Profilbild von book-wide

book-wide

Lesejury Star
offline

book-wide ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit book-wide über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.02.2020

Liebenswerte Charaktere und spannendes Thema

Sinking Ships
0

Zum Inhalt:

Carla hat panische Angst vor Wasser und genau diese Panik, birgt ein dunkles Geheimnis in sich. Als sie diese Angst auf einer Party einholt und in den Pool stürzt, wird sie von Mitchell gerettet, ...

Zum Inhalt:

Carla hat panische Angst vor Wasser und genau diese Panik, birgt ein dunkles Geheimnis in sich. Als sie diese Angst auf einer Party einholt und in den Pool stürzt, wird sie von Mitchell gerettet, dem letzten, von dem sie gerettet werden wollte ...

Meine Meinung:

Der wunderschön flüssige Schreibstil von Tami Fischer, den ich schon aus Burning Bridges kannte, hat mich auch dieses mal wieder komplett überzeugen können. Die Spannung und dieses ganz spezielle "Knistern" konnte ich in vielen Textabschnitten spüren und dies macht meiner Meinung nach ein sehr gutes Buch aus. Das Cover sowie dessen Farben sind auch ein Traum und was ich besonders toll fand, dass in Sinking Ships aus den Sichtweisen von Carla und Mitchell erzählt wurde und nicht wie in Burning Bridges aus einer Sichtweise (was mich dort aber auch nicht störte). Der Prolog des Buches hat mich sofort in die Story eintauchen lassen. Er war so spannend und mitreißend, dass ich einfach nicht mehr aufhören konnte mit lesen. Die Spannung hob und senkte sich während des Buches, was mir nur teilweise gefallen hat. Carla als weibliche Hauptprotagonistin ist eine starke, eigenwillige und schlagfertige Frau. Ich fand sie sehr beeindruckend und je mehr man in ihr Leben hineinschauen konnte, desto mehr Geheimnisse fanden sich, was mir als Leser natürlich sehr gefallen hat. Mitchell habe ich richtig ins Herz geschlossen. Ich liebte seine sanftmütige, freundliche und liebenswerte Art und habe den Kapiteln, in denen aus seiner Sicht erzählt wurde, entgegen gefiebert. Die Geschichte und die Thematik mit der Angst vor dem Wasser fand ich spannend und mitreißend. Es gab Höhen und Tiefen und alles in allem war es eine runde Story. Das Ende hat mir leider nicht gefallen. Ich bin kein Freund von Geschichten, deren Finale auf die letzten Seiten reduziert wird und bei Sinking Ships hätte ich mir ein ausführliches Ende sehr gewünscht, da recht viel aufeinandertraf zum Schluss.

Fazit:

Spannende Thematik trifft auf knisternde Romantik und tolle, vielschichtige Charaktere. Ich mochte die Geschichte zwischen Carla und Mitchell sehr, doch der Schluss des Buches, hat meine Begeisterung etwas gedämpft.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.02.2020

Wer sucht, wird finden!

Die Glaubenskriegerin
0

Zum Inhalt:

Zakhira ist eine leidenschaftliche Muslimin. Sie beeindruckt, da sie die fleißigste von allen ist: sie liest und studiert den Koran, betet mehr als die meisten und folgt unaufhörlich den Gesetzen. ...

Zum Inhalt:

Zakhira ist eine leidenschaftliche Muslimin. Sie beeindruckt, da sie die fleißigste von allen ist: sie liest und studiert den Koran, betet mehr als die meisten und folgt unaufhörlich den Gesetzen. Sie ist sogar bereit, sich für den Djihad zu melden, doch plötzlich hat sie einen Traum, der sie zum nachdenken bringt und der sie Fragen stellen lässt, die ihre komplette bisher gekannte Welt auf den Kopf stellt ...

Meine Meinung:

"Wo immer er hintrat, verschwand die Dunkelheit. Und er hinterließ eine Spur des Lichts - nicht nur des Lichts, sondern des Lebens."

