Ich bin ein großer Fan von Geschichten, in denen es nicht der männliche Protagonist ist, der dafür sorgt, dass die Beziehung in Bruch geht. Ich finde es einach sehr viel realistischer, dass auch einmal ...
Ich bin ein großer Fan von Geschichten, in denen es nicht der männliche Protagonist ist, der dafür sorgt, dass die Beziehung in Bruch geht. Ich finde es einach sehr viel realistischer, dass auch einmal das Mädchen schwer von Begriff ist oder etwas schlechtes tut.
Und Pepper ist in dieser Geschichte ganz furchtbar von Begriff. Seit Jahren steht sie auf den Bruder ihrer besten Freundin, der sie nur als gute Freundin sieht- wenn überhaupt.
Dann lernt sie Reece kennen, einen tollen Kerl, der sie ganz offensichtlich sehr gern hat und sie ist ehrlich zu ihm und sagt, dass sie nur sexuelle Erfahrungen mit ihm sammeln will. Das ist ja an sich auch okay, aber sie macht sich ab da fortlaufend etwas vor. Manchmal hatte ich den EIndruck, dass sie absichtlich begriffstutzig ist, wenn es um Reece geht.
Mir ist jedes Mal mein Herz gebrochen, wenn Pepper ihm das Gefühl gibt, dass er nur gut für Erfahrungen ist und Hunter der ist, den sie will. Dass Hunter der sichere Mann ist.
Ich fand es toll, dass ihre Freundinnen bezüglich ihrer Entscheidungen ehrlich zu ihr waren, aber trotzdem immer hinter ihr gestanden haben.
In Reece muss man sich einfach verlieben. Er ist einfach großßartig, gefühlvoll, liebevoll, verständnisvoll, hat Humor und ist aufrichtig.
Insgesamt ist es eine nette Geschichte, auch wenn ich Pepper des Öfteren gerne einmal geschüttelt hätte.
Inhalt:
Charlie Hastings ist das einzige weibliche Teammitglied der Baseballmannschaft ihrer Highschool. Insgeheim ist sie schon lange in ihren besten Freund und Teamkameraden Eric verliebt. Zusammen mit ...
Inhalt:
Charlie Hastings ist das einzige weibliche Teammitglied der Baseballmannschaft ihrer Highschool. Insgeheim ist sie schon lange in ihren besten Freund und Teamkameraden Eric verliebt. Zusammen mit zwei weiteren Freunden macht dieser ihr jedoch wiederholt klar, dass sie sie eher als Kumpeltyp und nicht als Mädchen sehen. Davon verletzt nimmt Charlie sich vor etwas zu ändern. Sie möchte von ihrem Umfeld als Mädchen angesehen werden. Hilfe bekommt sie dabei von ihrem Teamkapitän Jace und seiner Schwester Leila. Die beiden unterstützen sie bei jedem kleinen Schritt damit Charlie sich wohler fühlt. Doch nicht jeder empfängt ihre Veränderung mit offenen Armen.
Meine Meinung:
Den Schreibstil der Autorin finde ich sehr angenehm. Er ist locker, leicht und flüssig zu lesen und passt so perfekt zu der Highschoolthematik. Die Geschichte wird aus der Ich-perspektive der Protagonistin Charlie erzählt und so bekommt man als Leser einen wirklich guten Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt. Die Autorin schafft es auch ohne Perspektivwechsel die Gefühle der anderen Personen gut rüberzubringen, sodass man sich auch in sie hineinversetzen kann.
Charlie ist eine unheimlich sympathische Protagonistin, die selbst denkt, dass sie außerhalb ihrer (ausschließlich männlichen) Freundesgruppe auf andere leicht arrogant und kalt wirken kann. Dabei ist sie nur unsicher. Sie kommt aus einem wohlhabenden Zuhause und hat Angst, auf andere überheblich oder verwöhnt zu wirken. Ihr Vater ist zwar öfters unterwegs, aber wenn er da ist, macht er alles für sie und ihre Freunde. Es ist super unterhaltsam, wenn er seine Tochter in Verlegenheit bringen möchte. Bis zum Beginn des Buches versucht Charlie nicht wirklich sich ihren anderen Teamkameraden zu öffnen. Im Laufe ihrer Veränderung findet sie immer mehr zu sich selbst und wird anderen gegenüber offener. Ich fand es schön zu sehen wie sie im Laufe der Handlung mit anderen Personen wie Mark, Jace und Leila agiert.
Eric, Diego und Kevin fand ich als Freunde allerdings ziemlich unsympathisch. Sie verletzen Charlie wiederholt mit ihrem Verhalten ohne es überhaupt zu merken. Sie machen sich sogar über sie lustig und sind sich dabei nicht einmal bewusst, dass Charlie auch Gefühle hat, die man verletzen kann. Eric fand ich am Schlimmsten. Als bester Freund muss er nicht alles verstehen, was Charlie macht, aber er sollte sie meiner Meinung nach immer unterstützen. Tatsächlich macht er sich eher lustig über ihre Veränderung und hat an allem etwas auszusetzen. Sogar daran, dass Charlie andere Leute besser kennenlernen will. Für mich wirkt das ziemlich egoistisch und so, als wolle er sie klein halten.
Jace hat mir als männlicher Protagonist sehr gut gefallen. Am Anfang wirkt er etwas schüchtern, ruhig und zurückhaltend. Als er und Charlie sich jedoch besser kennenlernen kann man sofort erkennen wie sehr dieser Junge Charlie mag. Er ist offen, rücksichtsvoll, humorvoll, unterstützend, super lieb und romantisch. Ich liebe es, dass er aufrichtig zu seinen Gefühlen steht und sie auch nicht versteckt. Er weiß, dass Charlie starke Gefühle für Eric empfindet und trotzdem unterstützt er sie bei allem. Er ist ihr ein wirklich guter Freund, dem sie alles anvertrauen kann.
Auch seine Schwester Leila ist Charlie eine große Hilfe und macht mit ihr allerhand „Mädchenhaftes“. Sie macht sie mit ihren Cheerleaderinnen bekannt und sofort hat Charlie eine Gruppe aufgedrehter, freundlicher Mädchen hinter sich. Ich habe Leila sofort mit ihrer quirligen Art ins Herz geschlossen.
Charlies Veränderung bedient einige Klischees, aber ich fand es toll umgesetzt. Mich hat es nicht gestört, dass Leila und sie zuerst shoppen gehen und danach direkt zum Friseur. Den Mädelsabend mit Leilas Freudinnen fand ich absolut herrlich.
Die Entwicklung der Beziehung von Charlie und Jace fand ich absolut bezaubernd. Je besser sie sich kennen, je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto mehr sprühen die Funken. Ich fand es auch schön, dass Leila als Jace‘ Schwester so unterstützend und doch beschützend agiert hat. Sie hat sich mit Charlie angefreundet, doch Jace ist eben ihr Bruder. Und hätte Charlie ihn verletzt, hätte es bestimmt eine ordentliche Ansage gegeben.
Ich muss sagen ich hatte zu Beginn Angst, dass es eine Dreiecksbeziehung zwischen Charlie, Jace und Eric geben wird. Ich bin so froh, dass Eric sich nicht in Charlie verliebt hat, sondern nur ein wirklich lausiger Freund war. Mir hat auch sehr gut gefallen, dass es kein Drama gab, das Charlie und Jace auseinandergebracht hat. Es muss nicht immer einen großen Konflikt zwischen den Protagonisten geben. Das Buch zeigt, dass eine Geschichte auch mit einem „Good Boy“ und Harmonie zwischen ihm und der Protagonisten auskommt und gut unterhält.
Fazit:
Ich habe das Buch nach der Leserunde gleich noch einmal komplett gelesen und auch da habe ich es verschlungen. Es ist eine zuckersüße Liebesgeschichte, die mich tief berührt hat. Natürlich sind einige Elemente eher kitschig und klischeehaft, allerdings hat mich das zu keinem Zeitpunkt gestört. Ich kann nur von dem Buch schwärmen, da es mit einer wichtigen Message und einer Leichtigkeit auch ohne gr0ßes Drama absolut bestehen kann.
Das Cover ist so, so wunderschön und ich liebe den Schreibstil der Autorin.
In dem Buch wird ein sehr schwieriges Thema angesprochen: Depression. Ich kenne mich leider persönlich leider nicht so gut damit ...
Das Cover ist so, so wunderschön und ich liebe den Schreibstil der Autorin.
In dem Buch wird ein sehr schwieriges Thema angesprochen: Depression. Ich kenne mich leider persönlich leider nicht so gut damit aus, aber ich finde es wird sehr gut, sehr glaubhaft dargestellt.
Ich mag die beiden Protagonisten sehr.
Landon denkt viel zu gering von sich und Shay sieht in vielem das Gute, obwohl sie zuhause die Hölle durchmacht.
Ich muss sagen von den Erwachsenen habe ich nur Shays Großmutter und zum Ende hin auch Landons Mom ins Herz geschlossen. Gerade die Väter der beiden finde ich so extrem egoistisch und regelrecht böse.
Die Freunde der beiden mochte ich auch sehr (bis auf Stacey). Ich finde es toll wie unterstützend sie Landon gegenüber sind.
Monica finde ich hingegen total gestört. Sie beleidigt Landon, verletzt ihn wiederholt absichtlich und versteht nicht, warum er sie nicht liebt? Mädchen ich würde mich nicht einmal mit dir unterhalten, wenn du so drauf bist. Natürlich würde ich versuchen zu helfen, und Landon tut das ja auch, und trotzdem gibt sie ihm die Schuld an allem.
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, aber emotional gepackt hat es mich noch nicht.
Das Cover ist ein Traum und der Schreibstil ist sehr angenehm. Allerdings bin ich nach dem Lesen total enttäuscht, da der Klappentext meiner Meinung nach nur sehr bedingt mit dem Inhalt übereinstimmt.
Ich ...
Das Cover ist ein Traum und der Schreibstil ist sehr angenehm. Allerdings bin ich nach dem Lesen total enttäuscht, da der Klappentext meiner Meinung nach nur sehr bedingt mit dem Inhalt übereinstimmt.
Ich fand es ganz nett, aber umgehauen hat es mich nicht.
Über das Cover kann man streiten, ich habe mir den Protagonisten anders vorgestellt und finde es etwas schade nur ihn zu sehen, da es in der Geschichte darum geht, dass Clem wieder zu sich selbst findet.
Der ...
Über das Cover kann man streiten, ich habe mir den Protagonisten anders vorgestellt und finde es etwas schade nur ihn zu sehen, da es in der Geschichte darum geht, dass Clem wieder zu sich selbst findet.
Der Schreibstil gefällt mir gut, er ist flüssig, locker und einnehmend.
Das Buch fängt spannend an, Clem wurde überfallen und kann sich als Resultat einer Kopfverletzung an nichts erinnern.
Das macht es ihr schwer Menschen zu vertrauen, denen sie angeblich nahe stand. Diese Ungewissheit wurde sehr gut von der Autorin umgesetzt.
Auf der Suche nach Antworten trifft sie auf Ed, ihren Exfreund. Seine Gefühle ihr gegenüber waren nicht gerade freundlich, da die Trennung nicht gut gelaufen ist.
Ich fand es schön zu sehen, dass er Clem nach und nach wieder in sein Leben lässt und für sie da ist.
Manch einer wäre dazu aufgrund nicht so freundlicher Gefühle nicht in der Lage gewesen.
Er hat das jedoch hinten angestellt.
Ich habe es geliebt zu sehen, wie sehr Clem Ed wieder zu schätzen und lieben lernt und wie er ihnen noch eine zweite Chance gibt.
Die Spannung bezüglich des Angreifers war zwar das ganze Buch über präsent, allerdings fand ich die Auflösung am Ende zu abrupt. Ich hätte es auch schön gefunden zu wissen, ob Clem sich irgendwann wieder an alles erinnern kann.
Auch der Humor hatte seine Auftritte und ich musste ab und zu herzhaft lachen.