Profilbild von danasbuecher

danasbuecher

Lesejury Star
offline

danasbuecher ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit danasbuecher über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.10.2018

Schöne Liebesgeschichte, aber zu langgezogen

Der letzte erste Kuss
0

Die Geschichte von Dylan und Emery im ersten Band "Der letzte erste Blick" hat mir extrem gut gefallen! Die Gruppendynamik war einfach klasse und daher war ich sehr gespannt auf Elle und Luke.

An sich ...

Die Geschichte von Dylan und Emery im ersten Band "Der letzte erste Blick" hat mir extrem gut gefallen! Die Gruppendynamik war einfach klasse und daher war ich sehr gespannt auf Elle und Luke.

An sich hat mir das Buch auch sehr gut gefallen, Biancas Schreibstil ist so schön angenehm, locker und humorvoll. Es gibt immer was zu lachen, aber auch die Emotionen kommen sehr gut rüber.
Ich mochte auch Elle und Luke sehr gerne. Die zwei haben Humor, sind frech und necken einander. Von Anfang an kommen ihre Gefühle füreinander sehr gut rüber und haben mich berührt. Auch deren Vergangenheit konnte mich mitreißen.

Allerdings war die Geschichte einfach zu langatmig. Sie ist arg vorhersehbar, das ständige "Es zählt nicht", was die beiden sich ständig gesagt haben, hat irgendwann richtig genervt. Ab einem gewissen Punkt kann man einfach nicht mehr zu einer normalen Freundschaft zurück, das wollten die beiden aber nicht einsehen. Die Einsicht hat einfach zu lange gedauert.. Das Buch hätte gerne 100 Seiten kürzer sein dürfen.

Alles in allem hat mir die Geschichte zwar gut gefallen, ich bin aber eher im Team Dymery ;)

Veröffentlicht am 06.10.2018

Schöner Reihenauftakt

Die rote Königin (Die Farben des Blutes 1)
0

Die Welt ist unterteilt in die Silbernen und die Roten. Die Silbernen genießen hohes Ansehen, haben Geld und Macht während die Roten hart für ihr Geld arbeiten müssen und von den Silbernen unterdrückt ...

Die Welt ist unterteilt in die Silbernen und die Roten. Die Silbernen genießen hohes Ansehen, haben Geld und Macht während die Roten hart für ihr Geld arbeiten müssen und von den Silbernen unterdrückt werden. Wer keine Arbeit findet, wird für den langjährigen Krieg einberufen.

Mare ist eine Rote und eine Taschendiebin um ihre Familie finanziell zu unterstützen. Noch hat sie keine Arbeit gefunden und stellt sich darauf ein, für den Krieg einberufen zu werden. Bis sie eines Tages einen geheimnisvollen Mann trifft, der ihr eine Dienstbotenstelle am Palast besorgt. Dort entdeckt sie aber in aller Öffentlichkeit, dass sie selbst Kräfte besitzt - wie die hochangesehenen Silbernen. Die Königsfamilie überlegt sich eine Erklärung für die Offenbarung ihrer Kräfte und für Mare beginnt ein Leben voller Lügen und Intrigen.

Mare mochte ich eigentlich sehr gerne. Besonders am Anfang war sie taff und selbstbewusst. Ihre diebischen Fähigkeiten haben mich beeindruckt und später auch ihre anderen Kräfte. Doch leider hat sie sich nicht so gut entwickelt. Obwohl sie sich ständig die Phrase "Jeder kann jeden verraten" ins Gedächtnis gerufen hat, hat sie recht naiv gehandelt, zu schnell vertraut und sich vieles einreden lassen. Irgendwann habe ich mich gefragt, wo die taffe Badass-Protagonistin vom Anfang war..

Die Prinzen Cal und Maven sind beide sehr interessante Charaktere und ich konnte mich gar nicht entscheiden, wen ich lieber mochte. Genauso wenig wie Mare.. Denn leider gibt es hier ein Liebesdreieck, wovon ich ja kein großer Fan bin.

Dennoch hat mir die Geschichte gut gefallen, es war spannend und schön zu lesen. Der Weltenaufbau ist sehr gut gelungen - es hat etwas Mittelalter-Feeling mit Märkten, Pranger, Erhängen und Arenakämpfen.


Veröffentlicht am 06.10.2018

Sehr schönes Wohlfühlbuch

Die Chocolaterie der Träume
0

Keira führt eine kleine Chocolaterie in der Valerie Lane, sie liebt Schokolade und ist mit dem fitnessbegeisterten Jordan zusammen, der sie zu dick findet. Die Luft in der Beziehung ist raus, dennoch ist ...

Keira führt eine kleine Chocolaterie in der Valerie Lane, sie liebt Schokolade und ist mit dem fitnessbegeisterten Jordan zusammen, der sie zu dick findet. Die Luft in der Beziehung ist raus, dennoch ist sie noch nicht bereit, diese aufzugeben. Aber dann gibt es da noch Thomas, der immer häufiger in ihrem Laden einkauft...

