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Veröffentlicht am 17.04.2021

Mein Lieblingsbuch aus der Reihe

The Goal – Jetzt oder nie
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In diesem Buch geht es um die ehrgeizige Sabrina und den liebenswerten Familienmensch Tucker. Während sie Angst vor der Liebe hat strebt der Junge Hockey Spieler danach. Das alles so schnell passieren ...

In diesem Buch geht es um die ehrgeizige Sabrina und den liebenswerten Familienmensch Tucker. Während sie Angst vor der Liebe hat strebt der Junge Hockey Spieler danach. Das alles so schnell passieren kann, hat allerdings keiner der Beiden erahnt.

Ich kann gar nicht ausdrücken, wie sehr ich dieses Buch liebe, es ist auf jeden Fall mein Lieblingsteil der Off- Campus Reihe und das obwohl ich ebenso ein großer fann von Garrett&Hannah und Grace&Logan war. Schon nach dem krassen Trailer am Ende von Deans Buch, war ich schon so sehr gespannt auf das nächste Buch, vor allem, da ich schon immer ein riesen Fan von Tucker war, denn bekanntlich sind stille Gewässer ja tief. Tucker ist seit diesem Teil mein Lieblingsboy von den Hockey Spielern, denn er ist nicht nur unfassbar charmant und sexy, sondern auch sehr aufmerksam. Er weiß meistens Bescheid und schafft es dennoch Geheimnisse zu bewahren, er engt niemanden ein und gibt Sabrina ihre benötigte Zeit, die ziemlich lange ist. Er ist durch und durch ein Gentleman sei es im Umgang mit seinen Exfreundinnen, seinen One-Night-Stands oder Sabrina. Vor allem bei Sabrina gibt er sich besonders viel Mühe, aber trotzdem akzeptiert er ein Nein und stellt so die Bedürfnisse von anderen vor seine eigenen. Ich war von der ersten Seite an ein Fan von ihm. Er ist sehr romantisch veranlagt und kümmert sich unglaublich süß um Sabrina und schafft es dabei trotzdem ihr genug Raum zu geben und auch auf ihre Bedürfnisse zu achten. Er ist einfach die perfekte Mischung aus spaßigem Charmeur und wohlerzogenem Gentleman. Doch in diesem Buch habe ich auch endlich wieder die Protagonistin geliebt! Auch wenn Sabrina sehr schwierig herüberkommt und teilweise mit ihrer verschlossenen Art einfach nur gemein wirkt, kann ich sie in vielen Belangen verstehen. Sie hat es wirklich schwer Zuhause und ich finde es bewundernswert, wie sie es schafft, zwei Jobs zu haben, ihren Wunsch eine Anwältin zu werden erstrebt und nebenbei auch noch all die schrecklichen Leute in ihrem "Zuhause" aushält. Wenn man genau hinschaut merkt man auch, dass viele ihrer coolen Sprüche eine abweisende Fassade bilden sollen, die die Menschen abschreckt. Ich konnte mir schon nach ihren Gastauftritten in den anderen Büchern denken, dass ihr Hass auf Dean von etwas tieferem kommt und ganz ehrlich, so sehr wie sie unter ihren Geldproblemen leidet, kann ich verstehen, dass es ihr schwerfällt mit einer Person gut auszukommen, die genau das einfach so bekommt, für das sie jahrelang ehrgeizig und fleißig gearbeitet hat. Sie muss für alles was sie in ihrem Leben hat hart kämpfen und dann wird auch noch erwartet, dass sie einem anderen applaudiert, der alles einfach so in den Schoß gelegt bekommt (zumindest wirkt es auf sie so). Dean hat sich für mich nach dieser kleinen Szene schon wieder selber ins Aus geschossen, wie er reagiert hat, konnte ich gar nicht nachvollziehen, er wird leider die Rolle als least-favourite behalten. Sabrina hat definitiv die schlimmste Geschichte und deshalb kann ich auch nachvollziehen, warum es ihr so schwer fällt Hilfe anzunehmen, wenn sie doch jahrelang immer nur auf sich alleine gestellt war. Sie ist es eben nicht gewohnt, dass da jemand ist, der für sie da ist und das nicht nur aus einem Pflichtgefühl, sondern weil er sie liebt. Mich hat diese Geschichte deswegen besonders gerührt, weil die einen tollen Mann, wie Tucker es ist so sehr verdient hat. Schon alleine ihre Liebesgeschichte ist so unfassbar süß, wie es langsam Schritt für Schritt ernster wird und sie sich immer mehr öffnet und ihm so weit vertraut, dass sie ehrlich über ihre Lage zuhause reden kann. In anderen Momenten finde ich es einfach nur herzzerbrechend, wie Sabrina denkt, dass sie Tuckers Leben ruiniert und alleine die Schuld trägt. Sie versucht immer rücksichtsvoll zu sein und ihre Mitmenschen so wenig wie möglich zu belasten und geht daran selber fast kaputt. Ich kann einfach nicht verstehen, wie nach alldem Leute immer noch sagen können, dass sie "bitchy", gemein und rücksichtslos ist.
Ich bin deshalb so froh, dass Tucker ihr zeigt, wie stark sie zusammen sind und das dieses Leben zwar nicht so geplant war aber trotzdem auf seine eigene Art perfekt sein kann.
Fazit: Ich liebe dieses Buch so sehr und es ist definitiv das romantischste, berührendste und liebevollste Buch in dieser Reihe, das jeder unbedingt lesen sollte. Tucker und Sabrina sind meine Definition von Liebe!

