Ein Nein verändert alles
Hazel sagt NeinEine neue Stadt, ein neues Leben. Hazel zieht mit ihrer Familie von New York nach Maine. Dann ändert sich ihr komplettes bisheriges Leben, als ihr Schulrektor ihr klar macht, dass er jedes Jahr mit einer ...
Eine neue Stadt, ein neues Leben. Hazel zieht mit ihrer Familie von New York nach Maine. Dann ändert sich ihr komplettes bisheriges Leben, als ihr Schulrektor ihr klar macht, dass er jedes Jahr mit einer Schülerin ein Verhältnis eingeht und Hazel dieses Jahr seine Auserwählte ist. Ihre Antwort darauf: Nein. Dieses Nein hat große Auswirkungen, aber ich möchte nichts vorwegnehmen. Im Buch wird es treffend beschrieben mit den Worten: "Als Hazel zum Direktor Nein sagte, hatte sie geglaubt, die Demütigung wäre damit vorbei. Doch jetzt wurde ihr klar, dass diese womöglich erst begann."
Mein Lieblingszitat lautete: „Wir schleppen uns voran wie Raupen, bis wir unter dem Stiefel des Patriarchats und der Hausarbeit zermalmt werden.“
Die Kapitel sind glücklicherweise relativ kurz und tragen sehr treffende Namen, wie beispielsweise „Claire zieht nach Maine“. Außerdem drehen sich die einzelnen Kapitel nicht nur um Hazels Sichtweise, sondern auch um die Erfahrungen ihrer Eltern und ihres Bruders. Das empfand ich persönlich als sehr abwechslungsreich und gelungen.
Der Schreibstil konnte mich begeistern, denn das gesamte Buch ist so packend geschrieben, dass man es am liebsten gar nicht aus der Hand legen möchte. Ich war durchgängig neugierig, wie es mit Hazel weitergeht, was dem Schulleiter passiert und wie sich die Stadt entwickelt. Es ist der Autorin gelungen, einem so ernsten und relevanten Thema gerecht zu werden!