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Veröffentlicht am 05.05.2026

Die Entstehungsgeschichte der Schwartau Konfitüren

Die Schwartau-Schwestern - Die Süße des Lebens
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Klappentext:
Fruchtige Süße, als hätte man das Glück in Rubinrot eingefangen. Als die Schwestern Emma und Tilde Fromm 1899 in Rostock den Zug besteigen, um einen Neuanfang in Schwartau zu wagen, ist die ...

Klappentext:
Fruchtige Süße, als hätte man das Glück in Rubinrot eingefangen. Als die Schwestern Emma und Tilde Fromm 1899 in Rostock den Zug besteigen, um einen Neuanfang in Schwartau zu wagen, ist die geliebte selbstgemachte Erdbeermarmelade natürlich im Gepäck. Die Frauen ahnen nicht, dass dieses kleine Stück Heimat der Grundstein für ein florierendes Familienunternehmen sein wird, dessen Konfitüren die Welt erobern. Doch der Weg dahin ist gespickt mit Intrigen und Widerständen. Und nicht nur ein Mal müssen Emma und Tilde Mut und Ideenreichtum beweisen, um ihren großen Traum Wirklichkeit werden zu lassen.

„Die Schwartau-Schwestern“ von Romy Herold ist eine Geschichte über die Anfänge der bekannten Schwartau-Konfitüre.
Romy Herold hat mich schon mit ihrer Geschichte über Ritter Sport begeistert. Jetzt war ich auf dieses Buch schon gespannt.
Hinter dem Pseudonym Romy Held verbergen sich Eva-Maria Bast und Jørn Precht, die mir beide durch ihre historischen Romane bekannt sind.

Die Geschichte erzählt aus den Jahren 1899 bis 1928 und erzählt von der Erfolgsgeschichte der Schwartau Konfitüre. Es war allerdings kein leichter Weg, den die Schwestern da gegangen sind.
1899 reisen sie von Rostock nach Schwartau. Im Gepäck ihre geliebte und selbstgemachte Erdbeermarmelade.
In Schwartau haben die Brüder schon eine Fabrik für Bohnerwachs.
Da Marmelade immer beliebter wird, wollen die Schwestern diese im großen Umfang herstellen und vermarkten. Die Brüder wagen den Versuch neben dem Bohnerwachs auch die Marmelade zu produzieren.
Bis der Erfolg sich einstellt, sind viele Hindernisse zu überwinden, auch der 1. Weltkrieg ist ein herber Rückschlag für die Schwestern. Doch die lassen sich nicht unterkriegen. Der Erfolg, der bis heute anhält, gibt ihnen Recht.

Romy Herold erzählt mit diesem Roman ein Stück Zeitgeschichte. Die Leser*innen können der Entstehung der Schwartau-Marmeladenfabrik folgen und erfahren am Rande noch einiges aus der Zeit der Handlung.

Die Charaktere werden gut beschrieben. Die Schwestern sind mutige, selbstständige junge Frauen, die mir gut gefallen haben. Am Ende der Geschichte wird die Familie Fromm noch einmal näher beleuchtet, was ich sehr gut finde.

Der Schreibstil des Autorenduos ist flüssig und gut verständlich.
Ich bin schnell ganz tief in die Geschichte eingetaucht und habe das Buch mit über 500 Seiten an zwei Abenden gelesen.

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Veröffentlicht am 04.05.2026

Geschichte nach einer wahren Begebenheit

Die Löwenmutter
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Klappentext:
München, 1985: Die junge Claudia Baumgartner lernt den sieben Jahre älteren Flötisten Florian Moser kennen und lieben. Das junge Paar bekommt Fünflinge, die als Frühchen auf die Welt kommen. ...

Klappentext:
München, 1985: Die junge Claudia Baumgartner lernt den sieben Jahre älteren Flötisten Florian Moser kennen und lieben. Das junge Paar bekommt Fünflinge, die als Frühchen auf die Welt kommen. Zwei der Babys sterben nach wenigen Monaten. Claudia kämpft wie eine Löwin, um ihrer Familie das optimale Zuhause zu bieten. Sie bekommt noch eine weitere Tochter, Julia, und nimmt ein Pflegekind auf, das türkische Mädchen Merve. Doch Florian, der eine bipolare Störung hat, wird zunehmend aggressiv, hat Affären und zwingt Claudia zu mehreren Umzügen quer durch die ganze Republik. Ausgerechnet im Umzugsunternehmer Didi findet Claudia einen treuen Freund und später einen verlässlichen neuen Partner, als sie sich endlich von Florian trennt. Didi ist es schließlich auch, der Claudia eine späte Heimat schenkt, mit dem Kauf des Hauses in Bergheim, in dem sie sich einst am wohlsten fühlte.

