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Veröffentlicht am 26.10.2020

Toller Einstieg in eine neue magische Welt

Kaleidra - Wer das Dunkel ruft
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Inhalt:
Emilia liebt Rätsel. Als sie in einer Ausstellung, das Voynich-Manuskript entziffern kann, ändert sich alles für sie. Sie wird in eine Welt hineingezogen, in der sie der Schlüssel zur Enthüllung ...

Inhalt:
Emilia liebt Rätsel. Als sie in einer Ausstellung, das Voynich-Manuskript entziffern kann, ändert sich alles für sie. Sie wird in eine Welt hineingezogen, in der sie der Schlüssel zur Enthüllung eines großen Geheimnisses wird. Umgeben von Goldalchemisten, erfährt sie mehr über ihre Fähigkeiten und ihrer Zugehörigkeit zur Silberloge. Doch alles ist komplizierter als es scheint, als der Quecksilberorden alles daran setzt Emilia zu schnappen. Wem kann sie vertrauen und kann sie ihr Herz vor dem attraktiven, aber verbotenen Goldalchemisten Ben schützen?

Meine Meinung:
Ein großartiger Auftakt in eine geheimnisvolle Welt.
Schon das Cover ist wunderschön und passt auch perfekt zu der Geschichte. Kira Lichts Schreibstil ist sehr flüssig und bildlich und dadurch ist das Buch sehr leicht zu lesen. Am liebsten hätte ich es in einem durchgelesen!
Das Buch spielt hauptsächlich in Rom und dies verleiht der Geschichte eine tolle Atmosphäre. Der Schauplatz, sowie die Entschlüsselung des Manuskriptes, erinnern leicht an den Davinci Code und zeugen schon mal von großer Spannung.
Wenn man jedoch weiterließt, wird man in eine Welt mit hinein gezogen, die weit magischer ist. Eine Welt voller Gefahren und großen Abenteuern.
Emilia ist eine wundervolle Protagonistin und auch wenn sie manchmal etwas naiv ist, sieht man schnell, dass sie ein toller Mensch ist. Sie setzt sich immer für die Schwächeren ein und macht alles in ihrer Macht stehende um zu helfen.
Mit Ben, dem männlichen Hauptcharakter, bin ich leider nur langsam warm geworden. Er verhält sich gegenüber Emilia einfach so abschätzend, dass selbst seine edlen Absichten, für mich nicht ausreichen, um ihn in einem guten Licht dastehen zu lassen.
Alle anderen Nebencharaktere finde ich hingegen toll! Vor allem Larkin hat es mir angetan und ich liebte einfach jede Szene in der er und Emilia vorkamen. Der Humor in diesen Szenen war einfach nur großartig!
Die Suche nach den Bausteinen, die für das Elexir des Lebens gebraucht werden, war ganz spannend. Nur manchmal fand ich, dass alles etwas zu glatt läuft und hätte mir den einen oder anderen Rückschlag gewünscht. Das Ende hingegen kam völlig unerwartet und hat dem ganzen wieder den besonderen Kick gegeben. Nach diesem Ende kann ich gar nicht anders, als sehnsüchtig auf den zweiten Teil zu warten.

Fazit:
Ein großartiger Auftakt einer neuen Urban Fantasy Reihe! In manchen Bereichen gibt es noch etwas Luft nach oben, jedoch denke ich, dass diese Punkte in den Fortsetzungen abgehakt werden. Alles in allem ein sehr gutes Buch, das ich jedem Fan von Urban Fantasy, Mystik und Abenteuergeschichten weiterempfehlen kann! 4/5 Sterne gibt es von mir.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 09.10.2020

Unfassbar ergreifend!

Never Doubt
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Zum Inhalt:
Nach einem grauenhaften Vorfall fällt es Willow schwer sich wieder zu fangen. Sie verliert ihre Freunde und ihre Noten fallen in den Keller. Als sie mit ihrer Familie aus New York in eine Kleinstadt ...

Zum Inhalt:
Nach einem grauenhaften Vorfall fällt es Willow schwer sich wieder zu fangen. Sie verliert ihre Freunde und ihre Noten fallen in den Keller. Als sie mit ihrer Familie aus New York in eine Kleinstadt zieht, hat sie die Chance auf einen Neuanfang. Diesen bekommt sie als sie teil einer Theateraufführung wird und so ihren Gefühlen Ausdruck verleihen kann. Dabei kommt sie Isaac immer Näher. Doch er ist abseits der Bühne sehr verschlossen und Willows Vater fest davon überzeugt seine Tochter von ihm fernzuhalten.

Meine Meinung:
Das Cover und der Klappentext waren zwar schön und gut, haben mich jedoch nicht überzeugen können. Dann habe ich das Buch schließlich aufgeschlagen und war von Kapitel 1 weg, völlig gefangen in der Geschichte. Emma Scott schreibt so unglaublich emotional, wie sonst kaum jemand. Selbst ohne die Charaktere zu kennen habe ich sofort mit ihnen mitgefühlt. Die Geschichte ging mir sehr zu Herzen und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
Willow ist ein wunderbarer Mensch, dem etwas schreckliches geschehen ist. Im laufe der Geschichte wächst sie über sich hinaus und man wird mitgenommen auf eine wunderbare Reise der Selbstfindung. Auch Isaac war mir sofort unglaublich sympathisch. Nur weil er arm ist und sein Vater Alkoholiker, ist Isaac noch lange kein schlechter Mensch. Er zeigt es vielleicht nicht oft aber innerlich ist er ein sensibler junger Mann, der alles für jene macht, die er Liebt.
Die Beziehung der beiden ist einzigartig, weil sie sich, ohne einander wirklich zu kennen, blind verstehen. Sie sehen den Anderen. Sie würden vieles Aufgeben um den Anderen glücklich zu machen und gehen auch Kompromisse ein um glücklich miteinander zu werden.
Auch die Message des Buches ist unglaublich wichtig und wundervoll in die Geschichte integriert.
Am faszinierendsten fand ich, wie die Geschichte von Isaac und Willow sich in dem Theaterstück widerspiegelte, wenn auch auf komplett andere Art als erwartet. Großes Lob an die Autorin!

Fazit:
Never Doubt ist ein absolutes Herzensbuch, das ich einfach jedem empfehlen kann! 5+/5 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.10.2020

Große Gefühle und wichtige Message

Madly
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Inhalt:
Mason mag June, sehr sogar. Jedoch lässt diese ihn immer wieder abblitzen. Um sie schließlich doch für sich zu gewinnen, greift er zu unkonventionellen Mitteln. Doch June hat ein Geheimnis, dass ...

Inhalt:
Mason mag June, sehr sogar. Jedoch lässt diese ihn immer wieder abblitzen. Um sie schließlich doch für sich zu gewinnen, greift er zu unkonventionellen Mitteln. Doch June hat ein Geheimnis, dass sie dazu bringt alle von ihr fernzuhalten und macht alles um ihre Gefühle zu unterdrücken.

Meine Meinung:
Eine gelungene Fortsetzung zu Truly! Ava Reeds Schreibstil ist einfach so ruhig und ich kann nicht anders als mich zu entspannen wenn ich ihre Bücher lese. Es fühlt sich einfach an wie nach Hause zu kommen. Der Spannungsbogen lässt meiner Meinung nach trotzdem zu wünschen übrig. Bis zur Hälfte des Buches passiert einfach nicht wirklich viel und es hat sich dadurch etwas gezogen. Ab der Hälfte fand ich es dann aber wieder toll, spannend und emotional.
Über all die Charaktere habe ich mich wieder gefreut. Andie, Cooper und Socke wiederzusehen und mehr über June und Mason zu erfahren. June habe ich sofort in einem anderen Licht gesehen. Über Mason musste ich zwischendurch wirklich den Kopf schütteln aber er ist ein herzensguter Mensch. Generell finde ich, dass sich alle Charaktere der Bücher richtig gut ergänzen und die Freundschaft zwischen June und Andie ist einfach wundervoll. Auch Zoey hat man nun ein klein bisschen kennenlernen können und ich freue mich mehr von ihr in Deeply zu sehen. Vor allem freue ich mich auf Dylan der eindeutig mein Lieblingscharakter ist!
Die Message des Buches fand ich unglaublich wichtig und inspirierend. Jeder von uns hat etwas an sich, das einen nicht gefällt, das vielleicht auch von der Gesellschaft oft nicht gerne gesehen wird. Wichtig ist, dass man sich davon nicht aufhalten lässt. Man sollte versuchen es wie June zu überwinden und frei zu sein! Wirklich inspirierend!

Fazit:
Ein toller zweiter Band! Empfehlenswert für alle die Truly geliebt haben! 4,5/5 Sternen

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.10.2020

Unglaublich facettenreicher Sci-Fi Roman

INFINITUM - Die Ewigkeit der Sterne
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Inhalt:
Kira trieb es schon immer in die Ferne des Weltalls um neue Planeten zu erforschen. Doch als sie auf einer Mission in eine Felsspalte fällt und etwas unglaubliches findet, trägt sie das Schicksal ...

Inhalt:
Kira trieb es schon immer in die Ferne des Weltalls um neue Planeten zu erforschen. Doch als sie auf einer Mission in eine Felsspalte fällt und etwas unglaubliches findet, trägt sie das Schicksal weiter als sie es je für möglich gehalten hätte. Eine Bedrohung die nicht nur sie, sondern die gesamte Menschheit zu vernichten droht, führt sie auf eine neue, äußerst gefährliche Mission in die tiefen des Weltalls.

Meine Meinung:
Sci-Fi ist eigentlich nicht gerade mein bevorzugtes Genre, dennoch hat mich dieses Buch einfach gefesselt. Die ersten 100-200 Seiten viel es mir etwas schwer in die Geschichte hineinzufinden, danach wollte ich am liebsten gar nicht mehr aufhören zu lesen. Christopher Paolini schreibt so unglaublich detailliert, dass es einem vorkommt, als wäre man mitten im Geschehen. Die Welt die er in Infinitum erschaffen hat, ist unglaublich überwältigend und ich kenne kaum einen Autor, der solche Fähigkeiten neue Welten zu erschaffen hat.
Kira hat im Laufe der Handlung so vieles Bewältigen müssen und eine riesengroße, inspirierende Wandlung vollzogen. Ihre Geschichte bringt einen zum Nachdenken. Die Crew der Wallfish fand ich ebenso spannend. Die vielen, doch so unterschiedlichen Charaktere, waren durch ihre kleinen Macken alle einzigartig und super sympathisch.
Auch wenn das Buch mich nicht zum Sci-Fi Fan werden hat lassen, war es etwas ganz besonderes für mich. Die schiere Vorstellungskraft die es kostet eine solche Welt zu erschaffen und zu betreten, hat mich einfach umgehauen. Ebenso wurde die Geschichte nie langweilig oder gar vorhersehbar. Das Ende im allgemeinen fand ich gut gewählt nur die letzte Seite hat mich dann doch noch etwas irritiert. Soll sie zum Nachdenken einladen oder ist es ein Anstoß auf eine weitere Geschichte, die noch auf uns wartet. Egal was es auch ist, es passt. Wenn es eine Fortsetzung geben würde, wäre ich sofort Feuer und Flamme dafür. Jedoch bin ich auch so mit dem Ende sehr zufrieden.
Was man auf jeden Fall wissen sollte bevor man das Buch beginnt - es ist auf keinen Fall eine leichte Lektüre! Mit über 900 Seiten und vielen neuen Begriffen und Weltanschauungen, muss man sich schon voll auf das Buch einlassen können und sich Zeit dafür nehmen.

Fazit:
Ich kann das Buch jedem Sci-Fi Fan nur weiterempfehlen. Aber auch wenn ihr nur mal einen Abstecher in das Genre machen wollt, würde ich zu diesem Buch greifen. 4/5 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.09.2020

Spannender Auftackt zu dieser neuen Reihe

Midnight Chronicles - Schattenblick
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Inhalt:
Roxy hat nicht mehr viel Zeit. Sie muss alle Seelen die ihretwegen aus der Hölle entflohen sind wieder zurück schicken bevor die Zeit, die der Todesbote ihr gegeben hat um ist. Schafft sie es nicht, ...

Inhalt:
Roxy hat nicht mehr viel Zeit. Sie muss alle Seelen die ihretwegen aus der Hölle entflohen sind wieder zurück schicken bevor die Zeit, die der Todesbote ihr gegeben hat um ist. Schafft sie es nicht, geht auch sie in die Hölle und hat keine Chance mehr ihren verschollenen Zwillingsbruder zu finden. Als hätte sie damit nicht schon genug am Hals rettet sie einen Unbekannten vor einem Geist. Dieser wacht ohne seine Erinnerungen auf und Roxy muss sich nun auch um ihn kümmern.

Meine Meinung:
Ich habe schon lange auf den ersten Teil der Reihe gewartet. Biancas und Lauras Schreibstil finde ich toll, wenn ich ihn bis jetzt auch nur aus New Adult Romanen gekannt habe. Darum habe ich mich auch so gefreut, jetzt auch ein Fantasy Buch von ihnen zu lesen und wurde nicht enttäuscht. Das Buch war ein guter Einstieg in die Welt der Hunter. Man lernt alle kennen und kommt auch schön langsam hinter das eine oder andere Geheimnis. Schon in diesem Teil merkt man das etwas Größeres auf die Hunter zukommt. Roxy war eine tolle und vor allem starke Protagonistin. Sie gesteht sich Fehler ein und macht auch alles um diese gerade zu biegen. Auch die anderen Hunter stellen das Leben anderer vor das Eigene, was ich sehr bewundernswert fand. Vor allem sind sie wie eine große Familie, was ihnen auch mehr Menschlichkeit verleiht. Shaw kennt man kaum, da auch er selbst sich nicht kennt. Jedoch scheint auch er im Herzen ein guter Mensch zu sein, ein sehr guter. Ich bin sehr gespannt auf seine Vergangenheit, da er ja auch augenscheinlich für etwas ausgebildet wurde. Stand er eigentlich auf der anderen Seite? Das ist für mich die große Frage.
Es gibt noch viele ungelüftete Fragen, die Lust auf mehr machen. Umso mehr freue ich mich, dass die Reihe noch lange nicht zu Ende geht. Mein einziges kleines Manko ist, dass das Ende für mich noch kein Ende war, vor allem weil im nächsten Teil ja jemand anderes der Hauptprotagonist ist. Da ich noch so viele Fragen habe, stört mich dies ein wenig, jedoch mag ich auch Warden sehr gerne und bin gespannt darauf ihn besser kennenzulernen.

Fazit:
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne Fantasy liest und für den Hexen, Geister, Vampire und andere mythische Wesen zu einem guten Buch gehören. Von mir gibt es 4,5/5 Sternen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere