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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.01.2022

Was gibt es dort oben

Das Weltall
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Edwige Pezzulli, Maria C. Orofino, Raffaella Schneider, Rosa Valiante, Simona Gallerani und Tullia Sbarrato haben eine Leidenschaft gemeinsam: das Universum und all seine Elemente. Diese sechs Astrophysikerinnen, ...

Edwige Pezzulli, Maria C. Orofino, Raffaella Schneider, Rosa Valiante, Simona Gallerani und Tullia Sbarrato haben eine Leidenschaft gemeinsam: das Universum und all seine Elemente. Diese sechs Astrophysikerinnen, die sich der akademischen und wissenschaftlichen Welt widmen, haben sich zusammengetan, um den Jüngsten die Geheimnisse des Himmels auf einfache und praktische Weise näher zu bringen. Dabei haben sie sich auf die Mitarbeit von Silvia Vecchini und Alice Beniero, Dichterin und Illustratorin, verlassen.
Es besteht aus acht Kapiteln, die thematisch gegliedert sind. Jede Autorin hat einen individuellen und einzigartigen Erzählstil, der zusammen ein vielfältiges und vollständiges Album bildet. Die Art und Weise, wie es geschrieben wird, ist originell, dynamisch, direkt und zugänglich für das Wissen durch einfache Beispiele.
Es richtet sich an alle Zielgruppen, aber es ist wahr, dass es für jemanden, der eine umfassendere Anleitung benötigt, zu kurz sein kann, da es mit Grundkenntnissen beginnt, die nach und nach erweitert und vertieft werden.
Es ist eine Lektüre, die man in Ruhe und Konzentration lesen muss, um sich von dem grossen Wissen zu nähren, das uns diese Astrologen so offen vermitteln.
Jedes Thema wird eingehend untersucht. Am Ende des Buches befindet sich ein umfangreiches Glossar, das viele wissenschaftliche Begriffe erklärt. Ebenso enthält es einen umfangreichen Katalog von Büchern, um weiterzubilden und Informationen zu erweitern. Die Illustration ist von Alice Beniero, einer italienischen Künstlerin, die einen farbigen Streifen über schöne Bilder setzt, die von den begleitenden Texten inspiriert sind.
Das Buch ist sehr empfehlenswert für jedes Schulprojekt, das mit dem Sonnensystem zu tun hat, für jede Bildungsbibliothek und sogar als Geschenk für einen kleinen oder mittleren Leser, der neugierig, leidenschaftlich ist oder mit dem Studium des Himmels beginnen möchte.

Veröffentlicht am 21.01.2022

Neues Abenteuer mit Emil

Emil Einstein (Bd. 2)
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Emil ist mit Leib und Seele ein ausserordentlicher Erfinder. Wie seine Eltern, die Tierärzte sind, hat er ein grosses Herz für Tiere. Dank seiner Erfindung kann er auch mit seinen tierischen Freunden sprechen ...

Emil ist mit Leib und Seele ein ausserordentlicher Erfinder. Wie seine Eltern, die Tierärzte sind, hat er ein grosses Herz für Tiere. Dank seiner Erfindung kann er auch mit seinen tierischen Freunden sprechen und mit Maus Bertha, Kauz Kauzi und dem Kater Leonardo sind sie die besten Freunde. Doch in der Schule hat er mit den soziallen Kontakten einige Schwierigkeiten. Die Zwillinge Max und Moritz fordern Emil zu einem Wettrennen gegen ihre Turbo-Roller heraus, weil er mit seinem Erfindermobil die Seifenkiste in die Schuele gefahren ist. Nun muss er das Rennen unbedingt mit der Zusammenarbeti seiner Freunde gewinnen, den eine Niederlage würde ihm schwer zu schaffen machen.
Das Buch ist bereits der zweite Band der Emil-Reihe und beidee enthalten zahlreiche, wunderschönn Illustrationen, die sofort das Buch beliebt machen.
Ein unvergessliches Leseverngügen für Jung und Alt!

Veröffentlicht am 21.01.2022

Kurzweilige Biografien aus der Welt des Sports

Champions – Sporthelden, die Geschichte schreiben
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Das Buch ist sehr liebevoll und hochwertig gestaltet und unter den Champions erkennt man direkt auf dem ersten Blick ein paar bekannte Gesichter. Sportler aus vielen unterschidlichen Sportarten werden ...

Das Buch ist sehr liebevoll und hochwertig gestaltet und unter den Champions erkennt man direkt auf dem ersten Blick ein paar bekannte Gesichter. Sportler aus vielen unterschidlichen Sportarten werden dem Leser vorgestellt. Unter anderem hat es mir gefallen, dass auch ältere Sportweltmeister angegebenen wurden wie zum Beispiel Steffi graff oder Katharina Witt. Viele sind ja nicht mehr aktiv und so können die Kids auch erfahren, welche Sportler vor zehn, zwanzig Jahren den Höhepunkt ihrer Karriere hatten.
Die Portraits sind toll gestaltet mit interessanten Hintergrundinfos. Es ist ein schönes Nachschlagewerk ab 8 Jahren, das man auch als Erwachsener gerne zur Hand nimmt. Es ist ein Sachbuch, das immer mal gerne gelesen wird und ich bin mir sicher mein Enkel wird es das eine oder andere Mal immer wieder in die Hand nehmen.
Eine absolute Leseempfehlung von mir (5/5 Sterne).

Veröffentlicht am 21.01.2022

Ein fulminanter Roman über drei Zeitspannen

Zum Paradies
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Dieses Buch ist nicht wie der Vorgänger ein wenig Leben aber es ist ebenso ein Meisterwerk. Es gibt fesselnde Charaktere, lebendige Beschreibungen, entwickelte Beziehungen und relevante Themen. Es ist ...

Dieses Buch ist nicht wie der Vorgänger ein wenig Leben aber es ist ebenso ein Meisterwerk. Es gibt fesselnde Charaktere, lebendige Beschreibungen, entwickelte Beziehungen und relevante Themen. Es ist ein ehrgeiziges Buch, das sich über drei Zeitspannen erstreckt.
Die drei Teile scheinen mehr wie separate Novellen zu sein, aber es gibt viele Momente, in denen die Ähnlichkeiten zwischen den drei Zeitperioden offensichtlich werden. Die unterschiedlichen Zeitlinien liefern Realitäten, die die Ambiguität des Lebens der Charaktere ausfüllen. Etwa wie was wäre wenn sie eine andere Wahl getroffen hätten. Die drei Teile sind auch recht kohärent, da sie sich ähnlichen Themen auf unterschiedliche Weise durchsetzen. Der erste Teil spielt in einer alternativen Version von Amerika. Es ist ein Abschnitt, der den Rest des Buches zusammenstellt (aber natürlich hat er seinen eigenen fesselnden Plot). Die Geschichte handelt von David Bingham, der mit seinem Grossvater am Washington Square lebt. Die Binghams sind eine angesehene und wohlhabende Familie und David ist an ein Leben der Privilegien gewöhnt. Während seine Geschwister geheiratet haben und eine eigene Familie und/oder eine erfolgreiche Karriere haben, führt David ein ruhiges und sitzendes Leben, bleibt für sich selbst und interagiert hauptsächlich mit seinem Grossvater. An einem Tag in der Woche unterrichtet David Kunst in einem Waisenhaus/Schule und trifft hier auf den neuen Musiklehrer Edward Bishop. Sofort verliebt er sich in ihn. David weiss, dass seine Familie den mittellosen Edward nie gutheissen würde, der wenig bis gar kein gesellschaftliches Ansehen hat. Die beiden verstricken sich dennoch in eine romantische Beziehung und David kämpft darum, seine Affäre geheim zu halten. Obwohl er sich der Grenzen, die viele Bürger der sogenannten Freistaaten erleben, bewusster wird, bleibt sein naives Wesen relativ unverändert. Den Lesern wird bewusst gemacht, dass das alternative New York alles andere als idyllisch ist, denn Klasse und Rasse spielen eine grosse Rolle für die Lebensqualität. David selbst, ein Weisser, äussert voreingenommene Meinungen und bis Edward wusste er nicht, dass man für seinen Lebensunterhalt arbeiten muss. Im Laufe dieses Abschnitts werden die Charaktere oder die Erzählung selbst auf Davids Krankheit anspielen, aber Yanagihara verzichtet darauf, ins Detail zu gehen. Wir sehen, was andere über Davids Zerbrechlichkeit und Einsamkeit denken, und die Scham, die David selbst wegen seiner Krankheit empfindet. Die Geschichte, wie die folgenden, hat ein sehr langsames Tempo. Hier funktioniert es irgendwie, weil wir uns an dieses alternative Amerika und an die verschiedenen Charaktere, insbesondere David, gewöhnen können. Die Spannung dieser Geschichte wird vor allem durch Davids verborgene Beziehung zu Edward erzeugt.Das ist meiner Meinung nach der aufregendste Teil des Buches.
Der zweite Teil überspringt 100 Jahre in eine Welt, die sich auf die AIDS-Epidemie konzentriert. Dieser Teil setzte das Thema des sozialen Kommentars fort, das im ersten Teil präsent war.
Der dritte Teil liegt in der Zukunft und wird weitere 100 Jahre bis 2093 vorverlegt. Dieser Abschnitt nimmt die Hälfte des Buches ein. Die futuristische, dystopische Welt ist so beängstigend, da die Entwicklungen in diese Dystopie plausibel erscheinen. (Buchstäblich gab es viele Elemente, die unserer heutigen Welt ähnlich waren). Der anhaltende Zustrom von Pandemien in der Zukunft macht die aktuelle Pandemie noch beängstigender. Nachdem ich von der Fülle unterentwickelter dystopischer Romane gezeichnet war, die ich vor ein paar Jahren las, gab mir dieses Buch die Hoffnung wieder, dass nicht alle dystopischen Romane der gleichen Handlung folgen werden. Ich denke, dass dieser Abschnitt ein wenig zu lang ist, und fand, dass ich mich mehr um die Rückblenden als um die Gegenwart kümmerte. Die Charaktere fühlten sich jedoch sehr real an, genau wie ihre individuellen Geschichten. In das Paradies stattdessen hat mich somit voll und ganz überzeugt.

Veröffentlicht am 14.12.2021

Entzückend

Von ganzem Herzen ...
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Das ist ein schönes Buch. Es gibt schöne Illustrationen und nette kleine Erklärungen unter einigen um zu erklären, was manche Leser vielleicht nicht verstehen. Das Buch ist in sechs Abschnitten gegliedert, ...

Das ist ein schönes Buch. Es gibt schöne Illustrationen und nette kleine Erklärungen unter einigen um zu erklären, was manche Leser vielleicht nicht verstehen. Das Buch ist in sechs Abschnitten gegliedert, die Schlüsselmomente in Janes Leben beleuchten. Ich genoss jede sehr, als sie Janes Welt zum Leben erweckten, ihren Witz und ihre Liebe zu ihrer Familie und Freunden.
Die Briefen darin sind ein guter Hinweis darauf, was für ein Mensch Jane war. Anhand ihrer Briefe konnte ich erkennen, wo sie Momente ihres eigenen Lebens festhielt, die in ihre Romane einfliessen. Ihre Romane waren ihre Kinder und sie betrachtete ihre Charaktere als echte Menschen. Wenn sie Ausstellungen besuchte, schaute sie sich Bilder an, die vor ihrem geistigen Auge spiegelten, wie ihre Charaktere tatsächlich aussahen. Der Brief am Ende von Cassandra, der Janes Tod beschreibt, war sehr traurig. Ich war ziemlich melancholisch, als ich fertig gelesen hatte. Für mich lieferte diese Sammlung nicht nur schöne Illustrationen aus der Zeit, in der Jane lebte, sondern gibt uns auch einen Einblick in ihr alltägliches Leben – ihre Liebe zu ihrer Familie, ihre Mühen und ihre Freuden. Ich finde, es war wirklich sehr gut gemacht!
Ein absolutes Muss für jeden Austen Fan.