Hera Lind erzählt in ihrem neuen Roman „Die Löwenmutter“ wieder eine Geschichte nach einer wahren Begebenheit.

Ich lese sehr viel und manchmal denkt man, man hat über fast alles schon gelesen.
Die Geschichten von Hera Lind sind so unterschiedlich wie die Menschen, von denen die Autorin erzählt.

Im Mittelpunkt steht Claudia, die mit dem Flötisten Florian Moser ihr Glück gefunden hat. Nur der ersehnte Nachwuchs mag sich nicht einstellen. Nach einer Hormonbehandlung bekommt Claudia dann Fünflinge, die zu früh das Licht der Welt erblicken. Hier fängt Claudias Kampf an, denn sie kämpft um das Leben ihrer Kinder. Zweimal verliert sie, denn zwei der Fünflinge sterben nach wenigen Monaten. Mit diesem Leid muss Claudia allein fertigwerden, Florian ist mit einem Orchester auf Reisen.
Als sie noch einmal schwanger wird und ein Mädchen bekommt ist die Familie komplett.
Zusätzlich nimmt die Familie noch ein Pflegekind auf. Claudia tut alles, um der Familie ein gutes Heim zu bieten. Doch Florian verwandelt sich immer mehr. Aus dem einst geliebten Mann wird ein Tyrann. Immer wieder treibt er die Familie zu einem Umzug an. Von Treue hält Florian auch nicht mehr viel. Doch er kann Claudia immer wieder bezirzen und sie glaubt ihm auch noch. Doch eines Tages lernt sie eine neue Liebe kennen und sucht noch einmal ihr Glück.

Hera Lind konnte für ihre Geschichte in ausführlichen Schriften von Claudia stöbern.
Die Autorin erzählt Claudias Geschichte berührend und gleichzeitig dramatisch ist.

Mir war Claudia schnell sympathisch. Ihr ist nichts wichtiger als ihre Familie und dieser ein liebevolles Heim zu schaffen.
Doch Florian machte es seiner Frau schwer. Zu Beginn war auch Florian mir sympathisch, doch im Laufe der Geschichte ging eine Veränderung in ihm vor, die ich nicht mochte.
Ich habe mit Claudia gelitten und immer gehofft, dass sie die Ausweglosigkeit sieht und nicht immer wieder von Florians Worten überzeugt wird.

Hera Lind erzählt die Geschichte schonungslos und ehrlich.
Auch wenn es ein Roman ist und die Autorin mit ihrer künstlichen Freiheit die Geschichte vielleicht etwas verfremdet hat, kommt die Geschichte sehr authentisch und ehrlich bei mir als Leserin an.

„Die Löwenmutter“ ist eine klare Leseempfehlung von mir.
Eine Geschichte die man so schnell nicht vergisst.

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Veröffentlicht am 02.05.2026

Spanender und atmosphärischer Kriminalroman

Vega Varg – Das Schweigen der Insel
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Klappentext:
Auf der Insel Südkoster an der schwedischen Westküste, unweit der Grenze zu Norwegen, erschüttert ein Mord die Idylle. Die erfahrene Ermittlerin Vega Varg ist als Erste vor Ort. Den toten ...

Klappentext:
Auf der Insel Südkoster an der schwedischen Westküste, unweit der Grenze zu Norwegen, erschüttert ein Mord die Idylle. Die erfahrene Ermittlerin Vega Varg ist als Erste vor Ort. Den toten jungen Mann kennt sie schon, seitdem er ein kleiner Junge war. Zusammen mit ihren beiden Söhnen, die ebenfalls bei der Polizei arbeiten, sucht Vega nach Hinweisen zum Täter. Dann nimmt der Fall eine unerwartete Wendung: Eine norwegische Zeugin verschwindet spurlos. Jetzt kann nur noch Vegas bester Freund und Kollege aus Oslo helfen. Leopold Posse leitet eine Spezialeinheit für Kriminalfälle im Grenzgebiet von Schweden und Norwegen. Gemeinsam können sie den Kreis der Verdächtigen eingrenzen. Doch vieles erinnert Vega an einen Mord aus dem Jahr 1998. Das Opfer damals: ihr eigener Ehemann.