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.04.2021

Enttäuschend im Gegensatz zu den anderen Teilen

The Score – Mitten ins Herz
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In diesem Buch geht es um den sexuell sehr aktiven Dean, der auf Allie trifft und sie nicht mehr vergessen kann.

Nach den ersten beiden, so gelungenen Teilen, habe ich mich tierisch auf Deans Geschichte ...

In diesem Buch geht es um den sexuell sehr aktiven Dean, der auf Allie trifft und sie nicht mehr vergessen kann.

Nach den ersten beiden, so gelungenen Teilen, habe ich mich tierisch auf Deans Geschichte gefreut, vor allem, da er mir immer recht sympathisch war. Seine versauten Sprüche kamen immer im richtigen Moment und ich konnte mir das Lachen nur selten verkneifen. Leider war er in seiner eigenen Geschichte meiner Meinung nach ein wenig zu übertrieben, seine Sprüche waren nur noch versaut und nicht mehr lustig und alle drei Seiten kam eine Sexszene. Eine ausführliche. Als Liebesroman würde ich dieses Buch eher nicht bezeichnen den im Buch gab es vielleicht gerade einmal 1 oder 2 romantische Szenen. Was mir allerdings sehr gut gefallen hat, war sein Umgang mit seinen "Schülern", schon vom ersten Anblick an, dachte ich mir, dass er einen perfekten Lehrer abgeben würde. Schon in den vorherigen Büchern hat man gemerkt, wie sehr er es genießt Hunter unter seine Fittiche zu nehmen, in diesem Buch sieht man allerdings auch noch einmal genau, wie er den Kindern etwas beibringt und ein Freund für sie ist. Sein Charme wirkt wohl nicht nur bei Studentinnen. Ich finde auch gut, dass es einen aus der Gruppe gibt, der kein Profi werden will/ wird, denn das macht es einfach realistischer und dieser Job würde ihm vermutlich auch nicht so sehr liegen, wie ein anderer. Besonders herzerwärmend finde ich hier auch den Support seiner Familie, die wirklich das totale Gegenteil vom Reichenklischee ist. Sie sind immer für einander da und verklemmt sind sie keinesfalls. Die Szenen mit Deans Familie waren auf jeden fall Highlights des Buchs. Deans ehrliche Art gefällt mir ebenso, auch wenn ich sonst nicht richtig mit ihm warm werden konnte, ist das eine tolle Charaktereigenschaft, die ich sehr an ihm gemocht habe. Sonst war er mir einfach zu sehr gefangen in dieser perfekten Welt und ich konnte auch nichts so richtig anfangen mit seiner Dauergeilheit. Vor allem als er diese berührende Rede von Allies Vater nicht einmal richtig an sich herangelassen hat, dachte ich wirklich er kennt kein anderes Gefühl. Er ist aber nicht der einzige Charakter, der mich in diesem Buch nicht so richtig überzeugen konnte. Denn auch Allie war leider auch eher nicht nach meinem Geschmack. Ihre dramatische Art fand ich anfangs noch ganz witzig, mit der Zeit ist diese aber verschwunden und immer mehr wurde sie zu einem Dean, der die ganze Zeit nur an das Eine denkt. Ihr Charakter wurde auch sonst mit der Zeit sehr widersprüchlich und von der anfänglichen selbstbewussten starken Frau, die endlich bereit ist für das einzutreten, was gut für sie ist, blieb nicht mehr allzu viel übrig. Denn im Gegenteil sie scheint immer abhängig zu sein und auch nach einigen Wochen habe ich da leider keinen Unterschied erkennen können. Anstatt ehrlich zu sein, wie Dean, war sie zusätzlich nicht wirklich bereit ehrlich zu reden und diese fehlende Kommunikation hat man auch deutlich gespürt. Denn auch noch in der Mitte des Buchs, konnte ich in der Beziehung nicht wirklich Harmonie ausmachen. Allerdings finde ich es trotzdem mutig von ihr, ihr Traum zu verfolgen auch entgegen all der skeptischen Personen, die überzeugt sind, dass sie es nicht weit bringen wird. Solche künstlerischen Jobs werden in der Gesellschaft meistens ja auch nicht wirklich genug anerkannt, deshalb ist es wirklich stark von ihr, diesem Druck standzuhalten.
Die Themen in diesem Buch (Slutshaming, der Umgang mit Trauer) waren auch nicht wirklich tiefgründig ausgearbeitet und konnten mich deshalb im Gegensatz zu den anderen Büchern nicht wirklich berühren. Das finde ich sehr schade, denn es hätte viele Möglichkeiten gegeben dem Buch mehr Inhalt zu verleihen. Ich hoffe jetzt einfach, dass es nicht eine sexuelle Steigerung zu jedem Buch gibt, denn dann wird meine Vorfreude auf Tuckers Geschichte auf jeden Fall gedämpft. Bis jetzt finde ich nämlich, dass er ein sehr interessanter Charakter ist, ebenso wie Sabrina, die ich seit der ersten Szene mit Dean schon sympathisch fand.
Fazit: Dieses Buch war für mich leider ein negativer Ausreißer aus der Reihe, da es mir persönlich zu sexuell und wenig romantisch war. Ich kann es daher nicht wirklich weiterempfehlen, werde aber auch die Geschichte von Tucker und die Briar U Serie weiterlesen.

