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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.10.2020

Sehr komplex und anstrengend

Final Control
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Tom ist der Gründer eines modernen Start Up Unternehmens im Gesundheitssektor, der einen Investor sucht. Da kommt ihm der Milliadär Dairon Arakis gerade recht. Doch handelt dieser uneigennützig? Wohl eher ...

Tom ist der Gründer eines modernen Start Up Unternehmens im Gesundheitssektor, der einen Investor sucht. Da kommt ihm der Milliadär Dairon Arakis gerade recht. Doch handelt dieser uneigennützig? Wohl eher kaum, da er vor allem die chinesische Regierung unterstützt, welche der totalen digitalen Überwachung hinterherstrebt und somit auch Europas Finanzclan unter ihre Fittiche nehmen möchte.
Ein mit einer anspruchsvollen und speziellen Sprache überwucherter Politthriller, der nicht jedermanns Geschmack sein wird. Das Buch ist nichts für angenehmen, lockere Stunden auf der Couch vor dem Kamin, es ist eine schwierige, komplexe Geschichte über ein dunkles, jedoch aktuelles Thema, das mit viel Recherche und Einzelheiten geschrieben worden ist, die der 08/15 Leser nur sehr schwer verstehen wird. Von daher ist der Roman auch wirklich interessant für diejenigen, die sich gerne mit Themen wie Finanzmärkte und deren Manipulation, digitale Kontrolle derer und unterschiedlichen politischen Interessen der Staaten befassen und auch ein wenig auskennen.
Der Schreibstil ist dementsprechend kompliziert und versucht durch kurzweilige Kapitel das Interesse aufrecht zu erhalten.
Für mich war das Buch eher anstrengend zu lesen und ich schaffte es auch kaum mit den Charakteren warm zu werden. Durch die ganzen komplexen Einzelheiten verlor ich irgendwann den Faden und las nur sporadisch um zu sehen, was letztendlich geschehen wird. Nicht unbedingt eine Leseempfehlung .

Veröffentlicht am 18.10.2020

Originell und raffiniert geschrieben

Mord in Highgate
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Der Rechtsanwalt Richard Pryce wird tot, mit einer Weinflasche erschlagen, aufgefunden. Privatdetektiv Daniel Hawthorne beginnt zu ermitteln und die Vergangenheit des Opfers zu erkunden. Dabei kommen viele ...

Der Rechtsanwalt Richard Pryce wird tot, mit einer Weinflasche erschlagen, aufgefunden. Privatdetektiv Daniel Hawthorne beginnt zu ermitteln und die Vergangenheit des Opfers zu erkunden. Dabei kommen viele Geheimnisse an die Oberfläche. Bei seinen Ermittlungen hilft ihm sein Assistent und Autor Anthony Horowitz.
Die Geschichte punktet mit dem berühmten britischen Humor und der Tatsache, dass der Autor selbst eine Hauptrolle in dem Roman spielt und sogar aus dessen Perspektive erzählt. Diese Idee ist sowohl ungewöhnlich als auch ausgesprochen smart. Die Charaktere der beiden Protagonisten wurden meiner Meinung nach sehr vorsichtig gewählt und bilden zusammen eine kluge Mischung aus Ironie, Detektivspürsinn und Zynismus, was eine interessante Kombination ausgibt, die den Leser oftmals schmunzeln lässt. Kombiniert mit den vielen Sherlok Holmes Anspielungen und einer gelungenen Umsetzung schafft es dieser Kriminalroman sich von den anderen zu unterscheiden. Einziges Mankell hier war das etwas vorhersehbare Ende, das dem Ganzen zwar nicht sehr viel schadete, trotzdem aber ein wenig von der Spannung nahm.

Veröffentlicht am 18.10.2020

Raffinierter Thriller

Die Stimme
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Josephine Ferguson, genannt Jo, ist eine junge Journalistin, die seit Kurzem geschieden ist. Als sie sieht, dass ihre finanzielle Situation zu Wünschen übrig lässt, beschließt sie kurzerhand zu ihrer Freundin ...

Josephine Ferguson, genannt Jo, ist eine junge Journalistin, die seit Kurzem geschieden ist. Als sie sieht, dass ihre finanzielle Situation zu Wünschen übrig lässt, beschließt sie kurzerhand zu ihrer Freundin Tabitha für eine kurze Zeit einzuziehen. Die Wohnung letzterer ist technisch auf dem neuesten Stand, alles wird automatisch durch einen Home Assistand namens Electra geregelt. Doch Electra ist kaltblütiger als Jo denkt. Denn eines Tages fängt sie unaufgefordert an mit Jo zu sprechen und erzählt ihr Sachen aus ihrem Leben, die sie gar nicht kennen kann. Entgeistert fängt Jo an nachzudenken, was sich hier abspielt. Denn ihr Vater litt an Schizophrenie und hat sich am Ende umgebracht. Auch er hörte plötzlich Stimmen. Kann es sein, dass Jo diese Krankheit geerbt hat? Sie beginnt sich ernsthaft Sorgen zu machen. oder steckt gar jemand anderes dahinter?
Tremayne schafft es auch mit diesem Thriller nach Eisige Schwestern und dem Mädchen aus dem Moor, die Leser wieder auch Hochspannung zu halten. Obwolh diese High Tech Thriller nicht mein Lieblingsgenre ausmachen, muss ich schon sagen, dass ich beeindruckt von dem Schreibstil, war. Ich konnte das Buch manchmal nicht aus der Hand legen, denn die Kapiteln endeten oftmals so abrupt, da musste man einfach weiterlesen. Bei dem Buch handelt es sich um ein raffiniertes psychologisches Verwirrspiel, das bis zu Ende spannend bleibt.
Chapeau!

Veröffentlicht am 18.10.2020

Raffiniert und authentisch

Zerrissen
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Dies ist der 4. Band der Fred-Abel-Reihe, die Fortsetzung der Trilogie "Zerschunden", "Zersetzt und "Zerbrochen" und wieder mal genauso spannend und mittreißend wie man es von den ersten drei Bänden gewohnt ...

Dies ist der 4. Band der Fred-Abel-Reihe, die Fortsetzung der Trilogie "Zerschunden", "Zersetzt und "Zerbrochen" und wieder mal genauso spannend und mittreißend wie man es von den ersten drei Bänden gewohnt ist. Unbedingt sollte man die notwendigen Vorkenntnisse aus den ersten Büchern haben, es gehört zu einem Ganzen die Geschichten der reihe nach zu lesen.
Dass der Autor Professor der Rechtsmedizin ist, merkt man auch aus seinen ausführlichen Einzelheiten. Die machen aus dem Buch nicht nur eine atemberaubend spannende Lektüre sondern bieten dem Leser auch Informationen, die er sonst nicht wissen könnte. Das ist was meiner Meinung nach diesen Thriller von den anderen unterscheidet. Diesmal geht es um Kindesmisshandlung, wobei es sich bei dem Opfer ausgerechnet um die Nichte von Dr. Abels Kollegin handelt. Darüber hinaus gibt es noch weiter Handlungsstränge, die den Plot auf hohem Niveau halten.
Und wieder man endet auch dieser Fall mit einem intensiven Chliffhänger, was auf den nächsten Band der Reihe zeitnah hoffen lässt.
Wieder mal ein raffiniert konstruierter Thriller vom Meister des Fachs.

Veröffentlicht am 20.09.2020

Zauberhaft

Einstein
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Torben Kuhlmann, Autor und Illustrator, hat mit diesen wundervollen Kinderbuch wieder einen Treffer gelandet. Nach Armstrong, Edison, Lindbergh ist nun diese kleine Maus der Hauptprotagonist, der Groß ...

Torben Kuhlmann, Autor und Illustrator, hat mit diesen wundervollen Kinderbuch wieder einen Treffer gelandet. Nach Armstrong, Edison, Lindbergh ist nun diese kleine Maus der Hauptprotagonist, der Groß und Klein mit in diese Entdeckungstour nimmt. In der Schweiz findet wie jedes Jahr am 14. Juli das große Käsefest statt. Die kleine Maus reist nach bern, doch dort angekommen, stellt sich heraus, dass sie einen Tag zu spät ist. Wie schön es doch wäre, wenn man die Zeit zurückdrehen könnte! Doch, ginge das überhaupt?
Die zahlreichen und detaillierten Zeichnungen im Buch regen die Fantasie an und sind so realitätsnah gezeichnet, dass man denkt man sei mittendrin. Einige Begriffe waren mir für die Kleineren noch zu kompliziert, man solle das als Vorleser je nach dem Alter des Kindes entweder etwas vereinfachen oder im Detail erklären.
Trotzdem haben die Kinder so viel zu entdecken, dass dieser Denkanstoß zu Einsteins Relativitätstheorie die kleinen Physiker unter ihnen sicherlich große Freude bereiten wird.
Ein außergewöhnliches, zauberhaftes Bilderbuch das keinen unbeeindruckt lassen wird.