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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.08.2025

Eindrücklich

COLD CASE - Das letzte Bild
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Südschweden: Im Internet taucht das Foto des Mädchens Jenny Ramsvik auf, das seit siebzehn Jahren spurlos verschwunden ist. Dieser Fall hat die schwedische Kommissarin Tess Hjalmarsson, die als Expertin ...


Südschweden: Im Internet taucht das Foto des Mädchens Jenny Ramsvik auf, das seit siebzehn Jahren spurlos verschwunden ist. Dieser Fall hat die schwedische Kommissarin Tess Hjalmarsson, die als Expertin für Cold Cases gilt, nie losgelassen. Doch schon bald erscheint das Foto einer weiteren vermissten Frau auf der Internetseite Murderpix. Wer stellt diese Fotos ein und gibt es womöglich noch mehr Opfer?
Die Handlung basiert auf realen Fällen, was das Geschehen umso eindrücklicher wirken lässt.

Veröffentlicht am 03.08.2025

Nichts für Sensible

Narbensommer #Thriller
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Der 2. Fall des Ermittlerduos Marc Davids und Zoé Martin führt sie ins Frankfurter Rotlichtmilieu. Der brutale Mord an einer albanischen Prostituierten markiert der Beginn eines gnadenlosen Bandenkriegs ...



Der 2. Fall des Ermittlerduos Marc Davids und Zoé Martin führt sie ins Frankfurter Rotlichtmilieu. Der brutale Mord an einer albanischen Prostituierten markiert der Beginn eines gnadenlosen Bandenkriegs zwischen der albanischen Mafia und den ,,Wölfen“, einer Rockergruppe. Die Atmosphäre ist aggressiv und aufgeladen, die Stadt scheint im Chaos zu versinken. Auch die Nerven der beiden Ermittler liegen blank, da ihnen mit Bernd Konstantin ein Kriminaloberkommissar zugeteilt wird, dessen Methoden mehr als fragwürdig erscheinen.
Ein spannender und verzwickter Fall, der aber eine ziemlich düstere und brutale Atmosphäre schildert und den Leser nicht schont. Also nichts für sensible Gemüter!

Veröffentlicht am 03.08.2025

Täter oder Opfer?

Gerächt sein sollst du
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Im Hafenbecken des finnischen Küstenorts Kristinestad wird die Leiche des siebzehnjährigen Jonas Snellman gefunden. Da der Junge ein ziemlicher Außenseiter war, deutet einiges auf Selbstmord hin. Doch ...

Im Hafenbecken des finnischen Küstenorts Kristinestad wird die Leiche des siebzehnjährigen Jonas Snellman gefunden. Da der Junge ein ziemlicher Außenseiter war, deutet einiges auf Selbstmord hin. Doch sein Körper weist auch Spuren von Misshandlungen auf und schnell stellt sich heraus, dass Jonas von einer Gruppe gleichaltriger Jungen drangsaliert wurde. War es womöglich doch Mord? Mit den Ermittlungen wird Kriminalkommissar Mats Bergholm betraut, der sich gerade zufällig in seinem Sommerhäuschen in der Gegend aufhält. Dabei trifft er auch auf seine Jugendliebe Eevi Manner, die als Journalistin ein ganz eigenes Interesse an dem Fall hat. Beide versuchen auf ihre Art, Jonas’ Tod aufzuklären. Doch dann erfährt Eevi Manner, dass Jonas Snellman offenbar nicht nur ein Opfer, sondern auch ein Täter war. Er soll ein Mädchen sexuell missbraucht, die Tat gefilmt und ins Internet gestellt haben. Der Fall entwickelt sich damit in eine völlig andere Richtung.
Die beiden Hauptfiguren sind sympathisch und authentisch gezeichnet. Dazu kommt, dass beide in ihrer jetzigen Beziehung nicht ganz glücklich sind und durch die Begegnung Erinnerungen an ihre jugendliche Liebe wieder wach werden. Das Privatleben der beiden drängt sich jedoch nicht allzu sehr in den Vordergrund. Das Hauptaugenmerk bleibt auf dem Fall, der sich zunehmend rätselhaft und komplex entwickelt. Immer wieder rücken andere Verdächtige in den Fokus, bis zum überraschenden Ende.
Zu Recht ein Bestseller in Finnland!

