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Veröffentlicht am 23.09.2021

Ein Buch zum Verschlingen!

Living Dreams
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Träume.
Jeder hat sie.
Olivias Traum ist es, eines Tages Sportjournalistin zu werden - egal was andere (vor allem ihr Vater) dazu sagen.
Finn lebt seinen Traum bereits - zumindest zum Teil.
Aber nichts ...

Träume.
Jeder hat sie.
Olivias Traum ist es, eines Tages Sportjournalistin zu werden - egal was andere (vor allem ihr Vater) dazu sagen.
Finn lebt seinen Traum bereits - zumindest zum Teil.
Aber nichts bleibt für immer. Egal ob ein Traum schon Realität ist oder nicht - man muss immer dafür kämpfen.
Und das wollen die Beiden tun.
Als Olivia den Football-Star Finn McGhee interviewt fliegen gleich die Fetzen - und das nicht gerade im positiven Sinn.
Aber sowohl Olivia als auch Finn merken bald, dass der erste Eindruck täuschen kann - denn nicht nur die Fetzen fliegen gewaltig, sondern auch die Funken.
Es gibt nur ein "Problem" und für Olivia heißt es jetzt Freundschaft oder Liebe.

Für was wird sie sich entscheiden?
Hat Finn überhaupt eine Chance?
Und schaffen es die Beiden, ihre Träume weiter zu verfolgen?

Fragen über Fragen, die Kira Borchers in "Living Dreams" beantworten muss.
An dieser Stelle erst nochmal ein riesengroßes Dankeschön, dass ich dein Buch vorab schon lesen durfte. Das hat mich sehr gefreut. 💕

Ab hier sind Spoiler enthalten!

Ich habe mich an einem Sonntag hingesetzt und war ehrlich gesagt eher unmotiviert jetzt ein Buch zu beginnen - was nicht an dem Buch vor mir sondern an meiner Leseflaute gelegen hat.
Aber ab Seite 1 war die Flaute vergessen und ich habe "Living Dreams" verschlungen - und sogar noch an diesem Tag beendet, weil ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Das erste was mich begeistert hat war, dass es Kapitel-Überschriften und auch eine Angabe von Tag und Uhrzeit gab.
Das finde ich immer super, weil es so auch wirklich klar ist, wie viel Zeit vergangen ist. Das finde ich oft verwirrend.
Aber nicht nur das hat mich gleich von Anfang an begeistert.
Es beginnt gleich schon sehr turbulent und mit vielen Fragen.
Wieso muss Olivia wegrennen?
Warum ist ihr Vater so wütend?
Was ist mit ihrer Mutter?
Und vor allem was für ein Problem hat Finn denn überhaupt?
Das hat mich gleich gecatcht, weil ich diese Fragen unbedingt beantwortet haben musste - und sie wurden nach und nach alle beantwortet.
Am Ende ist wirklich keine Frage übrig geblieben, die ich mir während des Lesens gestellt habe. Alles war logisch und schlüssig. Das ist nicht selbstverständlich.
Neben den Fragen gab es aber noch mehr, worüber ich mir den Kopf zerbrochen habe: die kindischen Aktionen bzw. das Verhalten von Finn und auch seinen Freunden.
Klar, die Freunde wollen Finn vor Olivia beschützen bzw. ihn verteidigen, was ich auch echt verstehen kann. Aber diese ganzen Drohungen und die Aktion mit dem Auto waren dann doch etwas unerwachsen.
Was dann aber wieder für diese Sachen spricht war dann der Shipname auf Instagram und dass Finn und Olivia sich dadurch näher gekommen sind.
Es hat also schon Sinn gemacht und auch zu den Charakteren gepasst.
Das bringt mich dann auch zum Nächsten: Die Stimmungsschwankungen.
Man weiß nie, wie man dran ist. Mal flippt jemand komplett aus, im nächsten Moment ist wieder alles vergessen. Das hat mich etwas verwirrt, aber es war irgendwie auch sehr spannend und erfrischend.
Es hat dazu geführt, dass "Living Dreams" etwas unvorhersehbar ist, weil du dir nie sicher sein konntest, wie jemand reagiert.
Alles in einem muss ich aber echt sagen, dass ich die Charaktere toll fand - eben weil sie für mich oft unerwartet reagiert haben.
Obwohl es oft Drama und Schwierigkeiten gab hat man gemerkt, dass sie immer füreinander da sind.
Finn hat Olivia geholfen, als sie nicht mehr wusste wohin. Olivia wiederum half Finn, als es ihm schlecht ging. Und auch obwohl das Verhältnis zwischen Olivia und ihrem Dad oft etwas schwierig war hat man auch da gemerkt, dass sie sich lieben und alles für den anderen tun würden.
In Olivias Leben gibt es viele Parallelen und Berührungspunkte zum Leben ihrer Mutter. Das fand ich sehr rührend, vor allem als wir endlich die Geschichte ihrer Mutter erfahren haben.
Danach hat dann auch endlich das Verhalten ihres Vaters Sinn gemacht, sodass ich alles verstanden habe.
Dass es dann bei einem Spiel zu einer ähnlich dramatischen Situation kommt hat mich dann auch richtig fertig gemacht. Ich habe richtig mit gefiebert und wusste nicht mehr wo oben und wo unten ist. Das hat mich dann so richtig in seinen Bann gezogen. Unter anderem wegen dieser Szene - und natürlich ganz vielen anderen - hat "Living Dreams" große Chancen, ein Jahreshighlight zu werden.
Ein Monatshighlight ist es auf jeden Fall schon mal.

Ich war sehr positiv überrascht von diesem Buch - vor allem, da ich den Klappentext nicht kannte. Ich wollte wirklich mal ein Buch lesen ohne zu wissen, worum es geht und als ich dann mitbekommen hatte, dass Kira eine Sport-Romance schreibt dachte ich mir das kann ich doch einfach mal mit "Living Dreams" ausprobieren.
Aber ich denke selbst wenn ich den Klappentext gelesen hätte, hätte mich noch einiges überrascht - also wenn ihr ihn schon gelesen habt, dann empfehle ich euch trotzdem einmal zu Olivia und Finn zu reisen und in eine Welt voller Football und Journalismus abzutauchen.

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Veröffentlicht am 17.09.2021

Super lockeres Buch für Zwischendurch

Captured by your eyes
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Ich liebe den Schreibstil von Sabrina Bennett.
Ich konnte ab dem ersten Satz in die Geschichte eintauchen und war sowohl berührt von der Tiefgründigkeit - siehe Zitat oben oder auch die Chats mit TheRealC ...

Ich liebe den Schreibstil von Sabrina Bennett.
Ich konnte ab dem ersten Satz in die Geschichte eintauchen und war sowohl berührt von der Tiefgründigkeit - siehe Zitat oben oder auch die Chats mit TheRealC - und habe mich weggeschmissen vor Lachen.
In den Chats sprechen die Beiden Themen an, die wirklich jeden betreffen und regen so zum Nachdenken an - oder wenn man schon darüber nachgedacht hat, dann sollte man damit übereinstimmen, was sie schreiben. Es geht um Schubladendenken, Gefühle von Männern,...
Klar, ich weiß, dass Schubladendenken einfach doof ist, aber trotzdem mache ich es.
Und ich denke es geht vielen so.
Sabrina schafft es, diese Message in einem lockeren Umfeld anzusprechen und so nebenbei rüberzubringen, dass du einfach darüber nachdenken musst ohne, dass du es bewusst tust oder dich angegriffen fühlst, weil du es selbst tagtäglich machst.
Es war einfach die perfekte Balance zwischen Humor und Ernst und ich habe "Captured by your eyes" regelrecht verschlungen.

Auch die Chemie zwischen Bailey und Carter war der genial.
Da hat man die Funken gleich von Anfang an gespürt.
Aber schon lustig, wie lang es einfach gedauert hat, bis Bailey verstanden hat, dass er TheRealC ist.
Ja klar, wir als Leser wussten es wahrscheinlich schon ab dem Moment, wo Jesse sich in der Vorlesung neben sie gesetzt hat, aber selbst Bailey hätte stutzig werden können.
Da habe ich jetzt mal nur ein Beispiel: Der Abend an dem sie in der Bar waren. Sie streitet sich mit TheRealC und keine 5 Sekunden später kommt Jesse wütend runter und will sich besaufen.
Und dann davor: Er trifft sie in dem Café, in das TheRealC jeden Tag geht - und heißt Carter (zumindest mit Nachnamen, mit dem ihn alle ansprechen)!
Aber es ist auch richtig gut, dass sie so keinerlei Ahnung hat, weil es das Ganze total lustig macht. Außerdem wäre ich fast wahnsinnig geworden, was mich dazu gebracht hat, noch schneller weiterlesen zu wollen.