„Vega Varg“ von Åsa Hellberg ist ein spannender und atmosphärischer Kriminalroman.
Der Handlungsort ist die schwedische Insel Südkoster.
Die Ermittlerin Vega Varg wird zu einem Tatort gerufen. Das Opfer ist ihr schon bekannt, als es noch ein Kind war. Vegas Söhne sind auch bei der Polizei und zusammen nehmen sie die Ermittlungen auf. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig, es kommen immer wieder Fragen auf. Als dann auch noch die einzige Zeugin verschwindet, nehmen die Ermittlungen einen anderen Verlauf.
Verga fühlt sich an einen Fall erinnert, 1998 wurde ihr Ehemann ermordet.
Vega holt sich Hilfe bei Leopold Posse, er leitet eine Spezialeinheit für Kriminalfälle im Grenzgebiet von Schweden und Norwegen.

Åsa Hellberg hat interessante Charaktere zum Leben erweckt.
Vega Varg ist 62 Jahre alt und lebt in Nordkloster. Vega ist zwar etwas stur, hat aber einen großen Gerechtigkeitssinn. Sie hat drei Kinder, zwei Söhne, die auch bei der Polizei arbeiten und eine Tochter.
Ihr Ehemann wurde 1998 von einem Unbekannten erschossen.

Leopold Posse ist Leiter einer Spezialeinheit für Kriminalfälle im Grenzgebiet von Schweden und Norwegen.
Er ist 61 Jahre und lebt in Oslo.
Leopold ist ein langjähriger Freund von Vega und war früher bei der Polizei ihr Partner.
Er ist eher ein ruhiger, verschlossener Typ aber sehr korrekt und einfühlsam.

Die beiden Charaktere mochte ich sehr gerne, wie auch die anderen Mitglieder des Teams.
Bei der Arbeit ergänzen sie sich hervorragend.

Die Kriminalgeschichte wird von Åsa Hellberg spannend erzählt. Die Autorin baut immer wieder Wendungen ein. So bleibt die Geschichte bis zum Ende spannend.
Dabei ist der Schreibstil der Autorin flüssig und gut verständlich.

„Vega Varg“ ist ein spannender Krimi, der wohl der Auftakt einer Reihe ist. Ich würde mich freuen mehr von Vega Varga zu lesen.

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Veröffentlicht am 02.05.2026

Sibylla, Herzogin von Württemberg

Das Schicksal der Herzogin
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Klappentext:
Sibylla von Anhalt wächst Mitte des 16. Jahrhunderts unbeschwert auf Schloss Dessau auf, teilt das Interesse ihrer Stiefmutter an Heilkräutern und heiratet Friedrich von Mömpelgard. Für beide ...

Klappentext:
Sibylla von Anhalt wächst Mitte des 16. Jahrhunderts unbeschwert auf Schloss Dessau auf, teilt das Interesse ihrer Stiefmutter an Heilkräutern und heiratet Friedrich von Mömpelgard. Für beide ist es eine Liebesheirat und die Familie wächst schnell. Doch bald trübt sich das Glück. Als Friedrich Herzog von Württemberg wird, kommt es nicht nur zwischen den Eheleuten, sondern auch mit den Landständen zu Spannungen. Sibyllas einzige Lichtblicke sind die Arzneikammer und die heimlich erblühende Liebe zum Arzt von St. Catharina.

„Das Schicksal der Herzogin“ von Johanna von Wild ist ein historischer Roman über Sibylla von Württemberg.

Johanna von Wild schickt ihre LeserInnen in das 16. Jahrhundert. Die junge Sibylla von Anhalt wächst behütet auf Schloss Dessau auf und lernt von ihrer Stiefmutter alles über Heilkräuter.

Wir lernen Sibylla schon bei ihrer Geburt kennen und begleiten ihren Lebensweg. Sie ist das 4. Kind und wächst in liebevoller Umgebung auf. Schon als Kind lernt sie Friedrich von Mömpelgard kennen. Sein Zuhause ist nicht so liebevoll wie das von Sibylla.
Sibylla und Friedrich heiraten aus Liebe, nicht weil die Eltern die Kinder einander versprochen haben. Die Ehe ist glücklich und die Familie wächst. Erst als Friedrich Herzog von Württemberg wird, ändert sich das. Sibylle ist als Herzogin von Württemberg auf einmal der Unbill ihres Ehemannes ausgesetzt. Sie leidet sehr unter der Veränderung ihres Mannes.
Sibylla findet zurück zu ihren Heilkräutern und lernt den Arzt von St. Catharina kennen.

