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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.04.2021

Tropisches Inselfeeling und eine unglaublich spannende Handlung

A Whisper of Stars
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Auch wenn mir der Einstieg in das Buch aus mir unerfindlichen Gründen etwas schwer gefallen ist und ich ein bisschen Zeit gebraucht habe in die Geschichte zu finden, habe ich mich in die Charaktere und ...

Auch wenn mir der Einstieg in das Buch aus mir unerfindlichen Gründen etwas schwer gefallen ist und ich ein bisschen Zeit gebraucht habe in die Geschichte zu finden, habe ich mich in die Charaktere und die Handlung verliebt!
Ich mochte es vor allem unglaublich gerne, dass Finn und Olivia beste Freunde sind und gemeinsam dieses Abendteuer erleben.

Doch am auffälligsten und wirklich besonders in das Worldbuilding in diesem Buch. Tami Fischer hat es geschafft eine spannende, turbulente, ungewöhnliche und sagenbehaftete Welt zu kreieren, die den Leser in die Geschichte rein saugt und bis zum Schluss nicht mehr loslässt.

Die Charaktere in diesem Buch sind auf den ersten Blick recht zahlreich, doch man kann sie relativ schnell zuordnen und lernt sie zu mögen. Ich mochte sehr, dass sich Olivia durch ihre Neugier, Entschlossenheit und Stärke auszeichnet, aber eben auch nicht perfekt ist. Mein einzig kleiner Mängel an ihr ist ihre Beziehung zu dem Häuptlingssohn, die meiner Meinung nach einfach nicht sein müsste. Ich verstehe wieso es eingebaut wurde, hätte allerdings darauf verzichten können.
Finn als ihr bester Freund und größter Supporter ist einem sofort sympathisch.

Leider verlassen die beiden dieses wunderschöne Setting auf einer tropischen Insel recht schnell, was mich etwas traurig gemacht hat, doch dafür lernen wir die Wächtereinheit kennen und insbesondere Jamie, welcher einem das Herz höher schlagen lassen hat. Ich mochte hier vor allem, dass die Beziehung zwischen ihm und Olivia sich recht langsam entwickelt, da beide skeptisch gegenüber dem anderen sind.

Die Handlung an sich ist unglaublich fesselnd. Die Suche nach den anderen Bestimmten, der Gegner direkt vor ihrer Nase, die überraschenden Wendungen und das aktiongeladene Ende bieten so viel Potenzial und ich bin schon extrem gespannt wie es mit der Gruppe weitergeht!

Fazit:
Unglaubliches Worldbuilding mit tollem Setting, Eine spannungsgeladene Handlung mit viel Potenzial und liebenswerte Charaktere. Zwar habe ich zu Beginn etwas gebraucht in die Story zu finden, doch sie konnte mich letztendlich von sich überzeugen.
4,5⭐️

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.04.2021

Sinnvoller Abschlussband, allerdings konnte mich die Trilogie nicht ganz überzeugen

Lodernde Schwingen
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Trotzdem ich auch diesen letzten Band der Reihe weit entfernt von perfekt fand, bin ich froh, dass er eindeutig besser als der Mittelband war!
Leider konnte mich aber vor allem die Ereignisse in der weißen ...

Trotzdem ich auch diesen letzten Band der Reihe weit entfernt von perfekt fand, bin ich froh, dass er eindeutig besser als der Mittelband war!
Leider konnte mich aber vor allem die Ereignisse in der weißen Kapelle und somit der gesamte Beginn des Buch so gar nicht für sich gewinnen. Deshalb fand ich den Einstieg leider etwas langweilig, da dort nicht viel passiert. 
Erst als Alina und ihre Grisha-Freunde wieder mit Nikolai zusammenstoßen geht es für mich richtig los.

Dort erfährt man vor allem mehr über die Vergangenheit der Grisha und über die Herkunft des Dunkeln was ich wirklich mochte. Die ersten 50% des Buches sind dann aber auch schon um, bevor sie sich dann auf die Suche nach dem dritten Kräftemehrer, also dem Feuervogel, machen. Leider fand ich hier die Auflösung etwas fragwürdig. Letztendlich hat mir der Plottwist leider einfach nicht gefallen.

Einziger wirklicher Höhepunkt des Buches waren meiner Meinung nach Alinas „Traumgespräche“ mit dem Dunkeln. Besonders als er ihr zeigt, was er ihren Liebsten angetan hat und als er die berühmte Zeile „I will strip away all that you know, all that you love, until you have no shelter but me“ ausspricht war das für mich ein absoluter Gänsehautmoment.

