Profilbild von binesbuecherwelt

binesbuecherwelt

Lesejury Profi
offline

binesbuecherwelt ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit binesbuecherwelt über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.08.2019

Grauenhaft und schockierend, aber am Anfang mit ein paar Längen

Er will sie sterben sehen
0

Das Cover ist ok, hätte man aber noch etwas treffender gestalten können. Der Mörder schneidet den Frauen Kreise in den Kopf, ein Symbol, das das Cover für mich passender gemacht hätte wie ein rotes Kreuz.

Die ...

Das Cover ist ok, hätte man aber noch etwas treffender gestalten können. Der Mörder schneidet den Frauen Kreise in den Kopf, ein Symbol, das das Cover für mich passender gemacht hätte wie ein rotes Kreuz.

Die junge Susana feiert ausgelassen mit ihren Freundinnen ihren Junggesellinnenabschied. Auf dem Weg nach Hause wird sie niedergeschlagen und entführt. Kurz darauf wird in einem Park eine Leiche gefunden. Einer der ersten am Tatort ist der junge Polizist Ángel Zárate, aber schnell ist klar, dass dieser Mord nicht im Zuständigkeitsbereich der Polizei liegt und die BAC (Brigade für Sonderermittlungen) für den Fall zuständig ist und somit übernimmt Inspectora Elena Blanco die Mordermittlungen. Sie stellt ein Team zusammen. Zárate sieht nicht ein, dass er von dem Mordfall ausgeschlossen wird. Unter einem Vorwand besucht er das Büro der BAC und schafft es, dass Elena ihn mit ins Team aufnimmt.

Schnell wird klar, dass die Leiche im Park Susana ist. Der Täter hat ihr drei Löcher in den Kopf gebohrt und Larven reingesetzt, so dass diese ihr Gehirn bei vollem Bewusstsein aufaßen. Vor sieben Jahren starb Susanas Schwester Lara auf dieselbe grauenhafte Weise, auch sie wollte, genau wie Susana, heiraten. Laras Mörder wurde jedoch sehr schnell überführt und verhaftet, er sitzt seit sieben Jahren hinter Gittern. Nun stellt sich die Frage, wie es passieren konnte, dass Susana dasselbe Schicksal wie ihre Schwester erleiden musste. War es ein Ritualmord? Steckt der Vater der jungen Frauen dahinter, der mit dem Lebensstil seiner Töchter nicht immer einverstanden war? Gibt es einen Nachahmungstäter oder wurde der falsche verhaftet und der wahre Mörder von Lara wurde nie gefasst? All diese Fragen müssen sich Elena und ihr Team nun stellen.

Am Anfang hatte ich schon ein bisschen meine Probleme in das Buch rein zu finden. Es zog sich etwas bis erst mal geklärt wurde, wer für den Fall zuständig ist. Das war mir alles zu detailliert, etwas kürzer hätte mir da auch gereicht. Was ich gut fand, waren die vielen kurzen Kapitel, außerdem ist das Buch zusätzlich in 3 Teile aufgeteilt. Zu jedem Beginn eines solchen Teils gibt es eine fortlaufende und schockierende Geschichte über einen kleinen Jungen.

Die Schreibweise des Buches ist sehr einfach, so dass man es problemlos und schnell lesen kann. Es fallen öfter mal derbe Wörter und es gibt viele Szenen, die für manche etwas zu heftig und abstoßend sein werden, zur Geschichte aber dazu gehören und auch gut passen. Es ist in der Erzählperspektive geschrieben, in den vielen Kapiteln wechseln also immer wieder rasch die Geschehnisse von einer Person zur anderen, was ich sehr mag, so bleibt es abwechslungsreich. Noch dazu ist alles sehr gut durchdacht und konstruiert. Es ist absolut nicht vorhersehbar und wenn man sich erst einmal richtig reingelesen hat wird es richtig spannend.

