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Veröffentlicht am 16.05.2021

trotz Kritik ein gutes Buch

Dirty Headlines
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Ich hatte bereits Bücher der Autorin gelesen und kannte sie daher als eine, die gut und fesselnd schreiben kann. Nachdem es manchmal recht erfrischend ist, mal ein Buch zu lesen, das nicht gleich eine ...

Ich hatte bereits Bücher der Autorin gelesen und kannte sie daher als eine, die gut und fesselnd schreiben kann. Nachdem es manchmal recht erfrischend ist, mal ein Buch zu lesen, das nicht gleich eine Serie ist, habe ich mich über "Dirty Headlines" gefreut, ein Einzelband, der in sich abgeschlossen ist.

Wir lesen hier von Jude und Celian, aus deren Sicht die Handlung auch abwechselnd erzählt wird. Nach einem schlimmen Tag lässt sie sich - in dem Wissen, dass sie ihn danach nicht wiedersehen wird - auf einen One-Night-Stand ein und verbringt eine fantastische Nacht - und lässt am Morgen seine gut gefüllte Geldbörse mitgehen. Allerdings soll sich dann später herausstellen, dass dieser Mann, der ihr nicht mehr aus dem Kopf geht, ihr neuer Boss ist. Es kommt, wie es kommen muss - aus einer gemeinsamen Nacht wird mehr ...

Soweit also zur Inhaltsangabe. Mir hat der Schreibstil wiederum sehr gut gefallen - die Autorin schreibt so, dass man das Gefühl hat, mittendrin zu sein. Von den Charakteren her muss ich sagen, dass ich mir eher schwer getan habe. Vor allem Celian war mir auf lange Zeit nicht sehr sympathisch, ich fand ihn in einigen Situationen einfach nur unmöglich. Angesichts seiner familiären Verhältnisse und damit seiner Vergangenheit konnte ich sein Verhalten zwar sehr gut nachvollziehen, und im Laufe der Geschichte kamen dann noch so einige Brocken dazu. Trotzdem fand ich seinen Standpunkt, dass es ihm aufgrund seines beruflichen Standes vollkommen egal ist, ob ihn Leute mögen, nicht in Ordnung. Das ändert sich im Laufe des Buches auch nur geringfügig. Gut gefallen hat mir an ihm, dass ihn die Zuneigung zu ihr total unsicher macht, weil er es nicht kennt, geliebt zu werden und vor allem selbst zu lieben. Doch lange Zeit sind seine Gedanken von ihr eher abwertend, auch als er schon ganz anders empfindet, und das wiederum hat es mir schwer gemacht, ihn wirklich zu mögen.

Auch mit Jude bin ich anfangs nicht so ganz klar gekommen. Trotz ihrer Ausbildung kam sie mir gerade zu Beginn ein wenig unbedarft vor, und trotzdem sie Celian Widerworte gibt und sich von ihm nicht unterbuttern lässt (was ich super fand), hatte ich doch den Eindruck, dass sie ihm sexuell hörig ist. Auch bei ihr dauert es lange, bis sie erkennt, dass es sich Celian gegenüber nicht nur um erotische Anziehungskraft, sondern um mehr handelt.

Ca. im letzten Fünftel des Buches kippt die Handlung dann etwas. Als Celian erkennt, dass er in Jude verliebt ist, konnte ich endlich auch erkennen, was er eigentlich an ihr sieht, denn plötzlich werden alle Vorzüge von ihr geschildert, was mir davor gefehlt hatte. Und es gibt noch einen Paukenschlag, mit dem ich nicht unbedingt gerechnet hatte, den ich aber auch ein wenig unrealistisch fand.