Veröffentlicht am 28.07.2025

Spannend und überzeugend

Der dunkle Sommer
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Nach einem Unglück will die deutsche Architektin Tilda alle Brücken in Deutschland hinter sich abbrechen. Im Zimmer ihres verstorbenen Vaters findet sie einen Artikel über ein verlassenes Dorf auf Sardinien, ...


Nach einem Unglück will die deutsche Architektin Tilda alle Brücken in Deutschland hinter sich abbrechen. Im Zimmer ihres verstorbenen Vaters findet sie einen Artikel über ein verlassenes Dorf auf Sardinien, wo sie schließlich für einen Euro eine verfallene Villa ersteht. Das Haus, das ihr die Maklerin eher widerwillig verkauft, möchte sie renovieren und hier, fernab jeglichen Trubels, sich selbst wiederfinden. Doch das Haus scheint ein Eigenleben zu führen, nachts hört Tilda merkwürdige Geräusche. Zudem wirkt das verlassene Dorf gar nicht so verlassen, immer mal wieder läuten die Kirchenglocken oder es geschehen andere, merkwürdige Dinge. Tilda trifft auf den Journalisten Enzo, der die Geschichte des Dorfes erforscht und hin und wieder den letzten Einwohner, den alten Silvio, besucht und interviewt. Plötzlich taucht Tildas jüngerer Bruder Nino bei ihr auf und will einige Zeit bei ihr wohnen, da er sein Unternehmen in Deutschland in den Sand gesetzt und einen Berg Schulden angehäuft hat. Tilda ist zunächst genervt von Ninos Anwesenheit, die beiden Geschwister nähern sich aber allmählich an, indem sie ihre Familienerinnerungen teilen. Doch plötzlich ist Nino wieder verschwunden, ohne ein Lebenszeichen……
Parallel zu dieser Handlungsebene erfährt man aus der Sicht des Mädchens Franca, wie das Leben vierzig Jahre früher in dem Dorf aussah, mit welchen teils grausamen Traditionen und verfestigten Strukturen junge Menschen und vor allem Mädchen zu kämpfen hatten. Ganz allmählich werden die beiden Handlungsebenen zu einem raffinierten, schlüssigen Ganzen miteinander verknüpft. Während der erste Teil eher langsam und reflektierend wirkt, wird die Handlung zunehmend dynamischer und dramatischer bis zum überraschenden Ende.
Mich konnte ,,Der dunkle Sommer“ restlos überzeugen.

Veröffentlicht am 02.06.2025

In der Eliteschule

Ich mach' mein Ding
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Star-Reporter Lukas Hammerstein kehrt für eine Reportage für vier Wochen zurück ins Schulleben. Im elitären Elyseum drückt er neben mehr oder weniger lustlosen Zehntklässlern noch einmal die Schulbank. ...

Star-Reporter Lukas Hammerstein kehrt für eine Reportage für vier Wochen zurück ins Schulleben. Im elitären Elyseum drückt er neben mehr oder weniger lustlosen Zehntklässlern noch einmal die Schulbank. Während er am ersten Tag noch belustigt-interessiert gemustert wird, fällt er schon bald gar nicht mehr weiter auf. Die Rückmeldungen und Noten der ihn unterrichtenden Lehrer und Lehrerinnen fallen auch eher durchwachsen aus.
In den Hamburg News erregt die Reportage viel Interesse. Vor allem, als Lukas ziemlich deutliche Hinweise erhält, dass ehrgeizige Eltern ihren nicht ganz so erfolgreichen Kindern gute Noten mittels großzügiger Spenden erkaufen. Als dann auch noch plötzlich die Schulleiterin verschwindet, die den Verdächtigungen rigoros nachgehen wollte, steht Lukas Hammerstein ziemlich in der Schusslinie…..
Gewohnt unterhaltsam ermittelt der sympathische Reporter mit Hilfe seines Dackels Finchen und natürlich mit Unterstützung seiner Freunde und Udo Lindenberg in Hamburg.
Etwas weniger happy end hätte allerdings auch nicht geschadet.