So wichtig
Wir dachten, wir könnten fliegenDieses Buch beinhaltet 19 literarische Texte zum Thema Artensterben. Dabei geht es nicht nur um ausgestorbene oder fast ausgestorbene Tiere, sondern auch um Pflanzen. Bekannte Autoren hat sich der Herausgeber ...
Dieses Buch beinhaltet 19 literarische Texte zum Thema Artensterben. Dabei geht es nicht nur um ausgestorbene oder fast ausgestorbene Tiere, sondern auch um Pflanzen. Bekannte Autoren hat sich der Herausgeber hier dazu geholt. So finden wir Beiträge von Daniela Dröscher, Carolin Wahl, T. C. Boyle, Iris Wolff und viele weitere. Die Geschichten könnten kaum unterschiedlicher sein. Mal gibt es etwas skurrile, witzige Geschichten, andere sind eher melancholisch oder auch anklagend. Sie spielen in verschiedenen Zeiten, aus ganz unterschiedlichen Perspektiven.
Mich hat ja schon das Vorwort tief berührt. Lt. WWF sterben jeden Tag 150 - 200 Pflanzen- und Tierarten aus. Das ist kaum vorstellbar. Natürlich hat da auch die Evolution ihre Finger mit im Spiel aber die meisten Arten sterben einfach durch uns Menschen aus. Das lässt sich nicht verleugnen. Wir zerstören Lebensräume, bauen immer noch mehr Fabriken, die Gift in die Umwelt lenken.
Die Geschichten haben mir alle gut gefallen. Gerade die Geschichten um den chinesischen Flussdelfin und den Riesenalk fand ich sehr bewegend. Die Verbindung in dem Buch zwischen Wissenschaft und Poesie fand ich richtig stark. Überhaupt die Idee eine Sammlung an Texten zum Thema Artensterben zu veröffentlichen, finde ich grandios. Ich hoffe sehr dieses Buch erreicht ganz viele Leser und das Thema Umwelt rückt mehr in den Fokus.
Ich empfehle dieses Buch allen Lesern, die sich für Artenschutz und überhaupt für die Tierwelt interessieren.