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Veröffentlicht am 01.02.2022

So lecker … pflanzenbasierte Ernährung

Meine wunderbare Basenküche
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„Anders essen heißt anders leben“, sagt die Autorin Monica Meier-Ivancan, die sich bereits seit zehn Jahren basisch ernährt. Sie möchte Menschen für diese Ernährungsform begeistert, da sich ihr Leben ...


„Anders essen heißt anders leben“, sagt die Autorin Monica Meier-Ivancan, die sich bereits seit zehn Jahren basisch ernährt. Sie möchte Menschen für diese Ernährungsform begeistert, da sich ihr Leben seither zum positivem verändert hat. Sie ist in Topform, hat mehr Energie und fühlt sich jünger und fitter als früher. Und man bescheinigt ihr sogar, dass sie an Strahlkraft gewonnen hat. Zudem ist der gesundheitliche Aspekt nicht außer Acht zu lassen. Basische Ernährung aktiviert die körpereigenen Selbstheilungskräfte und wirkt vielen Zivilisationskrankheiten entgegen. Kurz: Ein ausgewogener Säure-Basen-Haushalt wirkt sich auf den gesamten Gesundheitszustand aus und verbessert langfristig unser Wohlbefinden.

Monica Meier-Ivancan erklärt uns, was ein Bad Hair-Day mit dem PH-Wert zutun hat ebenso wie abgebrochene Fingernägel. Lustig fand ich, dass die Autorin ausgerechnet über einen Badezusatz zur basischen Ernährung gekommen ist.

Frau Meier-Ivancan gibt Tipps, wie diese Umstellung gelingen kann. Denn basisches Essen muss nicht fad schmecken. Das zeigen auch ihre Rezepte. Da läuft einem schon beim Durchblättern der Seiten das Wasser im Munde zusammen. Die Gerichte sind ansprechend abgebildet. Und was für mich noch wichtiger ist, sie scheinen ohne großen Aufwand zu bewerkstelligen sein.

Ich habe viele raffinierte Rezepte entdeckt. Extrem lecker die Avocadoschnitten mit Rohkost oder der QuinoaFrühstücksbowl mit Lachs und Ei. Ich liebe Quinoa. Die Mehrkorn-Frischkäse-Brötchen habe ich mir vorgemerkt, die werde ich in den nächsten Tagen nachbacken. Auch der Griechische Zoodles-Salat mit Feta trifft genau meinem Geschmack.
Insgesamt ist besticht das Buch durch seine wunderschöne Haptik und die professionell gemachten Fotos.

Fazit: Wer auf frische Lebensmittel setzt und weitestgehend auf Fertigprodukt verzichtet ist hier genau richtig.


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Veröffentlicht am 26.01.2022

Kleine Schritte - Riesenwirkung

Einfach genial gesund
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Dr. Matthias Manke und der SpitzenkochTarik Rose legen mit ‚Einfach genial Gesund‘ einen Ratgeber in Sachen gesunder Lebensführung vor.

Nicht viel tun, aber ganz viel erreichen – wer will das nicht ...



Dr. Matthias Manke und der SpitzenkochTarik Rose legen mit ‚Einfach genial Gesund‘ einen Ratgeber in Sachen gesunder Lebensführung vor.

Nicht viel tun, aber ganz viel erreichen – wer will das nicht - ist ihr Motto, dass sie uns auf humorvolle Weise nahebringen. Die Regeln ihrer 10 Punkte Challenge sind eigentlich jedem von uns bekannt. Aber erst wenn wir merken, es läuft nicht mehr alles rund bei mir, die Waage ächzt, die Hosen zwicken, Rücken und Gelenke meckern, erinnern wir uns wieder daran.

Die Autoren empfehlen keine Hau-Ruck-Methode. 20 Prozent Veränderung des Lebensstils reichen vollkommen aus. Niemand sollte hungern. Die Abnahme sollte ohne Zwang, aber mit System erfolgen. Dafür sind eigentlich nur Kleinigkeiten zu verändern. Und klar gehört auch Bewegung dazu, vor allem gilt es die Bewegung im Alltag zu erhöhen. Vielleicht die Mittagspause mal für einen Spaziergang nutzen? Richtig dosierter Sport ist geradezu ein Wundermittel gegen einen Großteil von Zivilisationskrankheiten. Im Buch gibt es auch einen Übungsteil mit kurzen, knackigen Workouts, die für jedermann auch machbar sind. Die finde ich echt klasse. Die Übungen bringen den Stoffwechsel in Schwung und den Puls in die Höhe. Der Bergsteiger ist heftig, aber sehr effektiv. Und auch Yoga-Fans kommen hier nicht zu kurz. TOP!!!

Den Hauptteil nehmen die Rezepte ein. Und hier finden sich viele leckere Sattmacher versammelt, bis hin zu raffinierten Salaten und Snacks. Die Rezepte sind mit kleinen Symbolen gekennzeichnet: vegan, vegetarisch, eiweißreich, vitaminreich, ballaststoffreich und Low Carb. Ich liebe die Toppings, die Gemüsebratlinge und das Ofenhähnchen. Einziger Kritikpunkt: Leider sind einige Rezepte recht kompliziert für meinen Geschmack, zu viele Zutaten, die ich nicht unbedingt gleich greifbar zu Hause habe. Ich liebe Rezepte die kurz und knackig sind und ohne viel Aufwand auf den Tisch zu bringen sind.

Insgesamt ist das Buch jedoch sehr schön und ansprechend gestaltet, mit schönen Abbildungen.

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Veröffentlicht am 21.01.2022

Eiseskälte

Land aus Schnee und Asche
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Die Journalistin und Fotografin Inkeri siedelt sich in kleines Dorf in Westlappland an. Offiziell möchte sie über den Wiederaufbau des Landes nach dem zweiten Weltkrieg berichten, ihre wahre Intention ...


Die Journalistin und Fotografin Inkeri siedelt sich in kleines Dorf in Westlappland an. Offiziell möchte sie über den Wiederaufbau des Landes nach dem zweiten Weltkrieg berichten, ihre wahre Intention ist jedoch, die Suche nach ihrem Mann. Sie erhofft sich hier auf Hinweisen nach seinem Verbleib zu stoßen.

Die Autorin Petra Rautiainen hat in Schnee und Asche ein wichtiges Thema der jüngeren Geschichte aufgegriffen. Man darf über diese Vorkommnisse nicht schweigen. Das Buch erzählt in Zeitebenen. Der eine erzählt von Inkeri im Jahre 1947. Im zweiten Strang lesen wir von den Tagebucheinträgen eines Kriegsgefangenenwärter namens Vainö Remes im Jahre 1944. Besonders dieser Strang hat mich oft an die Grenzen des Erträglichen gebracht. Die brutalen Machenschaften der Nazis und ihrer finnischen Kollaborateure werden im Tagebuch emotionslos erzählt, und das macht für mich die Geschehnisse umso grausamer.

Petra Rautiainen möchte sich mit ihrem Debütroman der Wahrheit der Vergangenheit stellen. Und es ist ihr gelungen. Trotzdem ist dem Roman eine gewisse Poesie nicht abzusprechen. Die Autorin hat einen Erzählstil der die Schönheit der die arktischen Landschaft gut abzeichnet und vor allem die Kultur der indigenen Sami lebendig beschreibt. Besonders über die Sami hätte ich gerne noch mehr erfahren. Aber man kann sich ja weitere Informationen über andere Quellen holen.

So war auch meine Lieblingsfigur in diesem Roman die junge Samí Bigga-Maja. Sie gefällt mir mit ihren altklugen Fragen und doch habe ich mit ihr gelitten. Die Eingriffe in die Persönlichkeitsrechte der Sami sind für heutige Lese kaum vorstellbar.Zum Schluss brachte der Roman für mich eine überraschende Wendung, mit der ich nicht gerechnet hatte.

Fazit: Kein leichtes Thema, aber gut erzählt. Unbedingt lesenswert

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Veröffentlicht am 19.01.2022

Zwillinge

Ein Rätsel auf blauschwarzem Grund
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Lary Mytting ist mir mit seinem Buch ‚Die Birken wissen’s noch‘ in bester Erinnerung geblieben. Er hatte mich mit diesem Buch gefesselt und in eine andere Welt mitgenommen. Dass es sich bei ‚Ein Rätsel ...


Lary Mytting ist mir mit seinem Buch ‚Die Birken wissen’s noch‘ in bester Erinnerung geblieben. Er hatte mich mit diesem Buch gefesselt und in eine andere Welt mitgenommen. Dass es sich bei ‚Ein Rätsel auf blauschwarzem Grund‘ um die Fortsetzung von ‚Die Glocke im See‘ handelt, war mir nicht klar. Trotzdem bin ich gut in die Geschichte reingekommen. Den 1. Band werde ich mir jedoch unbedingt besorgen.

Lars Myttings Schreibstil gefällt mir außerordentlich gut. Ich liebe seine intensive Bildersprache. Deshalb sind seine Bücher auch keine Bücher, die man in einem Rutsch durchlesen möchte. Seine Bücher liest man langsam und mit Genuss.

Jehans wächst als Waise bei Pflegeeltern, dem Häuslerpaar Anton und Ingeborg, auf. Auch Pfarrer Schweigaart nimmt sich des Jungen an, während sich der vermögende Onkel Osvald, der Besitzer des mächtigen Hekne-Hofes, um den Sohn seiner verstorbenen Schwester Astrid nicht das Mindeste schert. Jehans ist ein begeisterter Jäger. Auf einem seiner Jagdausflüge lernt er den jungen Schotten Victor Harrison kennen. Victor ist in begüterten Verhältnissen, auf dem Gut Finlaggan Hall aufgewachsen. Eigentlich gibt es nichts was die beiden verbindet, und doch spüren beide, dass zwischen ihnen eine eigenartige Verknüpfung besteht.

Ich liebe die ausdrucksstarken Charaktere dieses Romans, die ich als Leser bildhaft vor Augen habe. Auch die Landschaft und die Örtlichkeiten sind grandios beschrieben. Larx Mytting nimmt seine Leser mit in seine Bücherlandschaften. In einem Rückblick lerne ich die Hekne-Zwillinge kennen. Die beiden bezauberten mich mit ihrer Webkunst. Mich faszinierte ganz stark der Vorgang des Webens, die Muster, Farben und Materialien, die zu der Zeit verwendet wurden, woher die Muster kamen usw., die historischen Hintergründe. Eine meiner Lieblingsfiguren war Kristine, die für die damalige Zeit eine sehr emanzipierte und doch auch liebevolle Frau war. Eine Frau, mit der man Pferde stehlen kann, die sich für keine Arbeit zu schade ist. Lars Mytting jongliert gerne mit mythischen Elementen, die auch in diesem Roman nicht fehlen, und die seinen Schreibstil auszeichnen.

Fazit: Unbedingt lesenswert.

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Veröffentlicht am 17.01.2022

Wenn du dein Leben ändern willst, ändere deine Gedanken

Wie du Menschen loswirst, die dir nicht guttun, ohne sie umzubringen
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Eine Gruppe von Freunden trifft sich zu einem Selbstfindungswochenende in einem idyllisch gelegenen Seehotel. Charly hat sie darum geben, ihrer Einladung zu folgen. Was auf die Freunde wartet ist ein ...


Eine Gruppe von Freunden trifft sich zu einem Selbstfindungswochenende in einem idyllisch gelegenen Seehotel. Charly hat sie darum geben, ihrer Einladung zu folgen. Was auf die Freunde wartet ist ein Experiment, dass sie alle verändern wird. Es geht darum, wie es gelingen kann sich von toxischen Menschen zu befreien.

Die Aufmachung des Buches gefällt mir gut. Die Zitate sind hervorgehoben zum Teil mit goldener Schrift und es gibt ganze Seiten, die sehr ansprechend mit Zitaten versehen sind. Die Kapitel sind kurz und knackig. Der Schreibstil der Autorin ist leicht lesbar und humorvoll.

Die einzelnen Protagonisten öffnen sich tatsächlich. Manche zögerlich, bei anderen platzt förmlich ein Knoten. Ich frage mich, würde ich so eine Einladung annehmen? Möchte ich mein Seelenleben in einer Gruppe von Freunden offenlegen? Ganz bestimmt nicht. Mag das Hotel und die Umgebung noch so schön sein, und mich meine Freundin noch so lieb bitten, ich würde es ausschlagen. Und würde ich doch den Fehler begehen, ich würde mich von Anfang bis Ende unwohl in dieser Runde fühlen. Ehrlich, mich schüttelt es bei dem Gedanken.

Das Buch war unterhaltsam zu lesen. Von der Problematik betroffen fühlte ich mich nicht, da ich mich aus einer ungesunden Verbindung vor einem Jahr gelöst hatte. Und es stimmt tatsächlich anfühlt, wie eine Befreiung. Ich fürchte jedoch, das Buch ist zu komplex angelegt, mit den verschiedenen Themen, dass es für viele Leser keine große Hilfe bietet. Aber es regt sicherlich zum Nachdenken an.

Die Quintessenz dieses Buches ist: "Wenn du dein Leben ändern willst, ändere deine Gedanken." Dem kann ich zu 100 % zustimmen, denn Gedanken bestimmen, wie wir die Welt sehen, sie schaffen Emotionen.

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