Fazit

Nach den ersten Seiten dachte ich nicht, dass mich dieses Buch noch so fesseln kann, wie es dies letztendlich getan hat. Als ich erst einmal in die Geschichte reingefunden hatte konnte ich das Buch kaum noch weglegen. Ein sehr guter Thriller, der aber vor allem am Anfang eher ein Krimi ist, und den ich sehr gerne weiterempfehle. Aber wie der Klappentext schon vermuten lässt ist das Buch nichts für schwache Nerven. Es gibt einige schlimme, blutige und gewaltsame Szenarien.

Veröffentlicht am 07.08.2019

Nicht ganz das, was ich erwartet hatte...

Das Labyrinth des Fauns
0

Das Buch basiert auf dem Film "Pans Labyrinth" von Guillermo del Toro.

Das Cover ist einfach nur schön und absolut passend zur Geschichte. Es zeigt Ofilia und viele andere Gestalten und Dinge, die im ...

Das Buch basiert auf dem Film "Pans Labyrinth" von Guillermo del Toro.

Das Cover ist einfach nur schön und absolut passend zur Geschichte. Es zeigt Ofilia und viele andere Gestalten und Dinge, die im Buch eine große Rolle spielen. Wenn man den Schutzumschlag abmacht ist ebenfalls ein Bild von Ofilia und dem Faun auf dem Buch und im Buch selbst sind viele schwarz-weiß Illustrationen.

Es ist 1944: Die 13 Jahre alte Ofilia wird mit ihrer hochschwangeren Mutter zu deren neuen Mann gebracht. Er lebt auf dem Anwesen einer alten Mühle am Waldrand im Norden Spaniens. Es sind schwierige Zeiten und Ofilias Mutter hofft mit der Ehe Ofilia und ihrem ungeborenen Baby ein besseres Leben zu ermöglichen. Ofilias Vater war Schneider und ist vor einem Jahr gestorben. Aber der neue Mann an der Seite ihrer Mutter ist ein Monster. Er ist ein tyrannischer Herrscher, der seine Minderwertigkeitskomplexe damit kompensiert, Menschen zu beherrschen und zu quälen. Er kämpft einen Kampf gegen die Rebellen, die im Wald versteckt leben und er hegt den Verdacht, dass einer seiner Angestellten die Rebellen unterstützt.

Ofilia liebt es zu lesen, vor allem Märchen. Sie helfen ihr aus der grauenhaften Realität des Krieges zu entfliehen.

"Ihre Mutter sagte, Märchen hatten mit der Welt nichts zu tun, doch Ofilia wusste es besser. Märchen hatten sie alles über die Welt gelehrt." (Zitat S. 11)

Das Buch besteht eigentlich aus zwei Handlungssträngen: Zum einen Ofilia, die auf den Faun trifft und für den sie drei Aufgaben erfüllen soll, damit sie zurück ins Königreich kehren darf. Und zum anderen Capitan Vidal, der neue Mann an der Seite von Ofilias Mutter. Der ein Tyrann ist und dies alle Menschen in seiner Umgebung spüren lässt.

Der Aufbau des Buches ist manchmal etwas schwierig und man muss wirklich konzentriert lesen. Hauptsächlich wird über Vidal erzählt. Die Gedankengänge der Charaktere, um die es gerade geht, springen dann aber manchmal von Abschnitt zu Abschnitt hin und her. Dann gibt es noch verschiedene Leseabschnitte über Ofilia und ihrer Welt sowie einige Passagen in denen kurze Märchen erzählt werden. Es hat eine Weile gedauert bis ich verstand, wie man das alles in Zusammenhang bringen kann, aber ich denke, letztendlich habe ich es verstanden (siehe Fazit).

Die Charaktere des Buches finde ich absolut genial und authentisch: Der Faschist Vidal, der es liebt die Angst seiner Untergebenen und seiner Feinde zu spüren und zu sehen; die liebende Mutter Carmen, die ihrer Tochter und ihrem ungeborenen Baby ein besseres Leben ermöglichen möchte indem sie mit dem Anführer Vidal auf die andere Seite der Gesellschaft rückt. Von der armen Schneider-Gattin zur Ehefrau eines Anführers. Und Ofilia, die durch die Macht ihrer Fantasy diese ganze schlimme Welt hinter sich lassen kann.

