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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.02.2021

Könnte besser umgesetzt werden

Das Windsor-Komplott
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Schloss Windsor organisiert einen Empfang von der Queen persönlich als ein toter Mann, ein russischer Pianist, aufgefunden wird. Sofort sind die Spür - und Ermittlungssinne der Queen alarmiert und die ...

Schloss Windsor organisiert einen Empfang von der Queen persönlich als ein toter Mann, ein russischer Pianist, aufgefunden wird. Sofort sind die Spür - und Ermittlungssinne der Queen alarmiert und die beschließt zusammen mit ihrer Privatsekretärin Rozie den Fall zu lösen. Wird es den beiden Frauen gemeinsam gelingen, dem Mörder auf die Spur zu kommen, bevor der MI5 den Fall als Vorwand für einen diplomatischen Bruch sieht?
Das Windsor-Komplott ist der erste Fall für Queen Elizabeth als heimliche Detektivin. Die Cosy-Crime-Reihe aus England soll die Leser amüsant unterhalten und mit Witz und Charme einen Krimi mit Humor verbinden. Ist dieser Versuch gelungen? Jaein, würde ich sagen. Ein paar Pasagen waren zu schmunzeln komisch aber er fehlte definitiv an Spannung. Gut, man weiß schon im Voraus, dass man bei dem Buch kein Chris Carter vorfindet, aber ein wenig mehr Action wäre nicht schlecht gewesen.
Die Einblicke im Palast sowie die Ausbreitung der Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Die Kriminalfall an sich eher mäßig. Daher gibt es von mir 3,5 Sterne.

Veröffentlicht am 19.02.2021

Solider Thriller aus Dänemark

Leichenblume
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Die Journalistin Heloise Kaldan steht privat und beruflich vor eine schwierigen Entscheidung, als sie einen mysteriösen Brief erhält. Dieser ist von einer Frau geschrieben worden, vor einer Mörderin, die ...

Die Journalistin Heloise Kaldan steht privat und beruflich vor eine schwierigen Entscheidung, als sie einen mysteriösen Brief erhält. Dieser ist von einer Frau geschrieben worden, vor einer Mörderin, die überall schon seit einigen Jahren gesucht wird. Sie soll einen Rechtsanwalt ermordet haben, was außer Frage steht denn sie wurde von den Überwachungskameras identifiziert. Heloise, die eine Chance sieht die Jobkrise, die sie sich selbst eingeborgt hat, wieder gutzumachen beginnt eigenmächtig zu ermitteln. Im Nachhinein aber beschließt sie mit Kommissar Erik Schäfer zusammenzuarbeiten. Beide werden auf gut behütete, unaussprechlich schreckliche Geheimnisse stoßen.
Der Thriller „Leichenblume“ wurde hoch gelobt und landete direkt bei Erscheinen auf der Bestsellerliste Dänemarks. Ob das Lesepublikum von Deutschland dem Buch auch so positive Kritiken geben wird bleibt abzuwarten. Für mich persönlich war es ein solider Krimi aber nichts herausragendes.
Ich gebe dem zweiten Teil wahrscheinlich noch eine Chance, das Niveau der guten Krimis an sich ist dennoch recht hoch und deshalb hat man auch von einem gelobten Thriller dementsprechende Ansprüche.

Veröffentlicht am 19.02.2021

Ein guter Anreiz zum Lesen

Wie man seine Eltern erzieht
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Da mein Enkel Vielleser ist und auch die Greg's Tagebuch Serie gelesen hat, fand er mit dieser Reihe einen würdigen Nachfolger. Auch dieses mal hat er mit oft Auszüge vom Buch vorgelesen, fand aber dass ...

