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Veröffentlicht am 30.11.2021

Die Geschichte einer Powerfrau

Das Reich der sieben Höfe – Silbernes Feuer
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„Ich bin der Fels, an dem die Brandung zerschellt. Nichts kann mich brechen.“

Worum geht es?
Nesta war schon immer stolz und wütend, doch seit ihrer unfreiwilligen Verwandlung zur High Fae hegt sie einen ...

„Ich bin der Fels, an dem die Brandung zerschellt. Nichts kann mich brechen.“

Worum geht es?
Nesta war schon immer stolz und wütend, doch seit ihrer unfreiwilligen Verwandlung zur High Fae hegt sie einen riesigen Groll auf alles, was mit den Fae zu tun hat und tut sich schwer damit, ihren Platz am Hof der Nacht zu finden. Sie legt einen rebellischen Lebensstil an den Tag, bis ihre Schwester Feyre, High Lady des Hofs der Nacht, die Reißleine zieht und Nesta zu täglichem Training mit Cassian und zur Arbeit am Hof verpflichtet. Nestas Hass auf ihre Schwester steigt zunächst weiter, doch auch Nesta muss irgendwann zugeben, dass ihr das Training, die Arbeit und vor allem Cassian helfen.

Wie fand ich das Buch?
Ich muss zugeben, ich war im Vorfeld etwas skeptisch, denn ich habe die Originalreihe geliebt und damit lag die Messlatte sehr hoch, ich wusste, ich würde Feyre und Rhysand als Protagonisten vermissen und bisher konnte ich Nesta absolut nicht ausstehen. Aber all diese Sorgen sollten von diesem Meisterwerk pulverisiert werden. Generell war s einfach wunderschön, nach Velaris zurückzukehren und Feyre, Rhysand, Azriel, Cassian, Mor, Amren und co wieder zu begleiten. Man lernt im Laufe der Geschichte, Nesta und ihr Verhalten zu verstehen und lernt sie lieben, egal wie schrecklich man sie vorher fand. Ich konnte mich in ihre Gefühle so gut hineinversetzen, wollte sie in den Arm nehmen oder auch mal durch schütteln. Nesta macht während der Geschichte eine unglaubliche und tolle Entwicklung durch, die sich aber in einem realistischen Tempo vollzieht und auch mal mit Rückschlägen einhergeht. Nesta macht viele kleine Schritte und all diese Schritte gemeinsam ergeben am Ende eine riesige Veränderung. Auch Gwyn und Emerie habe ich sehr in mein Herz geschlossen. Alle drei Frauen haben Geschichten durchlebt, die es wert sind, erzählt zu werden und das Buch ist quasi ein Lehrwerk darüber, wie wichtig wahre Freundschaft ist. Auch Cassian hat einen riesigen Anteil an Nestas Entwicklung, indem er sie so akzeptiert, wie sie ist und dennoch genau die richtigen Veränderungen herauskitzelt. Die Beziehung zwischen den beiden ist total harmonisch… und vor allem sehr spicy! Auch die Handlung hat mir gut gefallen, es ist nicht überladen mit Action und dennoch gibt es viele Spannungspunkte; das war für mich der perfekte Mittelweg.

Mein Fazit:
Wie fast alles von Sarah J. Maas mal wieder ein absolutes Meisterwerk. Ein Buch über die Wichtigkeit von Freundschaft und der eigenen Vergebung. Darüber Fehler zu machen, und sich ins Bessere zu verändern. Ganz ehrlich, keine Worte, die ich hier schreiben könnte, können diesem Buch gerecht werden. Beim Lesen der letzten Kapitel hatte ich Tränen in den Augen, weil es so emotional war, weil ich so stolz auf Nesta und ihre Veränderung bin und weil ich einfach nicht wollte, dass es vorbei ist. Es ist unglaublich, wie schnell 800 Seiten verfliegen können. Dieses Buch ist ein absolutes Muss für alle Fans der Reihe. Und dieses Buch schreit förmlich das Wort „Powerfrau“ in die Welt hinaus!