Das Einzige, was mich noch verwirrt ist der Titel.
Augen haben doch nicht wirklich eine große Rolle gespielt, oder bin ich da jetzt falsch?
Also wenn irgendjemand eine gute Erklärung für den Titel hat, dann immer her damit 😉

Wenn ihr also etwas lustiges für Zwischendurch wollt, dann ist "Captured by your eyes" das perfekte Buch für euch!
Nicht nur der Schreibstil war locker und flüssig, sondern auch der Plot.
Eine super Geschichte, um mal für ein paar Stunden alles um dich rum zu vergessen und in die Welt von Bailey und Jesse abzutauchen.

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Veröffentlicht am 06.07.2021

Hätte noch ein paar Seiten gebraucht

Wild Irish - Cillian
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Delaney reicht es.
Erst muss sie miterleben, wie ihre Schwester vor ihren Augen stirbt und dann erwischt sie ihren Verlobten auch noch mit einer anderen im Bett.
Kurzentschlossen packt sie die Koffer und ...

Delaney reicht es.
Erst muss sie miterleben, wie ihre Schwester vor ihren Augen stirbt und dann erwischt sie ihren Verlobten auch noch mit einer anderen im Bett.
Kurzentschlossen packt sie die Koffer und fliegt nach Irland - sie will etwas machen, von dem ihre Schwester schon immer geträumt hat.
Delaney arbeitet die Bucket List ihrer Schwester ab - zumindest ist das der Plan.
Dieser Plan wird aber von den Iren Cillian durchkreuzt, der es nicht für notwendig hält, auf seiner eigenen Straßenseite zu fahren und Delaney schnurstracks auf eine Wiese befördert.
Ist ja klar, dass Delaney erst mal mit zu ihm kommt - irische Gastfreundschaft 😉
Was der mürrische Raser allerdings verschweigt ist, dass er der Sänger der berühmten Band Wild Irish ist.
Eine Band, die vielleicht wegen eines Streits mit seinem Bruder bald der Vergangenheit angehören wird.
Trotz allem fliegen zwischen den Beiden von Anfang an die Fetzen - und auch die Funken.
Aber was wird ohne Auto jetzt aus der Liste von Delaney?
Und wie funktioniert die Sache mit der Wohngemeinschaft?
Aber die noch größere Frage lautet wohl - Werden sie es schaffen die Funken zu löschen oder werden die Flammen auflodern?

Ich finde die Idee der Story ist richtig toll.
Delaney bricht Hals über Kopf auf - ohne Plan, ohne Ziel.
Sie möchte die Bucket List ihrer Schwester abarbeiten. Es ist sozusagen das Letzte, das sie zusammen mit ihrer Schwester tun wird, auch wenn diese nicht mehr bei ihr ist.
Aber da taucht plötzlich Cillian auf und ihre Geschichten kollidieren in einem wirklich spannenden Aufprall - im wahrsten Sinne des Wortes.
Es ist gleich ab Seite 1 lustig und sehr kurzweilig.
Man kommt gleich in die Geschichte rein und wird gut abgeholt.
Ich konnte wirklich ein paar sehr schöne Stunden mit Delaney und Cillian verbringen - aber das war es dann auch schon, denn es fehlen einfach ein paar Seiten.
Wild Irish hätte einfach noch ein bisschen Zeit gebraucht.
Alles ist zu schnell passiert und dadurch erschienen mir dann manche Dinge zu kitschig und vor allem auch unlogisch.
Man erfährt zu wenig über die Gefühle und Beweggründe der Beiden, vor allem Cillian geht in diesem Buch etwas unter.
Nehmen wir z.B. mal das Ende der Geschichte: Was hat Cillian in der Zwischenzeit gemacht? Wenn wir wissen würden, dass er vor Herzschmerz zergehen würde (Vorsicht Übertreibung 😉) dann würden wir alle verstehen, dass er ihr bei der erst besten Gelegenheit einen Antrag macht - so war das einfach nur zu schnell.
Ich mein unerwartet schön und gut, aber das hatte keinen Kontext. Vor allem passt es auch nicht zu den Beiden. Ich hätte sie nicht so eingeschätzt, dass sie sich so schnell in eine Ehe stürzen würden - vor allem Delaney nach der Sache mit ihrem Ex und nachdem sie von Cillian so oft so heftig verletzt wurde.

