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Veröffentlicht am 11.10.2018

Realitätsnahe Liebesgeschichte mit enttäuschendem Ende

This is not a love story
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Vielen Dank an den dtv-Verlag für das Rezensionsexemplar!

Über das Cover auf der Verlagsseite wurde ich auf das Buch aufmerksam. Der Klappentext hatte mich auch sehr neugierig gemacht, deshalb habe ich ...

Vielen Dank an den dtv-Verlag für das Rezensionsexemplar!

Über das Cover auf der Verlagsseite wurde ich auf das Buch aufmerksam. Der Klappentext hatte mich auch sehr neugierig gemacht, deshalb habe ich es beim Verlag angefragt.

Die 17-jährige Penny lebt in einem Londoner Vorort, ihrer Meinung nach, ein ganz normales Leben. Seit geraumer Zeit leidet sie an Panikattacken. Penny glaubt nicht an die Wahre Liebe und schon gar nicht an Seelenverwandtschaft. Das ändert sich aber, als sie den gutaussehenden Gitarristen Noah kennenlernt. Bei ihrem ersten Aufeinandertreffen hat Penny eine heftige Panikattacke und das ist ihr erstmal mehr als peinlich. Durch ihre sarkastische Art lässt sie Noah immer wieder abblitzen.

Nach einigen Monaten treffen die beiden wieder aufeinander und dieses Mal können sie ihrer gegenseitigen Anziehungskraft nicht entfliehen. Je näher sich die beiden kommen, umso gefährlicher wird die Situation für ihre Umgebung.

Penny ist ein typischer Teenager. Mit ihrer sarkastischen Art hat sie mich des Öfteren zum Lachen gebracht und sie war mir auf Anhieb sympathisch.
Noah ist ein Charakter, in den man sich einfach verlieben muss. Er ist schlichtweg perfekt! Ich kann Penny verstehen, dass sie sich Hals über Kopf in ihn verliebt hat.

Die realistische Handlung der Geschichte hat mir super gut gefallen und es war ein wunderschönes Erlebnis, das zunehmende Knistern zwischen Penny und Noah mitzuverfolgen. Das Buch hat so super gut angefangen, dass ich gerne 4 Würmchen vergeben hätte. Aber das Ende der Geschichte hat mich maßlos enttäuscht und sogar wütend gemacht!
Normalerweise versuche ich Spoiler in meinen Rezis zu vermeiden. Aber ich muss meinem Ärger Luft machen.

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ACHTUNG SPOILER!
Das Ende ist einfach nur enttäuschend. Die beiden werden vom FBI festgenommen, weil ihr Zusammensein den Weltuntergang bedeuten könnte. Die Idee ist eigentlich nicht schlecht, wenn man sie richtig ausgearbeitet hätte. Der Schluss ging mir viel zu schnell und ohne große Erklärungen. Es waren viel zu wenige Infos.
Was mich aber am meisten gestört hat, war die Tatsache, dass die beiden Seelenverwandte sind, aber nicht darum kämpfen, zusammenbleiben zu dürfen. Die kurze Flucht ok, aber danach? Nichts!
Ich war einfach nur frustriert, als ich das Buch zugemacht habe. Ich habe gleich im Internet nachgesehen, ob es vielleicht einen Folgeband gibt. Dann hätte ich mich mit dem "Ende" anfreunden können. Aber so? :(

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Der jugendliche Schreibstil der Autorin ist locker flockig und lässt sich leicht lesen, sodass man nur so durch das Buch fliegt.


Fazit
Diese realitätsnahe Liebesgeschichte hat mich sehr gut unterhalten und wäre das Ende nicht so enttäuschend gewesen, hätte ich gerne 4 Würmchen vergeben. Aber da ich nach dem Lesen einfach nur frustriert und voller Fragen zurückgelassen wurde, ziehe ich leider ein Würmchen ab.

Veröffentlicht am 27.09.2018

Royal Passion

Royal Passion
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Cover:
Was soll ich dazu sagen? Ich finde das Cover wunderschön und sehr ansprechend. Es ist romantisch und verspielt. Die Farben sind stimmig und die Ornamente runden den positiven Gesamteindruck ab, ...

Cover:
Was soll ich dazu sagen? Ich finde das Cover wunderschön und sehr ansprechend. Es ist romantisch und verspielt. Die Farben sind stimmig und die Ornamente runden den positiven Gesamteindruck ab, ohne kitschig zu wirken.
Der erste Satz:
Das Champagnerglas in der Hand, ließ ich den Blick in den opulent ausgestatteten Rauchersalon schweifen.
Meine Meinung:
Der Klappentext hat mich schon sehr neugierig auf die Geschichte gemacht und das schöne Cover hat mich dann schließlich restlos überzeugt, das Buch zu kaufen.
Ich wusste am Anfang nicht wirklich, auf was ich mich hier einlasse. Aber der Schreibstil der Autorin macht es sehr einfach, leicht in die Geschichte einzutauchen. Er ist flüssig, erfrischend und dynamisch, einfach passend zu den Charakteren.
Das Buch ist aus der Sicht der Protagonistin Clara geschrieben. Clara war mir von Anfang an sehr sympathisch. Obwohl sie reich ist, macht sie einen sehr bodenständigen Eindruck. Teilweise ist sie sehr unsicher, was sie aber noch sympathischer erscheinen lässt. Geneva Lee lässt Clara sehr authentisch auf mich wirken. Kurz und knapp, ich mag das Mädel einfach! :)
Ach, was hab ich mir ihr mitgelitten und mitgeheult. Ich kann mich sehr gut in sie hineinversetzen und auch ihr Handlungen waren für mich nachvollziehbar. Sie hat ihre Meinung und lässt sich von nichts und niemandem etwas gefallen, was natürlich auch die Royals zu spüren bekommen. Clara hat es einfach nicht leicht und man spürt förmlich ihre Zerrissenheit im Strudel ihrer Gefühle zu Alexander.
Apropos Gefühle... Clara begegnet Alexander zum ersten Mal auf ihrer Abschlussfeier, zu der sie eigentlich gar nicht gehen wollte.Aus heiterem Himmel wird sie von ihm geküsst. Und nicht nur Clara war ihm sofort verfallen! Auch ich bin dahingeschmolzen. Wow, hot, hotter Alexander! Obwohl er zum Teil ein echter Kotzbrocken war und ich ihn am liebsten geschüttelt hätte, habe ich mich sofort in ihn verliebt. Je mehr man in die Geschichte eintaucht, umso mehr lässt Mister X uns und natürlich Clara hinter seine Maske blicken. (Mister X ist übrigens Alexander`s Pseudonym. Ich denke ja, dass das X aus seXy stammt. g) Natürlich erfahren wir in Band 1 nicht alle seine dunklen Geheimnisse, aber zumindest einen Teil. Ich hab mir vor Spannung fast meine Nägel abgeknabbert und habe mir Clara mitgefiebert, gehofft und gefreut. Sie weiß nie, wo sie bei Alexander dran ist. Als Leser stellt man zwar Vermutungen an, aber sicher kann man sich nicht sein.
Erotische Erlebnisse kommen natürlich nicht zu kurz.


Fazit:
Ich liebe die Protas, ich liebe den Schreibstil und das Cover!
Hier gebe ich gerne 5 von 5 Würmchen.

Veröffentlicht am 03.07.2019

Maßlos enttäuscht

Die Prinzessinnen von New York - Scandal
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Meinung

Ich habe mich auf den ersten Blick in das wunderschöne Cover verliebt und der Klappentext hat mich sofort angesprochen. Voller Vorfreude begann ich zu lesen. Ich erwartete eine Geschichte a la ...

Meinung

Ich habe mich auf den ersten Blick in das wunderschöne Cover verliebt und der Klappentext hat mich sofort angesprochen. Voller Vorfreude begann ich zu lesen. Ich erwartete eine Geschichte a la Gossip Girl, voller Spannung, Intrigen und natürlich Liebe. Aber schon auf der ersten Seite wurde ich maßlos enttäuscht. Denn das Buch spielt im Jahr 1899. Weder das Cover, noch der Klappentext weisen darauf hin, dass es sich um einen historischen Roman handelt. Ich fühlte mich, als ob jemand einen Eimer eiskaltes Wasser über mir ausschüttet. Versteht mich bitte nicht falsch, ich lese auch historische Romane, nur möchte ich das dann auch im Vorfeld wissen. Das empfand ich als sehr unglücklich, dass ich als Leser quasi ins kalte Wasser geworfen wurde und meine Erwartungen in eine völlig falsche Richtung gingen.

Nun ja, schraube ich einfach meine Erwartungen zurück und versetze mich in das Jahr 1899. Gesagt, getan. Allerdings war der Schreibstil so dermaßen langatmig, dass ich teilweise Sätze mehrmals lesen musste, um überhaupt zu verstehen, um was es gerade ging und wovon der Satzanfang handelte. Sehen wir uns als Beispiel den ersten Satz an, der für mich schon sehr gestelzt und anstrengend klingt:

"Elizabeth Adora Holland war zu Lebzeiten sowohl für ihren Liebreiz als auch für ihre moralische Unfehlbarkeit bekannt gewesen und würde daher nach ihrem Tod zweigellos einen besonderen Platz mit hervorragender Aussicht im Himmel ergattern."

Und so zieht es sich durch die ersten Seiten, gepaart mit vielen ungewöhnlichen Namen. Natürlich werden nicht nur die Vornamen benutzt, sondern auch die Zweit- und Nachnamen. Zuerst handelt es sich nur um Vorstellungen, wer zu welcher Familie gehört. Nach ein paar Seiten musste ich zurückblättern, um nochmal nachzulesen, mit wem Elizabeth gerade tanzt. Oft überlegte ich, das Buch abzubrechen und ihm doch noch eine Chance zu geben. Aber durch das ständige Zurückblättern und mehrmalige Lesen der Sätze, empfand ich das Buch, vor allem den Schreibstil, als kräftezehrend und anstrengend. Der Lesespaß war überheupt nicht mehr vorhanden und ich beschloss schweren Herzens, die Geschichte doch abzubrechen.

Fazit

Normalerweise breche ich Bücher nur schweren Herzens ab, nachdem ich ihnen doch noch mindestens eine Chance gegeben habe. Aber Scandal – Die Prinzessinnen von New York hat mich vom ersten Satz an maßlos enttäuscht. Dazu kamen dann noch der anstrengende, langatmige Schreibstil und die vielen, vielen langen Namen, die mir den Lesespaß komplett nahmen. Ich kann leider keine Empfehlung für dieses Buch aussprechen und ich würde vorab definitiv die Leseprobe lesen. Sehr schade finde ich, dass weder der KT noch das Cover darauf hinweisen, dass es sich um einen historischen Roman handelt. Deshalb ist Scandal – Die Prinzessinnen von New York nichts für mich.

Veröffentlicht am 06.06.2019

Spannend und überraschend

Rayne - Die Macht der Schatten
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Meinung

Der Einstieg in das Buch fiel mir etwas schwer. Ich kam zuerst nicht mit den vielen ungewöhnlichen Namen der Protagonisten zurecht, gewöhnte mich aber nach und nach daran. Als ich dann in die ...

Meinung

Der Einstieg in das Buch fiel mir etwas schwer. Ich kam zuerst nicht mit den vielen ungewöhnlichen Namen der Protagonisten zurecht, gewöhnte mich aber nach und nach daran. Als ich dann in die Geschichte eintauchen konnte, hat mir das Lesen sehr viel Spaß gemacht. Die Handlung war fast durchgehend spannend und hielt viele überraschende Wendungen bereit, mit denen ich so niemals gerechnet hätte. Im Nachhinein erfuhr ich, dass es sich bei „Rayne – Die Schatten der Macht“ um den Folgeband von „Elathar – Das Herz der Magie“ handelt. Das fand ich etwas schade, denn wenn ich Band 1 gelesen hätte, wäre mir der Einstieg vielleicht nicht so schwer gefallen. Aber der Handlung konnte ich trotz fehlender Vorkenntnisse gut folgen und stellte kein Problem dar.

