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Veröffentlicht am 18.07.2019

Ein würdiger Abschluss

Ich bin die Rache
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Cover:
Grundsätzlich bin ich ja ein großer Fan der schlichten Cover dieser Reihe, besonders da Thriller in meinen Augen keinen großen Schnickschnack auf dem Cover, wie beispielsweise Liebesromane, nötig ...

Cover:
Grundsätzlich bin ich ja ein großer Fan der schlichten Cover dieser Reihe, besonders da Thriller in meinen Augen keinen großen Schnickschnack auf dem Cover, wie beispielsweise Liebesromane, nötig haben. Schade an diesem Band hier finde ich ein wenig die Unstimmigkeit zu den vorherigen, da es sich allerdings um den letzten Band der Reihe handelt, symbolisiert der Cut für mich auch eine Art Einschnitt, ein Ende, weshalb es doch wieder einen Sinn hat, dass es etwas anders als die sonst einfarbigen Teile ist.
Außerdem erwähnenswert ist der wie immer farbige Buchschnitt, passend zur Farbe des Buches, mitsamt Titel darauf. Er ist nicht ganz durchgezogen sondern hat noch Platz zu den Rändern, wofür ich wirklich dankbar bin, da ansonsten die Seiten stets zusammenkleben würden, wie sie es bei anderen Büchern mit so einem Schnitt tun (schrecklich immer alle Seiten trennen zu müssen). Hier passsiert das jedoch bei keiner einzigen, weshalb er dem ganzen Buch nur noch erst recht einen besonderen Touch gibt.

Der Inhalt (enthält Spoiler zu den vorherigen Bänden!) :
Oft schon hat der Serienmörder Francis Ackerman jr. seinem Bruder, dem Regierungsagenten Marcus Williams, und dessen Kollegen geholfen, die grausamsten Verbrechen aufzuklären. Mittlerweile ist dem Killer das Agenten-Team der Shepherd Organization sogar irgendwie ans Herz gewachsen. Als die Shepherd-Agentin Maggie in die Hände des berüchtigten Serientäters „The Taker“ fällt, nimmt Ackerman deshalb sofort die Verfolgung auf. Die Suche führt ihn und Marcus tief in das Herz eines Indianerreservats in New Mexico. Um den Taker aus seinem Versteck zu locken und Maggie zu retten, zettelt Ackerman einen blutigen Krieg an – einen Krieg, der viele Opfer fordern wird. Auf beiden Seiten.

Wie ich zu dem Buch gekommen bin:
Die Reihe ist meine absolute Lieblingsreihe und jeder der einzelnen Bände steht auch weit oben auf meiner imaginären Lieblingsbuchliste. So habe ich auf diesen Band, wie auch schon auf die beiden Vorgänger fast ein Jahr sehnsüchtig gewartet und sobald er in der Buchhandlung in der Nähe vorrätig war, durfte er sofort einziehen- und dann kam die Leseflaute, durch die ich das Buch dann doch später als geplant gelesen habe....

Meine Meinung:
Zu Beginn, auf den ersten 50 Seiten, habe ich noch nicht geahnt, dass dieses Buch das Ende der Reihe sein würde, auch wenn ich bei dem Klappentext schon ein leicht mulmiges Gefühl hatte. Dann habe ich ein neues Q&A von dem Autor gesehen und der Schock traf mich völlig unvorbereitet, da es sich für mich immer angefühlt hat, als würde die Reihe nie zu Ende gehen. Sie war einfach da und ging jährlich weiter- Jetzt ist es vorbei. Diese unglaubliche Reihe ist nun beendet und ich kann und möchte es noch immer nicht glauben. Es war eine meiner ersten Reihen, die ich in dem Genre gelesen habe, ja der erste Band rund um Marcus, Francis, Maggie und co. war einer meiner ersten Thriller überhaupt und ich habe diese Bücher so in mein Herz geschlossen, dass es wirklich schmerzt sie loszulassen und auf Wiedersehen sagen zu müssen
(Ihr kennt das bestimmt mit der ein oder anderen Reihe oder Serie).
Doch nun zu meiner eigentlichen Bewertungen, die ich mit einem absoluten Highlight in jedem Band beginnen möchte. Ich weiß nicht, ob es an einem wirklich grandiosen Übersetzer, Ethan Cross` Schreibstil oder der Mischung aus beidem liegt, aber man fliegt geradezu durch seine Bücher, auch durch dieses. Jedes Kapitel endet so spannend, dass ich "nur noch ein Kapitel" lesen möchte und letztendlich dann doch das ganze Buch durchhabe- Fluch und Segen zugleich. der Schreibstil ist unglaublich gut und ich genieße jede geschriebene Seite des Autors. Dazu kommen besonders die Aussagen und Gedanken von Francis Ackermann, dem ich stundenlang zuhören könnte. Er ist ein Genie, sagt auf seine eigene Weise so extrem intelligente Dinge und alleine seine Art zu reden, schafft es seine gesamte Ausdrucksstärke, sein Wesen widerzuspiegeln. Damit gehe ich auch direkt über auf die Charaktere und hier fällt es mir wirklich schwer richtig zu bewerten, denn sicher kommen bei mir die Hauptcharaktere Marcus und Maggie immer ein wenig schlechter weg, als sie es verdient hätten. Sie sind eigentlich wirklich gute Charaktere, haben ihre Hintergründe (die selbst Nebenfiguren bei Cross bekommen) , auf die ich aufgrund von Spoilern nicht näher eingehen möchte, aber trotzdem werden sie (für mich und sicher auch für einige andere) einfach immer wieder von einem überschattet- Francis Ackermann Jr., dem Serienkiller, dem ich sofort absolut verfallen bin. Cross schreibt seine Bücher oftmals mit verschiedenen Sichtweisen in den unterschiedlichen Kapiteln und die rund um Ackermann sind jedesmal meine liebsten, da er für mich nicht nur am besten ausgearbeitet und am realsten wirkt, sondern auch ein zugleich so beeindruckender, für manche vielleicht abstoßender, aber für mich absolut interessanter Protagonist ist. Ethan Cross schafft es hier wirklich, obwohl er aus Ackermanns Perspektive so schonungslos schreibt, einen Serienkiller sympathisch werden zu lassen. Ich mag ihn und dass trotz oder vielleicht gerade durch seine unberechenbare aber stets kluge, kalte, schonungslose Art. Alleine für diesen Killer lohnt es sich die Reihe zu lesen. Ackermann ist meine absolute Lieblingsbuchfigur. Er ist eine Art krankes Genie wie Hannibal Lecter und doch auch ganz eigen und anders.
Der Inhalt war wie immer von Seite eins an spannend, wobei wir zuerst direkt kurz in die Sicht der entführten Maggie in ihrer schier ausweglosen Lage eingeführt werden, nur um sie dann vorerst wieder zu verlassen und ein wenig in der Zeit zurückzugehen. Hatte ich zu Beginn gedacht meine Gedächtnislücken von dem letzten Band wären zu groß, um alles zu verstehen, hat sich dies als falsch herausgestellt. Alles was man noch wissen musste, wurde nochmals zum besseren Verständnis kurz erwähnt. Dies finde ich besonders gut für alle, die wie ich zwischen dem Lesen der einzelnen Bände eine längere Zeitspanne haben und sich vielleicht nicht alle Details über diesen Zeitraum merken können. Von Beginn an hatte das Buch für mich keinerlei Längen. Zeitsprünge an den richtigen Stellen haben die Geschichte noch interessanter gestaltet und ich empfand den Inhalt als keinesfalls vorhersehbar. Außerdem wurde in ihnen die Vorgeschichte zu den Ereignissen bzw. der aktuellen Situation im Klappentext erklärt, was ich sehr gelungen fand, da eine chronologische Abfolge wohl für einen eher langatmigen Einstieg gesorgt hätte. So wurden diese eher noch weniger spannungsreichen Kapitel allerdings gut in die restliche Geschichte eingebettet und haben dadurch auch einen gewissen Reiz bekommen.
Das Grundgerüst diesmal auf einen indianischen Hintergrund mancher Figuren zu stützen, fand ich ziemlich interessant, da man in der Geschichte ein wenig über deren Volk und Traditionen gelernt hat, ohne dass es zu viel wurde oder es zu geschichtlich wirken zu lassen.
Gerade gegen Ende hat das Buch immer mehr an Fahrt aufgenommen und ich habe sehnsüchtig und auch ängstlich dem Ende hingegengefiebert, der Auflösung, zugleich aber auch der Antwort auf die Frage "Wen lässt Ethan Cross nun im Serienfinale sterben?". Ich konnte auf den letzten 150 Seiten gar nicht mehr so schnell lesen, wie ich es gerne gewollt hätte. Die Charaktere sind mir im letzten Drittel besonders ans Herz gewachsen, da man nochmal einiges über sie und ihre Gefühlswelten erfahren hat, weshalb es mir noch schwerer fiel, sie letztendlich gehen zu lassen- auf die andere oder die andere Weise.

Zitate:

"Wenn sie alles Böse, allen Schmerz und alle Schlechtigkeit, zu der Menschen fähig sind, über ein unschuldiges Kind ausschütten, und dieses Kind überlebt, kommt eine Kreatur wie ich dabei heraus. Ich bin die Quintessenz der schlimmsten Ungeheuer auf Erden. Ich bin die Nacht, erfüllt von einer Dunkelheit, die nur wenige Gesehen haben, die aber alle fürchten."
~Francis Ackermann jr. (Seite 20)

"Ich bin mir intensiver als die meisten anderen des wahren Feindes der Menschheit bewusst. Ihres unbesiegbaren Feindes."
"Und wer ist das? Der Tod?"
"Nein. Der ist bloß ein Tor in eine andere Welt, für alle die glauben. Ich rede von einer Macht, die nur von Gott übertroffen wird: die Zeit. Sie ist der wahre Taker. Eine Kraft, die am Ende uns alle besiegt und uns das nimmt, was wir lieben."
~Francis Ackermann jr. zu Marcus

Mein Fazit:
Ich bin wirklich traurig, dass es nun vorbei ist, doch auch der letzte Band der Reihe hat mich vollkommen überzeugt. Das Buch bekommt 5/5 Sterne von mir und ich lege die Reihe jedem Thrillerfan mit bestem Gewissen ans Herz. Für mich ist und wird sie auch immer etwas ganz besonderes sein.

Veröffentlicht am 18.07.2019

Schaurig-schöner King

Friedhof der Kuscheltiere
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Cover:
Das Cover ist wie die der meisten Stephen King Bücher eher schlicht gehalten, allerdings gefällt es mir wirklich gut, da die Katze ja eine große Rolle in dem Buch spielt und es somit sehr passend ...

Cover:
Das Cover ist wie die der meisten Stephen King Bücher eher schlicht gehalten, allerdings gefällt es mir wirklich gut, da die Katze ja eine große Rolle in dem Buch spielt und es somit sehr passend ist. Ich mag es immer, wenn das Cover auch eine Bedeutung für das Buch hat und nicht nur schön aussieht.

Der Inhalt:
Hinter dem kleinen Tierfriedhof liegt eine verwünschte indianische Grabstätte. Ob Katze oder Mensch: Wer hier beerdigt wird, wird zum Albtraum für die Hinterbliebenen.

Die Creeds, eine junge Familie, ziehen von Chicago ins idyllische Kleinstädtchen Ludlow im US-Bundesstaat Maine. Der Ort scheint paradiesisch: Fast abgeschieden von der Zivilisation grenzt ihr wundervolles Zuhause an ein schier unendliches Waldgebiet. Nur eine am Haus vorbeiführende Schnellstraße stört die Idylle. Familienvater Louis lernt den 83jährigen Jud Crandall kennen, der das Haus gegenüber bewohnt. Jud zeigt der Familie einen seltsamen Tierfriedhof, der wenige Schritte vom Haus der Creeds entfernt liegt, ein alter Ort des Todes, von Kindern angelegt, die ihre Haustiere verloren.
Es dauert nicht lange, und auch der Kater der Familie Curch wird von einem auf der Schnellstraße dahinrasenden Truck überfahren. Damit beginnt für die Creeds eine Achterbahnfahrt des Grauens. Louis traut sich kaum, seiner Tochter Ellie von dem Verlust zu erzählen. Da zeigt Jud Louis einen Weg, Totes ins Leben zurückzuholen -- so scheint es zumindest. Doch die Toten kommen verändert zurück.

Wie ich zu dem Buch gekommen bin:
Wer hat selbst als Nicht-Stephen King oder Horror Fan nicht schon einmal von diesem Buch gehört? Es ist eines der Bücher, wenn man Horror denkt- und ich hatte es noch nicht gelesen. Schande über mich als riesiger Stephen King Fan!
Natürlich hatte auch ich schon sehr viel über Friedhof der Kuscheltiere gehört, jedoch hat es mich irgendwie nie genug interessiert, um es dann tatsächlich zu kaufen. Andere Kings klangen da einfach ansprechender- oh ich hatte ja keine Ahnung... Jedenfalls stand ich nun vor ein paar Wochen in der Buchhandlung und hatte unglaubliche Lust auf einen neuen King- die eigenen auf dem SuB zählen da ja irgendwie nie- und da es das einzige war, dass ich von den vorrätigen noch nicht hatte, durfte es nun doch mit.
Zum Glück.

Meine Meinung:
Vorab hatte ich durch die ganzen lobenden Stimmen zu dem Buch hohe Erwartungen daran- und ich kann sagen, dass diese definitiv erfüllt wurden. In Friedhof der Kuscheltiere geht um das größte Mysterium des Lebens- um dessen Ende.
Ich habe viele negative Meinungen gehört, von Lesern denen das Buch viel zu langweilig und langatmig war. Für mich war das allerdings nicht so. Im Gegenteil- es sind gerade Kings lange Beschreibungen, seine ganz genau gezeichneten Charaktere, die seine Bücher für mich so besonders machen. Auch dieses Buch hatte einen ziemlich langen Einstieg, in dem eigentlich für die Haupthandlung nicht viel passiert- aber irgendwie eben doch. In beinahe der gesamten ersten Hälfte des Buches geht es hauptsächlich darum, die Ortschaft, die Charaktere und Atmosphäre genau kennenzulernen. Dies hat mir gefallen und dank dem leichten, bildlichen Schreibstil des Autors, konnte ich es trotzdem lesen ohne mich auch nur im Geringsten zu langweilen. Es gehört für mich bei seinen Büchern einfach dazu, denn genau dieser Einstieg ist es, der das folgende Grauen in Friedhof der Kuscheltiere so viel eindringlicher wirken lässt. Man spürt die kleinsten Veränderungen durch einzelne Entscheidungen und Geschehnisse, die sich wie ein Film vor dem inneren Auge abspielen. Man fühlt mit mit den Charakteren mit, spürt wie sich das Grauen langsam einen Weg in die junge Familie bahnt und es entsteht ein Sog, der von da an so mitreißend ist, dass man das Buch nicht eher mehr aus der Hand legen möchte als nach dessen Beenden.
Der Sog beginnt nach der Anfangsphase relativ mittig im Buch mit dem Tod und Wiedererweckung des Katers und wird von da an immer mitreißender, gipfelt letztendlich in einem unausweichlichen Ende, das, wie ich finde, sehr gelungen ist und zu der Stimmung des Buches passt. Es ist nicht zu viel, aber auch keines Falls zu wenig, lässt dem Leser Raum zum Nachdenken und ihn selbst mit einem schaurigen, mulmigen Gefühl zurück.
Die bereits erwähnten Charaktere in diesem Buch sind die Familie Creed, bestehend aus Mutter Rachel, Vater Louis, Tochter Ellie und Sohn Cage, sowie der Nachbar Jud Crandall und dessen Frau Norma. Diese wurden mir zwar nicht allesamt sympathisch, jedoch war es mir durch die vielen Details möglich mit ihnen allen mehr oder weniger mitzufühlen oder sich zumindest in sie hineinzudenken, da sie so real und greifbar wirken. Außerdem gibt es natürlich noch weitere Nebenfiguren und auch diese sind hervorragend ausgearbeitet, sodass selbst sie als nur kurz oder hintergründig erscheinende Personen, nicht zu blass bleiben. Besonders Pascow ist mir eindringlich im Gedächtnis geblieben.

Fazit
Es geht um mehr als nur den Horror und Grusel, den man vielleicht beim Lesen dieses Buches verspüren mag. King zeigt auf, dass das Leben früher oder später unausweichlich in dem Tod endet, egal was man auch dagegen zu tun versucht. Er zeigt auf, wie wichtig das Loslassen ist- und wie schwierig zugleich. Tut man dies nicht, wird man sein Glück nicht wiederfinden können. Es endet unausweichlich in noch mehr Grauen, Schmerz und Kummer.
King schafft es stets mir in seinen Büchern unterschwellig wichtige Dinge zu vermitteln, auf eine Weise, in der es mir beim Lesen gar nicht zu präsent ist, bei der ich erst nach beenden des Buches merke, wie sich seine Mitteilungen in mir festgesetzt haben und ich beginne nachzudenken. Er verpackt so vieles in seine teils schaurigen, teils abstoßenden, teils einfach spannenden Büchern und erreicht somit eine große Bandbreite an Menschen. Man muss nicht viel denken beim Lesen seiner Bücher. Man muss keine philosophischen Gedankengänge verfolgen. Es reicht in die Geschichte einzutauchen, sich von ihr mitnehmen zu lassen und einfach zu lesen. Der Rest kommt von selbst und das finde ich an Stephen Kings Werken so besonders. Er holt mich ab, auf seine Weise und schafft es mich so vieles fühlen zu lassen, denn seine Bücher, so auch besonders dieses, sind so viel mehr als nur Horror.

Das Buch bekommt von mir 5/5 Sterne, da ich merke, wie ich auch jetzt noch darüber nachdenke, ich Spaß beim Lesen hatte und es einfach ein "richtiger" King war, mit allem was für mich dazugehört.
Nicht mein erster Horrorroman aber sicherlich mit einer der besten.

Veröffentlicht am 25.02.2019

Neu und anders, dabei absolut überzeugend

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Mich hat das Buch vollkommen überzeugen können. Bereits der Klappentext war sehr vielversprechend, doch in dem Buch geht es noch um viel mehr als die Kontroverse, ob dies erlaubt sein sollte oder nicht, ...

Mich hat das Buch vollkommen überzeugen können. Bereits der Klappentext war sehr vielversprechend, doch in dem Buch geht es noch um viel mehr als die Kontroverse, ob dies erlaubt sein sollte oder nicht, sondern auch um grundsätzliche Probleme im Alltag, Zweifel und Verrat- alles Dinge über die ich aber nicht zu viel verraten möchte. Der Schreibstil ist sehr angenehm und rasch zu lesen, die Story hat mich nach dem Einstieg nicht mehr losgelassen und ich habe das Buch nicht mehr aus der Hand legen können, da ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Es stecken viele Überraschungen darin und es hat ein meiner Meinung nach sehr spannendes und auch wichtiges Thema aufgegriffen.
Auch die Charaktere hat man manche schneller, manche langsamer Stück für Stück ins Herz geschlossen, mit ihnen mitgebangt und gefiebert. Ich hatte mit deutlich weniger Spannung gerechnet als ich sie letztendlich bekommen habe, war absolut positiv überrascht.

Veröffentlicht am 25.02.2019

Wundervolles Geschenk

Du bist mein Lieblingsmensch - Was ich an dir liebe
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Cover: Das Buch gibt es in zwei unterschiedlichen Ausgaben, einmal mit einem blauen Cover und dann mit dem obrigen. Ich habe mich für dieses entschieden und finde es einfach nur absolut bezaubernd. ...

 

Cover: Das Buch gibt es in zwei unterschiedlichen Ausgaben, einmal mit einem blauen Cover und dann mit dem obrigen. Ich habe mich für dieses entschieden und finde es einfach nur absolut bezaubernd. Ein wirklicher Blickfang. 


Inhalt:

Das Buch besteht aus 52 Seiten, mit denen seinem Lieblingsmensch einmal ganz ausdrücklich sagen kann, wie sehr man ihn liebt. Dabei gibt es Seiten mit kurzen Sprüchen und kleinen passenden Bildern dazu, die man entweder so lassen oder ein biwschen ausmalen kann, sowieso Seiten mit Fragen zum freien ausfüllen, Platz für Bilder und Ankreuzaufgaben. 


Meine Meinung:

Ich hatte das Buch als Rezensionsexemplar angefragt, hier nochmal einen großes Dankeschön an die Autorin, da eine Freundin bald Geburtstag hatte und ich sehr gerne individuelle Geschenke verschenkr. Es hat meine Erwartungen definitiv übertroffen. Die Seiten sind allesamt sehr schön gestaltet, mit kleinen Illustrationen die den selbstgeschriebenen Text dann ein wenig auflockern und die Fragen waren sehr abwechslungsreich. Ich war überrascht wie viel mit selbst auch erst beim Ausfüllen bewusst geworden ist, da ich an der einen oder anderen Stelle dann doch mal etwas länger nachdenken musste. Es waren auch einige außergewöhnliche Fragen dabei,wie z.B welche Superheldenkraft der/die Beschenkte hätte, wodurch es beim Ausfüllen teilweise auch ganz witzig wurde. Das Geschenk ist super bei meiner Freundin angekommen und sie hat sich sehr darüber gefreut. Mir sind eins/zwei kleine Schreibfehler aufgefallen, aber die waren nicht weiter schlimm. 


Fszit: ich hatte riesigen Spaß beim Ausfüllen und wurde das Buch jederzeit wieder kaufen. Eine absolute Geschenkempfehlung von mir, weshalb es auch 5/5 Sternen bekommt.

Veröffentlicht am 26.04.2018

Ein einzigartiges Buch

Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden
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Meine Meinung: Da es der Debütroman des Autors ist, habe ich weder von ihm noch von dem Buch zuvor gehört. Gefunden habe ich es durch Zufall beim Bloggerportal und da mich der Titel, das Cover und der ...



Meine Meinung: Da es der Debütroman des Autors ist, habe ich weder von ihm noch von dem Buch zuvor gehört. Gefunden habe ich es durch Zufall beim Bloggerportal und da mich der Titel, das Cover und der Klappentext direkt angesprochen haben, war ich sehr gespannt auf das Buch. Da ich sowohl positive als auch negative Erfahrungen mit Übersetzungen aus dem Japanischen gemacht habe, habe ich zuerst noch die Leseprobe gelesen und war bereits nach den ersten Seiten Feuer und Flamme. Der Schreibstil ist sehr schön zu lesen und die gesamte Schreibart des Autors hat mir super gut gefallen. Seine Art die Geschichte zugleich tiefsinnig und auch humorvoll zu vermitteln, hat das Buch ganz besonders gemacht. Aus dem Buch kann man einiges mitnehmen, da es trotz seiner geringen Seitenanzahl eine wichtige Message vermittelt. Ich mochte es außerdem, dass sich das Buch auf einen so kleinen Personenkreis und eine kurze Zeitspanne beschränkt hat, da man so mit der Person mitfühlte und es nie langweilig war oder sich gezogen hat.
Ich habe mir einige schöne Stellen markiert und kann an diesem Buch nichts kritisieren, egal wie streng ich auch versuche zu bewerten.

Fazit: Ein wunderschönes, kleines Buch, das einem eine wichtige Message vermittelt- auf seine eigene leichte Art und Weise.