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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.03.2020

Absolut meins, einfach perfekt!

Gods of Ivy Hall, Band 1: Cursed Kiss
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In dem 1. Band der Dilogie „Gods of Ivy Hall – cursed kiss” von Alana Falk geht es um Erin, welche Hades jede Woche durch einen Kuss eine Seele bringen muss. Ihr Einsatz ist hoch und auch wenn sie es nicht ...

In dem 1. Band der Dilogie „Gods of Ivy Hall – cursed kiss” von Alana Falk geht es um Erin, welche Hades jede Woche durch einen Kuss eine Seele bringen muss. Ihr Einsatz ist hoch und auch wenn sie es nicht gerne tut, denkt sie nicht darüber nach, aufzugeben. Doch als sie Arden begegnet und wegen ihrer Aufgabe nicht küssen darf, bilden sich Zweifel. Gibt es für sie doch noch eine Chance?

Bis jetzt hatte ich noch nie etwas über die Autorin gehört, umso gespannter war ich also auf das Buch.
Zuerst zum Cover; es ist einfach wunderschön. Ich liebe einfach die Kombination aus gold, schwarz und türkis. Die Farben wirken geheimnisvoll, magisch und sehr bestimmend. Im Gegensatz dazu steht die Blume/Federn im Hintergrund.
Das Buch geht in die Richtung von Fantasy/Mystery, doch sogleich mit einer gehörigen Portion Romantik. Auch das Lesegefühl ist einfach super. Alanas Schreibstil trifft einfach zu 100% meinen Geschmack. Ich war zwischendurch vollkommen im Buch gefangen. Immer mehr Fakten über Erins Vergangenheit wurden enthüllt, immer mehr konnte man sich in ihre Gefühle hineinversetzen und dadurch auch besser mit ihr identifizieren. Dadurch das ich so im Buch gefangen war, kam die Wende am Ende extrem überraschend, aber sie hat mir gut gefallen, da sie sich dadurch von anderen, ähnlichen Geschichten abhebt und der Geschichte eine ganz neue Richtung gibt.

Abschließend kann ich nur sagen, dass ich das Buch definitiv empfehlen würde. Es hat mich einfach absolut gefesselt und ich warte schon auf Ban 2!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.11.2019

Interessanter Abenteuer-/Historikroman

Das Geheimnis von Shadowbrook
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In dem Buch „Das Geheimnis von Shadowbrook“ von Susan Fletcher geht es um die Londonerin Clara Waterfield, welche an der Glasknochenkrankheit leidet. Als ihre Mutter stirbt, geht sie in die Welt hinaus ...

In dem Buch „Das Geheimnis von Shadowbrook“ von Susan Fletcher geht es um die Londonerin Clara Waterfield, welche an der Glasknochenkrankheit leidet. Als ihre Mutter stirbt, geht sie in die Welt hinaus und nimmt einen Job als Gärtnerin in Gloucestshire an. Zuvor hatte Clara aufgrund ihrer Krankheit nur selten das Hausverlassen und ihr Leben ist von Arztbesuchen und Verletzungen geprägt gewesen. Angekommen auf dem Anwesen von Mr. Fox lebt sie sich ein, doch schon bald fallen ihr Ungereimtheiten, Verheimlichungen und Geheimnisse auf. Was hat es mit der Familie auf sich, die davor in dem Haus gelebt hat? Wieso ist Mr. Fox nie da? Und warum hört man nachts merkwürdige Geräusche? Als das fragt sich Clara und sie geht dem auf die Spur, bis sie sich immer tiefer in die Geschichte verstrickt...
Weder von Susan Fletcher, noch von dem Buch an sich habe ich noch nie etwas zuvor gehört. Ich war also ziemlich gespannt, was mich erwartet.