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Veröffentlicht am 28.09.2021

Den Hype absolut wert

Blood and Ash - Liebe kennt keine Grenzen
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„Ich wiederhole es gerne: Es ist mir egal, was du bist. Mir ist nur wichtig, wer du bist.“

Worum geht es?
Die 17-jährige Poppy gilt in ihrem Königreich als die Auserwählte, die nach dem Segen der Götter ...

„Ich wiederhole es gerne: Es ist mir egal, was du bist. Mir ist nur wichtig, wer du bist.“

Worum geht es?
Die 17-jährige Poppy gilt in ihrem Königreich als die Auserwählte, die nach dem Segen der Götter als Einzige das Königreich retten können soll. Wie das Auswahlritual oder die Bedrohung auf das Königreich, die nur sie aufhalten soll, aussehen wird, das weiß Poppy nicht. Was sie aber weiß ist, dass das Leben als Auserwählte einsam und voller Regeln ist. Sie darf sich niemandem zeigen, zu niemandem Kontakt aufnehmen, niemanden berühren. Doch spätestens, als Poppy Hawke als Leibwächter zugeteilt bekommt, der ganz anders ist als die anderen Wächter, merkt sie, dass sie mehr als das will: Sie will leben. Wie geht Poppy mit diesem Wunsch und den hohen Erwartungen an sie um?

Wie fand ich das Buch?
Durch den riesigen Hype waren meine Erwartungen natürlich unglaublich hoch und ich hatte daher ein bisschen Angst, enttäuscht zu werden. Den Anfang fand ich dann auch ein bisschen schwierig, obwohl relativ schnell auch relativ viel passiert. Das Worldbuilding fand ich von Beginn an sehr spannend und obwohl man natürlich Parallelen zu anderen High Fantasy Werken erkennen kann, war das für mich persönlich mal etwas ganz Neues. Ich mochte die Gestaltung der Charaktere total gerne, man hatte richtig das Gefühl, reale Personen kennenzulernen, was besonders auch dadurch verstärkt wurde, dass die Charaktere auch ihre kleinen Makel haben und nicht perfekt sind. So habe ich richtig starke Gefühle, sowohl positive als auch negative, für die Charaktere empfunden. Besonders zwischen Poppy und Hawke konnte man von Beginn an das Knistern fühlen. Ich fand es richtig cool, wie die beiden sich teilweise geneckt haben und musste einige Male schmunzeln. Es gibt auch echt einige spicy Szenen. Die Wendung der Geschichte konnte man schon ein bisschen erahnen, aber diese Auflösung war dann so genial gemacht und mit so vielen zusätzlichen Details, dass mir dennoch der Mund offen stand. Am Ende konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, es passiert noch so viel; man erfährt so viel, was die Geschichte erklärt und gleichzeitig noch weitere Fragen aufwirft. Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen und ich konnte mich sehr gut in Poppy hineinversetzen. Auch fand ich es richtig cool, dass sie so tough ist, obwohl sie ja immer sehr klein gehalten wurde, ohne aber die typische Kämpferin zu sein, wie man es aus anderen Büchern kennt. Ich habe nur kleine Kritikpunkte, für die die Autorin gar nichts kann und die dadurch auch nicht in meine Bewertung einfließen, die ich aber dennoch ansprechen möchte. Und zwar sind mir im gesamten Buch mehrfach Rechtschreib- oder Grammatikfehler aufgefallen. Mir ist absolut klar, dass ich hier die Erstauflage habe und sowas natürlich immer mal passieren kann, allerdings haben die Fehler sich schon gehäuft und der erste ist bereits auf der ersten Klappe. Absolut kein Beinbruch, ich wollte es nur wie gesagt der Vollständigkeit halber erwähnt haben. Außerdem finde ich, dass das Buch eine Triggerwarnung bräuchte. Gerade eine Szene ist mir in diesem Bezug stark im Kopf geblieben, die für einige Leute sicher problematisch werden könnte.

Mein Fazit:
Das Buch wird seinem Hype definitiv gerecht. Es ist etwas neues, es ist spannend, es ist überraschend, es ist heiß. Am Ende bleiben so viele offene Fragen, die einen schon fast zwingen, den nächsten Teil zu lesen. Von mir eine klare Empfehlung für alle Fans von High Fantasy!

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Veröffentlicht am 31.08.2021

Eine tolle Grundidee mit einigen Kritikpunkten

Chasing Dreams
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„Nein, ich drehe nicht durch, man kann einfach befreundet sein, denke ich und trete fester in die Pedale, damit mein Herz einen Grund hat, so schnell zu schlagen, wie es schlägt.“

Worum geht es?
Yuna ...

„Nein, ich drehe nicht durch, man kann einfach befreundet sein, denke ich und trete fester in die Pedale, damit mein Herz einen Grund hat, so schnell zu schlagen, wie es schlägt.“

Worum geht es?
Yuna steht vor einem Neustart, als sie ihr Studium am Montana Arts College antritt, an dem sie neben ihrem Studium auch ihre Ausbildung in klassischem Ballett fortführt. Als jemand, der nicht wie die „klassische“ Ballerina aussieht und eine schwere Erkrankung besiegt hat, muss Yuna besonders für ihren Traum einer Ballettkarriere kämpfen und will sich keine Ablenkung erlauben, schon gar nicht von Jungs. Doch dann taucht Miles auf und Yunas Gedanken drehen sich doch nicht mehr nur um Ballett. Kann Miles seine Vergangenheit hinter sich lassen, um Yuna eine Chance zu geben?

Wie fand ich das Buch?
Es fällt mir wirklich schwer, diese Rezension zu schreiben, da ich weiß, dass viele das Buch geliebt haben, was ich auch gerne getan hätte, aber leider nicht so ganz konnte… Fangen wir erstmal mit etwas Positivem an. Ich habe das Setting absolut geliebt! Die Collegeatmosphäre bei gleichzeitigem Kleinstadtidyll, das war einfach schön. Auch das Thema mit dem Ballett und den kreativen Studiengängen am Arts College ist mal was ganz anderes und ich mochte es sehr. Außerdem fand ich es sehr gut, dass Yuna äußerlich nicht das Klischee einer Ballerina erfüllt und damit schon immer zu kämpfen hat, denn ich glaube, dass man dieses Problem vom Ballett auch auf ganz viele andere Bereiche übertragen kann und viele junge Frauen und Mädchen sich damit konfrontiert sehen. Auch dass wir mit Miles mal einen Protagonisten kennenlernen, der trotz Collegesetting kein Student ist, hat mir gut gefallen. Doch leider habe ich auch einige Kritikpunkte. Ich möchte hier vorweg sagen, dass ich das Buch in einem Buddyread gelesen habe und einem durch den intensiven Austausch bestimmt noch mehr Punkte auffallen, als würde man das Buch einfach alleine lesen. Beim Schreibstil hatte ich manchmal das Gefühl, dass Anglizismen oder Fachbegriffe aus dem Ballett etwas krampfhaft eingebaut wurden, um eben cool zu wirken oder unbedingt das Fachwissen zu zeigen, was ja sicherlich auch da war! Außerdem wurden beim Frauenbild schon einige Klischees bedient, indem zum Beispiel beschrieben wird, dass ein Mann ja nur auf „hard-to-get-Girls“ stehe. Besonders kritisch finde ich, dass einer der Charaktere quasi durchgehend betrunken oder bekifft ist und dazu kein negatives Wort verloren wird. Im Gegenteil wird damit von den anderen Charakteren immer nur das Verhalten dieses Charakters erklärt und verharmlost. Die Handlung an sich fand ich sehr interessant, da vor allem Miles eine sehr schwierige Vergangenheit hat, die man so noch nicht wirklich kennt und die eigentlich noch gar nicht abgeschlossen ist. Ich fand auch gut, dass Yuna und Miles sich nicht Hals über Kopf verliebt haben, sondern sich zwar schnell verguckt haben, aber ihre Zeit gebraucht haben, um richtige Gefühle zu entwickeln und sich derer bewusst zu werden. Aber dann wurde eine unglaublich wichtige Entscheidung quasi über Nacht umgeworfen, nachdem monatelang daran festgehalten wurde, was mir dann zu schnell ging und ein bisschen unrealistisch erschien. Insgesamt gab es sehr viele komische Zufälle, die die Handlung dahin gelenkt haben, wo sie hin sollte und es war doch teilweise ziemlich auffällig, sodass der Fortschritt der Handlung teilweise etwas erzwungen wirkte. Am Anfang wurde noch sehr intensiv behandelt, dass Yuna eine schwere Erkrankung überstanden hat. Ich fand diesen Handlungsstrang unglaublich interessant, weil er nochmal ganz andere Herausforderungen hätte einbringen können. Leider hatte ich das Gefühl, der Punkt wurde im Laufe des Buches irgendwie fallengelassen, denn im weiteren Verlauf wurde es nur noch selten angesprochen und Yuna war dadurch auch im Training nicht benachteiligt gegenüber den Andere, was sie eigentlich hätte sein müssen. Yuna und Miles haben zusammen toll harmoniert und waren ein super süßes Paar, nur leider kamen da bei mir nicht die Emotionen rüber wie bei anderen fictional couples. Am Ende hätte ich mir eine andere Entscheidung gewünscht, aber das ist eine ganz persönliche Präferenz, denn ich weiß, dass viele genau dieses Ende absolut geliebt haben.

Mein Fazit:
Eine süße Geschichte mit einem tollen Setting und Thema, aber auch einigen kritischen Punkten. Dennoch kann ich euch das Buch empfehlen, wenn ihr euch für Geschichten am College oder für Ballett interessiert und vielleicht nicht jedes Wort auf die Goldwaage legt. Da ich das Setting, das Tempo der Entwicklung der Liebesgeschichte und die Harmonie zwischen den Protagonisten trotz allem toll fand, werde ich die Reihe auf jeden Fall weiter verfolgen!

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Veröffentlicht am 18.08.2021

Grandiose Geschichte

Vortex – Der Tag, an dem die Welt zerriss
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„Es war, als würden zwei Magnete in mir zu verschiedenen Polen gezogen werden. Auf der einen Seite waren meine Überzeugungen – und dann war da Bale und seine Hoffnung auf eine gerechtere Welt, von der ...

„Es war, als würden zwei Magnete in mir zu verschiedenen Polen gezogen werden. Auf der einen Seite waren meine Überzeugungen – und dann war da Bale und seine Hoffnung auf eine gerechtere Welt, von der ich nicht wusste, ob es sie jemals geben würde.“

Worum geht es?
Elaine lebt in einer Welt, die vor einigen Jahrzehnten durch die Vortexenergie völlig verändert wurde. Und sie hat nur ein Ziel: Beim Vortexrennen gut abschneiden, um eine der hoch angesehenen Läuferinnen des Kuratoriums zu werden und die Splits zu jagen; Menschen, die bei der großen Vermengung mit den vier Elementen vermischt wurden und daher gefährliche Kräfte haben. Gemeinsam mit ihren Gegnern bestreitet sie nach jahrelanger Ausbildung eine Reise quer um die Welt – indem sie durch die lebensgefährlichen Vortexe springen und sich von diesen in Sekundenschnelle an andere Orte bringen lassen. Doch während des Vortexrennens passiert etwas, das Elaine so nicht geplant hat. Ihr gesamtes Weltbild wird auf den Kopf gestellt und sie muss sich fragen, ob die Ansichten des Kuratoriums wirklich richtig sind.

Wie fand ich das Buch?
Erstmal ist das Cover schonmal wunderschön und passt perfekt zur Geschichte! Auch die Welt hat mich total fasziniert, da das dystopische Setting mal nicht durch die Zerstörung der Menschen entstanden ist, sondern durch eine Naturgewalt. Auch die Idee mit den Vermengten fand ich super spannend. Elaine ist eine sehr spannende und ehrgeizige Protagonistin, die während der Geschichte eine tolle Entwicklung durchmacht. Sie ist stark und mutig, aber gleichzeitig auch authentisch und realistisch. Man konnte sich sehr gut in sie hineinversetzen und so einige freche Sprüche haben mich zum Schmunzeln gebracht. Auch die anderen Charaktere waren sehr schön ausgearbeitet. Alle Charaktere waren einfach mit total viel Liebe und sehr detailreich beschrieben. Das Worldbuilding war grandios, ich hatte die Welt wirklich bildlich vor Augen und es wurden dystopische und magische Elemente miteinander verbunden. Auch der Schreibstil war sehr angenehm, flüssig und leicht zu lesen. Die Handlung war bis auf ein paar winzige Längen im Mittelteil durchgehend spannend und es gab immer wieder Überraschungen. Besonders im letzten Drittel entwickelte sich das Buch zu einem echten Pageturner. Dennoch ist bei mir der letzte Funke, der das Buch zu einem Highlight gemacht hätte, leider nicht übergesprungen und ich weiß auch nicht wirklich, warum.

Mein Fazit:
Alles in allem eine grandiose Geschichte mit einer tollen Grundidee, einem bildhaften Worldbuilding, liebevoll gestalteten Charakteren, locker leichtem Schreibstil und der Frage nach Gut und Böse. Vor allem, wenn man bedenkt, dass es sich hierbei um ein Debüt handelt, finde ich das super beeindruckend! Vortex bekommt von mir eine große Empfehlung und ich hoffe, in den Folgebänden springt dann auch noch der letzte Highlight-Funke über!

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Veröffentlicht am 17.08.2021

Eine absolute Wohlfühlgeschichte

Vielleicht jetzt (Vielleicht-Trilogie - Band 1)
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„Als ich den Kopf hob und sich unsere Blicke kreuzten, fühlte ich mich gesehen. Wahrhaftig gesehen. Als ob er alles von mir begriff. Im Einklang mit der Melodie wurde mein Herzschlag merklich ruhiger.“

Worum ...

„Als ich den Kopf hob und sich unsere Blicke kreuzten, fühlte ich mich gesehen. Wahrhaftig gesehen. Als ob er alles von mir begriff. Im Einklang mit der Melodie wurde mein Herzschlag merklich ruhiger.“

Worum geht es?
Hals über Kopf sitzt Gabriella im Flugzeug von Brasilien nach Deutschland, um endlich ihren Vater kennenzulernen, indem sie als Praktikantin in seiner Catering-Firma arbeitet. Doch sie traut ihren Augen nicht, als sie an ihrem ersten Arbeitstag ihren unfreundlichen Sitznachbarn aus dem Flugzeug in der Küche wiedersieht. Anton lässt Gabriella eiskalt abblitzen und doch sprühen die Funken zwischen den Beiden. Bekommt Gabriella die Chance, ihren Vater kennenzulernen und wird Anton ihr sein Herz öffnen?

Wie fand ich das Buch?
Die Geschichte von Gabriella und Anton lädt einfach absolut zum Wohlfühlen ein! Toll finde ich Gabriellas brasilianischen Hintergrund und ihre Reise nach Deutschland, um ihren Vater kennenzulernen. Das ist einfach mal ein ganz anderer Hintergrund. Gabriella versprüht pure Lebensfreude, die selbst beim Lesen ansteckend ist. Auch die Atmosphäre im Catering-Betrieb war spürbar, man hat sich teilweise selbst angesprochen gefühlt bei dem rauen Umgang. Außerdem ist das mal ein super spannendes Setting und mir ist so oft das Wasser im Mund zusammen gelaufen. Auch München wir einfach wunderschön bildhaft beschrieben. Anton ist ein toller Charakter, der mit seiner Vergangenheit zu kämpfen hat. Von Beginn an spürt man die besondere Anziehung zwischen ihm und Gabriella und die beiden ergänzen sich so schön. Ich hätte nur gerne noch mehr Szenen zwischen den beiden gelesen, nachdem sie dann endlich zueinander gefunden haben. Trotz der Liebesgeschichte kommt die Story drumherum nie zu kurz und wir begleiten Gabriella bei der Suche nach ihrem Vater; ich war mit Gabriella aufgeregt, optimistisch oder auch enttäuscht. Verliebt habe ich mich definitiv in die Mädels-WG; darf ich mit einziehen? Ich liebe die Beziehung zwischen den drei Freundinnen und wie alle aufeinander eingehen. Daher bin ich auch unglaublich gespannt auf die Geschichten von Karla und Jojo.

Mein Fazit:
„Vielleicht jetzt“ ist eine absolute Wohlfühlgeschichte und bekommt von mir eine große Empfehlung. Die Geschichte bietet Platz für ungewöhnliche Charaktere in einem ungewöhnlichen Setting und sprudelt nur so über vor Emotionen.

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