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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.03.2026

Buch zum Wohlfühlen

Der Rikscha-Fahrer, der dir das Glück zeigt
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Das Buch "Der Rikscha-Fahrer der dir das Glück zeigt" von Biyon Kattilathu ist ein richtiges Wohlfühlbuch. Man kann es in einem Rutsch lesen, und das geht (leider) wirklich sehr schnell, oder ...

Das Buch "Der Rikscha-Fahrer der dir das Glück zeigt" von Biyon Kattilathu ist ein richtiges Wohlfühlbuch. Man kann es in einem Rutsch lesen, und das geht (leider) wirklich sehr schnell, oder man liest es immer mal wieder zwischendurch.

Rahul ist Rikscha-Fahrer in Dehli. Dabei hat er eine ganz besondere Rikscha, in der er die Beleuchtung anpassen kann, je nach Person die zu ihm einsteigt. Was für eine tolle Idee.
Während seiner Taxifahrten stößt er dabei auf die unterschiedlichsten Personen und beginnt mit diesen kurze aber tiefgründige Gespräche.

Die Atmosphäre an den Orten und Emotionen der Fahrgäste werden dabei sehr intensiv weitergegeben, dass man sich vor Ort in Dehli fühlt.

Die Gestaltung des Buches finde ich einfach wunderbar. Die doch eher dezenten Zeichnungen werden durch die vielen gut platzierten Farbakzente hervorgehoben, ohne aufdringlich zu wirken. Auch die einzelnen Seiten mit den Zitaten, laden immer wieder ein das Lesen zu stoppen und nachzudenken.

Auch wenn das Buch schnell gelesen war, wird es nicht direkt im Schrank verschwinden. Ich werde es bestimmt immer wieder mal zur Hand nehmen und das ein oder andere Kapitel lesen. Dies ist nämlich problemlos möglich. So kann man sich sicherlich in der ein oder anderen Situation mal einen kleinen Motivationsschub abholen.

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Veröffentlicht am 04.03.2026

Noch besser als Band 1!

Die Bücherfrauen von Listland. Der Duft des Strandhafers
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Nachdem ich Band 1 dieser Dilogie gelesen habe, musste ich natürlich auch den zweiten Teil lesen. Auch in "Der Duft des Strandhafers" geht es um Fenja die auf Sylt lebt und die Journalistin Anna ...

Nachdem ich Band 1 dieser Dilogie gelesen habe, musste ich natürlich auch den zweiten Teil lesen. Auch in "Der Duft des Strandhafers" geht es um Fenja die auf Sylt lebt und die Journalistin Anna die wieder auf die Insel zurückgekehrt ist.

Dieses Mal hat Anna ihren Inselaufenthalt direkt schon für längere Zeit geplant. Sie möchte Fenja bei der Suche nach der verschollenen Schwester Martje helfen. Direkt begibt sie sich auf Spurensuche und findet nach und nach immer mehr Hinweise über Martje. Dabei bleibt sie aber nicht auf Sylt sondern begibt sich auch auf die Nachbarinseln.

Nach und nach kommt Licht in die verworrene Vergangenheit von Martje.

Das Buch ist wieder packend geschrieben und man fliegt nur so über die Seiten. Dabei habe ich sehr mitgefiebert und konnte es nicht aus der Hand legen. Teil 2 hat mir sogar noch ein bisschen besser gefallen als der erste Teil. Ich bin emotional richtig Verbunden mit Fenja und Anna. Schade, dass es nur eine Dilogie ist.

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Veröffentlicht am 14.02.2026

"Sprachloses" Buch

Moosland
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Das Buch "Moosland" von Katrin Zipse ist angelehnt an eine wahre Begebenheit. 1949 werden viele junge Frauen aus Deutschland nach Island gebracht um dort auf Bauernhöfen zu arbeiten. Darunter ...

Das Buch "Moosland" von Katrin Zipse ist angelehnt an eine wahre Begebenheit. 1949 werden viele junge Frauen aus Deutschland nach Island gebracht um dort auf Bauernhöfen zu arbeiten. Darunter ist auch die junge Elsa. Sie kommt auf einem Hof unter auf dem ein älteres Paar mit ihren Kindern wohnt. Wer diese Personen im einzelnen sind erfährt sie auch erst nach und nach, denn sie versteht die Sprache nicht. Eine Verständigung in der Familie scheint schier unmöglich. Elsa bleibt aber generell schweigsam und bemüht sich nicht sehr die neue Sprache zu erlernen.

Daher ist dies ein ganz besonderes Buch. Denn es gibt kaum wörtliche Rede oder Unterhaltungen. Es wird meist rein von den Beobachtungen Elsas geschrieben. Dadurch taucht man sehr in ihrer Gefühlswelt ein und erlebt, wie sie die Situation empfunden haben muss. Auch ohne diese Dialoge ist es ein mitfühlendes Buch, aus Sicht einer jungen Frau, die in ein Land gehen musste, in das sie nicht gehen wollte. Leider bleibt ihr durch ihre Zurückhaltung das Land weitgehend verborgen. Auch der Briefkontakt zu einer Freundin im Nachbarort hilft ihr zunächst nicht weiter.

Ich hätte mir gewünscht, dass man noch etwas mehr über Island erfahren hätte.

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Veröffentlicht am 08.02.2026

Erschreckend real!?

Die Reise ans Ende der Geschichte
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Dies ist mein erstes Buch von Kristof Magnusson, aber auch nicht mein letztes. Das nächste Buch steht schon im Regal.
Zuerst sollte man sich klarmachen, dass dies weder ein Thriller noch ein ...

Dies ist mein erstes Buch von Kristof Magnusson, aber auch nicht mein letztes. Das nächste Buch steht schon im Regal.
Zuerst sollte man sich klarmachen, dass dies weder ein Thriller noch ein Krimi ist auch wenn es um Agenten und Spionage geht.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und ich habe es an einem Vormittag gelesen.

Ein Dichter lernt einen Agenten in Rom bei einem Fest der russischen Botschaft kennen. Dies alles spielt kurz nach der Wende. Der Agent hat schon lange einen Plan mit dem Dichter gemacht. Dieser soll ihn bei einem Auftrag in Kasachstan helfen. Während des ganzen Buches kommt es immer wieder zu interessanten und teils auch witzigen Dialogen und man taucht in die Stimmung der 90er Jahre ein. Die Aufträge, die Beide erfüllen sollen sind zwar fiktiv, aber im Hinterkopf hatte ich immer den Gedanken, dass eventuell doch etwas Wahres dran ist. Und dies ist etwas beunruhigend. Auf knackigen 280 Seiten wird die Geschichte beider erzählt die man auch bestimmt noch weiter erzählen könnte.
Mir hat das Buch gefallen!

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Veröffentlicht am 08.02.2026

Mal eine andere Perspektive

Wir Freitagsmänner
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Freitagsmänner von Hans-Gerd Raeth musste ich in einem Rutsch lesen. Bücher über die Wechseljahre der Frau kennt man schon. Aber über die Wechseljahre der Männer habe ich bisher noch nichts gelesen. ...

Freitagsmänner von Hans-Gerd Raeth musste ich in einem Rutsch lesen. Bücher über die Wechseljahre der Frau kennt man schon. Aber über die Wechseljahre der Männer habe ich bisher noch nichts gelesen. Gibt es die überhaupt bei Männern?
Anscheinend schon. Henri ist in seinen Fünfzigern und wieder Single. Doch dies möchte er nicht bleiben und macht die ein oder andere Frauenbekanntschaft in diesem Buch. Dabei läuft lange nicht alles glatt. Und seine Tochter mischt sich in die ganze Sache auch noch ein.

Sehr locker und ungezwungen wird aus dem Leben von Henri berichtet und wir können an seinen Gedanken teilhaben. Oft wurden die Lachmuskeln beim Lesen trainiert. Herrlich komisch bis zu Mitleid erregend sind die Situationen die er erlebt. Ein Buch für alle Männer und Frauen die mehr über Wechseljahre beim Mann erfahren wollen und dabei auch noch gut unterhalten werden wollen!

Gerne eine Fortsetzung

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