Den Schreibstil finde ich passend zur Geschichte, aber manchmal etwas ungewöhnlich zu lesen, es wird eben erzählt wie ein Märchen. Allerdings kann ich nicht sagen, inwiefern der Schreibstil aus dem Film stammt.

Fazit

Wenn man den Film "Pans Labyrinth" nicht kennt, so wie ich, ist man vielleicht erst mal überrascht, denn der Klappentext hatte irgendwie mehr Fantasy versprochen. Stattdessen landete man mitten in einer historischen Geschichte, was zwar völlig o.k. war, aber für mich doch unerwartet kam. Letztendlich denke ich, dass die Märchen, die zu Beginn mancher Kapitel kurz erzählt wurden, die Märchen waren, die Ofilia kannte und gelesen hatte. Und so konnte sie sich ihre Welt zusammen fantasieren, die ihr half, aus der grauenhaften Realität zu entfliehen. Das alles zusammen ergibt eine wirklich sehr gute Geschichte, die ich sehr gerne gelesen habe und gerne weiterempfehle, nicht nur für Jugendliche. Aber da ich davon ausging, dass mich eine komplette Fantasy-Geschichte erwartet und nicht eine Art historisches Märchen, dass mehr Wahrheit als Fantasy beinhaltet, kann ich leider nicht die volle Anzahl an Sternen geben.


Veröffentlicht am 06.08.2019

Toller (Vor-) Lesespaß für alle Ninjago-Fans

LEGO® NINJAGO® Die Weisheit des Meister Wu
0

Im Kloster hat sich Meister Wu eine neue Trainingsmethode für die Ninja einfallen lassen. Sie trainieren mit verbundenen Augen um ihre Sinne zu schärfen. Was die Renovierungsarbeiten im Kloster nicht gerade ...

Im Kloster hat sich Meister Wu eine neue Trainingsmethode für die Ninja einfallen lassen. Sie trainieren mit verbundenen Augen um ihre Sinne zu schärfen. Was die Renovierungsarbeiten im Kloster nicht gerade leichter macht und für Chaos sorgt. Denn das Kloster wurde vor Kurzem wieder einmal von Lord Garmadon zerstört und nun befinden sich einige Arbeiter im Kloster. Aber dieses Mal ist nicht Lord Garmadon die Bedrohung, an der die Ninja ihre neu erlernten Fähigkeiten austesten können.

Wie viele Ninjago Bücher ist das Cover mit seinen knalligen Farben und Abbildungen bunt und kindgerecht. Außerdem werden im unteren Teil des Covers die Charaktere durch Prägungen hervorgehoben. Da es in dem Buch auch um das Schärfen von Sinnen geht ist das sehr schön für kleinere Leser um ihnen schon mal den Tastsinn zu erklären. Das ist wahrscheinlich nicht das, was hinter der Aufmachung des Covers steckt, ist aber eine sehr schöne "Begleiterscheinung"

Die 48 Seiten sind in sehr großer Schrift und mit sehr vielen Illustrationen gestaltet, das ist optimal für Erstleser. Außerdem ist die Geschichte in 6 kurze und spannende Kapitel unterteilt, was zum Weiterlesen animiert.

Zum Ende des Buches gibt es noch eine tolle Leseurkunde, ein Quiz und einen Glossar, in dem alle Ninja Charaktere noch mal beschrieben werden. Für kleine Ninjago Experten nicht unbedingt notwendig, aber trotzdem sehr schön.

Die Illustrationen sind alle sehr schön in bunten Farben und verdeutlichen noch mal den tollen Text.

Fazit

Alles in Allem eine spannende und sehr gelungene Geschichte zum Vorlesen oder für Erstleser. Die gesamte Aufmachung des Buches ist kindgerecht und bunt gestaltet und in der Geschichte selbst gibt es einige Aspekte, die die Kinder lernen können. Hauptsächlich geht es darum, was es bedeutet, wenn man seine Augen verbindet und was man durch Zusammenhalt und einsetzen all seiner Sinne und Fähigkeiten erreichen kann. Wir geben eine klare Leseempfehlung für alle Ninjago Fans und die, die es noch werden wollen.