  • Cover
  • Erzählstil
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Veröffentlicht am 15.04.2021

Endlich wieder am Briar Campus

The Mistake – Niemand ist perfekt
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In diesem Buch geht es um den Frauenheld John Logan, der nun sein Schicksal selbst in die Hand nehmen muss und um Grace, seinen zufälligen One-Night- Stand kämpfen muss.

Ich habe mich total gefreut, ...

In diesem Buch geht es um den Frauenheld John Logan, der nun sein Schicksal selbst in die Hand nehmen muss und um Grace, seinen zufälligen One-Night- Stand kämpfen muss.

Ich habe mich total gefreut, endlich wieder zurück an den Briar Campus zu dürfen, denn die Geschichte von Hannah und Garret habe ich schon vor längerer Zeit gelesen. Anfangs war ich ein wenig skeptisch, da ich das Konzept, dass er in Hannah verliebt ist nicht ganz so ansprechend fand. Das hat Elle Kennedy aber hervorragend und glaubwürdig gerettet. Im letzten Buch hat mir Logan eher ein wenig leid getan, in diesem habe ich ihn aber auf jeden Fall zu schätzen gelernt. Man hat recht schnell gemerkt, dass der Frauenheld eigentlich nur zu seiner Fassade gehört und der kümmernde Familienmensch sein wahres Ich ist. Er hat nicht aufgegeben und sobald er wusste, was er will, war er bereit dafür zu kämpfen. Das hat die Geschichte auch noch realistischer gemacht und ich war umso mehr ein Fan von Grace und Logan. Was aber zu einem großen Teil auch an Grace lag. Sie ist einfach eine der sympathischsten Romance- Protagonistinnen von denen ich je gelesen habe. Kein unbegründetes und naives halten, doch trotzdem eine liebenswerte, süße Art. Sie verzeiht nicht sofort, ist allerdings nach einer bestimmten Zeit bereit so viel Stärke zu zeigen und Menschen eine zweite Chance geben, wenn sie sieht, dass sie sie verdienen (auch wenn ich das bei Ramona nicht so empfinde). Vor allem ihre verplapperten und tollpatschigen Szenen machen sie mir unglaublich sympathisch, denn diese wirken 0 gekünstelt, sondern ausgesprochen authentisch.
Was man von Ramona aber auf keinen Fall sagen kann, weswegen ich auch das Ende im Bezug auf sie nicht wirklich mochte. Ich hoffe, dass jeder Mensch, der eine Ramona in seinem Leben hat sie los wird. Eine Person, die dich immer wieder verletzt, dich hintergeht und mehrmals Sachen gegen deinen Willen tut, ist nicht deine Freundin. Als Ramona dann sogar noch so dreist war das Opfer zu spielen und Grace ein schlechtes Gewissen einzureden war sie bei mir ganz unten durch. Ihre manipulative Art ist einfach nur toxisch und bloß weil sie nun andere Schwierigkeiten hat, ist das keinen Grund ihr zu vergeben oder sogar die Freundschaft wiederzubeleben.
In diesem Buch wurde ebenfalls ein weiteres wichtiges Thema aufgegriffen, und zwar Alkoholsucht. Ich finde es wurde sehr gut und realitätsgetreu damit umgegangen es wurde klar gemacht, dass die betroffene Person selbst einsehen muss, dass dies keine Möglichkeit ist und das sie selber etwas verändern muss. Die geliebten Personen können eine Verbesserung nicht erzwingen, sondern einzig und alleine eine Unterstützung sein.
Zum Glück musste Logan da nicht alleine durch und hatte Grace an seiner Seite. Die Beiden sind einfach unfassbar süß. Schon nach dem ersten Treffen haben nur so die Funken gesprüht. Man merkte auf jeden Fall, dass die Beiden sich stark zueinander hergezogen fühlen, anfangs wirkt es allerdings sehr sexuell, während es zum Schluss hin auch noch sehr gefühlvoll und ehrlich wird. Vor allem die letzten Kapitel haben mir deshalb gut gefallen, da man merkt, dass diese Liebe viel tiefer als körperlich geht und wirklich starke Gefühle im Spiel sind. Was man auch an den süßen großen Gesten merkt, die durch das Buch verstreut sind und jedes Mal ein warmes Gefühl im Herz erzeugen.
Obwohl das Buch weniger Hockey enthält, bekommen wir schon eine kleine Vorschau auf Deans Story (mit der ich gleich beginnen werde), die mich schon jetzt total neugierig macht. Zusätzlich natürlich glorreiche Hanna und Garret Momenten, denn diese Charaktere bringen es immer wieder erneut auf den Punkt und ihre Geschichte lässt mich wirklich aufrichtig an die wahre Liebe glauben.
Fazit: Wer Lust auf eine sexy, gefühlvolle Geschichte hat, die jede Menge süßer Momente aufweist und mit einem lockeren Schreibstil mitreißt, sollte auf jeden Fall dieses Buch lesen.

  • Cover
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Veröffentlicht am 14.04.2021

Ein unbekanntes Fantasy Highlight

Black Blade
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Als ich diese Reihe gesehen habe, wollte ich sie unbedingt lesen, da ich schon sehr viel gute über Jennifer Estep gehört habe, die Reihe an sich war mir aber nicht bekannt. Auch in den sozialen Medien ...

