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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.05.2026

Informative Grundlagen, aber keine bahnbrechenden neuen Erkenntnisse

HOW TO LOOK BETTER.
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Meine Meinung
Auch wenn ich persönlich sehr vielseitig interessiert bin und auch meinen Lesestoff gerne breit aufstelle, kenne ich mich mit dem Thema Haut und Hautgesundheit allenfalls oberflächlich aus. ...

Meine Meinung
Auch wenn ich persönlich sehr vielseitig interessiert bin und auch meinen Lesestoff gerne breit aufstelle, kenne ich mich mit dem Thema Haut und Hautgesundheit allenfalls oberflächlich aus. Die Idee zu diesem Buch fand ich daher durchaus interessant, insbesondere weil die angepriesenen 10 Maxime nach einer einfach umsetzbaren Handreichung klangen.

Die Umsetzung ist meiner Meinung nach auch durchaus gelungen, insbesondere weil der vorgelagerte Informationsteil sehr umfangreich ausfällt. Die Mischung aus Erfahrungsberichten aus dem Praxisalltag und reiner Wissensvermittlung ist dabei grundsätzlich interessant, stellenweise aber durchaus von Selbstdarstellung geprägt, was man eventuell einfach überlesen muss. Auch die Länge dieses Buchabschnittes wirkt im Vergleich zum zweiten Teil ein wenig arg umfangreich, wer sich für wissenschaftlich fundierte Informationen zum Thema Haut interessiert, dem wird dieser Teil allerdings sicherlich gut gefallen.

Der für mich wirklich interessante zweite Teil des Buches, in dem es um die 10 Maxime für eine schönere Haut ging, hat mir daher tatsächlich auch am besten gefallen, auch wenn ich zugeben muss, dass meine Erwartungen an den Inhalt vermutlich ein bisschen zu hoch angesetzt waren. Bei einem ganzen Buch zu dem Thema hatte ich ehrlicherweise mit vollkommen neuen Erkenntnissen oder überraschenden Geheimtipps gerechnet, auch wenn die Wahrscheinlichkeit dafür realistisch betrachtet nicht wirklich hoch war.

Insgesamt lohnt sich das Buch meiner Meinung nach trotzdem, man muss aber in Hinblick auf die eigenen Erwartungen eben realistisch bleiben und darf keine geheimen Wundermittel erwarten, die dieses Buch eben (logischerweise) nicht liefern kann.


Fazit
Auch wenn es hier keine bahnbrechenden und geheimen Tipps für die Hautpflege gibt, ist die fundierte Sammlung an Informationen durchaus lesenswert. Als Dekoration oder Nachschlagewerk zur Erinnerungsstütze finde ich das Buch daher gleich mehrfach nützlich, allzu überzogene Erwartungen sollte man hinsichtlich des Inhalts aber nicht hegen.

Dafür gibt es vier Bücherstapel von mir.

Veröffentlicht am 13.05.2026

Ränkespiele und verwirrende Allianzen

Das Lied von Eis und Feuer 03
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Worum geht’s?
In Westeros ziehen dunkle Zeiten auf, als nach dem Tod von König Robert die Frage um seine Nachfolge geklärt werden soll. Vier Könige sind dabei drei zu viel – und so muss Robb Stark nicht ...

Worum geht’s?
In Westeros ziehen dunkle Zeiten auf, als nach dem Tod von König Robert die Frage um seine Nachfolge geklärt werden soll. Vier Könige sind dabei drei zu viel – und so muss Robb Stark nicht nur alles dafür tun, um als König des Nordens zu bestehen, sondern auch seine Familie beschützen, die in den Händen der Lennisters alles andere als sicher ist.


Meine Meinung
So lange wie ich diese Reihe vor mir hergeschoben habe, mit umso mehr Begeisterung arbeite ich mich aktuell durch die Bände. Auch Band drei hat mich wieder gut unterhalten, wobei ich noch immer ein paar Probleme dabei habe, die zahlreichen Nebenfiguren und Schauplätze sauber auseinanderzuhalten.

Mit dem Schreibstil komme ich mittlerweile sehr gut zurecht und lese ihn tatsächlich auch gerne, was es leicht macht, recht schnell voranzukommen. Auch der Handlungsbogen konnte mich hier recht schnell packen, da die häufigen Perspektiv- und Ortswechsel eine hohe Dynamik mit sich bringen und praktisch keine unnötigen Längen zulassen.

Schwierig wurde es für mich daher tatsächlich nur bei den Allianzen, Intrigen und taktischen Schachzügen, da ich noch immer ein relativ großes Problem mit den Namen der zahlreichen Nebenfiguren habe und mich nicht so leicht mit der Orientierung tue. In Hinblick auf das Geschehen ist zwar bisher noch nicht weltbewegend viel passiert, Tempo und Ereignisse haben mich aber trotzdem auf keinen Fall gelangweilt und machen neugierig darauf, was mit Familie Stark und ihren Gegenspielern noch so alles passieren wird.


Fazit
Auch wenn ich mich bei den ganzen Namen ehrlicherweise noch immer ein bisschen orientierungslos fühle, hatte ich auch hier wieder viel Freude beim Lesen. Für das Setting und den Handlungsbogen lohnen sich die kleinen Unsicherheiten daher in meinen Augen auf jeden Fall, auch wenn man so wirklich aufpassen muss, um der Geschichte folgen zu können.

Dafür gibt es vier Bücherstapel von mir.

Veröffentlicht am 12.05.2026

Durchaus interessante Urban Fantasy mit verschenktem Potenzial

These Ancient Flames 1: Awake
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Worum geht’s?
Im Leben von Meiling dreht sich alles um den Schutz von Fürstensohn Tao, der ihr wie ein Bruder ist. Als dann jedoch die Magie aus ihrem Reich zu verschwinden droht und sich ein Krieg anbahnt, ...

Worum geht’s?
Im Leben von Meiling dreht sich alles um den Schutz von Fürstensohn Tao, der ihr wie ein Bruder ist. Als dann jedoch die Magie aus ihrem Reich zu verschwinden droht und sich ein Krieg anbahnt, bleibt ihr ausgerechnet der Sohne eines verfeindeten Fürsten und dessen Hilfe, um ihr Zuhause und die Menschen, die zu ihrer Familie geworden sind zu retten – nichtsahnend, wie gefährlich Raven für ihr eigenes Herz werden kann.


Meine Meinung
Fantasy und Drachen mag ich vor allem in Büchern unglaublich gerne, von daher war es für mich keine große Überraschung, dass auch diese Geschichte auf meine Wunschliste wandern musste.

Gut gefallen hat mir vor allem das Urban Fantasy Setting, auch wenn mir persönlich zu Beginn nicht so ganz klar war, wo und wann diese Geschichte eigentlich spielen sollte. Auch das Worldbuilding habe ich insgesamt als etwas zu dünn empfunden, da ich gerne mehr über das Magiesystem erfahren hätte und daher hoffe, dass die Leerstellen im ersten Teil lediglich das Potenzial für mehr Antworten in Band zwei offen lassen sollen.

Mit den Figuren bin ich dann leider nicht so ganz warm geworden, zum einen, weil ich mit Fast Burn absolut nichts anfangen kann und zum anderen, weil ich keinen der Charaktere wirklich schlüssig angelegt fand. Insbesondere Mei hatte dabei eigentlich großes Potenzial in meinen Augen, wurde aber in Kombination mit Raven so schnell blass und willenlos, dass ich bloß noch mit dem Kopf schütteln konnte. Von der starken Frauenfigur war bis zum Schluss kaum noch etwas übrig, was ich wirklich schade fand.

Auch ihre Beziehung zu Raven konnte ich leider nicht nachvollziehen, denn weder habe ich ein realistisches Knistern zwischen den beiden gespürt, noch konnte ich ihr Verhalten in Hinblick auf den Cliffhanger zu Band zwei nachvollziehen. Der Enemies-to-Lovers Part kam mir daher leider auch nicht so ganz authentisch vor, auch wenn das ehrlicherweise in meinen Augen ein Trope ist, der häufig nicht ganz überzeugend umgesetzt wird.

Hinsichtlich des Spannungsbogens bin ich jetzt im Nachhinein leider auch eher etwas zwiegespalten, da ich die Suche nach den Drachen zwar einerseits ganz interessant, den Aufbau der Geschichte aber ehrlicherweise eher inkonsequent fand. Dass die Existenz von Drachen so plötzlich aus dem Hut gezaubert wurde, fand ich persönlich etwas seltsam gemacht, und da die Geschichte in meinen Augen etwas zu sehr gestreckt wurde und stellenweise deutlich mehr Dynamik vertragen hätte, konnte mich dieses eigentlich spannende Element dann leider auch nicht mehr so abholen, wie das bei einem etwas anderen Aufbau und einem erkennbaren roten Faden vielleicht der Fall gewesen wäre.


Fazit
Als Auftaktband hat diese Geschichte in meinen Augen leider etwas an Potenzial verschenkt, auch wenn ich grundsätzlich gespannt darauf bin, wie es mit Meiling, Raven und den Drachen weitergeht. Für den zweiten Band werde ich mich jedoch sicherlich erst einmal motivieren müssen, da ich aktuell keine Lust hätte, direkt wieder mit diesem Figuren unterwegs zu sein.

Dafür gibt es dreieinhalb Bücherstapel von mir.

Veröffentlicht am 07.05.2026

Vielversprechende Idee mit nervtötender Umsetzung

Vengeance (Academy of Dream Analysis 1)
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Worum geht’s?
Nemesis von Winther hat nur ein Ziel im Leben: Den Tod ihres älteren Bruders rächen. An der Academy of Dream Analysis wähnt sie sich ihrem Ziel zum Greifen nahe, wäre da nicht Mercy, der ...

Worum geht’s?
Nemesis von Winther hat nur ein Ziel im Leben: Den Tod ihres älteren Bruders rächen. An der Academy of Dream Analysis wähnt sie sich ihrem Ziel zum Greifen nahe, wäre da nicht Mercy, der Neffe der Mörderin von Nairo – und ausgerechnet der Mann, der Nemesis den Kopf verdreht und sie fast vergessen lässt, warum sie überhaupt dort ist.


Meine Meinung
Mit dieser Geschichte habe ich mich unglaublich schwer getan, was ich angesichts der eigentlich tollen Aufmachung und der wirklich vielversprechend klingenden Idee ausgesprochen schade finde. Bereits der Beginn des Buches hat sich für mich dann aber so gezogen, dass ich kaum noch Motivation für die letzten beiden Drittel aufbringen konnte und mich zwingen musste, die Geschichte überhaupt zu beenden.

Auch inhaltlich bin ich schlussendlich nicht überzeugt worden, auch wenn es wirklich vielversprechende Ansätze gab. Das Setting in Lappland war dabei definitiv ein Pluspunkt, der mir grundsätzlich sehr gut gefallen hat, und auch das Thema luzides Träumen ist meiner Meinung nach noch nicht so übermäßig in Geschichten vorhanden, dass ich eigentlich wirklich Lust auf die Geschichte hatte.

Der Spannungsbogen hat dann für meinen Geschmack aber leider erst deutlich zu spät an Fahrt aufgenommen, was meiner Motivation überhaupt nicht zuträglich war. Ganz spannend fand ich dabei zwar immer noch die Ausführungen und theoretischen Aspekte des Träumens und des Unterrichts an der Akademie, da das in meinen Augen aber leider nicht ausreicht, um die Geschichte wirklich als Dark Academia zu kategorisieren und ich darüber hinaus auch schon deutlich bessere Umsetzungen dieses Tropes gelesen habe, war ich auch von diesem Punkt nur teilweise überzeugt.

Mit den Figuren bin ich dann leider auch nicht warm geworden, was dem Sarg meiner Meinung nach den Nagel eingeschlagen hat. Weder Nemesis noch Mercy kamen mir wie nennenswert mehrdimensionale Charaktere vor, da sie abgesehen von Wut, Trauer und Lust relativ wenig Emotionen zeigen. Die Anziehung zwischen den beiden kam mir ehrlich gesagt etwas arg an den Haaren herbeigezogen vor, da ihre Gedanken, Gefühle und Handlungen für mich einfach nicht zusammenpassen wollten. Auch nennenswerte Weiterentwicklungen konnte ich bei keinem der beiden beobachten, was es mir sehr schwer gemacht hat, mit ihnen mitzufiebern.

Leidgetan haben mir beide zwar schon, das hat schlussendlich aber leider nicht gereicht, um über den eher plump entwickelten Handlungsbogen und die flachen Charaktere hinwegzusehen und mich für die Geschichte begeistern zu können.


Fazit
So schön wie die Aufmachung dieser Reihe auch ist, die Umsetzung hat mich leider nicht begeistern können. Die fehlende Entwicklung der Charaktere und die meiner Meinung nach nicht wirklich gut durchdachte Handlung haben mir beim Lesen leider keine Freude bereitet, weshalb ich trotz aller vielversprechenden Ansätze aktuell keine Lust habe, auch Band zwei zu lesen.

Dafür gibt es knappe zwei Bücherstapel von mir.

Veröffentlicht am 07.05.2026

Rezeptvielfalt für jeden Tag

„Hier und heute“ ist ein guter Tag zum Kochen
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Meine Meinung
Auch wenn ich persönlich gar nicht so ein großer Kochshow-Fan bin, fand ich die Idee dieses Buches eigentlich ziemlich interessant. Die Porträts waren für mich daher nicht unbedingt das Highlight ...

Meine Meinung
Auch wenn ich persönlich gar nicht so ein großer Kochshow-Fan bin, fand ich die Idee dieses Buches eigentlich ziemlich interessant. Die Porträts waren für mich daher nicht unbedingt das Highlight dieses Buches, grundsätzlich aber doch eine nette Ergänzung und für wirkliche Fans sicherlich eine Bereicherung.

Die Mischung aus klassischen und etwas internationaleren Rezepten fand ich insgesamt sehr ansprechend, da man so selbst bei dem auf den ersten Blick recht einschränkend wirkenden Fokus auf Saisonalität für reichlich Abwechslung auf dem Teller sorgen kann.

Auch die Kombination aus Rezepten für Veganer, Vegetarier und Omnivore fand ich sehr gelungen, da dabei nirgendwo der Zeigefinger erhoben wird, sondern immer die Möglichkeit besteht, Rezepte nach den eigenen Vorlieben anzupassen und somit deutlich mehr Menschen und Geschmäcker anzusprechen.

Die Aufmachung an sich fand ich durchaus gelungen, ein bisschen mehr Kontrast beim Schriftsatz wären aber insbesondere bei den Rezepten nett gewesen. Abgesehen davon haben mir aber die kleinen Exkurse zu Zutaten und Gewürzen sehr gut gefallen, was in meinen Augen ein insgesamt wirklich rundes Bild ergeben hat.


Fazit
Auch wenn ich für meinen Teil nicht unbedingt alle Elemente dieses Kochbuchs gebraucht hätte, ist das Konzept für Fans der Show sicherlich ein unglaublicher Pluspunkt. Die Mischung der Rezepte und Zutaten mit Fokus auf Saisonalität hat aber auch mir wirklich gut gefallen, weshalb das Buch auf jeden Fall in meiner Küche bleiben wird.

Dafür gibt es viereinhalb Bücherstapel von mir.