Wer starke und bewegende Zeugnisse, beziehungsweise Glaubensberichte lesen möchte, sollte an diesem Buch auf jeden Fall hängen bleiben. Es wird euch mit Mut und Zuversicht erfüllen und die Augen öffnen für die Welt, in welcher Christen verfolgt, bedroht und getötet werden, ihres Glaubens wegen. Zakhiras Geschichte beginnt in Pakistan und ihr Glaube gründet seit ihrer Geburt im Islam. Sie wurde von ihrer Mutter streng gläubig erzogen und lernte schon früh, sich an strenge, islamistische Regeln zu halten. Als Zakhiras Vater sich einer radikalen islamischen Gruppe anschließt, verändert er sich im Laufe der Zeit, zu einem extremen Nachfolger Allahs, was der Familie einen hohen Stellenwert und Bekanntheitsgrad in ihrem Wohnort einräumt. Zakhira beschließt noch besser zu werden, in allem was sie tut, damit sie die Aufmerksamkeit ihres Vaters bekommt, der sie schon seit Geburt vernachlässigt. Doch auf ihrem Weg zur Anerkennung Allahs, lernt Zakhira, alles zu hinterfragen und nachdem sie einen christlichen Arzt kennenlernt, der ihr rät, den Koran zu studieren und über diesen Fragen zu stellen, kommt sie ins nachdenken. Auch Träume folgen, in der sich Jesus ihr offenbart und Zakhira den Namen Esther gibt. Zakhira beginnt Lücken zu finden und Gott öffnet ihr die Augen für die Wahrheit.

Das Buch ist in vier Abschnitte unterteilt, welche die vier großen Abschnitte in Zakhiras Leben kennzeichnen: ihre Kindheit und Jugend als Muslimin, ihre Bekehrung zum Christentum, die Konfrontation mit der Wahrheit und die Flucht aus ihrer Heimat. Dieses Buch hat mich von Anfang an gepackt. Ich konnte meinen Augen meist nicht trauen, als ich die Erlebnisse las, die Zakhira geprägt haben. Ihr Zeugnis dient zur Ehre Gottes, denn ohne Gott - ohne die Wahrheit, wäre Zakhira nicht mehr am Leben. Ich empfehle diese Lebensgeschichte weiter, denn ich bin mir sicher, dass sie auch eure Herzen öffnet, für die Wahrheit.

Fazit:

Ergreifend, schockierend und lehrreich. Eine Geschichte, die uns die Augen öffnet für eine Welt, die wir verstehen sollten, wenn wir Gottes Wort weitertragen wollen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.02.2020

Fast perfekt und einfach berührend.

Was perfekt war
0

Zum Inhalt:
Nach einem mehr als unglücklichen und gleichzeitig schicksalhaften Aufeinandertreffen zwischen Quinn und Graham, entsteht etwas, was beide nie erwartet hätten. Doch nach 8 Jahren hat sich etwas ...

Zum Inhalt:
Nach einem mehr als unglücklichen und gleichzeitig schicksalhaften Aufeinandertreffen zwischen Quinn und Graham, entsteht etwas, was beide nie erwartet hätten. Doch nach 8 Jahren hat sich etwas verändert, etwas, was wie ein Tsunami angerollt kommt und beide für immer zu verändern droht …

Meine Meinung:
Colleen Hoover hat mit "Was perfekt war", ein wahrhaft fast perfektes Buch geschaffen. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und wenn man einmal angefangen hatte zu lesen, konnte man nicht aufhören. Die Story wird nur aus Quinns Sicht erzählt, doch die Kapitel springen zwischen Vergangenheit und Gegenwart, was wie ich finde sehr gut zur Hauptgeschichte und dem "Thema" gepasst hat und ebenso gut umgesetzt wurde. Quinn ist in der Vergangenheit eine wunderbar positive und lebensfrohe Frau gewesen. Sie war glücklich mit sich, mit ihrem Leben, mit Graham. Dieser passt, wie ein Puzzlestück, perfekt zu Quinn und scheint der perfekte Mann zu sein: fürsorglich, voller Überraschungen, liebevoll. Die Liebe der beiden ist stark. Stärker hätte ich mir keine Liebe vorstellen können, doch es gibt Dinge im Leben, die verändern einen, auch wenn man meint, stark genug zu sein. Dinge, die Vorstellungen und Träume wie eine Seifenblase zerplatzen lassen. Dieses Buch ist eine Gradwanderung der Gefühle. Es hat mich zum lachen gebracht - oft und es hat mich zum weinen und zum nachdenken gebracht. Dieses Buch ist Gefühlschaos pur und war fast perfekt. Der Epilog war meiner Meinung nach der "5-Sterne Killer", weil ich etwas komplett anderes erwartet hätte. Wer wissen will was ich meine, sollte das Buch selbst lesen. Es lohnt sich!

Fazit:
Colleen Hoover beeindruckt mit viel Gefühl und einer Geschichte, die Herzen brechen lässt, aber auch langsam wieder zusammensetzt. Meiner Meinung nach das beste Buch von Colleen Hoover.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.02.2020

Tolle Idee schlecht umgesetzt

From Here to You
0

Zum Inhalt:
Darby flieht - vor ihrem gewaltigen Ehemann, ihrer Vergangenheit, ihrer Hochzeit - um das kleine Leben zu schützen, was in ihr heranwächst. Nachdem sie alle Kontakte gekappt hat, findet sie ...

Zum Inhalt:
Darby flieht - vor ihrem gewaltigen Ehemann, ihrer Vergangenheit, ihrer Hochzeit - um das kleine Leben zu schützen, was in ihr heranwächst. Nachdem sie alle Kontakte gekappt hat, findet sie in Colorado Springs, in einem Hotel, ihr neues Zuhause. Doch nicht nur das, sie findet auch etwas, was sie gar nicht gesucht hat...

Meine Meinung:
Nach einem sehr interessanten und besonderen Klappentext und meiner Liebe zu wunderschönen Covern, habe ich mir "From here to you" von Jamie McGuire gekauft. Der Schreibstil war gut und flüssig. Man kam sehr gut in die Geschichte von Darby und Trex hinein. Die Kapitel werden abwechselnd aus beiden Sichtweisen erzählt, was ich immer sehr gut finde, da man Einsicht in beide Leben und Gedanken bekommt. Darby ist eine junge Frau, die an ihrem Hochzeitstag erfährt dass sie schwanger ist. Mithilfe einer guten Freundin flieht sie vor ihrem gewalttätigen Ehemann. Ich fand sie in den ersten 100 Seiten sehr sympathisch und stark. Sie versucht ein neues Leben aufzubauen, immer mit der Angst, ihr Exverlobter könnte wieder auftauchen. Trex ist der geheimnisvolle Charmeur von nebenan. Er verliebt sich Hals über Kopf in Darby. Er ist mir über das gesamte Buch sehr positiv in Erinnerung geblieben, was ich von Darby ab der Hälfte des Buches nicht mehr behaupten konnte, was auch an ständig wiederholenden Gedankenmustern und Streitpunkten zwischen den beiden lag. Allgemein kam mir die Handlung sehr langgezogen vor und nachdem ich das Buch beendet hatte, kamen mir plötzlich immer mehr Fragen in den Sinn, die unbeantwortet blieben. Auch das Finale des Buches konnte mich nicht mehr überzeugen, obwohl es wahrscheinlich der spannendste Teil am gesamten Buch war, doch wenn die Story bis auf die letzten 30 Seiten eines 460 Seitigen Buches hinausgezögert wird, verstehe auch ich keinen Spaß mehr. Ein Buch muss Höhen und Tiefen haben, es muss Emotionen wecken und einen zum weiterlesen treiben, doch all das fehlte mir leider. Zwei Sterne bekommt das Buch wegen dem wunderschönen Cover und weil es einige wenige Szenen gab, die wirklich potenzial hatten.