Dann ging es leider wieder bergab, da der große Kampf am Ende viel zu kurz kam. Am besten kann man das meiner Meinung nach mit der 8. Staffel von Game of Thrones vergleichen. 3 Bücher fiebert man auf den epischen Kampf zwischen dem Dunklen und dem Sun Summener hin und am Ende passiert alles ganz schnell und fertig.
Insgesamt habe ich dieses Ende ungefähr so erwartet. Zwar gab es einige kleine Twists, die es wirklich geschafft haben das Buch aufzuwerten, allerdings konnte es mich nicht komplett überzeugen.
Zum großen Teil Schuld daran ist auch die Liebegeschichte bzw. Das Dreieck zwischen Mal, Alina und dem Dunklen.
Meiner Meinung nach passt keiner der beiden zu Alina und irgendwie konnte ich ihre Entscheidungen und besonders Gefühle teils einfach nicht nachvollziehen.

Fazit:

Der Abschlussband macht Sinn und schafft es alle losen Fäden zusammenzubringen. Leider kann mich die Reihe an sich nicht wirklich überzeugen, da es so viele Details gibt, die ich einfach nicht mochte. 
Allerdings ist die erschaffene Welt wirklich interessant!
3,5⭐️

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.04.2021

Wohlfühlroman mit spannendem Westernsetting

Wild Creek Love
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Nachdem der Schreibstil und das wirklich wunderschöne Cover mich sofort nach wenigen Seiten von sich überzeugt haben, konnte ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Carolina Sturm schreibt wirklich ...

Nachdem der Schreibstil und das wirklich wunderschöne Cover mich sofort nach wenigen Seiten von sich überzeugt haben, konnte ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Carolina Sturm schreibt wirklich unglaublich fesselnd, flüssig und bildhaft. Ich mochte es sehr, dass ich mir das Setting in Texas so gut vorstellen konnte!
Was mich aber besonders überrascht hat und was ich absolut liebe, ist dass die Handlung nicht nur aus Perspektive der beiden Hauptprotagonisten geschrieben wird, sondern auch kurze Abschnitte von wichtigen Nebenprotagonisten sind. Das hat dem Buch unglaublich viel Tiefe verliehen!

Elli muss wirklich ziemlich viel an ihrem ersten Tag in Texas durchmachen. Den Verlobten zwischen den Beinen einer anderen finden, einen Motorschaden zu haben und dann auf einer Ranch mitten im Nirgendwo zu stranden. Doch ich mochte ihre sympathische, offene und liebenswürdige Art sehr. Anfangs wirkt sie durch die Ereignisse beinahe gebrochen (verständlicherweise) doch sie öffnet sich immer mehr. Was vor allem auch an den tollen Nebenprotagonisten liegt, die man sofort ins Herz schließt.
Doch man entdeckt immer mehr wie sie sich anpasst und eigentlich auf diese Ranch gehört.

Sam hingegen ist so getrieben die Ranch am Leben zu erhalten, dass er beinahe das Gute übersieht. Zwar lastet wirklich viel Verantwortung auf seinen Schulter doch mit einem kleinen Schubs von seinem Bruder öffnet er sich langsam Elli gegenüber und die beiden entdecken, dass da wirklich eine Menge Chemie zwischen ihnen ist.

Ich mochte die Verbindung von Handlung und Charakterentwicklung wirklich sehr und besonders auch die Tiefe der Prota- und Antagonisten.

Mein einzig kleiner Kritikpunkt ist das Tempo der Geschichte. Mir geht das einfach von innerhalb 2 Wochen viel zu schnell, dass man seine geplante Zukunft mit einem Mann aufgibt und sofort in die mit einem anderen springt. Zwar sind das hier wirklich besondere Umstände und die Funken zwischen den beiden sind wirklich spürbar, allerdings hat das die Story für mich einfach ein bisschen weniger realistisch wirklich lassen.

Fazit: 

Sympathische, tiefgründige Charaktere, ein unglaublich atmosphärisches Setting und eine actiongeladene Handlung die einen nur so dazu zwingt eine Seite nach der anderen zu verschlingen.
4⭐️

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.03.2021

Magisch, Einzigartig, Unglaublich Besonders - Absolutes Highlight!

Mr. Parnassus' Heim für magisch Begabte
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Dieses Buch hat mich absolut sprachlos gemacht. Es ist eines der einzigartigsten, magischsten und besten Bücher die ich je gelesen habe! Sobald man es beendet hat, lässt es einen mit einem warmen und unglaublich ...

Dieses Buch hat mich absolut sprachlos gemacht. Es ist eines der einzigartigsten, magischsten und besten Bücher die ich je gelesen habe! Sobald man es beendet hat, lässt es einen mit einem warmen und unglaublich glücklichen Gefühl zurück und ich kann es nur von ganzem Herzen jedem empfehlen der die Trope „Found Family“ genauso liebt wie ich.