Aber auch abgesehen von der Schnelligkeit gab es ein paar Dinge, die ich etwas unlogisch und unpassend fand.
1. Wieso kann sie niemanden außer ihre Eltern anrufen? Hat sie keine Freunde? Das ist dann doch etwas traurig, aber damit komme ich noch klar.
2. Wieso trinken alle so viel Alkohol - bzw. Cillian. Klar, er wurde verletzt, aber muss ich deshalb direkt nach dem Aufstehen zur Flasche greifen?! Das ist dann doch etwas übertrieben.
Und da alle guten Dinge 3 sind kommt jetzt 3:
3. WIESO REDET NIEMAND MITEINANDER? Sowohl Cillian und Delaney, als auch Cillian und sein Bruder.
Es könnte alles so viel schöner sein, wenn sie einfach mal den Mund aufmachen würden und vor allem sich auch gegenseitig zuhören würden.
Das hat mich regelrecht wahnsinnig gemacht.

Auch wenn das jetzt ziemlich schlecht klingt habe ich die Story echt gemocht.
Klar es gab ein paar Kritikpunkte, aber wenn Wild Irish nicht so kurz gewesen wäre, wäre alles halb so wild gewesen.
So hat mir ein bisschen die Logik und der rote Faden gefehlt.
Außerdem konnten sich die Gefühle nicht wirklich entwickeln, wodurch dann z.B. der Antrag unlogisch wurde - und vielleicht hätten ein paar Leute mal miteinander geredet, wenn sie noch ein paar Seiten mehr Zeit gehabt hätten.

Für Zwischendurch war es ein ganz süßes Buch und ich werde mir auch den zweiten Band holen, weil ich wissen will, wie es mit der Band weitergeht, aber es gehört leider nicht zu meinen Highlights - obwohl die Story das Potential dazu hätte.

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Veröffentlicht am 28.06.2021

Gelungener Auftakt, der Lust auf mehr macht

Fallen Saints
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Wir starten schonmal fulminant in die Story - und zwar mit einem Mord.
Das ist ein richtig spannender Einstieg und wir kommen gleich zur Sache.
Aber nicht nur das, wir erfahren auch gleich am Anfang schon ...

Wir starten schonmal fulminant in die Story - und zwar mit einem Mord.
Das ist ein richtig spannender Einstieg und wir kommen gleich zur Sache.
Aber nicht nur das, wir erfahren auch gleich am Anfang schon viele wichtige Dinge über Storm und Shadow und lernen sie somit kennen.
Das finde ich sehr schön, da man so gut in das Buch reinkommt.
Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass mir wichtige Informationen fehlen, um die Handlung zu verstehen.
Und auch Shadow erfährt gleich am nächsten Tag, dass Stroms Vater gewalttätig ist.
In vielen Büchern wird das immer sehr lange vor dem Love Interest geheim gehalten - hier nicht und das finde ich auch gut so.
So entwickelt Shadow nicht nur "niedere Gefühle" für sie und will sie in seinem Bett. Nein, er möchte sie auch beschützen - was er dann auch in der Nacht, die Storm zum Verhängnis wird, tut.

Aber auch Storm und Shadow sind toll.
Storm ist eine unabhängige Frau, die sich von ihrem Vater befreien will und sich auch oft gegen Shadow zur Wehr setzt.
Sie nimmt nicht alles einfach so hin - sie möchte etwas ändern, wenn sie nicht zufrieden mit der Situation ist.
Das merkt man auch an ihrem waghalsigen Plan bzw. daran, dass sie sich auf diesen Plan einlässt.
Sie ist nicht das verängstigte kleine Mädchen, das von ihrem Typen gerettet werden muss - klar, das passiert schon auch, aber eben nicht so oft.

Und auch Shadow hat eine andere Seite.
Er ist nicht nur der eiskalte Mörder - er kann auch sanft und liebevoll sein.
Ihm wurde in der Vergangenheit das Herz auf brutalste Art und Weise gebrochen und deshalb hat er einen Grund, sich ab und zu wie ein Idiot aufzuführen.
Er hat einen Grund, warum bei ihm nie Gefühle im Spiel sind - und Storm wirft das ziemlich über den Haufen. Deshalb ist er die ganze Zeit in einem Zwiespalt. Seine Gefühle spielen verrückt und er weiß nicht, wie er sich verhalten soll.
Das merkt man sehr deutlich und das ist sehr spannend.
Auch der Grund für sein gebrochenes Herz wird lange verheimlicht - ich bin schier verrückt geworden, weil ich endlich wissen wollte, wer Charlie ist und was sie ihm angetan hat.

Wir lernen auch Creek kennen und werden somit optimal auf Band 2 vorbereitet, was ich richtig super finde.
Und eines kann ich euch jetzt schon sagen - er ist einfach nur toll, also macht euch in Band 2 auf was gefasst, denn ich kann mir vorstellen, dass der es in sich hat 😍

Weitergehts jetzt aber erstmal mit Band 1, bei dem ich lediglich einen Mini-Kritikpunkt habe.
Ich finde die Kapitel einen Ticken zu lange, aber das ändert nichts an dem Inhalt und der ist richtig toll.
Es macht alles Sinn.
Zuerst einmal werden alle wichtigen Begriffe und Handlungen, die in einem MC üblich sind, erklärt.
So wusste auch ich immer, was etwas bedeutet, obwohl ich mich mit MCs noch nicht so ausgekannt habe.
Und auch die Namen sind schlüssig gewählt.
Sowohl der Name der Fallen Saints hat einen Hintergrund, als auch der von Storm und Shadow - wenn ihr den jetzt wissen wollt, dann müsst ihr wohl oder übel das Buch in die Hand nehmen und lesen.

Und generell ist der erste Band der Fallen Saints Spannung pur - ich habe es regelrecht verschlungen.
Es war zwar das erste Buch von Sara Rivers (von Sarah Stankewitz kenne ich schon ein paar), aber ich weiß, dass ich die Anzahl an gelesenen Büchern dieser Autorin sehr bald erhöhen werde.

Ich möchte jetzt gar nicht groß auf die Handlung eingehen und erklären, warum es spannend war, denn das müsst ihr selbst herausfinden, aber es war auf jeden Fall ein Highlight und ich kann es euch nur empfehlen.
Also schaut doch einfach mal beim Federherz Verlag vorbei und legt Fallen Saints Band 1 und 2 ganz beiläufig in euren Warenkorb oder macht es so wie ich und bestellt euch die Box mit allen drei Bänden schon vorab - da bekommt ihr dann nicht nur die Bücher sondern auch noch Merch, der bestimmt wunderschön ausschauen wird.

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Veröffentlicht am 25.06.2021

Liebe auf den ersten Blick

Wie Stimmen im Wind
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Es war Liebe auf den 1. Blick - und wenn ihr dieses Cover seht geht es euch genauso, oder? ❤

Aber nicht nur das Cover ist wunderschön, sondern auch das Setting. Erstmal auf einer Ranch - das liebe ich ...

Es war Liebe auf den 1. Blick - und wenn ihr dieses Cover seht geht es euch genauso, oder? ❤

Aber nicht nur das Cover ist wunderschön, sondern auch das Setting. Erstmal auf einer Ranch - das liebe ich ja total. Aber auch Coker Creek ist einfach nur traumhaft. Kleinstädte haben es mir echt angetan und wenn sie dann auch noch so schön sind, dann ist alles perfekt.
Ich würde mir wünschen, dass ich nochmal dorthin zurück kehren könnte - vor allem würde mich brennend interessieren, warum zwischen Chris und John so eine Spannung herrscht.

Aber jetzt erstmal wieder zu Giulia und Scott.
Schon der Prolog hat mir sehr gut gefallen und ich habe mich rieseig gefreut, als ich die Zusage zum Herzlesen bekam.
Ich habe dann natürlich auch direkt angefangen und wurde nicht enttäuscht.

Das erste Zusammentreffen der Beiden ist schon sehr turbulent und Scott zeigt sich von seiner besten Seite - nicht 😂
Aber trotzdem verfrachtet er sie ohne auf ihre Widerworte zu achten in sein Auto und bringt sie nach ihrem Unfall zum Arzt - wahrscheinlich wegen seiner Schwester, aber das beachten wir einfach nicht.
Und dann bringt er sie auch gleich noch auf seine Farm.
Aber er tut es nicht nur, weil Bonnie das gerne hätte, sondern auch, weil er sich um sie sorgt.

Scott kann echt süß sein - aber im nächsten Moment kann er sich dann auch wieder unaustehlich verhalten.
Bei ihm weiß man leider nie wie er dran ist und auf der einen Seite ist das spannend, auf der anderen Seite manchmal auch dezent nervtötend.
Vor allem, als er Giulia wegen des Notizbuches anlügt.
Aber das hat auch wieder sehr viel Spannung erzeugt, weshalb das ja dann schon gut war, es hat mich bloß richtig auf die Palme gebracht.

Da wir schon bei den Charakteren sind kommen wir gleich zu Giulia und ich muss leider sagen, dass ich da nicht ganz so zufrieden bin.
Dafür wie sie immer von ihren Panikattacken und der Angst vor Männern spricht passiert viel zu wenig.
Nehmen wir zum Beispiel mal das Gewitter - vorher sagt sie noch, dass sie Angst vor Gewitter hat, währenddessen passiert einfach gar nichts. Ich hätte mir gewünscht, dass Sophia die Szene noch ein bisschen ausführlicher beschreibt.
Generell hätte ich mir da ein paar dramatische Szenen, die sich um ihre Panikattacken drehen sehr gewünscht.
Aber ein paar waren trotzdem drinnen - vor allem die Szene in der Nacht, nachdem sie sich verirrt hat war einfach nur der Wahnsinn - davon hätte ich gerne mehr gehabt.
Das hätte die Angst vor Mr. Grey auch verdeutlicht und hätte ein bisschen Spannung in die sonst fast nur süße Story gebracht.

(Also nicht falsch verstehen - Spannung war schon auch da, aber eben nicht so oft wie das sanfte in der Geschichte. Aber genau dieses Sanfte hat "Wie Stimmen im Wind" zu einem absoluten Wohlfühlbuch gemacht. Man kann es einfach rausholen, wenn es einem gerade nicht so gut geht und nach Coker Creek reisen)

Damit kommen wir auch zu Harvey.
Ich fand es sehr gut, dass er eine so wichtige Rolle gespielt hat.
Das hat am Schluss nochmal richtig Spannung rein gebracht.
Aber vor allem konnte Scott so mit der Vergangenheit abschließen was wirklich wichtig war.

Ich finde die Charaktere sind das beste an diesem Buch - ja, die Story ist auch gut, sie rückt aber oft auch in den Hintergrund.
Es gibt öfter spannede Stellen, aber zum Teil sind sie für meinem Geschmack dann doch etwas zu kurz.
Aber das ist gar nicht so schlimm. Es war schön, mal wieder ein Buch zu lesen, in der die Lovestory der beiden Protas so im Vordergrund steht und der Backround teilweise fast komplett unwichtig wird.
Natürlich war die Story wichtig und sie war auch definitiv da - und gut - aber vieles hat sich nur zwischen Scott und Giulia abgespielt und dann auch nur um die Gefühle der Beiden gedreht.
Es ging nicht nur um Mr. Grey und den Unfall der Eltern, sondern auch um mehr.

Generell sind so viele süße Szenen zwischen Scott und Giulia in diesem Buch, die nur dazu dienen, die Liebesgeschichte der beiden aufzubauen, dass ich mich gar nicht entscheiden kann welche die Beste ist.
Ich denke aber das ist die Szene am See, nachdem Giulia Blueberry geritten ist.

Sophia hat sich viel Zeit gelassen, damit sich die Liebe zwischen den Beiden entwickeln konnte und das war auch sehr wichtig.
So ist es eine in sich logische Geschichte, in der nichts überstürzt wird.
Außerdem haben die Beiden die Zeit gebraucht, weil sie beide im Inneren sehr verletzt sind/waren.

Das habe ich an "Wie Stimmen im Wind" geliebt.

Meiner Meinung nach ist das ein Buch für alle, die eine süße Liebesgeschichte mit ein bisschen Drama wollen, das aber nicht überhand nimmt.

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