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Veröffentlicht am 21.09.2025

Der radelnde Detektiv ist wieder unterwegs

Post, Mord und Provinzgeflüster - Tod an einem stillen Ort
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Sally Morland zieht den Tod anscheinend an. Aber zunächst wächst die Familie in Jill Kaltenborns drittem Band erst einmal an. Roses Tochter Jou reist zum 500 jährigen Jubiläum des Flammang-Anwesens an.
Als ...

Sally Morland zieht den Tod anscheinend an. Aber zunächst wächst die Familie in Jill Kaltenborns drittem Band erst einmal an. Roses Tochter Jou reist zum 500 jährigen Jubiläum des Flammang-Anwesens an.
Als Pol, ein Freund und Kollege von Serge Flammang, auf dem stillen Örtchen verstirbt, gerät Jou unter Verdacht der Polizei. Alle Indizien weisen auf sie,
Sally ist gefragt. Mit Intelligenz und dem festen Glauben daran, dass ein Puzzlestück zur Lösung fehlt, schwingt sich Sully in den Sattel, um als radelnder Detektiv Fragen zu stellen und zu kombinieren.
Jill Kaltenborn entwickelt ihre Charaktere weiter und lässt Rückblicke in die Jugend der Protagonisten zu. Als LeserIn ist man gespannt, was als Nächstes an Licht kommt. Der spannende Schreibstil der Autorin zieht einen in die Geschichte. Man denkt mit, man kombiniert. Man ist einfach dabei.
Nach drei Büchern der Reihe „Post, Mord und Provinzgeflüster“ bin ich gespannt auf den nächsten Band, der hoffentlich bald erscheint.

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Veröffentlicht am 21.09.2025

Ein fast perfektes Verbrechen?

Post, Mord und Provinzgeflüster - Das Geheimnis der Rosengärtnerin
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Das Geheimnis der Rosengärtnerin ist der zweite Band der Reihe „Post, Mord und Provinzgeflüster“ von Jill Kaltenborn.
Man erkennt die Zusammengehörigkeit am ähnlichen Cover. Wieder werden die LeserInnen ...

Das Geheimnis der Rosengärtnerin ist der zweite Band der Reihe „Post, Mord und Provinzgeflüster“ von Jill Kaltenborn.
Man erkennt die Zusammengehörigkeit am ähnlichen Cover. Wieder werden die LeserInnen mit einem ländliche Foto in das luxemburgische Örtchen mitgenommen.
Sally, der radelnde Detektiv, wird von seiner Patentante auf eine Freundin aufmerksam gemacht, die seine Hilfe braucht.
Claire, die Polizistin im Ort, wird als Freundin in die Ermittlungen einbezogen. Gemeinsam klären sie auf, was mit dem Gatten der Rosenliebhaberin geschehen ist.
Interessante Wendungen und ein kurzweiliger Schreibstil machen das Lesen dieses Buches zum Genuss für LeserInnen werden. In diesem Band beschränkt sich Jill Kaltenborn jedoch auf deutlich weniger Verdächtigen, dafür gibt es mehrere Ansätze, was vor Jahren passiert ist. Silos, Claire und die Patentante Rose gehen diesen nach und lösen schlussendlich das Rätsel.

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Veröffentlicht am 21.09.2025

Ein gelungener Auftakt

Post, Mord und Provinzgeflüster - Der Mörder ohne Adresse
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Jill Kaltenborn legt mit dem Band“Post, Mord und Provinzgeflüster - Mörder ohne Adressen“ eine spannende Story vor.

Der ehemalige Fallanalytiker Sully radelt als Briefträger durch einen kleinen beschaulichen ...


Jill Kaltenborn legt mit dem Band“Post, Mord und Provinzgeflüster - Mörder ohne Adressen“ eine spannende Story vor.

Der ehemalige Fallanalytiker Sully radelt als Briefträger durch einen kleinen beschaulichen Ort und findet dabei eine Leiche.
Die Polizistin Claire wird hinzugerufen. Eine spannende Handlung mit Ermittlungstechniken entsinnt sich. Die Autorin stellt im Laufe der Handlung ihre Charaktere vor und zeichnet dabei luxemburgische Originale.
Der Schreibstil lässt sich sehr flüssig lesen. Es ist kurzweilig und unterhaltsam, so dass man trotz Krimi mehr als einmal schmunzeln muss.
Ich habe es genossen und konnte das Buch sehr schnell lesen.
In diesem Band sind es viele Verdächtige. Man muss sehr genau lesen , wer warum verdächtigt oder entlastet wird. Das ist mein einziger Kritikpunkt.
Das Cover zeigt die Provinz. Es nimmt die LeserInnen mit in die ländliche Idylle.
Das Buch macht Lust auf mehr Bücher dieser neuen Reihe.

