover:

Wie nicht anders vom LYX Verlag ...

Elliott’s und Jasmines Geschichte hat mich wirklich unglaublich berührt. Es war wundervoll. Es war traurig und schmerzhaft und doch hat es so viel Hoffnung gegeben.

Cover:

Wie nicht anders vom LYX Verlag gewohnt, ist auch dieses Cover wieder einfach nur ein Traum!

Charaktere:

Ich kann wirklich nichts anderes sagen, als dass die Protagonisten super authentisch rüber kamen. Ich konnte alles nachfühlen, weil es einfach so echt war. Jasmine, die in ihrer jungen Art einfach nur ihrer Mutter gefallen und ihr alles recht machen wollte. Es hat ihr viel Kraft abverlangt, sich auf sich selbst zu fokussieren und das ist ihr wunderbar gelungen.

Elliott, der schüchterne, in sich gekehrte Junge. Es war einfach schmerzhaft zu lesen, was dieses Ereignis mit ihm angerichtet hat. Seine Wut, seine Trauer und seinen Schmerz hat die Autorin unglaublich gut auf den Punkt gebracht, wie ich finde. Und auch seine Entwicklung war toll zu lesen.

Die Nebencharaktere waren ebenfalls großartig. Und ich bin froh, dass die Protagonisten so fürsorgliche, liebe Freunde und Familien haben.
Schreibstil:

Es war emotional und fesselnd. Man fliegt wirklich nur so durch die Seiten und möchte diese Geschichte weiter und weiter lesen.

Meinung:

Diese Geschichte war die beste, die ich von Cherry bisher gelesen habe. Sie hat mich emotional wirklich mitgenommen, ich habe oft Tränen verdrücken müssen und wollte so sehr, dass sich alle gut fühlen. Manchmal konnte ich diesen Schmerz selbst kaum ertragen, so gut und authentisch war er beschrieben.

Ich liebe alles an dieser Geschichte! Eine einzige Sache hätte ich mir noch gewünscht, und es hat was mit Jason und Kelly zutun, aber ich möchte nichts verraten.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.04.2020

Nett für Zwischendurch

Save Me
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Da mir die Again-Reihe von Mona Kasten sehr gefallen hat, dachte ich mir, dass ich doch mal wenigstens in den ersten Band der Save Reihe reinhören kann.

Die Story konnte mich irgendwie so gar nicht packen ...

Da mir die Again-Reihe von Mona Kasten sehr gefallen hat, dachte ich mir, dass ich doch mal wenigstens in den ersten Band der Save Reihe reinhören kann.

Die Story konnte mich irgendwie so gar nicht packen leider. Ich habe aufgrund des Anfangs irgendwie mehr erwartet und nicht bekommen.

Die Charaktere kamen mir durch ihre Handlungen und generell wie sie beschrieben wurden, sehr sehr jung vor. Die Protagonisten selbst haben mich oftmals sehr an Rory und Logan aus Gilmore Girls erinnert, nur dass mir die beiden Seriencharaktere im Gegensatz sehr gefallen haben.

Ich hätte mir mehr zu Lydia gewünscht. Gegen Ende kam dann zwar auch etwas mehr, aber es wirkte sehr konstruiert und vorhersehbar, leider.

Die Sache mit Ruby und James ging mir einfach auch viel zu schnell (was vielleicht auch daran liegen könnte, dass das Hörbuch gekürzt war, ich weiß es nicht).

Im Großen und Ganzen ist es für mich eine süße Geschichte für Zwischendurch, konnte mich für den zweiten Band aber nicht genug begeistern.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.04.2020

Sehr spannendes Thema und eine wunderbar humorvolle und zugleich ernste Geschichte

Sexsomnia
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"Es ist nicht immer alles schwarz oder weiß, richtig oder falsch und Wahrheit oder Lüge. Auch das, was dazwischen liegt, macht die Entscheidungen aus, die wir treffen, und bestimmt zum großen Teil unser ...

"Es ist nicht immer alles schwarz oder weiß, richtig oder falsch und Wahrheit oder Lüge. Auch das, was dazwischen liegt, macht die Entscheidungen aus, die wir treffen, und bestimmt zum großen Teil unser Handeln."

Durch eine Bookstagramerin bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden, weil das Thema super spannend klang. Ich hatte bisher nichts über diese Art von Schlafstörung gehört und fand es interessant mehr darüber zu erfahren.

In dem Buch geht es um Abigail und Jayden, die sich bei einem Vorstellungsgespräch hätten treffen sollen. Alles kommt anders, und Abi zieht ihre Bewerbung zurück. Das lässt der erfolgreiche und ehrgeizige Jayden nicht auf sich sitzen und möchte Abby aufgrund ihrer Schlagfertigkeit und auch wegen ihres anziehenden Auftretens trotzdem unbedingt einstellen. Auch Abi fühlt sich zu Jayden hingezogen, und genau dort liegt das Problem. Sie möchte sich auf keinen Fall auf ihn einlassen, denn sie hat mit anderen Dingen zu kämpfen, als sich Gedanken um diesen attraktiven Mann zu machen.

Alle Charaktere in diesem Buch waren grossartig. Besonders Abi mit ihrer Schlagfertigkeit und ihrer Ironie konnte mich direkt von sich überzeugen. Sie ist sehr tough und lässt sich nichts gefallen. Aber dennoch hat sie ein gutes Herz und kann auch verzeihen.

Jayden ist sehr von sich selbst überzeugt und oftmals echt drüber. Er ist sehr stolz auf das was er erreicht hat und kann es auch wirklich sein. Doch auch er hat mit Dingen zu kämpfen, die er verbergen will. Hin und wieder war er sehr anmaßend, aber das wird ihm in Situationen schnell klar und er bereut es.

Jays Schwester Jess und auch Abi Schwester Alice waren wirklich wirklich toll. Die beiden sind wie Anker für die jeweiligen Protagonisten und waschen ihnen gehörig den Kopf, wenn sie sich wiedermal unmöglich benehmen.

Die Dialoge waren mit viel Humor, Witz aber auch Ernsthaftigkeit geschrieben.

Zum Thema: ich fand, dass die Schlafstörung sehr gut beschrieben wurde. Ich habe viel darüber erfahren können und auch wie stark Abi damit umgeht und sich „ihren Dämonen“ stellt, fand ich klasse. Es wurde sehr sensibel behandelt, wie ich finde und der Autorin ist es auf jeden Fall gelungen, mir dieses Thema näherzubringen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.04.2020

Schön gewähltes Thema, aber leider nicht so umgesetzt, wie erwartet.

Only you – Alles beginnt in Rom
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Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, da mich die Thematik rund um das Tanzen und dann noch die Stadt Rom total interessiert hat.

Inhalt:

Man lernt Letty und Alf in einem Sprachkurs kennen. Beide ...

Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, da mich die Thematik rund um das Tanzen und dann noch die Stadt Rom total interessiert hat.

Inhalt:

Man lernt Letty und Alf in einem Sprachkurs kennen. Beide sind nach Rom gekommen, da sie zuhause ihre eigenen Probleme nicht mehr losließen und sie fliehen wollten. Sie kommen sich durch das Tanzen, das beide lieben, näher, doch die gemeinsame Leidenschaft und eine neue Stadt lösen bekanntlich keine Probleme.

Charaktere:

Letty empfand ich anfangs als eher unsympathisch, da sie sich sehr abzukapseln versucht hat. Jedoch, sobald sie zusammen mit Alf unterwegs war, fand ich es schön, wie sie sich geöffnet hat und man ihr wahres Ich kennenlernen konnte.

Alf wirkte von Anfang an sehr extrovertiert und selbstbewusst. Ihm macht es nichts aus Fehler zu machen, er ist bereit aus ihnen zu lernen. Doch irgendwann, als die Sache mit Gina mehr aufgeklärt wurde, fand ich ihn feige. Es war nicht fair, wie er sich beiden Frauen gegenüber verhalten hat.

Meinung:

Bereits zu Anfang hatte ich Schwierigkeiten, mich in die Geschichte einzufinden. Was vor allem an der gewählten Erzählform liegt. Die 3. Person finde ich unfassbar schwierig umzusetzen. Ich hatte kein Gefühl für die Protagonisten. Konnte sie mir nicht vorstellen und konnte auch hin und wieder ihre Handlungen nicht nachvollziehen.

Die Geschichte hat sich im Verlauf einfach zu sehr gezogen. Weshalb ich oftmals die Lust verloren habe, überhaupt weiterzulesen.

Was mich ebenfalls unfassbar gestört hat, waren diese vielen vermeidbaren Fehler in dem Buch. Sei es Rechtschreibung oder aber auch Syntax. Ich wurde dadurch total oft aus dem Lesefluss geschmissen und fand es schade, da sowas, wie bereits gesagt, vermeidbar gewesen wäre.

Was ich jedoch toll an dem Buch fand, war die Beschreibung Roms, die erwähnten Orte wurden toll aufgegriffen und besonders in Verbindung mit dem Tanzen hatte ich ein schönes Gefühl und konnte mir die Situation gut vorstellen.

Im Großen und Ganzen konnte mich das Buch leider bis auf sehr wenige Ausnahmen trotzdem nicht überzeugen. Da hat es das letzte Viertel des Buches, welches ich tatsächlich schön fand, da es viel um das Tanzen und den neuen Alltag von Alf ging, leider nicht rausreißen können.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere