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Veröffentlicht am 03.08.2020

Und man kann nicht wegsehen..

Snuff Killers
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Cover: Ich sage es wieder und wieder, aber ich liebe die Coverauswahl des Festa Verlages einfach. Dieses Cover ist im Grunde sehr schlicht, so zeigt es ja 'nur' ein Auge, allerdings gibt es dem Buch damit ...

Cover: Ich sage es wieder und wieder, aber ich liebe die Coverauswahl des Festa Verlages einfach. Dieses Cover ist im Grunde sehr schlicht, so zeigt es ja 'nur' ein Auge, allerdings gibt es dem Buch damit schon einen gewissen Charakter und passt zu dem düsteren Inhalt. Außerdem finde ich es genial ein offensichtlich gerötetes, strapaziertes Auge in Mitten totenblasser Haut für das Cover eines Buches zu verwenden, in dem es ja quasi genau darum geht: Menschen, die andere Menschen leiden sehen wollen.

Für mich absolut passend.

Meine Meinung:

Wer mich kennt, weiß dass ich mich für alles düstere interessiere und so war mir der Begriff Snuff bereits bevor ich auf das Buch aufmerksam wurde natürlich kein Neuland. Umso interessanter machte es das Buch dadurch allerdings für mich, sobald ich den Titel und den Klappentext las, da ich zwar die groben Züge der Snuff Welt kannte, jedoch gerne mehr darüber erfahren wollte. Natürlich erwartete ich keine Informationen, wie man sie in Sachbüchern finden würde, allerdings versprach ich mir eine sehr spannende und grausame Geschichte, in deren Verlauf man mehr über die gesamte Szene erfahren würde. Was die Spannung und das Eintauchen in das Thema anging, wurde ich keinesfalls enttäuscht.

Obwohl das Buch mit seinen knapp 500 Seiten ja doch eher zu den längeren, der in letzter Zeit von mir gelesenen Lektüren zählt, habe ich es in 2 Tagen durchgelesen- und dies in nur zwei Sitzungen.

Sobald ich das Buch geöffnet habe, hat mich die Geschichte und der Schreibstil sofort gefesselt. So wollte ich stets wissen, was denn nun als nächstes passiert, wie es mit Sache xy weitergeht und was es denn nun mit gewissen Aspekten auf sich hat. Hierbei war der Schreibstil sehr flüssig, die Kapitellänge genau richtig und auch die kleinen humorvollen Momente ab und an genau richtig (auch wenn dieser Humor vermutlich nicht bei jedem als solcher ankommt, da er dann doch eher düster/makaber ist).

Rein darauf bezogen, für mich ein perfektes Buch. Auch die Protagonisten fand ich von Beginn an genial, die guten, sowie die bösen, da sie allesamt stark ausgeprägte Charaktere und somit jeder seine eigene wiedererkennbare Note bei seinen Handlungen und Aussagen hatte. Leider, leider findet sich hier jedoch auch der Aspekt wieder, der mir weniger gefallen hat. Die Charakterentwicklung. Ein so wichtiger Teil einer Geschichte, der mich hier im Bezug auf die weibliche Hauptprotagonistin Lisa sehr enttäuscht hat. Empfand ich sie anfangs noch als interessante und toughe Protagonistin, so ging sie mir irgendwann nur noch auf die Nerven und ich ertappte mich oft beim genervt Schnauben oder Augenrollen. Möglicherweise liegt das an meiner eigenen ,sehr deutlich gegensätzlichen Einstellung zu einem Aspekt der Änderung, den ich aus Spoiler Gründen nicht nennen möchte, aber ich glaube auch abgesehen davon, war es einfach ein wenig too much. Wenigstens die restlichen Protagonisten fand ich durchgehend sympathisch/interessant, wie immer natürlich besonders die bösen...

Ein weiterer kleiner Kritikpunkt für mich ist, dass die Geschichte insgesamt in eine andere Richtung ging, als ich nach dem Klappentext zu urteilen, erwartet hätte. So ist es beispielsweise wirklich kaum detailliert oder brutal geschrieben, denn das meiste wird der eigenen Fantasie überlassen. Nicht schlimm, aber für Fans der Extreme wie mich, ein wenig Schade. Auch 'die grausamen Dinge, die sie tun wird' existierten dann doch nicht wirklich... der Klappentext leitet hier ein wenig fehl, doch versteift man sich nicht auf dessen Versprechungen, ist es immer noch ein sehr gelungenes Buch.