Fazit:
Ich bin kein Freund von Seitenlangen Konversationen, langgezogenen Handlungssträngen und wenig ausgearbeiteten Hintergrunddetails, weshalb dieses Buch keine Empfehlung von mir bekommt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.02.2020

Tabuthema? Kein Problem für Laura Kneidl

Someone Else
0

Zum Inhalt:

Cassie und Auri sind beste Freunde. Sie verbringen viel Zeit zusammen und sind sogar Mitbewohner. Sie verbindet vieles und doch könnten sie nicht unterschiedlicher sein. Das Cassie für Auri ...

Zum Inhalt:

Cassie und Auri sind beste Freunde. Sie verbringen viel Zeit zusammen und sind sogar Mitbewohner. Sie verbindet vieles und doch könnten sie nicht unterschiedlicher sein. Das Cassie für Auri etwas empfindet, macht ihr große Angst, denn was gäbe es schlimmeres, als ihn zu verlieren?!

Meine Meinung:

Laura Kneidl ist eine Autorin, die nicht nur durch ihr großes Schreibtalent überzeugt, sondern auch Themen anspricht, über die viele hinwegsehen. Someone Else ist der 2. Band der Someone-Reihe und handelt von Cassie und Auri. In dem Buch wird nur aus Cassies Sicht geschrieben. Die Kapitel haben die perfekte Länge und das Cover ist einfach ein Traum. Der Einstieg in die Story fiel mir sehr leicht. Der gewohnt flüssige und mitreißende Schreibstil von Laura Kneidl macht es einem einfach, das Buch in einem Zug durchzulesen. Cassie ist mir noch aus Band 1 sehr positiv in Erinnerung geblieben. Sie ist zurückhaltend, loyal und manchmal etwas unsicher - sie war mir von Anfang an sympathisch. Auch Auri hat mir gut gefallen. Seine freundliche, zuvorkommende Art in Verbindung mit Football und dem gemeinsamen Hobby Fantasy, LARP und Cosplay mit Cassie, haben einfach perfekt gepasst. Beide waren sehr vielschichtige Charaktere, wobei es mir sehr gefallen hätte, etwas öfter in Auris Kopf zu schauen, was der Handlungsverlauf aus Cassies Sichtweise nur selten ermöglichte. Nachdem ich einen guten Einstieg in das Buch gefunden hatte, flachte die Spannungskurve leider etwas ab, da es keine größeren Vorkommnisse gab. Dies hielt bis zur Hälfte des Buches an und erst danach kam die Geschichte richtig in Fahrt. Die Freundschaft zwischen Cassie und Auri empfand ich als etwas ganz besonderes. Ihre gemeinsamen Interessen, die Offenheit zueinander und ihr Umgang mit gesellschaftlichen Klischees stärkt ihre Beziehung, doch beide haben Angst über ihren Schatten zu springen. Auch das Thema Rassismus spielt eine Rolle, da Auri eine dunkle Hautfarbe hat. Allerdings ist dies gar kein Problem für Laura Kneidl. Sie umreißt die alltäglichen Probleme und öffnet einem die Augen für etwas, was aus vielen Köpfen schon verschwunden ist - Respekt gegenüber jedem Menschen und dessen Gefühlen zu haben! Das Ende von Someone Else war mein absolutes Highlight aus dem Buch, da dort kleine Überraschungen auf einen warten (doch um zu wissen was ich meine, müsst ihr das Buch natürlich lesen). Zusammengefasst war dies wirklich eine tolle Story mit wunderbaren Charakteren, allerdings gab es einige Lücken, die wie ich finde, in dem Buch noch hätten aufgeklärt werden müssen.

Fazit:

Someone Else öffnet einem die Augen für Themen, die wie ich finde, nicht in Vergessenheit geraten dürfen. Die Geschichte ist eine wunderbare Mischung aus Freundschaft, Liebe und dem Mut, auch mal über seinen Schatten zu springen.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Gefühl
  • Cover