Linus eintöniges Leben verändert sich schlagartig mit seiner neuen Mission und die ungewöhnlichen Kinder, deren Wohlergehen er dabei untersuchen soll, machen es ihm nicht leicht. Es war wirklich unglaublich wie die Kinder dargestellt wurden! Trotz der Menge von 6 Kindern kann man sie unglaublich schnell unterscheiden: Talia ein Gartengnom, Chauncey eine unentdeckte Spezies die etwas von einem Tintenfisch mit Tentakeln hat, Sal ein Wer-Zwergspitz, Theodore ein Wyvern (Drache), Phee ein Waldgeist und Lucy der Sohn des Teufels.
Die Charaktere der Kinder sind einfach unglaublich toll beschrieben und sie besitzen so viel Tiefgründigkeit. Besonders ihre „unschuldigen“ Fragen und ihr Verhalten lockern das Buch ungemein auf und haben mich öfter zum Schmunzeln gebracht. 
Dann ist da ja noch Mr. Parnassus. Arthur beitreibt nicht nur ein Waisenhaus, sondern ein Zuhause. Er beschützt seine Schützlinge nicht nur vor den Menschen welche am anderen Ufer der Insel immer wieder darauf hoffen, sie würden verschwinden. Sondern er unterrichtet sie auch.

Ein großer Teil des Buches beschäftigt sich unter anderem mit der Debatte um Nature vs. Nurture. Die Handlung im allgemeinen ist wirklich gut durchdacht und toll geschrieben. Linus hat einen Monat Zeit das Waisenhaus für das Jugendamt für magisch Begabte zu untersuchen und muss dabei wöchentliche Reporte abschicken. Und je mehr Zeit er mit den Kindern und auch Arthur verbringt, desto mehr zweifelt er nicht nur an der Gutmütigkeit seines Auftrags, sondern auch an seinem bisher so wenig gelebten Leben.

Die kleine Liebesgeschichte zwischen Linus und Arthur war für mich letztendlich die Kirsche auf der Sahnetorte. Sie hat das Buch perfekt abgerundet und so hat besonders auch das Ende einen mit einem breiten Lächeln auf den Lippen zurückgelassen.

Fazit: 

Dieses magische Buch ist ein absolutes Highlight für mich! 
Einzigartige Charaktere, eine wunderschöne Handlung die viele problematische Themen aufgreift aber die Story nicht zu schwer werden lässt und ein Ende, dass einem mit einem warmen Gefühl zurücklässt.
5+ ⭐️

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.03.2021

Leider konnte mich der Schreibstil nicht überzeugen

Flaming Clouds – Der Himmel in deinen Farben
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Dies ist mein erstes Buch der Autorin und da ich vor allem Cover und Klappentext sehr ansprechend fand habe ich mich wirklich auf das Buch gefreut.
Leider aber hatte ich von Beginn an Probleme in die ...

Dies ist mein erstes Buch der Autorin und da ich vor allem Cover und Klappentext sehr ansprechend fand habe ich mich wirklich auf das Buch gefreut.
Leider aber hatte ich von Beginn an Probleme in die Handlung zu finden was zu großem Teil am Schreibstil lag.
Was andere möglicherweise als poetisch und schön bezeichnen mögen war für mich einfach nur abgehakt und stockend. Immer wieder wurde ich durch Metaphern und Bildnisse aus der Handlung geworfen, welche ich auch teilweise einfach nicht nachvollziehen konnte.
Dadurch wurde das Buch ziemlich zäh. Auch der ständige Wechsel der Erzählperspektive lässt es irgendwie abgehackt wirken.

Die Handlung plätscherte dann so vor sich hin aber es kam keine wirkliche Spannung auf. Dadurch das viele Handlungsstränge einfach so aneinander gehängt wurde ergab es leider für mich keinen roten Faden. Teilweise war ich einfach nur verwirrt worum es gerade eigentlich geht.
Die ersten 300 plätscherte also alles vor sich hin während die Geschichte besonders in den letzten 100 Seiten plötzlich rasant an Tempo zunimmt. Allerdings wirkte das Ende ziemlich gezwungen.

Auch mit den Charakteren hatte ich so meine Schwierigkeiten. Zwar haben Olivia und Nick wirklich Potenzial, leider wurde das meiner Meinung nach aber nicht ausgeschöpft und sie wirken ziemlich blass. Ich glaube es lag vor allem auch an dem Schreibstil, dass ich keine wirkliche Verbindung zu ihnen aufbauen konnte und die ständigen Perspektivenwechsel waren einfach nur noch anstrengend. Auch die Liebesgeschichte wirkte auf mich teilweise sehr blass und es fehlte einfach die Chemie. Ich hätte mir vor allem gewünscht, dass sowohl Olivia als auch Nick mehr miteinander kommunizieren.

Fazit:
Hier steckte so viel Potenzial drin, doch leider konnte mich die Umsetzung nicht überzeugen. Der Schreibstil ist besonders - und jeder Leser muss für sich entscheiden ob dieses „besonders“ eine positive oder negative Konnotation hat. Für mich war dieses Buch leider nichts.
2,5⭐️

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere