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Veröffentlicht am 19.04.2026

Dinostarke Abenteuer

Die tollsten Dinogeschichten
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Bei uns sind Dinosaurier momentan absolutes Lieblingsthema und somit wurde das Buch sofort mit großen Kinderaugen begutachtet.
Nachdem ersten Entdecken der bunten und wirklich gelungenen Illustrationen, ...

Bei uns sind Dinosaurier momentan absolutes Lieblingsthema und somit wurde das Buch sofort mit großen Kinderaugen begutachtet.
Nachdem ersten Entdecken der bunten und wirklich gelungenen Illustrationen, sollte auch schon die erste Geschichte vorgelesen werden.
Das Inhaltsverzeichnis bietet einen tollen Überblick und erleichterte uns die Wahl, denn die Dinos wiederholen sich und die Handlung hänft leicht zusammen, trotzdem können die 10 Abenteuer unabhängig voneinander erlebt werden.

Die kleinen Dinosaurier Freunde erleben Einiges, das sich durchaus in gewissem Maß auch auf Menschenkinder umlegen lässt wie vorallem die Wichtigkeit von Freundschaft in herausfordernden Situationen, oder ein gruseliges Gewitter, der erste Schnee, Verantwortung allein im Wald, ein spannendes Rennen, ein Fest für einen großen Freund oder eine gefährliche Mutprobe. Dadurch wirkt alles sehr nahbar, ebenso sind die Gespräche zwischen den verschiedenen Dino Kindern Ben, Romy, Tristan und Stella mit ganz herzlich durchdachten und sehr unterschiedlichen Charakteren an das Kindesalter angepasst.

Leider ist es für Geschichten, die ab 5 Jahren angedacht sind, doch sehr viel Text (durchschnittlich 5 komplette A4 Seiten) und wenig Bilder zum Mitschauen, teilweise nur kleine Details wie Fußspuren auf einer Doppelseite. Mein Sohn hört schon gern und lange beim Vorlesen zu, fällt auch genau ins Zielalter, aber auch für ihn war es zeitweise zu langwierig. Eventuell eignen sie sich besser direkt vor dem Schlafengehen, denn untertags wird noch zu gern direkt das Geschehen anhand der Zeichnungen mitverfolgt.
Wir werden sie aber definitiv zu einem späteren Zeitpunkt erneut zur Hand nehmen, wenn die Aufmerksamkeitsspanne noch länger geworden ist oder selbst gelesen wird (die Schrift hat dafür eine mittelmäßigen Schweregrad).

Fazit: Ein spannendes Buch für aufmerksame Zuhörer, die große Dinofans sind und Textlängen nicht scheuen! Zudem sehe ich es als sehr wichtig AutorInnen, wie hier Anna Lisa Kiesel, aus dem Heimatland zu unterstützen!

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Veröffentlicht am 14.04.2026

Knockout für die Liebe?!

Terms of Attraction 1. The Knockout Contract
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Auf dieses Buch wurde ich aufmerksam, als ich mitbekam, dass es sich um den Debütroman einer jungen Österreicherin handelt und ich gerne SchriftstellerInnen aus meinem Heimatland unterstütze.

Der Start ...

Auf dieses Buch wurde ich aufmerksam, als ich mitbekam, dass es sich um den Debütroman einer jungen Österreicherin handelt und ich gerne SchriftstellerInnen aus meinem Heimatland unterstütze.

Der Start ins Buch fiel super leicht, man kann schnell und flüssig direkt in die Handlung einsteigen, was vorallem dem leichten Schreibstil mit wirklich vielen humorvollen Elementen zu verdanken ist.
Die Hauptprotagonistin Lainey war mir von Anfang sehr sympathisch, zudem hatte sie viel Potential für eine starke Charakterentwicklung. Genauso konnte mich ihr Gegenpart Parker mit seiner freundlichen, zunächst unnahbaren Art überzeugen, denn obwohl viele Situationen durch seine Initiative entstehen, bleibt er dabei stets respektvoll, erkennt Grenzen und bleibt ehrlich. Die Chemie zwischen den beiden stimmt auf alle Fälle und die knisternde Spannung erzeugt beim Lesen Bauchschmetterlinge. Obwohl ich doch einige Jahre älter bin als die Beiden, war es einfach mitzufühlen, war sogar teilweise nostalgisch an meine eigene Studienzeit erinnert und denke, dass vorallem die authentischen Gedankengänge der beiden dafür sorgten, das die Story überzeugt. Es gibt Unsicherheiten, zu wenig Mut in der Kennenlernphase offen zu sprechen, ohne den anderen zu verschrecken, Missverständnisse zwischen männlichem und weiblichem Verhalten, Fehlinterpretationen, Herzschmerz, Realitäten und Verpflichtungen, denen man sich als Erwachsener nicht immer entziehen kann!

Es ist zwar irgendwie eine typische Rom-Com Geschichte mit ganz vielen Klischees, dennoch sorgt die Autorin Stefanie Santer mit kleinen Änderungen vom altbekannten Schema für Überraschungen, erweckt gekonnt Nebencharaktere zum Leben, lässt zahlreiche Anspielungen auf Popkultur einfließen und sorgt für spannendes Aufhorchen in einigen Abschnitten. Ein weiteres Highlight waren garantiert die schlagfertigen und lustigen Gespräche zwischen den Personen, die mich mehrmals zum Schmunzeln brachten.

Insgesamt bin ich froh, dass das Boxen nicht ganz so präsent war, weil ich ehrlicherweise kein allzu großer Fan dieser Kampfsportarten bin, auch wenn ich sie respektieren kann. Sollte man aufgrund der allgemeinen Aufmachung des Buchs damit Rechnen, kann ich mir vorstellen, dass man hier vielleicht enttäuscht wird.

Fazit: Ein witziger Debütroman, der in einem Klischee überladenem Genre überrascht, ein fröhliches Lesegefühl zurücklässt und absolut überzeugt! Besonders erfreut bin ich, dass es im Herbst einen 2.Teil geben wird, den ich garantiert auch lesen werde!

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Veröffentlicht am 11.04.2026

Die Kunst im Leben und der Liebe

Weißer Sommer
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Jeder Sommer hat eine andere Farbe, nur dieser nicht, er ist Weiß. In der Zeitspanne von ein paar Tagen folgen wir dem von Zerwürfnis geplagten Paar Alma und Theo, die in Südfrankreich jeder für sich ihre ...

Jeder Sommer hat eine andere Farbe, nur dieser nicht, er ist Weiß. In der Zeitspanne von ein paar Tagen folgen wir dem von Zerwürfnis geplagten Paar Alma und Theo, die in Südfrankreich jeder für sich ihre Gedanken an ihre gemeinsame Vergangenheit schweifen lassen.
Während die pessimistisch, realistische Alma ein Porträt von dem radikal, selbstbewussten Theo malt, zeichnet die Autorin Eva Pramschüfer gleichzeitig mit sanften, feinfühligen Worten und zahlreichen, anschaulichen Metaphern die Entstehung ihrer Liebesbeziehung.
In der Gegenwart erleben beide Wut und Enttäuschung über die Veränderung des geliebten Menschen, fehlende Kommunikation und Ehrlichkeit sowie den generellen Lauf der Dinge.
Gleichzeitig liest man spürbar über die Schönheit des ersten nervösen Kennenlernen, die
selektive Wahrnehmung beim Verlieben und, dass Nähe sich stets auch wie Risiko anfühlt.
Zugleich stellen sich die Protagonisten glaubhaft Thematiken wie Sucht und die damit verbundene, zerrissene Gedankenwelt, falschen Freunden bzw. wahren Freunden, schwierigen, abwesenden Eltern, Zukunftsfragen zu Ausbildung und Arbeit und sozialer Ungleichheit in ihrer Beziehung.

Großartig gefallen hat mir persönlich die vielen Aspekte der Kunst, die einen erheblichen Anteil im Roman einnahmen und das Buch selbst in ein malerisches Licht rückten.

"Du redest mit mir in Worten und ich in Gefühlen."
Plötzlich fehlten ihnen jedoch die Worte, wenn auch nicht die Gefühle und es bleibt die Frage, besteht Hoffnung für eine gemeinsame Zukunft?!

Die Stimme von Jodie Ahlborn transportiert die richtige Sanftheit, um die wärmende Atmosphäre der Tage im Sommer zwischen Alma und Theo wiederzugeben!

Fazit: Ein berührend, sanfter Roman über die Entwicklung einer Beziehung zwischen Entscheidungen, Wachstum und Veränderung! Die richtige Person zu falschen Zeit und vielleicht doch Kompromisse sehen, Erwachsen werden und dabei sich selbst nicht verlieren!

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Veröffentlicht am 09.04.2026

Die Luft der ungelebten Möglichkeiten

Die Namen
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Ein Kind. Drei Namen. Die neun Lebenswege derselben und doch verschiedenen Menschen.
Der Unterschied von wenigen Buchstaben, die jedoch eine ganz andere Bedeutung haben, einen ganz anderen Namen ergeben ...

Ein Kind. Drei Namen. Die neun Lebenswege derselben und doch verschiedenen Menschen.
Der Unterschied von wenigen Buchstaben, die jedoch eine ganz andere Bedeutung haben, einen ganz anderen Namen ergeben und am Ende zu komplett anderen Leben werden, die in den weitesten Ausläufen Parallelen aufzeigen.
Bear, Julian und Gordon, je einen dieser Namen trägt Mutter Cora im Standesamt für ihren Sohn ein und beeinflusst so das gesamte Schicksal von ihrer Tochter Maja, natürlich dem Sohn und vorallem von sich selbst. In 7 Jahres Abständen verfolgen wir in diesem Roman ihren Werdegang.

Die Rezensionen für diese Geschichte brauchte für mich definitiv Zeit, denn selbst einige Tage nach dem Ende, wirkten für mich die Möglichkeiten und leider auch Unbarmherzigkeiten des Lebens, welches die Charaktere in diesem phänomenalen Werk der Autorin Florence Knapp ereilt, noch nach.
Die Umsetzung einer so einfachen und doch genialen Idee, ist in diesem Roman äußerst gelungen. Natürlich vorallem durch die dramatischen, tiefgreifenden, emotionalen und ernsten Thematiken wie Gewalt an Frauen, in der Familie, Haustyrannen, Femizid und Mord, die mit einem eindringlichem Schreibstil festgehalten wurden.
Die Autorin spart dabei nicht an brutalem Realismus, erschafft damit glaubhafte Bilder, die mir immer wieder den Rand eines traurigen Abgrunds unserer Gesellschaft vor Augen führte und spiegelte in zahlreichen inneren Monologen die Gedankenwelten der Protagonisten.
Eine Entscheidung zu treffen, welcher der drei Namen zu dem nun für alle Personen besten Verlauf ihres Lebens führten, war die ständige Frage mit der ich mich konfrontiert sah, die bis zum Ende blieb und doch nicht richtig beantwortet werden konnte.
Bear, der sein Leben zunächst mit viel Unbekümmertheit erlebte; Julian bzw. Jules der in einem anderen Land zaghaft seinen Weg wählte und Gordon, der seine jugenhafte Arroganz ablegen musste, um die Welt wahrhaftig und klar zu sehen.
Am Ende blieb für mich vorallem Cora, die in allen gelebten und ungelebten Möglichkeiten früher, später und immer ihre bedingungslose Liebe für ihre Kinder sowie schlussendlich auch für sich, einen außergewöhnlichen Mut und lebensnahe Größe zeigte!

Fazit: Eine Geschichte so gewaltig, dass es das absolut falsche Wort ist sie zu beschreiben und gleichzeitig das einzig Richtige!

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Veröffentlicht am 06.04.2026

Eine fürchterliche Braut-Party!

Bachelorette Party
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Obwohl mir der Nachname der Autorin Camilla Sten sehr bekannt vorkam, konnte ich nicht direkt eine Verbindung zu ihrer bekannten Autoren-Mutter herstellen- erst nach kurzer Recherche. Das Cover sprach ...

Obwohl mir der Nachname der Autorin Camilla Sten sehr bekannt vorkam, konnte ich nicht direkt eine Verbindung zu ihrer bekannten Autoren-Mutter herstellen- erst nach kurzer Recherche. Das Cover sprach mich hier sehr an, wenn es auch in die Irre führte, da ich nicht von einem Handlungsort im kalten Norden, sondern eher in südlicheren Inselgewässern ausging.

Bei diesem Thriller war ich eigentlich vom Prolog richtig gepackt und total nervös und gespannt wie es weitergeht, jedoch kamen dann ein paar langwierige Abschnitte und erst ab der Hälfte konnte ich das Buch erneut nicht mehr aus der Hand legen. Durchgehend ist man eigentlich am Rätseln wie die Storyline aus Vergangenheit und Gegenwart zueinander führen.
"Zehn Jahre zuvor" folgt man Mathilde hin zu ihrem verheerenden Mädelsausflug zu Beginn des Buchs. In der anderen Zeitebene begibt sich Tessa mit ihrer Schwester Lena und weiteren Freundinnen auf eine Bachelorette Reise auf eben jene geheimnisvolle Insel. Ein bisschen fehlte mir hier die Logik hinter Tessas Beweggründen sowie "Ahnungen", aber sie machte mit ihren Schwächen und Stärken eine durchaus sympathische Hauptprotagonistin aus.
Der Schreibstil war sehr einfach zu lesen, bringt die zunehmende Spannung in der Handlung gut rüber, obwohl es schade ist, dass weder die Insel noch die generelle Umgebung genauer umschrieben werden, womit die Autorin die Atmosphäre sicherlich noch mehr gestalten hätte können. Das Ende ist auf alle Fälle brutal und bietet definitiv nochmal einen steilen Anstieg in Sachen Thrill!

Fazit: Ein gelungenes, wenn auch eher durchschnittliches Erstlingswerk- das "Thriller-Gen" dürfte wohl in der Familie liegen!

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