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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.07.2017

Zoe & Jack

Wildblumensommer
3 0

Ich mag die Bücher von Kathryn Taylor sehr gerne und habe mich deshalb sehr gefreut, als ich dieses hier im Rahmen einer Leserunde bei der Lesejury mitlesen durfte.

Den Schreibstil finde ich ganz toll, ...

Ich mag die Bücher von Kathryn Taylor sehr gerne und habe mich deshalb sehr gefreut, als ich dieses hier im Rahmen einer Leserunde bei der Lesejury mitlesen durfte.

Den Schreibstil finde ich ganz toll, die Autorin hat die richtige Waage zwischen direkten Reden und Erzählungen geschafft. Die Beschreibungen von den Orten sind sehr bildhaft und es ist mir wirklich leicht gefallen, mir alles vorzustellen und es hat mich auch wieder in meinem Vorhaben bestärkt, irgendwann mal Urlaub in Cornwall zu machen.

Sehr schön fand ich, dass hier nicht nur aus Zoes Sicht erzählt wird, sondern auch aus der anderer Personen. So lief unter anderem als zweiter Erzählstrang die Geschichte von Zoes Freundin Rose mit, und als Leser wurde man abwechselnd über die gleichzeitige Entwicklung der Charaktere informiert. Diese abwechselnde Erzählsicht hat sehr viel dazu beigetragen, dass ich mich in die einzelnen Personen gut einfühlen konnte.

An Zoe gefällt mir, dass sie vor ihrer OP versuchte, noch alles in Reine zu bringen – ich kann das gut nachvollziehen angesichts des Risikos, das sie mit der OP einging. Und ich fand sie auch sehr mutig, dass sie sich ihrer Vergangenheit stellt, ich mochte ihren Charakter gerne.

Auch Jack mochte ich sehr gerne. An ihm gefiel mir sehr, wie er zu Zoe steht und wie er darum kämpft, dass sie glücklich werden können.

Der Handlungsverlauf war zügig, es gab keine Stellen, an denen sie sich gezogen hätte - im Gegenteil, im letzten Drittel kam die Geschichte nochmal so richtig in Fahrt und endete dann in einem Luftanhalte-Finale, bei dem auch meine Fingernägel ein wenig dran glauben mussten

Fazit: Es war im gesamten ein sehr schönes Buch, emotional, es hat mich mitgenommen, abgeholt und erst wieder losgelassen, als ich fertig war. Es hatte mehr Tiefe, als man anhand des Klappentextes und des Covers vermuten könnte, und ist bisher sicherlich eins meiner Lesehighlights 2017. Ich vergebe gern eine Leseempfehlung.

Ich danke dem Verlag Bastei-Lübbe und der Lesejury für die Möglichkeit, dieses Buch im Rahmen der Leserunde zu lesen.

Veröffentlicht am 06.11.2017

Lesehighlight

Der letzte erste Kuss
2 0

Dieses Buch hat mir noch besser gefallen als Band 1 - und das war schon ein Lesehighlight für mich. Elle und Luke sind so toll miteinander, beste Freunde, verstehen sich blind, sind immer füreinander da ...

Dieses Buch hat mir noch besser gefallen als Band 1 - und das war schon ein Lesehighlight für mich. Elle und Luke sind so toll miteinander, beste Freunde, verstehen sich blind, sind immer füreinander da und unterstützen sich. Diese enge Freundschaft hat die Autorin wirklich toll vermittelt, man spürte das Band, das die beiden verband, ganz deutlich beim Lesen.

Die Geschichte wird abwechselnd aus Elles und Lukes Sicht erzählt. Man erfährt sehr viel über ihre Gedanken und dadurch über ihre Vergangenheit. Die beiden ärgern sich gegenseitig, spielen sich Streiche, aber trotzdem spürt man immer ihre enge Verbundenheit. Die beiden waren mir unheimlich sympathisch und ich konnte mich sehr gut in die beiden hineinfühlen.

Lukes und Elles Zuneigung ändert sich langsam und von ihnen anfangs unbemerkt, und auch das konnte die Autorin sehr gut vermitteln - die Anziehungskraft, die über Freundschaft hinausgeht, das Knistern und Prickeln zwischen den beiden, und auch die Angst, die beide davor haben, durch ein "Mehr" die Freundschaft zu zerstören.

Obwohl der Schreibstil locker-leicht ist und vor allem die Dialoge zwischen den beiden witzig und schlagfertig sind, wurden in dem Buch auch so einige ernste Themen untergebracht, die es tiefgründiger gemacht haben, als man anhand des Klappentextes glauben könnte. Es gab Szenen, die mich sehr berührt haben, wo ich Taschentücher brauchte, wo ich mich geärgert habe, wo ich gerührt war oder einfach laut herauslachen musste. Garniert wurde dies von ein paar prickelnd-erotischen Szenen, die die Handlung perfekt abgerundet haben.

Fazit: "der letzte erste Kuss" ist für mich eins meiner Lesehighlights 2017. Lebensechte, sympathische Charaktere, spritzig-witzige Dialoge, eine tiefe Freundschaft und so einige emotionale Szenen machen das Lesen zu einer wahren Freude. Ich vergebe eine klare Leseempfehlung.

Ich danke der Lesejury und dem Lyx-Verlag für das Leseexemplar und dass ich an der Leserunde teilnehmen durfte.

Veröffentlicht am 31.07.2017

High und Lo

Wie das Feuer zwischen uns
2 0

Es gibt Bücher, die liebt man von der ersten Seite an – das hier ist eins davon. Bereits im Prolog stiegen mir die Tränen auf, nur um kurz darauf von einem Lachanfall abgelöst zu werden.

Die Handlung ...

Es gibt Bücher, die liebt man von der ersten Seite an – das hier ist eins davon. Bereits im Prolog stiegen mir die Tränen auf, nur um kurz darauf von einem Lachanfall abgelöst zu werden.

Die Handlung wird abwechselnd aus Alyssas und Logans Sicht erzählt und zieht sich insgesamt über fünf Jahre.

Es gab hier so viele zu Herzen gehende Szenen, ich konnte jeden Gedanken, jede Handlung von den beiden nachvollziehen. Sie müssen vieles durchmachen, doch solange sie sich haben, kann sie nichts erschüttern, sie geben sich gegenseitig Halt, verstehen einander auch ohne Worte.

Die Autorin hat einen unglaublich fesselnden und zu Herzen gehenden Schreibstil, ich habe mich mit und für die beiden über ihre enge Freundschaft gefreut, die nichts so leicht erschüttern kann, und hatte Tränen in den Augen, als sie sich ihre Gefühle gestehen.

Ich musste lachen, weinen, schmunzeln, habe die Luft angehalten – kurz, ich ging alle Emotionen durch.

Fazit: "Wie das Feuer zwischen uns" ist eine unglaublich emotionale Liebesgeschichte mit zwei Protagonisten, die einiges durchmachen müssen, um ihr Glück zu finden. Manchmal hatte ich den Eindruck, die Autorin lässt ihre Charaktere gerne leiden, aber trotzdem und gerade deshalb ist mir das Buch unheimlich zu Herzen gegangen.

Ich danke dem Verlag und der Lesejury für die Gelegenheit, das Buch im Rahmen einer Leserunde zu lesen und vergebe gern eine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 26.02.2018

toller Beginn der Trilogie

Save Me
1 0

Ich kenne von der Autorin die "Again"-Serie, die mir sehr gut gefallen hatte. Umso erfreuter war ich, als ich bei der Leserunde zu "Save me" mitmachen durfte.

Die Protagonisten sind hier jünger und stehen ...

Ich kenne von der Autorin die "Again"-Serie, die mir sehr gut gefallen hatte. Umso erfreuter war ich, als ich bei der Leserunde zu "Save me" mitmachen durfte.

Die Protagonisten sind hier jünger und stehen gerade vor dem Schulabschluss und dem Start ins Uni-Leben.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der Hauptprotagonisten Ruby und James, wobei James meiner Meinung nach gerne noch mehr zur Sprache kommen hätte dürfen.

Ruby mochte ich unheimlich gerne. Sie ist ein Familienmensch, kommt aus gewöhnlichen Familienverhältnissen und trennt die Eliteschule Maxton-Hall strikt von ihrer Freizeit. Sie ist wahnsinnig ehrgeizig, um es an die Oxford-Universität zu schaffen und bemüht sich sehr, dieses Ziel zu erreichen. Dem gegenüber steht James, der aus reichem Haus kommt und weiß, dass mit Geld alles erreicht werden kann - dementsprechend arrogant und herablassend wirkt er auf andere.

Mir war James anfangs sehr unsympathisch, erst im Laufe der Zeit lernte ich auch ihn zu mögen, da man langsam Einblicke hinter seine Fassade erhält.

Ruby fand ich auch in ihrem Verhalten James gegenüber toll. Ihr ist es schnurzegal, ob er Geld hat, sie bietet ihm Paroli und lässt sich nichts von ihm gefallen. Damit hat sie sich meinen Respekt verdient, denn sie lässt sich nicht von anderen beeinflussen, sondern steht zu ihrer Meinung.

Die Liebesgeschichte zwischen den beiden entwickelt sich langsam, was ich sehr gut fand, denn ein Liebe-auf-den-ersten-Blick hätte angesichts der großen Unterschiede zwischen den beiden überhaupt nicht gepasst. So darf der Leser viele amüsante, schöne, auch romantische, aber auch emotionale und streithafte Momente erleben.

Auch die Nebencharaktere wurden gut ausgearbeitet, man lernt sie hier - obwohl der Fokus klar auf James und Ruby liegt - näher kennen, und ich freue mich darauf, auch ihre Entwicklung in den Folgebänden mitzuerleben. Nicht alle von ihnen sind mir sympathisch und ich bin gespannt, ob sie sich noch ändern werden oder meine Meinung über sie bestärkt wird.

Lediglich in einzelnen Szenen war das Verhalten von den Charakteren nicht so ganz klar nachvollziehbar, das sind allerdings nur Kleinigkeiten (ich möchte dies auch nicht näher ausführen, um nicht zu spoilern.). Im Großen und Ganzen waren die Handlungen für mich nachvollziehbar und ich konnte mich gut in ihre Gefühle und Gedanken hineinversetzen.

Das Ende lässt uns mit einem fiesen Cliffhanger zurück, was natürlich klar und vorhersehbar ist, nachdem es sich um einen Mehrteiler handelt.

Fazit: "Save me" ist ein toller Start der Trilogie der Autorin um Ruby und James. Ein angenehmer, flüssiger Schreibstil, liebevoll und gut ausgearbeitete Charaktere, bei denen man das Gefühl bekommt, sie als Freunde zu haben, und eine Handlung mit ein paar Wendungen machen das Buch zu einem, das man vor dem Fertiglesen nur schwer aus der Hand legen mag. Ich vergebe gern eine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 15.08.2017

Leonie und die Rentner

Meeresblau & Mandelblüte
1 0

Ich durfte das ebook im Rahmen einer Leserunde bei der Lesejury lesen, und mein Dank geht an den Verlag und die Autorin für die Zuverfügungstellung des Leseexemplares, weiters danke ich auch für die angenehme ...

Ich durfte das ebook im Rahmen einer Leserunde bei der Lesejury lesen, und mein Dank geht an den Verlag und die Autorin für die Zuverfügungstellung des Leseexemplares, weiters danke ich auch für die angenehme und informative Leserunde.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Autorin wohnt selbst auf Mallorca, was man sehr gut an ihren bildhaften Beschreibungen und Informationen sowie die immer wieder eingestreuten Spanischschnipsel merkt.

Mir war Leonie längere Zeit nicht allzu sympathisch, auch wenn man im Laufe der Geschichte erfährt, warum sie so erfolgsorientiert und kalt ist, spätestens dann konnte ich ihre Handlungen und Gefühle nachvollziehen, was auch durch Rückblicke in ihre Vergangenheit erleichtert wurde.

Die Rentner-Gang ist eine Sache für sich - allesamt haben sie ihren eigenen Kopf, halten zusammen wie Pech und Schwefel und machen Leonie das Leben auf der Finca nicht leicht. Man sollte nicht glauben, welchen Blödsinn auch ältere Leute verzapfen können, sie sind manchmal schlimmer als kleine Kinder - nicht nur einmal musste ich angesichts ihrer Streiche schmunzeln.

Neben den liebevoll gestalteten und mehr oder weniger liebenswerten Charakteren lernen wir auch einen liebestollen Pfau kennen, der mich zum Lachen gebracht hat.

Auch die weiteren Nebencharaktere wurden gut in die Geschichte eingebunden - so zum Beispiel Niklas, der Sohn einer der Senioren, der es nicht einfach mit Leonie, aber auch den Rentnern hat.

Die Handlung ist flüssig erzählt, und es gab neben Szenen zum Schmunzeln auch welche, die recht emotional sind, vor allem gegen Ende.

Einziger Kritikpunkt war das Ende - es kam viel zu rasch, obwohl noch so Vieles passierte, und ich hätte sehr gerne noch mehr gelesen. So hatte der abrupte Schluss eher den Eindruck für mich, als ob die Autorin schnell fertig werden wollte.

Fazit: "Meeresblau und Mandelblüte" vermittelt Urlaubsfeeling auf Mallorca, mit der richtigen Dosis Liebe, mit lustigen und emotionalen Szenen rund um eine junge Frau und eine Rentnergang, die noch lange nicht alt ist. Ein Roman zum Abtauchen und Wohlfühlen, für den ich gern eine Leseempfehlung vergebe.