Trotz aller Kritik jedoch hat mir das Buch gut gefallen, denn es bietet nicht nur witzige Schlagabtäusche zwischen den Protagonisten, sondern auch einiges an Drumherum. Das hat die Geschichte zu einer gemacht, die ich gern gelesen habe, und die mir unterhaltsame Lesestunden gebracht hat. Auch die Beschreibungen der Redaktion, welchem Druck die Journalisten und auch Celian als Redaktionsleiter ausgesetzt sind, fand ich nachvollziehbar und haben mir gut gefallen. Ich vergebe trotz aller Punkte ganz knappe vier Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.04.2021

berührende Liebesgeschichte

Wenn es uns gegeben hätte
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Mich hatten an diesem Buch einerseits das wunderschöne Cover, aber auch der Klappentext angesprochen. Hier habe ich allerdings eine kleine Kritik an den Verlag: Ich finde, der Klappentext verrät viel zu ...

Mich hatten an diesem Buch einerseits das wunderschöne Cover, aber auch der Klappentext angesprochen. Hier habe ich allerdings eine kleine Kritik an den Verlag: Ich finde, der Klappentext verrät viel zu viel, kürzer wäre besser gewesen.

Der Schreibstil der Autorin ist angenehm flüssig, und ich war nach ein paar Seiten in der Geschichte gefangen, die aus Elas Sicht erzählt wird. Ela war immer in Timo verliebt, doch da er in die USA ging, um seinen Berufstraum zu verwirklichen, möchte sie ihm nicht im Weg stehen, und gesteht ihm ihre Liebe nicht. Als sie sich nun nach acht Jahren wiedersehen, erhalten die beiden eine neue Chance.

Mir hat dieses Buch in seiner Gesamtheit sehr gut gefallen. Elas Charakter wurde gut ausgearbeitet, und sie war mir sehr sympathisch. Ihr Gefühlswirrwarr war sehr gut nachvollziehbar und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Auf der anderen Seite ist da Timo - von ihm hätte ich mir ein wenig mehr Einblick in seine Gedanken gewünscht, einzelne Kapitel aus seiner Sicht hätte ich gut gefunden. So blieb er mir ein wenig zu idealisiert und nicht ganz greifbar. Trotzdem fand ich auch ihn sehr sympathisch.

Alles in allem ist es eine wunderschöne Liebesgeschichte, die mich berühren konnte - eine Geschichte über zweite Chancen und darüber, dass man das Glück greifen soll, solange es da ist. Es ist eine Geschichte darüber, dass man nie weiß, was weiter kommt, dass man sein Leben jetzt leben soll und nicht darauf wartet, was noch passieren könnte.

Mir persönlich hat dieses Debut der Autorin sehr gut gefallen und ich werde definitiv noch mehr von ihr lesen wollen. Ich vergebe eine Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.02.2021

nicht ganz so gut wie Band 1

Celestial City - Akademie der Engel
1

Nach dem Ende des spannenden ersten Teils war ich natürlich neugierig, wie es Brielle in ihrem zweiten Jahr ergehen wird.

Der Schreibstil ist fesselnd, witzig und spannend, ich bin nur durch die Seiten ...

Nach dem Ende des spannenden ersten Teils war ich natürlich neugierig, wie es Brielle in ihrem zweiten Jahr ergehen wird.

Der Schreibstil ist fesselnd, witzig und spannend, ich bin nur durch die Seiten geflogen, zu keinem Moment war es langweilig.

Eigentlich schafft man hier auch gar nicht, gelangweilt zu sein, denn es passiert sehr viel - und das war leider auch schon der Nachteil. Es gibt zum Teil große Zeitsprünge, und dauernd passiert was, was zum Teil aber dann leider auch schnell abgehandelt wird.

Brielle als Charakter mochte ich wieder sehr gern, auch wenn sie teilweise kindisch handelt.

Lincoln hingegen - mir ist klar, er ist sehr verliebt in Brielle und es gab einige wirklich süße Szenen zwischen den beiden - er wurde mir ein wenig zu handzahm. Ich hatte das Gefühl, dass Brielle diejenige ist, die in allem den Ton angibt.

Die Kampfszenen wiederum haben mir sehr gut gefallen - und ich hätte nie gedacht, sowas mal zu sagen: aber sie hätten ruhig ein wenig mehr brutal sein können. Andererseits ist dies ja auch ein Jugendbuch, also passt es wiederum.

Am besten allerdings fand ich Sera, Brielles Messer. Die ist einfach herrlich - sarkastisch, witzig, und mit allen Mitteln bereit, sie und ihre Lieben zu schützen.

Fazit: Der zweite Teil der Serie hat mir nicht ganz so gut gefallen wie der erste, trotzdem konnte er mich überzeugen und hat mich neugierig auf die Fortsetzung gemacht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.09.2020

ein wenig mehr Spannung hätte nicht geschadet

Death Bastards – Dunkle Liebe
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Ich hatte bisher kein Buch der Autorin gelesen, und der Klappentext hat mich neugierig auf die Geschichte von Billie und Cage gemacht, da er definitiv Spannung verspricht.

Die Autorin erzählt die Handlung ...

Ich hatte bisher kein Buch der Autorin gelesen, und der Klappentext hat mich neugierig auf die Geschichte von Billie und Cage gemacht, da er definitiv Spannung verspricht.

Die Autorin erzählt die Handlung aus der Sicht von Billie und auch der von Cage. Dadurch konnte ich mich gut in die beiden hineinversetzen und ihre Handlungen nachvollziehen.

Mir waren beide Charaktere sehr sympathisch. Billie ist unheimlich stark, und ihre tiefe Liebe und Verantwortungsbewusstsein gegenüber ihrer jüngeren Schwester hat mich sehr beeindruckt. Insofern konnte ich ihre Bedenken, eine Beziehung zu einem Mann einzugehen, der ebenso Mitglied eines MC ist, wie sie und ihre Familie es waren, sehr gut nachvollziehen. Ihr Zwiespalt zwischen der Zuneigung zu Cage und ihrer Angst war wirklich gut ausgearbeitet.

Auch Cage mochte ich sehr, auch wenn er mir etwas zu weichgespült war.

Die Handlung selbst hat keine Längen, und ich habe das Buch fast in einem Rutsch ausgelesen, allerdings hätte ich mir schon ein wenig mehr Spannung gewünscht, zwischendrin gab es auch ein paar Szenen, in denen es mir zu schnell weiterging.

Fazit: "Death Bastards - dunkle Liebe" ist ein Serienauftakt, der mir gut gefallen hat, aber noch Luft nach oben hat. Die Charaktere waren gut ausgearbeitet, es fehlte lediglich etwas an Spannung. Neugierig auf den zweiten Band wurde ich aber allemal.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.09.2020

kurz und prickelnd

Augenblicke der Leidenschaft - 52 Momente der Lust
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Ich mag die Bücher von Amy Walker sehr gern und habe bisher alle von ihr gelesen. Dieses neue Buch mit den Kurzgeschichten war natürlich ebenfalls ein Muss für mich.

Die Autorin erzählt wirklich Kurzgeschichten ...

Ich mag die Bücher von Amy Walker sehr gern und habe bisher alle von ihr gelesen. Dieses neue Buch mit den Kurzgeschichten war natürlich ebenfalls ein Muss für mich.

Die Autorin erzählt wirklich Kurzgeschichten - sie sind in etwa jeweils 3 Seiten lang. Mir persönlich waren sie dann doch zu kurz. Warum ich trotzdem die volle Sternzahl vergebe, ist der Tatsache geschuldet, dass sie es toll verstanden hat, viele verschiedene Settings zu beschreiben, sodass jede der Geschichten ganz anders ist. Außerdem hat sie einfach einen wundervollen Schreibstil - erotisch, aber niemals vulgär, und es macht einfach nur Spaß, sich durch diese prickelnden Geschichtchen zu lesen.

  • Cover
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  • Handlung
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