Wie auch schon im 1. Band ist die Gruppendynamik der Valerie Lane- Frauen sehr toll! Es gibt wieder einige schöne Szenen, wie Kekse backen, die Lane mit Lichterketten schmücken und die Spendenaktion. Die Freundschaft zwischen den Frauen ist so schön harmonisch.

Die Protagonistin Keira mochte ich sehr gerne. Sie ist wirklich süß und liebenswürdig. Man muss sie einfach mögen!
Und auch Thomas ist ein lieber Charakter, über den ich aber gerne noch mehr erfahren hätte.

Denn leider geht es in den ersten 250 Seiten nur um die Beziehung zwischen Keira und Jordan, obwohl man sich von Anfang an denken kann, dass die Beziehung scheitern wird. Die beiden passen nämlich einfach nicht zusammen. Dennoch habe ich mitgefiebert, da es noch einige Geheimnisse zu lüften gab.
Die letzten 50 Seiten hätten dann gerne etwas länger sein dürfen und dadurch ausführlicher. Ich hätte mir mehr Thomas und weniger Jordan gewünscht.

Insgesamt war es aber wieder ein schönes Buch für einen gemütlichen Lesenachmittag. Die Atmosphäre der Bücher ist einfach toll!

Veröffentlicht am 06.10.2018

Sehr schöner Auftakt!

Der Kuss der Lüge
0

Ich war sehr gespannt auf das Buch, da ich mir nicht so richtig vorstellen konnte, dass das Geheimnis wer nun Prinz und wer Attentäter ist, aufrecht erhalten werden kann. Aber ich wusste tatsächlich bis ...

Ich war sehr gespannt auf das Buch, da ich mir nicht so richtig vorstellen konnte, dass das Geheimnis wer nun Prinz und wer Attentäter ist, aufrecht erhalten werden kann. Aber ich wusste tatsächlich bis zu einem gewissen Zeitpunkt nicht, wer wer ist! Beide Männer hätten beides sein können und es gab immer wieder Hinweise, die mich nur noch mehr verwirrt haben. Meine Vermutungen haben sich laufend verändert. Dieses Rätsel hat die Geschichte natürlich sehr spannend gemacht. Allerdings hat das Buch trotzdem seine Längen und ist recht langatmig. Manchmal war es doch etwas langweilig und es fehlte an Action.

Die Längen wurden mit dem wunderschönen Schreibstil und den liebevollen Charakteren aber wieder gut gemacht.
Die Protagonistin Lia mochte ich sehr gerne. Sie ist taff, mutig, selbständig und nimmt kein Blatt vor den Mund - ein Charakter nach meinem Geschmack!
Ihre Freundin Pauline ist einfach zuckersüß - so lieb und treu.
Auch die anderen Nebenfiguren sind gut gelungen.

Die Liebesgeschichte hat mir auch sehr gut gefallen und hat gut reingepasst. Es war genau die richtige Menge an Romantik.

Insgesamt kann ich das Buch empfehlen, auch wenn es manchmal nicht ganz so spannend war. Ich bin schon sehr auf den zweiten Teil gespannt.

Veröffentlicht am 06.10.2018

Schrecklich oberflächlich

GötterFunke 1. Liebe mich nicht
0

Ich habe bisher fast nur Gutes von dem Buch gehört und mich daher sehr auf die Geschichte gefreut.. Und ich wurde ganz schön enttäuscht.

Zum einen hat mir der Schreibstil von Marah Woolf überhaupt nicht ...

Ich habe bisher fast nur Gutes von dem Buch gehört und mich daher sehr auf die Geschichte gefreut.. Und ich wurde ganz schön enttäuscht.

Zum einen hat mir der Schreibstil von Marah Woolf überhaupt nicht gefallen. Er bestand fast nur aus Hauptsätzen und wirkte dadurch total abgehackt.

Zudem mochte ich die Charaktere einfach nicht. Die Protagonistin Jess ist furchtbar nervig, dumm, naiv und ständig eifersüchtig auf sämtliche Leute und nur am rumjammern. Handlung gibt es gefühlt auch keine, denn es geht eigentlich nur um Jess, die Cayden will. Dieser flirtet aber nur mit anderen, weswegen Jess die ganze Zeit schmollend und eifersüchtig durch die Gegend rennt. Mehr Charakter hat sie anscheinend nicht.
Ihre "Beste Freundin" Robyn war sogar noch schlimmer. Sie ist mega oberflächlich, macht Jess ständig runter und will immer das Sagen haben. Zudem betrügt sie ihren Freund und braucht ständig Bestätigung, wie toll sie doch sei. Einfach furchtbar.
Ohnehin ist alles in der Geschichte oberflächlich. Jeder wird auf sein Äußeres reduziert, auf den Charakter achtet niemand.

Und dann noch die griechische Mythologie... Ja, die war quasi nicht vorhanden. Die sogenannten "Götter" in menschlicher Gestalt waren stinklangweilig und nichtssagend.

Das einzige, was tatsächlich sehr cool war, war das Setting. Aber das war es auch schon. Ich kann es nicht empfehlen..