Facettenreicher Syltkrimi
Zornige Brandung‚Zornige Brandung‘ ist bereits der 11. Fall um den Hauptkommissar der Flensburger Kriminalpolizei John Benthin. Zu erwähnen ist, dass die Autorin Nina Ohlandt bereits im Dezember 2020 verstarb und und ...
‚Zornige Brandung‘ ist bereits der 11. Fall um den Hauptkommissar der Flensburger Kriminalpolizei John Benthin. Zu erwähnen ist, dass die Autorin Nina Ohlandt bereits im Dezember 2020 verstarb und und die Reihe ab dem achten Band von Jan F. Wielpütz vorgesetzt wurde.
Kommissar John Benthin will seinen alten Job zurück. Er war gezwungen, wegen eines Fehlverhaltens seinen Dienst in Flensburg zu quittieren. Er wurde strafversetzt nach Friedichstadt, wo er als Dorfpolizist Strafzettel für Falschparker ausstellte und sich mit Lappalien des Alltags beschäftigen musste. Benthin sieht sich dort am falschen Platz und hat kurzentschlossen gekündigt.
Jetzt befindet er sich mit seiner Tochter Celine in seinem Ferienhaus auf Sylt. Erst seit Kurzem hat er einen neuen Nachbarn - laut Johns Tochter Celine ein bekannter und gefeierter Regisseur. Doch ein erster kurzer Kontakt zwischen John und dem »Promi« verläuft nicht angenehm, und auch die zweite Begegnung macht wenig Freude: John steht vor der Leiche des Mannes, der tot in seinem Haus aufgefunden wurde. Sein ehemaliger Vorgesetzter Kriminalrat Gödecke holt ihm zu dem Fall hinzu.
Mich hat dieser atmosphärische Krimi von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Ich befand mich tatsächlich auf Sylt und konnte den frischen Wind spüren. Die Charaktere sind authentisch gezeichnet und man fühlt sich in die Handlung einbezogen. Der Plot ist gut durchdacht und die vielen Wendungen machen die Handlung spannend, zum Teil auch überraschend. Megainteressant ist, dass auch ein Cold Case um einen verschwundenen Jungen in den Fall mit reinspielt.
Fazit: Ein packender und twistreicher Regionalkrimi mit Tiefgang.