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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.08.2020

"Frozen" war hier nur der Titel

Frozen Crowns 1: Ein Kuss aus Eis und Schnee
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Mit 507 Seiten ist „Frozen Crowns“ von @asuka.lionera eines der dicksten Taschenbücher in meinem Regal. Gestern Abend konnte ich diese außergewöhnliche Geschichte beenden. Es war das erste Buch, das ich ...

Mit 507 Seiten ist „Frozen Crowns“ von @asuka.lionera eines der dicksten Taschenbücher in meinem Regal. Gestern Abend konnte ich diese außergewöhnliche Geschichte beenden. Es war das erste Buch, das ich aus Asukas Reihen gelesen habe und ich wurde nicht enttäuscht. Für die Kategorie „Jugendbuch“ ging es meiner Meinung nach ziemlich heiß her 😉 „frozen“ war hier anfangs wirklich nur der Titel und Davinas Herkunft. Ich war sehr begeistert davon, wie die Autorin es schafft, diese Szenen annähernd jugendfrei zu beschreiben. Ihr Schreibstil wirkt sehr detailgetreu und berührend. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Nun aber zur Geschichte. Auf dem Weg in die Feuerlande wurde Davinas Kutsche, in der sie als Kammerzofe die Prinzessin des Eisreichs begleitet von den Erdländern überfallen und ausgeraubt. Sie konnte sich vorerst in den Wald retten, in dem sie erneut von ihren Verfolgern aufgegriffen wurde. Glücklicherweise kam ihr Leander, der erste Ritter der Feuerlande zu Hilfe. Zusammen machen sie sich auf die Suche nach der verschwundenen Prinzessin und kommen sich auf ihrem Weg immer näher. Ein Kuss, der nicht hätte sein dürfen, entfesselt Davinas eisige Magie. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Die Geschichte wird aus den Sichtweisen von Davina und Leander erzählt, was es sehr einfach macht beider Gefühle und Handlungen nachzuvollziehen. Ich war vor allem immer wieder über Leanders grundehrlichen Gefühlen überrascht - Gefühle, die mir von beiden Seiten aus ehrlichgesagt fast etwas zu schnell wuchsen. Die beiden Hauptprotagonisten gefielen mir trotzdem sehr, genauso wie sämtliche Nebenrollen. Und vor allen Dingen die Geschichte, die hier dahintersteckt. Es geht nämlich nicht allein um Liebe, sondern auch um Magie und Selbstlosigkeit. ⠀
⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Leider lies der Spannungsbogen nach dem ersten „Schock“ kurz etwas nach und ich hatte das Gefühl, dass das Buch gerade etwas zu seinem Ende findet, obwohl die Seitenanzahl etwas anderes verriet.

Als es wieder an Fahrt aufgenommen hat, war ich recht schnell wieder zurück in meinem Lesefluss, der sich bis zum letzten Kapitel hin durchzog. Der vermutete große Knall zum Ende des Buches fiel aus, dennoch endet es herzzerreißend und man möchte dringend erfahren wie es weitergeht.

  • Cover
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Veröffentlicht am 12.08.2020

Wow!

Verity
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Dass ich „Verity“ so schnell weggelesen habe, zeugt schon davon, wie gut ich das Buch fand. Wer hier einen Liebesroman ala Hoover zu finden versucht, ist allerdings völlig an der falschen Adresse. „Verity“ ...

Dass ich „Verity“ so schnell weggelesen habe, zeugt schon davon, wie gut ich das Buch fand. Wer hier einen Liebesroman ala Hoover zu finden versucht, ist allerdings völlig an der falschen Adresse. „Verity“ würde ich als einen seichten Psychothriller beschreiben und dessen war ich mir bereits durch einige andere Rezensionen bewusst. Trotzdem hat „Verity“ es geschaft mich zu schocken, zu verstören und hat mich sprachlos gemacht. Meine Vermutungen, was das Ende des Buches anging, wechselte genau zwei Mal - und am Schluss musste ich feststellen, dass ich dennoch völlig falsch lag! Zurück auf dem Boden der Tatsachen, muss ich sagen, dass das Buch alle Erwartungen (und auch Nicht-Erwartungen) übertroffen hat! Die Charaktere gefielen mir sehr gut! Die Handlung sowieso. Ich brauchte überhaupt nicht lange um in die Geschichte einzutauchen und konnte, wie schon einmal erwähnt, auch kaum mehr daraus auftauchen.