Rayne mochte ich gleich auf Anhieb. Sie ist eine mutige und starke Protagonistin, die genau weiß, was sie will. Rayne hat das Herz am rechten Fleck und das macht sie zu einem tollen Mädchen, das man einfach mögen muss.

Um Skandar ranken sich düstere Geheimnisse und Gerüchte. Aber ist er wirklich der, für den ihn alle halten? Skandar hat trotz der gefährlichen Situationen und Ereignisse seinen Humor nicht verloren. Er ist mutig und kämpft mit Herzblut für das, was ihm wichtig ist. Seine Charakterenticklung hat mir sehr gut gefallen und ich mochte ihn echt gerne.

Der Schreibstil der Autorin war angenehm zu lesen. Teilweise fand ich die Handlung etwas langatmig, was die Spannung und den Lesespaß aber nicht getrübt hat.

Die tolle Karte von Tharennia habe ich leider erst entdeckt, als ich das Buch schon zu Ende gelesen hatte. Ich hätte es sinnvoller gefunden, die Karte gleich zu Beginn abzudrucken.

Fazit

„Rayne – Die Schatten der Macht“ hat mir schöne und spannende Lesestunden beschert. Das Buch ließ sich flüssig lesen und es gab viele überraschende Wendungen und auch die Gefühle kamen nicht zu kurz. Von mir gibt es eine ganz klare

Veröffentlicht am 05.06.2019

Liebevoll und witzig

New Beginnings
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Meinung

Ich weiß gar nicht, wie ich diese Rezi beginnen soll, außer mit:
LEUTE, LEST DIESES BUCH!

Schon als ich dieses wunderschöne Cover gesehen habe, war es um mich geschehen. Der Klappentext klang ...

Meinung

Ich weiß gar nicht, wie ich diese Rezi beginnen soll, außer mit:
LEUTE, LEST DIESES BUCH!

Schon als ich dieses wunderschöne Cover gesehen habe, war es um mich geschehen. Der Klappentext klang für mich erstmal nach einer typischen New Adult-Story und traf damit genau meinen Geschmack. Aber, dass mich dann so eine angenehme Überraschung erwartete, damit hätte ich nicht gerechnet! Schon auf den ersten Seiten jagte ein Lachflash den nächsten. Ich liebe schlagfertige und witzige Dialoge, es macht ein Buch für mich erst richtig lebendig. Und „New Beginnings“ strahlt für mich diese Lebendigkeit aus! Mit vielen unvorhersehbaren Wendungen wurde der Spannungslevel permanent gehalten und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Lena ist eine wundervolle Protagonistin, die mir auf Anhieb sympathisch war. Sie ist schlagfertig, aufrichtig und mit Herzblut dabei. Zudem geigt sie Ryan des Öfteren die Meinung, sie lässt sich nichts gefallen. Und das gefiel mir.

Ryan ist zu Beginn ein richtiger Miesepeter. Was mich aber nicht davon abgehalten hat, mich Hals über Kopf in ihn zu verlieben. Lena schaffte es, den verschlossenen Bad Boy aus seinem Schneckenhaus zu locken. Zwar langsam, aber es gelang ihr nach und nach. Und was ich als Leser da zu sehen bekam, hat mich wahnsinnig berührt.

Alle Charaktere wirkten mit ihren Ecken und Kanten mehr als authentisch auf mich. Eher so, als ob ich sie tatsächlich kennen würde. Auch die Nebencharaktere, allen voran Izzy und Will, sind sehr tiefgründig, was sie für mich greifbar und liebenswert gemacht hat.

Der Schreibstil von Lilly Lucas ist grandios! Liebevoll und warmherzig werden die Atmosphäre und das Setting beschrieben. Dazu noch die witzigen Dialoge und ich hatte ein neues Herzensbuch.

Fazit

„New Beginnings“ ist ein toller New Adult-Roman, der mich absolut begeistert und berührt hat. Die Geschichte lebt durch ihre liebevoll ausgearbeiteten Charaktere, der atemberaubenden Atmosphäre und dem wundervollen Schreibstil. Ich freue mich schon sehr auf „New Promises“, den 2. Band der Green Valley Love-Reihe, der am 02. September erscheint und natürlich auf ein Wiedersehen mit Izzy und Will.