Veröffentlicht am 02.08.2019

Guter Anfang, tolles Ende, aber viel zu zäher Mittelteil

Falling Fast
0

Das Cover ist ähnlich wie viele andere Bücher dieses Genres. Es sieht einfach ansprechend aus und fällt direkt ins Auge, mir gefällt es sehr gut.

Hailee ist auf einem Road-Trip, dabei kommt sie nach Fairwood ...

Das Cover ist ähnlich wie viele andere Bücher dieses Genres. Es sieht einfach ansprechend aus und fällt direkt ins Auge, mir gefällt es sehr gut.

Hailee ist auf einem Road-Trip, dabei kommt sie nach Fairwood um das Grab von Jesper zu besuchen. Hailee und Jesper haben sich in einem Internetforum kennengelernt und sich nie persönlich getroffen. Jesper war von Kind an krank und ist mit nur 20 Jahren gestorben. Gerne möchte Hailee mehr aus Jespers Leben und über seine Freunde erfahren, außerdem hat sie ihm ein Versprechen abgenommen, das sie unbedingt einhalten möchte.

Auf der Suche nach einer warmen Mahlzeit trifft Hailee zum ersten Mal in einer Bar auf Chase. Chase war der beste Freund von Jesper, was sie aber erst später erfährt. Aber Jesper und Chase gingen nicht als Freunde auseinander, was auch Hailee weiß und weswegen sie Chase kurz darauf direkt wieder meidet. Aber als Hailee wegen eines Defekts an ihrem Auto in Fairwood strandet, lässt Chase nicht locker, um doch noch mit Hailee ins Gespräch zu kommen.

Die Geschichte wird abwechselnd in der 1. Person aus Sicht von Hailee und Chase erzählt. Da das 1. Kapitel schon sehr viel aussagt und die ganze Geschichte dann nur noch eine Rückblende ist weiß man eigentlich schon zu viel. Das fand ich sehr schade, denn das nahm mir doch sehr die Spannung.

Von Anfang an deutet alles darauf hin, dass die beiden Hauptprotagonisten sich näher kommen, aber das Unvermeidliche wird einfach viel zu lange hinausgezögert. Nach einem schönen Beginn zogen sich gut 300 Seiten sehr, bis endlich mal wieder was passierte. Das Motto der Geschichte "sei mutig" finde ich super, aber es wird doch alles sehr ausgereizt und manchmal fand ich es auch etwas zu viel des Guten. Die ein oder andere Handlung hätte man meiner Meinung nach gerne etwas kürzer halten können, man hätte trotzdem noch verstanden, was die Autorin mit dem Buch ausdrücken möchte.

Den Schreibstil fand ich sehr schön. Die Autorin fand die richtigen Worte in den richtigen Situationen. Man konnte sich wirklich sehr schön in das Kribbeln und die Gefühle einer jungen Liebe hineinversetzen. So blieb alles sehr "lieb" und das passte auch sehr gut zu den Charakteren und zur Story. Die Protagonisten fand ich in Ordnung, Hailee war mir aber manchmal ein bisschen zu anstrengend.

Fazit

Dieses Buch wurde so gehypt, dass ich es natürlich auch irgendwann lesen musste. Denn ich lese mich ja sehr gerne mal quer durch alle Genres und was soll ich sagen: Es ist eine sehr süße und gut ausgedachte Geschichte, die aber viel zu viele Längen hat. Es steckt eine tolle Message dahinter, die vor allem junge Menschen dazu ermutigen soll, selbstbewusster zu sein und einfach mal an sich zu glauben und sich etwas zuzutrauen, denn wenn alles perfekt läuft könnte man mit der Zeit seines Lebens belohnt werden. Es gab eine interessante Wendung, die ich nicht erwartet hatte, aber das machte die vielen zähen Kapitel dann leider nicht wieder wett. Alles in allem konnte mich das Buch nicht ganz überzeugen, wobei ich die Idee dahinter wirklich gut fand. Wer gerne Bücher des Genres liest wird dieses Buch bestimmt mögen.

Veröffentlicht am 31.07.2019

Es hat ein bisschen was gefehlt, um perfekt zu sein

Lieblingskind
0

Joe Thorne besucht zum ersten Mal seit sehr lange Zeit seine alte Heimat Arnhill, hier ist er aufgewachsen. Inzwischen ist er 40 Jahre alt und möchte an der dortigen Schule einen Job als Lehrer annehmen, ...

Joe Thorne besucht zum ersten Mal seit sehr lange Zeit seine alte Heimat Arnhill, hier ist er aufgewachsen. Inzwischen ist er 40 Jahre alt und möchte an der dortigen Schule einen Job als Lehrer annehmen, ist bei seinem Einstellungsgespräch aber nicht ganz ehrlich, was ihn schnell in weitere Schwierigkeiten bringt. Denn Joe ist nicht wegen der Stelle hier, sondern weil er eine E-Mail von einem unbekannten Absender bekommen hat. Seine Schwester Annie verschwand als Kind für 48 Stunden, niemand wusste, was wirklich mit ihr passiert war. Denn Annie war nicht mehr die Selbe, als sie zurückkehrte. Und der Absender der E-Mail behauptet, dass das was mit Annie geschah, erneut passiert. Denn was immer mit Annie passiert ist, es hat letztendlich das Leben von Joes gesamter Familie, und vor allem sein Eigenes, bestimmt.

Aber Joe geht nicht nur deswegen nach Arnhill. Er ist ein Trinker und spielsüchtig, er hat Schulden und hofft, dass ihn in Arnhill niemand findet. Das viele Geld, das er sich geliehen hat, soll von einer Frau eingetrieben werden, die kein Erbarmen kennt.

Die Geschichte wird aus Sicht des 40 Jahre alten Joe in der 1. Person erzählt. So erfährt man zwischendurch in Rückblenden, wie das Leben mit seinem alkoholkranken Vater, seiner Mutter und der sieben Jahre jüngeren Annie war und was damals geschah.

Am Anfang fand ich den Schreibstil ziemlich abgehackt, aber entweder habe ich mich mit der Zeit daran gewöhnt, oder er wurde einfach besser. Denn die Geschichte fand ich im großen und ganzen wirklich gut, auch wenn ich nach dem Klappentext ein etwas anderes Buch erwartet hätte. Den Aufbau der Geschichte fand ich manchmal etwas schwierig. Man spürt aber immer diese beklemmende und schauderhafte Stimmung in Arnhill und man kann sehr gut mit Joe mitfühlen. Die Geschichte steigert sich von Seite zu Seite. Mir ging es auf jeden Fall so, dass ich das Buch irgendwann nicht mehr aus der Hand legen wollte.

Zum Ende hin gab es allerdings glaube ich einen kleinen Fehler im Buch oder ich habe irgendetwas falsch verstanden. Und jetzt Achtung *Spoiler*: Als Joe 15 war stürzt sein Freund Chris vom Schuldach. Zu Beginn von Kapitel 31 heißt es: "Ich hatte Englisch, letzte Stunde, als Chris vom Dach fiel..." Dann wird erzählt, wie Joe die letzte Zeit mit Chris erlebt und zum Ende des Kapitels fällt Chris vom Dach, als Joe vom Friedhof aus zu ihm nach Hause laufen will. Er sieht Chris fallen und läuft zu ihm.
Also was nun? Saß Joe in der Schule und hatte Englisch als Chris vom Schuldach stürzte oder war er vom Friedhof aus auf dem Weg zu Chris nach Hause, als er sah, wie dieser vom Dach fiel? Das hat mich etwas verwirrt.

Fazit

In dem Buch wird nicht unbedingt etwas erzählt, was man so noch nie gelesen hat, aber trotzdem hat mich diese Geschichte wirklich gefesselt. An den Schreibstil habe ich mich schnell gewöhnt und auch die Geschichte fand ich wirklich gut. Den Aufbau hätte man vielleicht ein bisschen besser lösen können, der war durch die vielen Rückblenden manchmal etwas schwierig. Mich hat dieses Buch sehr gut unterhalten und ich empfehle es sehr gerne weiter.