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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.05.2021

Ein gelungener Auftakt

Auf fliegender Mission 1 - Ein stürmischer Anfang
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Kasimir ist ein fliegender, sprechender Teppich der nach vielen turbulenten Abenteuer auch in unserem Hier und Jetzt ein Zuhause findet. Stella, Matteo und Hanna machen mit ihm Bekanntschaft und erfahren ...

Kasimir ist ein fliegender, sprechender Teppich der nach vielen turbulenten Abenteuer auch in unserem Hier und Jetzt ein Zuhause findet. Stella, Matteo und Hanna machen mit ihm Bekanntschaft und erfahren so Einiges über ihren neuen Freund. Mit einem kleiner Rückblick erklärt Kasimir seine Geschichte und vor allem wie es dazu kam, dass er bei den Geschwistern gelandet ist. Nun gilt es das nächste Abenteuer zu überstehen und die Geschwister sind diesmal aktiv mit dabei.
In dem Buch geht es unter anderem um wichtige Themen wie Freundschaft, Hilfsbereitschaft, Klimawandel, Umweltschutz. Ich fand es sehr gut, dass das Buch über solche Themen spricht/schreibt und gleichzeitig aber auch Spannung enthält, dies gibt Anregungen sich auch nach dem Lesen des Buches damit weiter zu beschäftigen.
Das Buch ist ab einer Altersgruppe von acht Jahren ausgeschrieben. Die Sprache und der Schreibstil sind somit leicht verständlich. Die Illustrationen sind schön gestaltet, dennoch hätte ich mir ein wenig mehr Farbe gewünscht.
Das Ende des Buches deutet schon auf das nächste Abenteuer hin, so dass der Leser schon mal eine Kostprobe bekommt. Wir werden die Reihe gerne weiterverfolgen und freuen uns schon auf Band zwei.

Veröffentlicht am 18.05.2021

Ein richtiges Wohlfühlbuch!

Der Himmel ist hier weiter als anderswo
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Fee ist eine alleinerziehende Mutter mit vier Kindern, ihr Mann, mit dem sie eine glückliche Ehe verband, starb von ein paar Jahren und seitdem versucht sie immer noch mit dem Verlust zurechtzukommen. ...

Fee ist eine alleinerziehende Mutter mit vier Kindern, ihr Mann, mit dem sie eine glückliche Ehe verband, starb von ein paar Jahren und seitdem versucht sie immer noch mit dem Verlust zurechtzukommen. Als sie noch ihre Wohnung und ihren Job verliert, ist die Katastrophe vollständig. Doch es kommt anders und zweitens als man denkt. Sie kauft von Jans Lebensversicherung einen leer stehenden Gasthof, über den sie durch Zufall mehr schlecht als recht stolpert inmitten einer traumhaften Umgebung umgeben von der Natur.
Trotzdem erweist sich ihr neuen Vorhaben nicht ohne Schwierigkeiten, denn das Haus ist renovierungsbedürftig und die Kosten häufen sich. Darüber hinaus sind die Dorfbewohner des neuen Gegend alles andere als hilfsbereit. Wird es Fee schaffen, ihre Familie zusammenzuhalten und ihnen das glückliche Zuhause zu bieten, das sich sich nach den Schicksalsschlägen erhofft hat? Und wird sie ihrem leben eine zweite Chance geben, sich wieder zu verlieben?
All das wird natürlich nicht verraten, nur so viel ist klar: der Roman liest sich im Handumdrehen mit der einfühlsamen und verträumten Schreibart der Autorin. Nach den idyllischen Beschreibungen und den rührenden Szenen hat man das Bedürfnis direkt dorthin zu reisen und auf genau so ein schönes Café zu hoffen, dass Fee eröffnet. Ein richtiges Wohlfühlbuch!

Veröffentlicht am 18.05.2021

Entspannte Lesestunden garantiert!

Wie Träume im Sommerwind
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Bei diesem Buch muss man einfach erstmal ein paar worte zu dem wunderschönen Cover sagen Die herrlichen bunten, in seichten Pastellfarben abgebildeten Blumen lassen der ihren Duft erahnen und man möchte ...

