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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.11.2019

Hat meine Erwartungen positiv erfüllt!

Lovely Curse, Band 1: Erbin der Finsternis
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In dem ersten Band des Zweiteilers von Kira Licht, „Lovely Curse – die Erbin der Finsternis“, geht es um Aria, deren Eltern vor kurzer Zeit bei einem Autounfall gestorben sind. Nun wohnt sie bei der Schwester ...

In dem ersten Band des Zweiteilers von Kira Licht, „Lovely Curse – die Erbin der Finsternis“, geht es um Aria, deren Eltern vor kurzer Zeit bei einem Autounfall gestorben sind. Nun wohnt sie bei der Schwester ihrer Mutter auf einer Farm in Littlecreek und probiert wieder, einem halbwegs normalen Alltag zu führen. Dies ist jedoch gar nicht so einfach. In der Schule wird sie gemobbt, in Littlecreek gibt es eine tödliche Algenplage im Grundwasser und zudem stehen zwei Jungs auf sie, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Simon, der beliebteste Schüler der Schule und Footballspieler, und Dean, ein Bad Boy und Lacrossespieler. Als sich plötzlich ihre blonden Haare über Nacht weiß verfärben, ein weißes, majestätisches Pferd auftaucht, das niemanden zu gehören scheint, und merkwürdige Raben auftauchen, weiß sie, dass etwas nicht mit rechten Dingen zu geht und probiert eine Erklärung für die mysteriösen Vorfälle zu finden.


Schon bevor ich das Buch gelesen habe, habe ich viel von Kira Licht gehört gehabt. Ausschließlich sehr positive und absolut begeisterte Bewertungen. Dementsprechend war ich super gespannt was mich erwartet.

Erstmals zum Cover: Die Farben sind einfach super schön und harmonieren perfekt. Auch die Metallictöne mag ich sehr gerne. Auch die „Auflösung“ des Kleides in die Vögel verleihen dem Buch einen mystischen Touch. Ich bin generell kein Fan von reellen Menschen auf dem Cover, daher mag ich dies persönlich nicht so. Auch finde ich es sehr schade, dass der Buchrücken nicht schlicht gehalten ist, sondern wieder das Mädchen darauf abgebildet ist.

Am Anfang des Buches baut sich eine Spannungskurve auf, die jedoch schnell ein wenig wieder nachgelassen hat. Trotzdem habe ich das Buch schnell ausgelesen gehabt und fand es auch nicht langweilig. Das Ende kam sehr überraschend und den Prolog empfand ich als ein wenig unpassend, da ich nicht nachvollziehen konnte, wieso gerade genau darauf eingegangen worden ist.

Mit Aria konnte ich mich anfangs eher weniger gut identifizieren, aber ihre, für mich anstrengende, weinerliche, trotzige Art hat schnell nachgelassen, sodass ich mich im weiteren Verlauf besser mit ihr identifizieren konnte. Dann habe ich sehr mit ihr mitgefühlt, vor allem in den Schulszenen, und konnte ihre Entscheidungen nachvollziehen.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und ich wurde regelrecht in das Buch hineingesogen. Er ist sehr lebendig, vor allem beschreibt Kira Licht die Situationen so gut, dass man sie fast miterleben kann.

Die Idee der Geschichte finde ich sehr gut gelungen. Ich habe noch nie zuvor von Ähnlichem gehört bzw. gelesen. Auch das Ende der Geschichte lenkt in eine Richtung, die ich sehr mag. Es ist erst fast wie eine Dystopie, geht aber im Verlauf sehr zu einer mythischen Geschichte, jedoch will ich nicht zu viel verraten.


Das Buch ist interessant, aber definitiv kein neues Lieblingsbuch. Wen ich es mit Bücher wie „Silber“, „Silberschwingen“ oder „Dark Elements“, ein paar meiner Favoriten, vergleiche, schneidet es auf jeden Fall nicht so gut wie diese ab.
Auch ich kann jede nur positives über das Buch sagen und es ist sehr empfehlenswert, wen man einfach mal nach einem einfachen, schönen Fantasy-/Mysteryroman sucht.

Veröffentlicht am 09.11.2019

Spannende Mysterygeschichte!

Witchmark
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„Witchmark“ von C.L. Polk erzählt eine eindrucksvolle Fantasy-/Mysterygeschichte, in der rätselhafte Geschehnisse sattfinden, die die Protagonisten versuchen aufzuklären.

Zum Inhalt:
Miles besitzt über ...

„Witchmark“ von C.L. Polk erzählt eine eindrucksvolle Fantasy-/Mysterygeschichte, in der rätselhafte Geschehnisse sattfinden, die die Protagonisten versuchen aufzuklären.

Zum Inhalt:
Miles besitzt über magische Fähigkeiten, mit denen er oft seinen Patienten hilft. Er arbeitet als Arzt und probiert so, die psychischen Probleme dieser zu mildern oder ihnen wenigstens für eine Zeit lang Ruhe zu beschaffen. Eines Tages hilft er einem Fremde, der seinen wahren Namen und sein wahres Ich kennt. Kurz darauf stirbt der Fremde und hinterlässt viele Fragen. Wurde er wirklich ermordet? Wieso er? Und was hat es mit seinen mysteriösen Andeutungen auf sich?
Tristan Hunter, der auch Geheimnisse birgt und den Fremden zu Miles gebracht hat, macht einen Deal mit Miles, um den Mordfall aufzuklären. Denn nicht alles ist so, wie es scheint...

Der Anfang des Buches beginnt spannend und ich bin gut in das Geschehen eingestiegen. Vorerst konnte ich nicht so recht mit den Charakteren umgehen und es haben sich Fragen ergeben, je mehr ich mich jedoch in das Buch eingelesen habe, desto besser waren die Zusammenhänge zu verstehen. Der Schreibstil ist sehr lebendig und abwechslungsreich. Auch der Ich-Erzähler ist gut gewählt und trägt zu der Authentzität der Charaktere, insbesondere Miles, bei. Ich habe sehr mit Miles mitgefühlt, vor allem bei negativen Geschehnissen und kann ich ihn und sein Handeln vollkommen nachvollziehen.
Die Geschichte ist zwischendurch etwas lasch und ich hatte kurzzeitig das Gefühl, dass die Protagonisten nicht vorankommen. Auf den letzten 100-150 Seiten konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, denn plötzlich lichtete sich das Dunkeln. Das Ende kam definitiv überraschend, ist aber durchaus gelungen und passt hervorragend zu der Atmosphäre des Buches.
Ich erhoffe mir einen Teil 2, denn ich möchte unbedingt erfahren, was mit den Hauptcharakteren passiert!
Ich hätte mir gewünscht, dass in dem Buch etwas mehr (und deutlicher) auf die Beziehung zwischen Miles und seinen Eltern eingegangen wäre.

Alles in allem finde ich das Buch sehr gelungen und durchaus empfehlenswert. Das cover ist wunderschön und ist mir auf den ersten Blick aufgefallen. Nachdem ich das Buch gelesen habe, ist mir auch klar geworden, wen die Personen darauf darstellen.
Die Protagonisten sind detailliert beschrieben und geben jeder Person ihren eigenen, außergewöhnlichen Charakter. Ich konnte es mir gut bildlich vorstellen und war total gefesselt. Bis auf die „Flaute“ mittig des Buches ist es sehr spannend und fantasievoll.
Definitiv ein lesenswertes Buch!

Veröffentlicht am 09.11.2019

Leider schlechter als erwartet...

Crazy Rich Asians
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In „Crazy Rich Asians“, dem ersten Teil der Trilogie von dem amerikanischen Autor Kevin Kwan, dreht sich alles um die Oberschicht der reichen Asiaten, wie Rachel Young sich in ihr behaupten muss, um ihre ...

In „Crazy Rich Asians“, dem ersten Teil der Trilogie von dem amerikanischen Autor Kevin Kwan, dreht sich alles um die Oberschicht der reichen Asiaten, wie Rachel Young sich in ihr behaupten muss, um ihre Liebe zu erhalten und das Reichtum nicht immer schillert und glitzert.

Zum Inhalt:
Rachel Chu wird von ihrem Freund Nicolas (Nick) Young über die Sommerferien eingeladen, ihn zu der Hochzeit seines besten Freundes nach Singapur zu begleiten und dort auch seine Familie kennenzulernen. Nick hat Rachel bisher über seine superreiche (versnobte) Familie im Unklaren gelassen und so ist sie ihnen vollkommen unvorbereitet ausgeliefert. Leider muss Rachel auch schnell feststellen, das in der ihr völlig fremden Welt und Gesellschaft, sich viel um Stammbaum, Reichtum und der perfekten Darstellung nach außen hin dreht und nicht alle ihr wohlgesonnen sind...

Das Cover ist sehr ansprechend und hat mir sofort gefallen. Ich finde es besonders schön, wie damit gleich ein Bezug zu der Geschichte hergestellt wurde. Das Pink gibt einen schönen Kontrast und hellt das Buch optisch auf.

Das Buch fängt interessant an und man ist gleich in der Geschichte drin. Anfangs habe ich mir sehr gewünscht, dass Nick Rachel über seine Familie früher aufklären würde/aufgeklärt hätte, denn so wären Rachel einige Peinlichkeiten erspart geblieben. Ich konnte während des gesamten Buches sehr stark mit ihr mitfühlen und sie war mein Lieblingscharakter.
Die Gedanken/Handlungen der superreichen Charaktere fand ich anfangs sehr komisch, allerdings hat es gut zu dem Flair der Superreichen gepasst. Auch durch die vielen Aufzählungen des Reichtums (Autos, Kleidung, Häuser) wurde der Reichtum noch einmal hervorgehoben.
Für meinen Geschmack waren manchmal zu viele (unnötige) sexuellen Beschreibungen in dem Buch enthalten, die für mich einfach unpassend waren.
Laut Rezensionen des amerikanischen Buches soll es viele lustige Momente geben, ich musste noch nicht einmal schmunzeln und war dementsprechend ein wenig enttäuscht.

Der realistische Schreibstil des Autors hat mir jedoch gut gefallen und durch die detailistischen Schilderungen bemerkt man, dass er eindeutig Erfahrungen mit einem solchen Milieu gemacht hat. So erhält man als Außenstehende einen sehr guten Einblick „hinter die Kulissen“.

Leider ist der Perspektivenwechsel ist sehr ungewohnt und ich bin auch während des Buch nicht richtig warm damit geworden.


Auf das Buch aufmerksam geworden bin ich durch den Trailer von dem dazugehörigen Film, der mir von YouTube vorgeschlagen wurde. Den Film fand ich sehr ansprechend, habe es kurz darauf allerdings wieder vergessen. Durch Zufall habe ich dann das Buch im Internet gefunden und war sofort begeistert, da ich Bücher meist besser finde als die dazugehörigen Filme. Die Rezensionen zu dem Originalbuch waren sehr viel versprechend: ein Bestseller, über den man viel lachen kann. Als ich das Buch gelesen habe, war ich enttäuscht. Ich habe es mir anders (besser) vorgestellt und verstehe nicht, wieso das Buch als Komödie gilt. Alles in allem habe ich einen guten Einblick in die reiche, asiatische Gesellschaft bekommen und zwischendurch echt Mitleid mit Rachel gehabt... und das war es dann eigentlich auch. Ein Buch, das man unbedingt gelesen haben muss, ist es für mich definitiv nicht.

Veröffentlicht am 09.11.2019

Für mich ein must-read!

Eve of Man (I)
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In dem Buch „Eve of Man – Die letzte Frau“ von Giovanna und Tom Fletcher geht es um die 16 Jahre alte Eve, die, wie der Titel schon verrät, die letzte Frau auf der Welt ist, die seit 50 Jahren geboren ...

In dem Buch „Eve of Man – Die letzte Frau“ von Giovanna und Tom Fletcher geht es um die 16 Jahre alte Eve, die, wie der Titel schon verrät, die letzte Frau auf der Welt ist, die seit 50 Jahren geboren wurde. Dadurch liegt es in ihren Händen, die Menschheit fortzuführen. Diese gewaltige Aufgabe lastet auf ihren Schultern und dadurch hat sie wenig Möglichkeiten frei zu entscheiden. Als sie Bram kennenlernt und das erste Mal Liebe, die keine Mutterliebe ist, spürt, steht alles Kopf. Eve bekommt Zweifel: Geht es allen wirklich um das Leben der Menschen oder schlussendlich nur um Macht? Und hat ihre Liebe zu Bram noch eine Chance?

„Eve of Man“ ist der erste Band der Trilogie. Vor allem von Giovanna Flechter habe ich vor dem Buch schon positiv gehört, jedoch keines von ihr gelesen gehabt. Dementsprechend war ich sehr aufgeregt, was mich erwartet. Das Genre hat mich schon einmal angesprochen, eine Mischung aus Fantasy und einem Dystopien-Roman.
Das Cover finde ich sehr gut gelungen. Es wirkt sehr hochwertig, vor allem mit dem Kontrast aus blau und gelb. Auch die Gestaltung mit der „Sonne und den Sternen“ finde ich absolut gut gelungen und spricht mich total an. Unter dem Schutzumschlag finde ich es sogar noch etwas besser: ich lieeeeeeebe die Farbe Gold und dann auch noch in Kombination mit dunkelblau... einfach perfekt!

So, jetzt kommen wir aber zum Buch: Der Schreibstil hat mich sofort in den Bann gezogen. Der Geschichte kann man leicht folgen und ich konnte das Buch gar nicht mehr weglegen.
Ich konnte mich total gut mit den Charakteren identifizieren und auch die abwechselnde Sprecherperspektive von Eve und Bram hat mir sehr gut gefallen. Ihre Stimmungen wurden perfekt ausgeschrieben, sodass eine sehr realistische Atmosphäre entsteht. Die Spannung wurde sehr, sehr gut aufgebaut und ich habe richtig mitgefühlt. Ja, zwischendurch war ich fast Eve und habe mich genauso wie sie gefühlt. Auch der Fakt, das es ein Dystopien-Roman ist und es in vielen Jahren wirklich so kommen könnte, hat den Effekt noch mal zusätzlich vergrößert und die Atmosphäre positiv gestärkt.
Die Idee der Geschichte finde ich sehr gut und originell, davor habe ich noch nie von so einer Theorie gehört. Manche Dinge und Geschehnisse haben mich sehr geschockt, da dies wirklich geschehen könnte und die Menschen in der Lage wären so etwas zu tun. Das hat die Geschichte erneut noch realistischer und emotionaler gemacht und auch dazu beigetragen, dass ich von der Geschichte gefesselt war.
Alles in allem ist das Buch einfach super gelungen, sowohl vom Inhalt als auch von der äußeren Gestaltung.

Meine Erwartungen wurden auf jeden Fall erfüllt, ich kann das Buch nur empfehlen und warte schon ungeduldig auf Teil 2!