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Veröffentlicht am 24.11.2024

Friedrich II. - leider blieb er mir fremd

Die steinerne Krone
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Michael Peinkofer hat in seinem Buch "Die Steinerne Krone" die Lebensgeschichte eines Kaisers erzählt, der mir bis dahin unbekannt war, obwohl ich eigentlich ein ganz gutes Geschichtswissen habe. Ich habe ...

Michael Peinkofer hat in seinem Buch "Die Steinerne Krone" die Lebensgeschichte eines Kaisers erzählt, der mir bis dahin unbekannt war, obwohl ich eigentlich ein ganz gutes Geschichtswissen habe. Ich habe mich sehr über dieses Buch gefreut, um mich mit diesem Herrscher auseinanderzusetzen.

Friedrich stellt sich den LeserInnen als sehr widersprüchliche Persönlichkeit dar. Er ist an vielen Dingen interessiert, lernt sehr viel von den Muslimen und lernt sie lieben, andererseits geht er brutal mit ihnen um.
Er ist ein Aufklärer und gründet die Universität von Neapel, führt sein Reich aber wie ein Despot. Wer sich ihm in den Weg stellt, kann auf wenig Gnade hoffen.
Er war sehr gläubig, ging auf einen Kreuzzug. Trotzdem gab es Konflikte mit zwei Päpsten, die ihn exkommunizierten.

Spannung pur wäre vorprogrammiert gewesen. Leider verliert sich Peinkofer in langatmige Schilderungen der historischen Ereignisse.
Zwischendurch blitzen fesselnde Passagen auf, die schnell abflachen. Der Erzählstil sagt mir wenig zu. Ich konnte mich schlecht in die Handlung einfinden. Der Kaiser blieb mir leider fremd.
Sicherlich hat Peinkofer sich sehr gut in die Historie eingearbeitet. Die Handlung war sehr gut recherchiert.
Das Cover finde ich sehr ansprechen. Der Grundriss des Castels del Monte, wo die Rahmenhandlung spielt, wird dort in Gold gezeigt. Dieser könnte aber auch eine Krone symbolisieren.

Fazit: Man muss den Schreibstil mögen. Ich habe mich damit schwer getan.

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Veröffentlicht am 12.05.2024

Fang an zu denken und sei laut. Gemeinsam für unsere demokratische Gesellschaft

Heult leise, Habibis
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Das Buch "Heult leise, Habibis" von Sineb El Masrar regt zum Nachdenken an.


Schon der Titel ist provokant. Wer fühlt sichhier angesprochen? Es sind die, die sich zwar politisch und gesellschaftlich ...

Das Buch "Heult leise, Habibis" von Sineb El Masrar regt zum Nachdenken an.


Schon der Titel ist provokant. Wer fühlt sichhier angesprochen? Es sind die, die sich zwar politisch und gesellschaftlich interessieren, aber leise sind, die nicht aufstehen, wenn andere "angegrifen" werden. Mich hat der Titel seh angesprochen. Gerade in der heutigen Zeit, in der unsere Demokratie ins Wanken geraten ist, muss man aufstehen und laut seine Meinung sagen.
Zunächst betrachtet Sineb El Masrar die aktuelle Medienlandschaft. Sie beschreibt wie Menschen mit verschiedenen Intentionen die Medien und die sozialen Netzwerke nutzen. Gerade das Aufzeigen von Zusammenhängen aus Politik, Gesellschaft, Medien und Geschichte öffnet Augen.
In manchen Passagen hätte ich mir jedoch noch etwas mehr Tiefgang gewünscht. Doch der sehr umfangreiche Anhang mit vielen Quellenangaben machen Lust zum Weiterlesen.
Der Scheibstil lässt sich gt lesen, man muss sich jedoch gut konzentrieren, um den Ausführungen zu folgen. "Heult leise, HAbibis" ist kein Buch für nebenbei.

Fazit: Sineb El MAsrar macht uns mit ihem Buch unsere Verantwortung mehr als bewusst, gemeinsam für unsere demokratische Gesellschaft einzustehen und nicht mehr leise zu sein. Ich werde es noch ein zweites Mal lesen, um
Argumente zu sammeln, wenn ich demnächst lauter sein werde.

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