Das Cover gefällt mir sehr gut. Es wirkt ein wenig altertümlich mit dem Muster aus blau und dem geschwungenem „S“. Auch die Farbkombination mag ich sehr gerne. Das Blau und Gold wirkt sehr edel.
Ich finde, dass der Schreibstil sehr gut gewählt wurde. Es verleiht der Geschichte einen guten Flair. Allerdings muss man, wie bei einem solchem Schreibstil üblich, oft Sätze oder sogar manche Absätze mehrmals und sehr genau lesen, damit man den Inhalt versteht. Es hat mich sehr an Jane Austen erinnert, wobei ich sagen muss das Jane Austen von der Verständlichkeit noch ein wenig altertümlicher ist, was in Anbetracht der Tatsache, dass das Buch auch aus dieser Zeit stammt, nachvollziehbar ist.
Mit den Charakteren konnte ich mich bei diesem Buch gar nicht, oder zumindest nur sehr schlecht, identifizieren. Das lag aber nicht an dem Buch an sich, sondern eher an meinen persönlichen Referenzen. Ich hätte oft nicht so gehandelt wie Clara.
Beim Lesen des Buches hat sich bei mir erst am Ende ein Spannungsaufbau entwickelt, was mich ein wenig enttäuscht hat. Dadurch musste ich mich oft „dazu zwingen“ weiterzulesen. Das habe ich am Ende aber nicht bereut und das Ende hat mich sehr überrascht. Das hätte ich am Anfang gar nicht erwartet.
Die Idee ist auch sehr gelungen. Etwas Ähnliches habe ich noch nie gelesen.
Insgesamt würde ich das Buch in die Abenteuer-/mystische/historische Richtung einordnen.

Fazit: Das Buch hat mir gut gefallen. Ich finde die Geschichte an sich gut gelungen, nur den Verlust des Lesespaßes finde ich ein wenig traurig. Auch wenn ich das Buch ganz gut gelungen finde, würde ich es nicht nochmal lesen.

Veröffentlicht am 09.11.2019

Hat meine Erwartungen positiv erfüllt!

Lovely Curse, Band 1: Erbin der Finsternis
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In dem ersten Band des Zweiteilers von Kira Licht, „Lovely Curse – die Erbin der Finsternis“, geht es um Aria, deren Eltern vor kurzer Zeit bei einem Autounfall gestorben sind. Nun wohnt sie bei der Schwester ...

In dem ersten Band des Zweiteilers von Kira Licht, „Lovely Curse – die Erbin der Finsternis“, geht es um Aria, deren Eltern vor kurzer Zeit bei einem Autounfall gestorben sind. Nun wohnt sie bei der Schwester ihrer Mutter auf einer Farm in Littlecreek und probiert wieder, einem halbwegs normalen Alltag zu führen. Dies ist jedoch gar nicht so einfach. In der Schule wird sie gemobbt, in Littlecreek gibt es eine tödliche Algenplage im Grundwasser und zudem stehen zwei Jungs auf sie, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Simon, der beliebteste Schüler der Schule und Footballspieler, und Dean, ein Bad Boy und Lacrossespieler. Als sich plötzlich ihre blonden Haare über Nacht weiß verfärben, ein weißes, majestätisches Pferd auftaucht, das niemanden zu gehören scheint, und merkwürdige Raben auftauchen, weiß sie, dass etwas nicht mit rechten Dingen zu geht und probiert eine Erklärung für die mysteriösen Vorfälle zu finden.


Schon bevor ich das Buch gelesen habe, habe ich viel von Kira Licht gehört gehabt. Ausschließlich sehr positive und absolut begeisterte Bewertungen. Dementsprechend war ich super gespannt was mich erwartet.

Erstmals zum Cover: Die Farben sind einfach super schön und harmonieren perfekt. Auch die Metallictöne mag ich sehr gerne. Auch die „Auflösung“ des Kleides in die Vögel verleihen dem Buch einen mystischen Touch. Ich bin generell kein Fan von reellen Menschen auf dem Cover, daher mag ich dies persönlich nicht so. Auch finde ich es sehr schade, dass der Buchrücken nicht schlicht gehalten ist, sondern wieder das Mädchen darauf abgebildet ist.

Am Anfang des Buches baut sich eine Spannungskurve auf, die jedoch schnell ein wenig wieder nachgelassen hat. Trotzdem habe ich das Buch schnell ausgelesen gehabt und fand es auch nicht langweilig. Das Ende kam sehr überraschend und den Prolog empfand ich als ein wenig unpassend, da ich nicht nachvollziehen konnte, wieso gerade genau darauf eingegangen worden ist.

Mit Aria konnte ich mich anfangs eher weniger gut identifizieren, aber ihre, für mich anstrengende, weinerliche, trotzige Art hat schnell nachgelassen, sodass ich mich im weiteren Verlauf besser mit ihr identifizieren konnte. Dann habe ich sehr mit ihr mitgefühlt, vor allem in den Schulszenen, und konnte ihre Entscheidungen nachvollziehen.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und ich wurde regelrecht in das Buch hineingesogen. Er ist sehr lebendig, vor allem beschreibt Kira Licht die Situationen so gut, dass man sie fast miterleben kann.

Die Idee der Geschichte finde ich sehr gut gelungen. Ich habe noch nie zuvor von Ähnlichem gehört bzw. gelesen. Auch das Ende der Geschichte lenkt in eine Richtung, die ich sehr mag. Es ist erst fast wie eine Dystopie, geht aber im Verlauf sehr zu einer mythischen Geschichte, jedoch will ich nicht zu viel verraten.


Das Buch ist interessant, aber definitiv kein neues Lieblingsbuch. Wen ich es mit Bücher wie „Silber“, „Silberschwingen“ oder „Dark Elements“, ein paar meiner Favoriten, vergleiche, schneidet es auf jeden Fall nicht so gut wie diese ab.
Auch ich kann jede nur positives über das Buch sagen und es ist sehr empfehlenswert, wen man einfach mal nach einem einfachen, schönen Fantasy-/Mysteryroman sucht.

Veröffentlicht am 09.11.2019

Spannende Mysterygeschichte!

Witchmark. World Fantasy Award für den besten Fantasy-Roman des Jahres 2019
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„Witchmark“ von C.L. Polk erzählt eine eindrucksvolle Fantasy-/Mysterygeschichte, in der rätselhafte Geschehnisse sattfinden, die die Protagonisten versuchen aufzuklären.

Zum Inhalt:
Miles besitzt über ...

„Witchmark“ von C.L. Polk erzählt eine eindrucksvolle Fantasy-/Mysterygeschichte, in der rätselhafte Geschehnisse sattfinden, die die Protagonisten versuchen aufzuklären.

Zum Inhalt:
Miles besitzt über magische Fähigkeiten, mit denen er oft seinen Patienten hilft. Er arbeitet als Arzt und probiert so, die psychischen Probleme dieser zu mildern oder ihnen wenigstens für eine Zeit lang Ruhe zu beschaffen. Eines Tages hilft er einem Fremde, der seinen wahren Namen und sein wahres Ich kennt. Kurz darauf stirbt der Fremde und hinterlässt viele Fragen. Wurde er wirklich ermordet? Wieso er? Und was hat es mit seinen mysteriösen Andeutungen auf sich?
Tristan Hunter, der auch Geheimnisse birgt und den Fremden zu Miles gebracht hat, macht einen Deal mit Miles, um den Mordfall aufzuklären. Denn nicht alles ist so, wie es scheint...

Der Anfang des Buches beginnt spannend und ich bin gut in das Geschehen eingestiegen. Vorerst konnte ich nicht so recht mit den Charakteren umgehen und es haben sich Fragen ergeben, je mehr ich mich jedoch in das Buch eingelesen habe, desto besser waren die Zusammenhänge zu verstehen. Der Schreibstil ist sehr lebendig und abwechslungsreich. Auch der Ich-Erzähler ist gut gewählt und trägt zu der Authentzität der Charaktere, insbesondere Miles, bei. Ich habe sehr mit Miles mitgefühlt, vor allem bei negativen Geschehnissen und kann ich ihn und sein Handeln vollkommen nachvollziehen.
Die Geschichte ist zwischendurch etwas lasch und ich hatte kurzzeitig das Gefühl, dass die Protagonisten nicht vorankommen. Auf den letzten 100-150 Seiten konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, denn plötzlich lichtete sich das Dunkeln. Das Ende kam definitiv überraschend, ist aber durchaus gelungen und passt hervorragend zu der Atmosphäre des Buches.
Ich erhoffe mir einen Teil 2, denn ich möchte unbedingt erfahren, was mit den Hauptcharakteren passiert!
Ich hätte mir gewünscht, dass in dem Buch etwas mehr (und deutlicher) auf die Beziehung zwischen Miles und seinen Eltern eingegangen wäre.

Alles in allem finde ich das Buch sehr gelungen und durchaus empfehlenswert. Das cover ist wunderschön und ist mir auf den ersten Blick aufgefallen. Nachdem ich das Buch gelesen habe, ist mir auch klar geworden, wen die Personen darauf darstellen.
Die Protagonisten sind detailliert beschrieben und geben jeder Person ihren eigenen, außergewöhnlichen Charakter. Ich konnte es mir gut bildlich vorstellen und war total gefesselt. Bis auf die „Flaute“ mittig des Buches ist es sehr spannend und fantasievoll.
Definitiv ein lesenswertes Buch!

Veröffentlicht am 09.11.2019

Leider schlechter als erwartet...

Crazy Rich Asians
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In „Crazy Rich Asians“, dem ersten Teil der Trilogie von dem amerikanischen Autor Kevin Kwan, dreht sich alles um die Oberschicht der reichen Asiaten, wie Rachel Young sich in ihr behaupten muss, um ihre ...

In „Crazy Rich Asians“, dem ersten Teil der Trilogie von dem amerikanischen Autor Kevin Kwan, dreht sich alles um die Oberschicht der reichen Asiaten, wie Rachel Young sich in ihr behaupten muss, um ihre Liebe zu erhalten und das Reichtum nicht immer schillert und glitzert.

Zum Inhalt:
Rachel Chu wird von ihrem Freund Nicolas (Nick) Young über die Sommerferien eingeladen, ihn zu der Hochzeit seines besten Freundes nach Singapur zu begleiten und dort auch seine Familie kennenzulernen. Nick hat Rachel bisher über seine superreiche (versnobte) Familie im Unklaren gelassen und so ist sie ihnen vollkommen unvorbereitet ausgeliefert. Leider muss Rachel auch schnell feststellen, das in der ihr völlig fremden Welt und Gesellschaft, sich viel um Stammbaum, Reichtum und der perfekten Darstellung nach außen hin dreht und nicht alle ihr wohlgesonnen sind...

Das Cover ist sehr ansprechend und hat mir sofort gefallen. Ich finde es besonders schön, wie damit gleich ein Bezug zu der Geschichte hergestellt wurde. Das Pink gibt einen schönen Kontrast und hellt das Buch optisch auf.

Das Buch fängt interessant an und man ist gleich in der Geschichte drin. Anfangs habe ich mir sehr gewünscht, dass Nick Rachel über seine Familie früher aufklären würde/aufgeklärt hätte, denn so wären Rachel einige Peinlichkeiten erspart geblieben. Ich konnte während des gesamten Buches sehr stark mit ihr mitfühlen und sie war mein Lieblingscharakter.
Die Gedanken/Handlungen der superreichen Charaktere fand ich anfangs sehr komisch, allerdings hat es gut zu dem Flair der Superreichen gepasst. Auch durch die vielen Aufzählungen des Reichtums (Autos, Kleidung, Häuser) wurde der Reichtum noch einmal hervorgehoben.
Für meinen Geschmack waren manchmal zu viele (unnötige) sexuellen Beschreibungen in dem Buch enthalten, die für mich einfach unpassend waren.
Laut Rezensionen des amerikanischen Buches soll es viele lustige Momente geben, ich musste noch nicht einmal schmunzeln und war dementsprechend ein wenig enttäuscht.

Der realistische Schreibstil des Autors hat mir jedoch gut gefallen und durch die detailistischen Schilderungen bemerkt man, dass er eindeutig Erfahrungen mit einem solchen Milieu gemacht hat. So erhält man als Außenstehende einen sehr guten Einblick „hinter die Kulissen“.

Leider ist der Perspektivenwechsel ist sehr ungewohnt und ich bin auch während des Buch nicht richtig warm damit geworden.


Auf das Buch aufmerksam geworden bin ich durch den Trailer von dem dazugehörigen Film, der mir von YouTube vorgeschlagen wurde. Den Film fand ich sehr ansprechend, habe es kurz darauf allerdings wieder vergessen. Durch Zufall habe ich dann das Buch im Internet gefunden und war sofort begeistert, da ich Bücher meist besser finde als die dazugehörigen Filme. Die Rezensionen zu dem Originalbuch waren sehr viel versprechend: ein Bestseller, über den man viel lachen kann. Als ich das Buch gelesen habe, war ich enttäuscht. Ich habe es mir anders (besser) vorgestellt und verstehe nicht, wieso das Buch als Komödie gilt. Alles in allem habe ich einen guten Einblick in die reiche, asiatische Gesellschaft bekommen und zwischendurch echt Mitleid mit Rachel gehabt... und das war es dann eigentlich auch. Ein Buch, das man unbedingt gelesen haben muss, ist es für mich definitiv nicht.