Bei diesem Buch muss man einfach erstmal ein paar worte zu dem wunderschönen Cover sagen Die herrlichen bunten, in seichten Pastellfarben abgebildeten Blumen lassen der ihren Duft erahnen und man möchte direkt mit dem Lesen beginnen. So ist es mir auch ergangen als ich das Buch in die Hände genommen habe.
Die Geschichte ist wunderbar für einen Sommerurlaub gedacht und treffend zu dieser Jahreszeit erschienen.
Nun ein wenig zu Inhalt: Die Geschichte handelt über zwei Schwestern und beschreibt die Familienverhältnisse in guten wie in schlechten Zeiten, aber auch die Liebe kommt bei diesem gefühlvollen Roman nicht zu kurz. Emilia lebt in Paris, ist jedoch als Kind mit ihrer Schwester Clara auf dem Rosenhof in Usedom aufgewachsen. Als Clara einen schweren Unfall erleidet und im künstlichen Koma liegt beschließt Emilia kurzerhand ihr leben in Frankreich stehen zu lassen und sich um Claras Kinder zu kümmern als auch den Hof zu retten. Beides sind keine einfachen Entscheidungen, zumal der Hof auch seine eigenen Probleme aufweist. Und dann ist da auch noch das Wiedertreffen mit Josh, der Emilia einmal sehr ans Herz gelegen hat. Gibt es für die beiden eine zweite Chance?
neben der sympathischen und romantischen Geschichte sind auch die Gärten Beschreibungen einfach himmlisch und man möchte direkt nach England reisen um sich diese Pracht in ihrer ganzen Größe anzuschauen. Entspannte Lesestunden garantiert!

Veröffentlicht am 18.05.2021

Berührende Familiengeschichte

Viktor
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Das Buch ist die Familiengeschichte einer jüdischen Familie. Es handelt sich um einen interessanten Roman, jedoch verlangen die viele Zeitsprünge und Namen die im der Geschichte vorkommen, große Aufmerksamkeit ...

Das Buch ist die Familiengeschichte einer jüdischen Familie. Es handelt sich um einen interessanten Roman, jedoch verlangen die viele Zeitsprünge und Namen die im der Geschichte vorkommen, große Aufmerksamkeit und genaues Lesen, wenn man nicht durcheinander kommen soll. der Familienstammbaum am Anfang des Buches tut sein Gutes dabei und ich fand ich sehr hilfreich.
Das Buch ist sowieso kein Urlaubsschmöker, die Erzählung der jüdischen Familie gibt tiefen Einblicke in die jeweiligen Geschehen der damaligen Zeit (das Buch spielt auf zwei Zeitebenen in Wien des Jahres 1914 und in Nimwegen des Jahres 1994). Es ist eine wahre Geschichte, was mich noch mehr angesprochen hat, obwohl es auch viele fiktive Geschichten dieser Zeit gibt, die äußerst real klingen und es wahrscheinlich mehr oder weniger sind.
Die junge Studentin Judith wird mit ihrer Vergangenheit und dem Judentum konfrontiert und erfährt, dass ihre Großeltern während des Zweiten Weltkrieges aus ihrer Heimatstadt Wien flohen und über Belgien in die Niederlande, ausgewandert sind. Seitdem verschweigen alle in der Familie das Thema Jüdischsein und erst die vielen Recherchen aus Judiths Seite lassen geben ihr neue Einblicke in dieser Religion und Lebensweise. Dabei lernt sie durch das Geschriebenen auch Viktor kennen, den Bruder ihres Großvaters der als schwarzes Schaf der Familie galt. Doch dieser hatte auch eine ganz andere Seite, die Judith in Nachhinein klar wird.
Das Buch ist eine weitere tragische Familiengeschichte von Juden, die auf ihre eigene Art versuchten mit den ganzen Geschehnissen damals zurechtzukommen und obwohl sie es schafften, die Katastrophe zu überwinden waren doch ihre verschütteten Wurzeln immer tief in sie miteingebunden.

Veröffentlicht am 03.05.2021

Immer wieder gerne

Fertig ist die Laube
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Renate Bergmann ist zurück und wir alle freuen uns. Dieses Mal muss sich die sympathische alte Dame gemeinsam mit ihrer Freundin Gertrud um den Kleingarten von deren Lebensgefährten Gunter kümmern, der ...

Renate Bergmann ist zurück und wir alle freuen uns. Dieses Mal muss sich die sympathische alte Dame gemeinsam mit ihrer Freundin Gertrud um den Kleingarten von deren Lebensgefährten Gunter kümmern, der wegen einer Operation mit anschließender Reha sich erstmal ausruhen muss. Die Kleingartensiedlung wird dabei regelrecht unsicher gemacht. Gleichzeitig werden den Lesern hilfreiche Tipps und Tricks zur Kleingärtnerei gegeben. Mit ihrer lockeren und unbeschwerten Art, erzählt die Online Oma Renate Bergmann von ihrem neusten Erlebnis, das nicht so einfach ist wie es anfangs scheint. Eine angenehme Unterhaltung, bei der man sich immer wieder selber beim Schmunzeln erwischt, zwar leichte Kost durch und durch aber es muss ja nicht immer zu anspruchsvoll sein. Gerade jetzt für die Sommerzeit eignet sich das Buch sehr.
Wer Renate Bergmann kennt und mag, wird auch dieses Buch mögen und ich bin jetzt schon gespannt, welche Abenteuer Renate als Nächstes erleben wird.