Als ich diese Reihe gesehen habe, wollte ich sie unbedingt lesen, da ich schon sehr viel gute über Jennifer Estep gehört habe, die Reihe an sich war mir aber nicht bekannt. Auch in den sozialen Medien ist dieses Buch nicht häufig aufzufinden, im Gegenteil zu zahlreichen Jennifer Estep-Fans. Ich hoffe, dass das sich noch ändern wird den dieses Buch ist ein großartiger Auftakt für eine vielversprechende Fantasy-Reihe mit Magie.
Der Schreibstil in diesem Buch ist sehr angenehm und wenn man einmal ins Lesen vertieft ist möchte man das Buch gar nicht mehr weglegen. Ich habe es in 2 Tagen fertiggelesen und das sogar unter der Woche (jaja Applaus für mich). Vor allem durch die Bezüge zur uns bekannten Welt wirkt das Buch authentischer, da sie problemlos in die Geschichte einfließen und man selbst sich dann eher mit Lila identifizieren kann. Was mir an dem Schreibstil auch noch besonders gut gefallen hat, ist die Ortbeschreibung. Cloudburst Falls wird in unterschiedlichen Szenen immer wieder mit neuen Details beschrieben und nach und nach bildet sich ein klares Bild in der Vorstellung. Man fühlt sich trotz all der feindseligen Kreaturen mit der Zeit, gleich nach dem öffnen des Buchs, wie Zuhause.
Doch nicht nur der Schreibstil konnte mich überzeuge, auch die Handlung hat mir gefallen, allerdings muss ich gestehen, dass sie der einzige Aspekt war, denn ich noch nicht für ganz vollkommen ansehe. Es war für mich persönlich schon nach zwei Andeutungen klar, wer dahinter steckt und das ist eigentlich nicht wirklich typische für mich, da ich nicht wirklich während dem Lesen ermittle, ich mag es nämlich überrascht zu werden. Ich weiß nicht ob ich in dieser Geschichte einen kleinen Genius-Moment hatte oder ob der Plot eben doch etwas vorhersehbar. Mir persönlich hat da noch ein bisschen der brutal schockierende Twist gefehlt, ich kann mir aber vorstellen, dass es in den folgenden Bücher noch eine Steigerung geben wird, denn das war ja erst einmal nur der Anfang. Außerdem hätte ich mir noch eine genauere Erklärung für die Kräfte-Sache gewünscht, denn vor lauter besonderer Kräfte, konnte ich gar nicht so wirklich wahrnehmen, was normal ist und was abnormal. Dafür kam ich aber was die Kampfszenen angeht vollkommen auf meine Kosten. Die Szenen in diesem Buch sind sehr detailliert und spannend beschrieben und man kann sie sich auf jeden Fall gut im Kopf vorstellen und mit fiebern. Normalerweise bin ich kein großer Fan von endlosem Schwertgefuchtel, aber dieses Buch konnte mich sogar dazu bringen die Kampfszenen zu genießen. Ein andere kleine Unreinheit im Plot, war allerdings (ich weiß nicht ob ich die Erklärung aber nicht auch einfach überlesen habe, wenn ja klärt mich bitte auf) warum konnte Lila nicht gleich das Vorhaben und den Verräter mit ihrem Seelenblick enttarnen, sie hat doch so oft mit ihm gesprochen?
Im Gegensatz zum Plot finde ich die Charaktere aber makellos. Ich bin ein riesen Fan von Lia! Jeder der Kaz und Inej liebt, sollte einen Fanclub für Lila gründen, denn sie ist einfach die perfekte Mischung dieser Charaktere und in einer Alternativen Welt, könnte sie durchaus als ihre Tochter durchgehen. Mit ihren gewieften, teilweise feindseligen und mit trockenem Humor gewürzten Sprüchen, gehört sie ab jetzt definitiv zu meinen Lieblingsprotagonistinnen. Sie hat viel durchgemacht in ihrem Leben, hat daraus aber ihre Stärke gezogen und nicht aufgegeben. Es ist sogar noch eine wundervolle Beziehung zu Mo entstanden, die mich immer beim Lesen ganz glücklich macht. Ihr spielerisches Necken und die einnehmende Sorge um den jeweils anderen sind einfach sowas von herzig. Im allgemeinen haben die Charaktere in diesem Buch sehr tiefgehende und bedeutende Beziehungen zu einander, was dazu führt, dass man sich wie in einer großen Familie führt. Meine Lieblingsteams sind auf jeden Fall Mo/Lila, Felix/Devon, Devon/Lila und Felix/Lila, ich hoffe aber das im nächsten Buch noch viel Felix/Devon/Lila Content auf mich wartet denn die drei zusammen können nur iconic sein! Was jetzt allerdings viele enttäuschen wird, in dieser Buchreihe gibt es bis jetzt noch keinen dunklen, unmoralischen Badboy mit der Schwäche für ein bestimmtes Mädchen, denn Devon ist auf jeden Fall etwas mysteriös doch man merkt, dass er ein durch und durch reines Herz hat, für mich ist das allerdings auch mal eine willkommene Abwechslung. Ich finde seinen Charakter nämlich trotzdem sehr spannend. Und wer weiß vielleicht kommt noch ein neuer dazu oder mein insgeheimer Wunsch wird noch war, Blake verändert sich (ja lasst mich nur träumen): .
Fazit: Ich kann das Buch auf jeden Fall an Leser empfehlen, die einmal von den Klassikern wie Sarah J. Maas, Holly Black und Cassandra Clare wegkommen wollen, aber trotzdem eine anspruchsvolle Reihe lesen wollen. Ich denke auch Leigh Bardugo Fans wären hiermit gut beraten. Doch Achtung! Große Suchtgefahr durch Cliffhanger am Kapitelende und viele mögliche Kopfgespenster, was die Theorien angeht.

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Veröffentlicht am 12.04.2021

Süßer Roman, perfekt für den Sommer!

Ich und die Walter Boys
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Da dieses Buch im Englischen sehr bekannt ist, habe ich mich dazu entschlossen es zu lesen und es eignet sich auf jeden Fall perfekt um in richtige Sommerlaune zu kommen. In dieser Geschichte geht es nämlich ...

Da dieses Buch im Englischen sehr bekannt ist, habe ich mich dazu entschlossen es zu lesen und es eignet sich auf jeden Fall perfekt um in richtige Sommerlaune zu kommen. In dieser Geschichte geht es nämlich nicht nur um die Liebesbeziehung sondern auch die familiäre Liebe verbunden mit dem finden einer neuen Familie. Mir hat der Roman aufgrund der wohligen und familiären Atmosphäre bei den Walters ausgesprochen gut gefallen. Jeder der 12 Jungen ist einzigartig und hat etwas an sich was ihn sympathisch, wie auch besonders macht. In vielen coolen, amüsanten Szenen wird einem das Leben in einer Großfamilie schmackhaft gemacht und man kann sich perfekt nach Colorado träumen. In der aufgeweckten, herzlichen Familie von George und Katherine habe ich mich vom ersten Moment an ebenfalls wohl gefühlt und auch ich konnte nicht anders als für den ein oder anderen Walter Bruder zu schwärmen. Ich hätte mir auch gerne gewünscht, dass es eine ganze Reihe von den Walter Jungs gibt, denn diese Familie wird einfach nicht langweilig und von einem Buch habe ich auf jeden Fall noch nicht genug von dem Walters Clan. Während die Jungs in diesem Buch mehr als liebenswert dargestellt werde, haben mich die weiblichen Charaktere eher weniger angesprochen. Sie sind alle sehr klischeehaft und vor allem Jackies Freunde können anscheinend über nichts anderes als Jungs nachdenken, was ich sehr schade finde. Meiner Meinung nach sollten 17- jährige Mädchen auch über andere Sachen reden können als einzig und allein, welcher Junge der hotteste oder süßeste ist. Vor allem bei Riley und Heather wirkte es mir einfach zu überzogen und als hätten sie eine ungesunde Obsession von Jungs. Mit der zeit wurden mir diese Szenen einfach zu kindisch und nervig. Ich denke diese Bestätigung, dass sich das Leben eines Mädchens nur um Jungs dreht ist in einem Buch, dass vor allem auch jüngere Mädchen anspricht eher irreführend. Ich bin nämlich der Meinung, dass ein Mädchen/eine Frau im Leben auch andere Ziele, als einzig einen Mann/Jungen abzukriegen, haben sollte.
Jackie hingegen war mir etwas sympathischer, ich konnte mich besser in sie hineinversetzen und auch wenn ich an vielen Stellen anders gehandelt hätte, waren ihre Entscheidungen immer noch nachvollziehbar. Ich konnte verstehen, warum sie anfangs überfordert war und ihr streben nach Ordnung finde ich auch keinesfalls verkehrt. Vor allem Cole half ihr ja auch etwas lockerer zu werden und so ging es auch nicht ins Übertriebene und sie konnte ihr Perfektionismus auf ein gesundes Maß reduzieren.
Anfangs habe ich mich schon wahnsinnig gefreut, dass der schüchterne, leicht nerdige Bruder auch mal eine Chance bekommt, da mir Alex sehr sympathisch war. Daher fand ich es ein wenig schade, dass es am Ende eher ein Ego Problem war, dass zu allem geführt hat. Mich hat das auf jeden Fall an die Geschichte "The Badboy and the Tomboy" erinnert. Was allerdings nicht unbedingt etwas schlechtes war, da ich dieses Buch sehr mochte. Für Cole hingegen konnte ich mich auch bis zum Schluss nicht so richtig begeistern, auch er ist eben dem typischen Badboy Klischee entsprungen und zählte für mich persönlich eher zu einer der langweiligeren Persönlichkeiten im Walter Haus, ich muss aber trotzdem zugeben, dass er Jackie gut tut.
Der Schreibstil war sehr angenehm und ich bin gerade so durch die Seiten geflogen, es wurde einfach nicht langweilig. Diesbezüglich fand ich auch die Bekanntmachung mit den 12 Jungs sehr angenehm, da man nicht überfordert wurde und den Überblick nicht verlor.
Fazit: Dieses Buch ist der perfekte Read für den Sommer und ich bin sicher, dass die herzliche Familie der Walters auch euch Freude bereiten wird.

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