Colleen Hoovers Schreibstil empfinde ich als super angenehm! Sie macht es dem Leser einfach und nimmt kein Blatt vor den Mund, was ich sehr schätze. Sie kommt auf den Punkt ohne auch nur ein Detail auszulassen.

Außerdem gefielen mir die Perspektiven, also die Sicht von Lowen und die Tagebucheinträge von Verity sehr.

Ich kann für alle, die etwas Psychothrill erleben möchten eine klare Leseempfehlung aussprechen. Wer damit allerdings gar nicht zurecht kommt, dem würde ich eher ein anderes Buch aus Colleens Bücherregal empfehlen.

  • Cover
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.08.2020

Sehr viel Historie hinter einer kleinen Liebesgeschichte

Fluch der Aphrodite
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„Fluch der Aphrodite“ hat mir anfangs wirklich einiges an Nerven gekostet. Das Buch startet mit Apoll und Aphrodite, die von Zeus in die Welt der Menschen verbannt wurden. Dort soll Apoll den Fluch, den ...

„Fluch der Aphrodite“ hat mir anfangs wirklich einiges an Nerven gekostet. Das Buch startet mit Apoll und Aphrodite, die von Zeus in die Welt der Menschen verbannt wurden. Dort soll Apoll den Fluch, den er von Aphrodite auferlegt bekommen hat, brechen. Denn nie wieder soll sich jemand in den Gott des Lichtes verlieben können. Nach einem kurzen Ausflug in die Welt der Menschen kehrt man als Leser zurück nach Mytikas undzwar zu Zeiten des Trojanischen Krieges. Und hier begann für mich das 🤯 es fallen so viele Namen und Fakten, Anlehnungen an das tatsächliche Geschehen, dass ich fast fürchtete nicht mehr folgen zu können. Als kleine Hilfestellung zu den vielen Göttern und Kriegern gibt es von Marah eine Übersicht im Buch. Da musste ich wirklich ab und an mal hinblättern, denn sonst hätte ich doch den ein oder anderen durcheinandergebracht. Ich für meinen Teil bin der Meinung, dass die Vorgeschichte zu Apolls Fluch etwas zu lange Thema ist; ich verstehe aber auch Marah, die als Fan der griechischen Mythologie nichts wichtiges auslassen wollte und uns als ihre Leser einen guten Einblick geben wollte. Und das hat sie mit ihren Ausführungen auch! Ich fürchte, ich habe in „Fluch der Aphrodite“ mehr über den Trojanischen Krieg gelernt, als in meiner ganzen Schullaufbahn 🤣 Wer hätte denn schon gedacht, dass die Götter es getrieben haben wie die Karnickel? 🤪 ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Zurück im aktuellen Geschehen, liest sich der Rest der Geschichte sehr flüssig und leicht - wie man es von Marah auch gewohnt ist. Es war schön alte Gesichter wieder zu sehen und Apoll bei dem Versuch den Fluch mit Hilfe von Tinder-Dates, Verkupplungsversuchen und Lektüre zu brechen, zu begleiten. Leider muss ich sagen, dass das Ende dann doch recht vorhersehbar war, was für mich einen weiteren Minuspunkt ergab. Und auch wenn „Fluch der Aphrodite“ ein eigenständiger Band ist, würde ich empfehlen, die Götterfunke-Reihe vorab zu lesen.

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Veröffentlicht am 12.08.2020

Eine zauberhaft schöne Geschichte

Sister of the Stars
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Marah hat es geschafft, mich in eine komplett andere Welt zu entführen. Am liebsten wäre ich selbst eine der zauberhaften Schwestern Vianne, Maëlle und Aimée gewesen 🥰 jede dieser drei Schwestern hat eine ...

Marah hat es geschafft, mich in eine komplett andere Welt zu entführen. Am liebsten wäre ich selbst eine der zauberhaften Schwestern Vianne, Maëlle und Aimée gewesen 🥰 jede dieser drei Schwestern hat eine so durchdringende Persönlichkeit, dass ich sie alle drei fest in mein Herz geschlossen habe. Ich fand es wahnsinnig interessant zeitgleich zum Lesen des Buches, Marahs Live-Videos dazu anzusehen und zu erfahren wie viel Liebe und Kreativität sie in diese Reihe gesteckt hat. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Die Geschichte, das Setting, die Charaktere und deren Eigenschaften konnten mich von der ersten bis zur letzten Seite überzeugen. Ich war gefangen in diesem Buch. Ash war mir von Anfang an gar nicht sympathisch, dafür konnte Ezra und auch der wahnwitzige Caleb 1000x bei mir punkten! ⠀⠀
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Marahs Schreibstil liest sich wie gewohnt weg wie nichts. Nicht umsonst liebe ich all ihre Bücher - insbesondere ihre Buchreihen sehr! Und wenn ihr dieses Buch zu Hause habt, wisst ihr sicher, wie toll und durchdacht es gestaltet ist. Ich finde auch @carolinliepins hat hier ein ganz großes Lob für die Cover- und Innengestaltung des Buches verdient!
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Ich kann es kaum erwarten zu erfahren wann Band 2 - „Sister of the Moon“ rauskommt und welches besondere Datum sich Marah hierfür wieder ausgesucht hat. „Sister of the Stars“ wurde nämlich zur Sommersonnenwende veröffentlicht.

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Veröffentlicht am 12.08.2020

Ein toller Auftakt einer außergewöhnlichen Dystopie

Ophelia Scale - Die Sterne werden fallen
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Ophelia lebt in einer nicht all zu weit entfernten Zukunft, in der sämtliche Technologien vom König verboten wurden. Zusammen mit einer Gruppe von Widerständlern will sie den König stürzen, dafür muss ...

Ophelia lebt in einer nicht all zu weit entfernten Zukunft, in der sämtliche Technologien vom König verboten wurden. Zusammen mit einer Gruppe von Widerständlern will sie den König stürzen, dafür muss sie es schaffen in seine engsten Kreise einzudringen. Dort angekommen verliebt sie sich in Lucien, den Bruder des Königs. Ophelia muss sich entscheiden auf welcher Seite sie kämpft. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Wow! Einfach nur „wow!“. Ophelia hat in ihrem Leben schon einige Schläge hinter sich und hat daraus eine wahnsinnig starke Persönlichkeit entwickelt! Sie schaut nach vorne, auch wenn ihre Vergangenheit hier und da droht sie einzuholen. Die Idee mit den Clearings, dem Auslöschen des Gedächtnisses über Jahre, hat mich total begeistert. Es macht Knox Rolle sehr interessant, auch wenn ich nach Ende des ersten Bandes überhaupt nicht mehr einschätzen kann, wer hier nun auf welcher Seite kämpft! Und genau so eine Spannung wünsche ich mir in einem Buch! Wenn das Offensichtliche eben nicht eintrifft und man als Leser mit einer völlig unvorhersehbaren Wendung überrascht wird. Die Liebelei zwischen Ophelia und Lucien ging mir fast ein bisschen zu schnell, bis mir eingefallen ist, was sie bezwecken könnte und das die Protagonisten schließlich bereits junge Erwachsene sind. Und dann kam alles doch anders als man vermutet. Das hat mich Wahnsinnig gemacht!
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Alles in allem war der erste Band der Reihe alles andere als langweilig. Er hat mir sehr gut gefallen und ich bin froh wieder mal etwas in diesem Genre gelesen zu haben! Dem Buch fehlt es an nichts. Es war spannend, actionreich und absolut unvorhersehbar.

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