Johanna von Wild erzählt den Lebensweg von Sibylla emotional und interessant. Mir hat es viel Freude gemacht, Sibylla auf ihrem Weg zu begleiten und ihre Entwicklung mitzuerleben.
Vom kleinen Kind wird sie zur liebenden Frau und später zur Herzogin von Württemberg.
Die Ränkespiele und die Machtkämpfe am Hof setzten ihr zu, dazu kommt noch, dass ihr Ehemann sich sehr verändert und es auch mir der Treue nicht mehr so genau nimmt.

Mir war Sibylla schnell sympathisch und ich habe sie gerne begleitet. Ich habe mit ihr gelacht und mit ihr geweint.

Auch das 16. Jahrhundert wird von Johanna von Wild gekonnt widergespiegelt. Man fühlt sich schnell in diese Zeit versetzt.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht verständlich.

Am Anfang ist ein Personenverzeichnis, in dem die realen Persönlichkeiten markiert sind. Das finde ich bei historischen Romanen immer sehr hilfreich.

Mit ihrem Roman „Das Schicksal der Herzogin“ hat mich Johanna von Wild wieder einmal begeistert.

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Veröffentlicht am 30.04.2026

Spannende Cold Case Reihe

Vermisst - Der Fall Lucas
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Klappentext:
Privatdetektivin Malou Löwenberg ahnt sofort, dass dieser Auftrag anders ist. Ihre Klientin Lana ist todkrank und hat nur noch einen Wunsch, bevor sie stirbt: Sie möchte ihren Bruder Lucas ...

Klappentext:
Privatdetektivin Malou Löwenberg ahnt sofort, dass dieser Auftrag anders ist. Ihre Klientin Lana ist todkrank und hat nur noch einen Wunsch, bevor sie stirbt: Sie möchte ihren Bruder Lucas wiedersehen, der seit sechsundzwanzig Jahren als vermisst gilt. Doch der Auftrag hat einen Haken: Lucas will nicht gefunden werden, er verschwand, nachdem er zwei Mädchen ermordet hatte. Je länger Malou recherchiert, desto sicherer ist sie, dass Lucas noch weitere Frauen getötet hat. Eine Reise in eine zutiefst verstörende Vergangenheit beginnt, bis Malou plötzlich selbst zur Zielscheibe wird.

„Vermisst – Der Fall Lucas“ ist der 3. Band mit der sympathischen Privatdetektivin Malou Löwenberg von Christine Brand.

Die Ermittlerin Malou Löwenberg ist eine sympathische Protagonistin, auch wenn ihr Verhalten manchmal merkwürdig ist.
Ihre Vespa hört auf den Namen Bruna. Malou geht in ihrer Freizeit zu Beerdigungen von Verstorbenen, die sie gar nicht kannte und die keine Angehörigen mehr haben. Malou wurde als Baby in einem Korb vor die Tür eines Bestatters gestellt. Bis heute weiß sie nicht, wer ihre Eltern sind.

In diesem Band soll Malou den Bruder einer todkranken Frau finden. Im Sterbebett liegend äußert Lana den Wunsch, ihren Bruder Lucas noch einmal vor ihrem Tode sehen zu wollen.
Doch Lucas hält sich, seit er zwei Mädchen ermordet hat, im Verborgenen.
Für Malou ein aussichtsloser Kampf, den sie aber nicht so einfach aufgeben möchte.
Bei ihren Recherchen stellt sich Malou die Vermutung, dass nicht nur die zwei Mädchen Opfer von Lucas wurden.

Christine Brand schreibt ihre Geschichte sehr spannend. Einmal angefangen, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Inspirieren lässt sich die Autorin gerne von wahren Begebenheiten.
Die Autorin spielt gekonnt mit den Emotionen der Charaktere und ihren Leser*innen.
Ihre Charaktere werden sehr lebensnah beschrieben. Ich habe Malou gerne bei ihrer Suche nach Lucas begleitet.

Christine Brand erzählt die Geschichte in einem ordentlichen Tempo, doch die Puzzleteile fügen sich nur langsam zusammen.
Die Autorin hat einen fesselnden und flüssigen Schreibstil. Manchmal kam ich kaum zum Luftholen, so hat mich die Story gepackt.

„Vermisst-Der Fall Lucas“ ist ein sehr spannender Kriminalroman und ich freue mich auf weitere Fälle mit Malou Löwenberg.

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