Zuletzt hat mir allerdings der Epilog wirklich sehr missfallen, so schloss er in meinen Augen ein so tolles Buch wie dieses absolut nicht würdig ab, sondern hinterließ einen extrem langweiligen, faden Nachgeschmack.



Fazit: Das Buch war etwas anders als dem Klappentext nach erwartet, jedoch trotzdem alles in allem wirklich gelungen. Nach kleinen Abzügen bekommt es von mir 4/5 Sterne und eine Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.07.2020

Für Schurkenfans

Das Buch der Schurken
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Cover:

Das Cover ist sehr schlicht gehalten, hierbei zugleich aber auch sehr passend zu dem Inhalt des Buches. Obwohl es nur schwarz und weiß ist, fällt es trotzdem ins Auge und auch die beiden verschiedenen ...

Cover:

Das Cover ist sehr schlicht gehalten, hierbei zugleich aber auch sehr passend zu dem Inhalt des Buches. Obwohl es nur schwarz und weiß ist, fällt es trotzdem ins Auge und auch die beiden verschiedenen Schriftarten gefallen mir in ihrer Kombination sehr.

Meine Meinung:

Den Einstieg des Buches bildet ein kurzes Vorwort, das den Begriff Schurke nochmals genauer definiert und die gesamte Thematik ein wenig unter die Lupe nimmt. Dies hat mir gut gefallen, da es nicht zu lang war, sondern gut gepasst hat, um an den eigentlich Inhalt herangeführt zu werden und ein paar Hintergrundinformationen zu besitzen, bevor man beginnt, durch die Welt der verschiedensten Schurken zu stöbern. Zu jedem der 100 gelisteten Schurken findet man von nun an auf Doppelseiten, alle wichtigen Informationen, die man braucht um ihn/sie kennenzulernen. Daneben befinden sich stets schwarz-weiß Illustrationen der jeweiligen Schurken, die ich sehr schön finde, besonders wenn man den vorgestellten Charakter noch nicht kennt und ihn somit gleich auch noch bildlich kennenlernt, sowie passende Sprüche/Zitate. Aufgeteilt sind die Schurken in verschiedene Kategorien, wie beispielsweise 'Die Gierigen', 'Die Psychopathen' oder 'Die fatalen Frauen'. Zudem werden sie noch nach einem kurzen Fließtext mit kleinen stichpunktartigen Extrainfos versehen, die je nach Schurke unterschiedlich sind (beispielsweise Gegner, Ratings der Schurkenhaftigkeit, Fähigkeiten etc.). Natürlich ist es kein Buch, das man mal eben an einem Tag durchließt, auch wenn man dies aufgrund des lockeren Schreibstils, der sich selbst nicht zu ernst nimmt und des Humors durchaus könnte, aber ich hatte großen Spaß daran, immer mal wieder ein wenig darin zu blättern und neue Schurken kennenzulernen oder mich an altbekannten zu erfreuen.

!!Achtung, das Buch enthält Spoiler für die jeweiligen Geschichten der Schurken!!



Fazit:

Ein informatives Buch für zwischendurch, empfehlenswert für alle Fans der Schurken unserer Literaturwelt oder denen, die es noch werden möchten.

Ich gebe dem Buch 4/5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.12.2019

Sehr gelungen

Godeks Keller
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Bereits den Einstieg fand ich durch den kurzen Prolog, der 29 Jahre vor der eigentlich Handlung spielt und einen ersten Einblick in Godeks Keller gibt, sehr interessant und daher gut gewählt. Weiter geht ...

Bereits den Einstieg fand ich durch den kurzen Prolog, der 29 Jahre vor der eigentlich Handlung spielt und einen ersten Einblick in Godeks Keller gibt, sehr interessant und daher gut gewählt. Weiter geht es nun 29 Jahre später, mit Godeks Sohn John und einem Einblick in dessen Leben, seit seine Frau ihn mitsamt Sohn für ihren Chef verlassen hat. Hier hat mir direkt von den ersten Seiten an, der psychologische Aspekt sehr gefallen. Die Auswirkungen der Trennung auf John sind deutlich spürbar und ich begann mit ihm mitzufühlen und das, obwohl er gerade zu Beginn eigentlich kein besonders sympathischer Charakter ist. Ich mochte die Einblicke in Johns Privatwelt bevor der Grusel überhaupt begann und die damit verbundenen psychologischen Aspekte, die sich durch das gesamte Buch ziehen, da ich so anfing, langsam aber sicher Empathie für diesen Mann und seine Situation zu empfinden. Ich litt stellenweise mit ihm mit und konnte einige, wenn auch bei weitem nicht alle, seiner Handlungen Stück für Stück ein wenig mehr nachvollziehen und verstehen.
Die gesamte Grundstimmung ist meist ziemlich melancholisch und beklemmend, dazu kommen sehr bildliche und genaue Beschreibungen des Handlungsortes, der Geräusche und Gerüche dort, weshalb es mir leicht fiel, mich in die Story einzufinden und sie vor Augen wie einen Film mitlaufen zu haben. Gerade dadurch, dass die Geschichte nur ein sehr begrenztes Setting hat und sich hauptsächlich nur in Johns Haus und dem Keller abspielt, nimmt sie mich als Leser noch mehr mit und ist eindringlicher, als eine Geschichte mit ständigem Schauplatzwechsel.
Sobald nach einer anfänglichen Einstiegsphase der erste Grusel beginnt, indem der Leser das bereits im Klappentext erwähnte Geistermädchen Ann kennenlernt, wird die Geschichte noch fesselnder, wenn auch eher auf eine ruhige unterschwellig spannende Art.
Ich grusele mich normalerweise nicht besonders schnell und halte einiges aus, vor diesem Buch ist es mir noch nie passiert, dass ich nachts bei einem Horror-/Mysterybuch nicht weiterlesen konnte, doch hier gruselte ich mich durch die greifbare Atmosphäre tatsächlich kurzzeitig an einer Stelle so, dass ich es bei Seite legen und warten musste. Das ist wirklich besonders für mich und hat mich dahingehend absolut begeistert.
Mit der Zeit lernt man nicht nur John, sondern auch Ann immer besser kennen und ich begann sie beide immer mehr zu mögen, während meine Abneigung gegen seine Frau wuchs.
Grundsätzlich finde ich neben den wenigen Hauptprotagonisten, auch die Nebencharaktere sehr gut gewählt und beschrieben. Auch wenn Personen wie beispielsweise die neue Postbotin, der Kumpel von John oder dessen Sohn nur eine kleine Rolle im Buch einnehmen, fühlen sie sich nicht wie ein Lückenfüller oder Mittel zum Zweck an, sondern wie eigenständige wichtige kleine Puzzleteile im Großen und Ganzen. Sie werden greifbar und bleiben nicht zu blass.
Ingesamt ist der Schreibstil des Buches durchgehend sehr angenehm, wodurch sich das Buch flüssig und schnell lesen lässt. Dazu tragen auch die recht kurzen Kapitel bei, die sehr dazu verleiten mal kurz "nur noch ein Kapitel zu lesen" - bis es dann auch leider schon wieder vorbei ist.
***********
Ich hätte allerdings eine kleine Triggerwarnung angebracht gefunden, da es unter anderem eine Selbstverletzungsszene gibt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.12.2019

Von allem etwas - und nur gutes davon

BRÏN
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Zu Beginn finden sich in diesem Buch eine kurze Einleitung und Erklärungen der Namen bzw. deren Aussprache wieder. Diese haben für ein humorvolles Vorwort gesorgt, das mir gleich noch mehr Lust auf die ...

Zu Beginn finden sich in diesem Buch eine kurze Einleitung und Erklärungen der Namen bzw. deren Aussprache wieder. Diese haben für ein humorvolles Vorwort gesorgt, das mir gleich noch mehr Lust auf die Geschichte bereitet hat.
Die Namen an sich empfand ich als sehr passend für eine Fantasy Geschichte. Sie waren nicht gewöhnlich, jedoch nicht zu übertrieben seltsam und kompliziert, sodass man keinen Knoten in die Hirnwindungen bekommt, beim Versuch die Namen zu lesen. (Das ist leider etwas, das ich bei Fantasy Büchern oftmals etwas bemängele). Die bereits erwähnten vorhergehenden Aussprachehilfen sind hierbei ebenfalls hilfreich, jedoch gar nicht unbedingt nötig.

Beim Anlesen wird sehr schnell klar, dass das Buch eher nicht für jüngere Leser geeignet ist. Ich persönlich würde Brïn Lesern ab 16+ ohne Bedenken empfehlen, darunter kommt es wohl auf die Personen selbst an (ich z.B lese auch schon seit ich 12 Jahre alt begeistert Stephen King etc.), da die Sprache sowohl teils ein wenig vulgär bzw. zweideutig, als auch teils gehobener ist und junge Kinder dies wohl nicht verstehen würden. Außerdem spielt auch der Inhalt in diesen Eindruck mit ein, da er explixite Gewaltdarstellungen enthält und auch hier das Verständnis der Geschehnisse für junge Leser eventuell zu komplex sein könnte.

Ingesamt hatte ich einen sehr guten Einstieg, kam zugleich zurecht, was nicht bei jedem Fantasy Buch der Fall ist, doch bei konzentriertem Lesen, fiel es mir recht schnell leicht, die Namen zuordnen zu können und Stück für Stück immer mehr durchzublicken. Besonders ab dem Auftauchen von Juno wird es leichter die neue Welt Brïn zu verstehen, da sie als Terranerin, also Erdbewohner, ebenso unwissend ist, wie der Leser zu Beginn und dieser deshalb von nun an mit ihr mehr über die Begebenheiten, Wesen und Geschehnisse lernen kann.
Der Klappentext verrät, wie ich schnell merkte, sehr wenig über den eigentlichen Inhalt, nimmt absolut nichts vorweg und lässt bereits nach wenigen Seiten wieder die komplette Handlung offen- ein riesiger Pluspunkt in meinen Augen, da 'Brïn' dadurch noch spannender wird.

Was den Schreibstil angeht, so hatte ich auf der ersten Seite bei dem anfänglichen Geschwärme noch Angst, ging bereits vom schlimmsten aus, nämlich dass der Schreibstil nun so geschwollen und übertrieben blumig bleiben würde- etwas, mit dem ich beim Lesen gar nicht klarkomme, denn zu viel Kitsch und ich, zumindestens im Bezug auf Schreibstil, sind keine Freude. Es war jedoch zu meiner Erleichterung nur von dem ersten Charakter, den man kennenlernt, kurzzeitig für eine bestimmte Szene so geschrieben. Danach folgte ein sehr schön und flüssig zu lesender Schreibstil, der eine angenehme Mischung aus älterer, fantastischer und moderner, frischer Sprache bot.

Des Weiteren finden sich in dem Buch einige Perspektivwechsel. Bei diesen bin ich auch oftmals skeptisch, da die meisten Autoren meist leider einige Charaktere und deren Abschnitte interessant gestalten, während andere dabei untergehen und ich deren Abschnitte nur lese, um wieder zu den anderen zu kommen. Hier waren die Wechsel jedoch absolut gelungen und sorgten mit ihrer Platzierung für möglichst viel interessante Handlung und Spannung, wobei alle Charaktere auf ihre eigene Art interessant waren und keine Geschichte zu blass blieb. Besonders interessant fand ich hierbei, den Welten- und Zeitenwechselaspekt.
Insgesamt kann ich sagen, dass mir die Protagonisten letztlich beinahe alle sympathisch wurden, manche hierbei schneller, wie z.B Shi Kamika, während sich andere erst langsam aber sicher in mein Herz schlichen, wie Juno. Die Ausnahme bildet für mich Sofia. Ich fand sie durchweg unausstehlich, doch das sollte wohl auch so sein.
Den Bezug zur Realität fand ich durch die eingebundene Jack the Ripper Storyline ebenfalls sehr interessant und gelungen.

Was in meiner Rezension auf keinen Fall fehlen darf, ist mein Lob für die queere Note, die in Form von lesbischen Charakteren eingeflossen ist, wobei deren Sexualität jedoch nicht im Vordergrund stand. Ich finde davon gibt es noch viel zu wenig Bücher. Bücher, die sich nicht darauf fokussieren, dass Person X eben nicht hetero ist und wie sie selbst und Personen Y und Z damit umgehen. Es gibt zu wenige Bücher wie dieses, in denen es einfach so ist. Charaktere sind queer. Punkt. Es gehört zu der Story, aber es dreht sich nicht die ganze Welt darum. Es ist einfach ein normaler Bestandteil des Buches. Normal, so wie es in der echten Welt auch schon längst sein sollte.

Der einzige wirklich negative Punkt für mich beim Lesen war, dass ich bei vielen Charakteren am Anfang oder teils auch das ganze Buch hindurch, nicht wusste wie alt sie waren oder wie ich ich sie mir überhaupt vorstellen sollte, da es nur ungefähre Angaben gab, durch die ich dann ein wenig raten musste. Hier hätte ich mir, um mir die Figuren besser bzw. genauer vorstellen zu können, zu Beginn etwas nähere Angaben gewünscht.

Fazit:
Ein Buch, das mich absolut überrascht und dabei definitiv überzeugt hat. Es ist die perfekte Mischung von allem, humorvoll, spannend, romantisch, queer und mysteriös- was will man noch mehr? Von mir bekommt es ohne zu zögern 5/5 Sterne und das von jemandem, der Fantasy sonst eher meidet! :)

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.08.2019

Ein tolles Buch!

King of Chicago
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Meine Meinung: Ich hatte schon ganz oft von den Büchern von Sarah Saxx auf Instagram und gehört, ganz besonders von diesem. Außerdem mochte ich ja bereits den gutaussehenden Millionär Christian Grey in ...

Meine Meinung: Ich hatte schon ganz oft von den Büchern von Sarah Saxx auf Instagram und gehört, ganz besonders von diesem. Außerdem mochte ich ja bereits den gutaussehenden Millionär Christian Grey in Fifty Sahdes of Grey sehr und hatte mir in diesem Buch wieder einen ähnlich heißen Millionär erhofft. Umso gespannter war ich dann darauf, als ich es endlich auch hatte. Ich muss ja zugeben, dass ich schon recht hohe Erwartungen an das Buch hatte, da ich bisher nur positives darüber gehört hatte. Diese Erwartungen konnte das Buch definitiv erfüllen! Der Einstieg fiel mir sehr leicht, da die Figuren von Anfang an sehr lebendig wirken. Außerdem mag ich den Schreibstil sehr gerne, da er flüssig und angenehm zu lesen ist. Die Geschichte war durchweg spannend und es gab glaube ich nur eins/zwei Stellen an denen ich etwas gekürzt hätte. Ich muss sagen, dass Sarah Saxx perfekt geeignet ist, um diese Art von Büchern zu schreiben. Die Erotikszenen waren sehr leidenschaftlich und prickelnd. Manche sagen vielleicht, dass es zuviele davin gibt, aber ich finde, es gehört eben einfach so einem Erotikroman dazu. Auch die Figuren waren einfach toll. Gerade dadurch, dass das Buch abwechselnd aus der Sicht von Ashley und Travis geschrieben war, konnte man sich noch besser in sie hineinversetzen, mit ihnen mitfühlen und mitleiden. Ich fand es besonders toll, dass gerade Nebenfiguren wie Maddison, ebanfalls so lebhaft und herzlich erschienen sind. Leider gab es meiner Meinung nach einige Stellen, die mich dann doch seeehr an Fifty Shades of Grey erinnert haben, weshalb sich manchmal ein Bild von Jamie Dornan als Christian Grey in meinen Kopf, vor das von Travis gedrängt hat und auch Ashley ist mir gegen Ende des Buches einmal ziemlich auf die Nerven gegangen. Dies waren allerdings nur kleine Makel an einem sonst rundum perfekten Buch :)