Da mein Enkel Vielleser ist und auch die Greg's Tagebuch Serie gelesen hat, fand er mit dieser Reihe einen würdigen Nachfolger. Auch dieses mal hat er mit oft Auszüge vom Buch vorgelesen, fand aber dass dieses eine Buch ein wenig schwächer war als seine Vorgänger. Trotzdem hat es so schnell ausgelesen und sich gut dabei unterhalten. Das Hauptthema ist das Alltagsleben eines 12 jährigen Schülers mit den üblichen Problemen in denen die Eltern meist ein Handicap sind. Dieses Mal muss Luis umziehen, weil sein Vater einen neuen Job hat. Nur ist das Klima in seiner neuen Schule absolut streberhaft. Seine Mitschüler haben Bestnoten, lernen Fremdsprachen und nehmen Musikunterricht in ihrer Freizeit. Luis muss dringend etwas unternehmen will er sich doch nicht als cooler Teenager blamieren.
Das Buch ist für Jungs und Mädchen im Alter zwischen 9 und 13 Jahren zu empfehlen und obwohl diese Geschichte etwas weniger lustige Szenen beinhaltete als die Vorgänger ist sie doch auch Teil der Reihe und die Kids werden sie mögen, da man auch nach einem langen Schultag ein bisschen Unterhaltung braucht.

Veröffentlicht am 19.02.2021

Perfekt für die heutige Jugend

Wie man seine peinlichen Eltern erträgt
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Diese Rezension ist zusammen mit meinem Enkel geschrieben worden, der nach Gregs Tagebuch sich die Reihe von Pete Johnson vorgenommen hat. Obwohl die Art von Büchern eigentlich für Lesemuffel gedacht sind, ...

Diese Rezension ist zusammen mit meinem Enkel geschrieben worden, der nach Gregs Tagebuch sich die Reihe von Pete Johnson vorgenommen hat. Obwohl die Art von Büchern eigentlich für Lesemuffel gedacht sind, weil sie mit weniger Text und auch einigen Illustrationen die Geschichte aufpeppen, finde ich sie auch angenehm für Vielleser, weil sie halt lustig sind und die Heranwachsenden sich amüsieren können.
Wie auch bei der vorigen Bücher vom Autor, hat das Grundthema mit einem Jungen im Teenager Alter zu tun, der sich über seine Eltern und deren Verhalten ziemlich aufregt. Diesmal sind es die Eltern die auf cool "machen", was Luis fast einen Nervenzusammenbruch erleiden lässt.
Der Jugend gefällt diese Reihe sehr gut, somit auch meinem Enkel, der es sich auf der Couch oder in seinem Zimmer gemütlich macht und nicht ohne das Buch gelesen zu haben wieder rauskommt. Ab und an hört man ihn noch laut auflachen, das weiß man, die richtige Wahl ist getroffen worden.
Er warten schon sehnlichst auf die nächste Fortsetzung und meint das Buch ist ebenso ein Muss wie auch seine Vorgänger!

Veröffentlicht am 19.02.2021

Eine beeindruckende Familiengeschichte über vier Generationen

Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid
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Der ungewöhnliche Titel und das wunderschöne Coverbild machten mich auf das Buch aufmerksam. Die 27 jährige Hannah Borowski macht sich in diesem Buch auf der Suche nach ihren Wurzeln. Sie steht kurz vor ...

Der ungewöhnliche Titel und das wunderschöne Coverbild machten mich auf das Buch aufmerksam. Die 27 jährige Hannah Borowski macht sich in diesem Buch auf der Suche nach ihren Wurzeln. Sie steht kurz vor ihrer Promotion als Germanistikstudentin. Trotzdem findet sie aber immer wieder Zeit ihre Großmutter Evelyn zu besuchen, welche in einem Seniorenheim lebt. Bei einem dieser Besuche fällt Hannah ein Brief einer israelischen Anwaltskanzlei in die Hände. Ihre Oma soll die einzig lebende Erbin des 1942 von den Nazis ermordeten Kunsthändlers Itzig Goldmann sein und hat somit seine umfangreiche Kunstsammlung geerbt. Hannah, die nicht einmal wusste, das sie zum Teil Jüdin ist, versucht ihrer Familiengeschichte näher zu kommen, die Oma ist dabei aber nicht sehr gesprächig. Doch nach und nach erfährt sie mehr über ihre Mutter und das Schicksal ihrer Urgroßeltern.
Der Roman umfasst eine Zeitspanne von fast 100 Jahren und der Schreibstil ist einfach umwerfend. Die Figurenzeichnung ist meiner Meinung nach ich sehr realitätsnah und die Vergangenheit wird mit der Gegenwart so verbunden, dass alles al Ende eine Einheit bildet. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was mir noch mehr gefallen hat, das man besser auf die vielschichtigen Charaktere eingehen kann. Ich habe die Lektüre sehr genossen und kann den Roman nur wärmstens empfehlen.