Sir Harry erhält vom Innenministerium den Auftrag nach Nizza zu reisen und einen erfahrenen Kollegen zu treffen. Seine junge, unkonventionelle amerikanische Frau Kat begleitet ihn, um gemeinsam ein paar ...
Sir Harry erhält vom Innenministerium den Auftrag nach Nizza zu reisen und einen erfahrenen Kollegen zu treffen. Seine junge, unkonventionelle amerikanische Frau Kat begleitet ihn, um gemeinsam ein paar unvergessliche Tage an der
Croisette anzuhängen. Neben strahlendem Sonnenschein erwartet sie auch Tante Lavinia mit jeder Menge Einladungen und einem neuen Auftrag: Sir Percy, ein reicher Brite im besten Alter, hat an der Riviera in der Sängerin Simone seine wahre Liebe gefunden. Allerdings ist er bereits mit der sehr herrischen Lady Porter verheiratet, die er erst in 14 Tagen erwartet. Doch ist diese leidenschaftliche Affaire nicht unbemerkt geblieben und Sir Percy wird mit skandalösen Fotos von ihm und Simone erpresst. Ob es Lord und
LadyMortimer wohl gelingen wird, ihre Ehre zu retten und die
Erpresser skandalfrei zu überführen?
Ich habe das Hörbuch gestartet, als es nach unendlich grauen Regentagen endlich sonniger Frühling wurde und ich konnte Kat und ihre Freude über die Sonne in Südfrankreich soooo gut verstehen. Es passte perfekt!
Dies ist zwar schon der 8. Teil der Reihe, aber man kommt sehr gut in die Geschichte rein, da die Personen sehr elegant, nonchalant eingeführt werden, so dass es für Kenner ein sympathisches Wiederhören und für Neulinge ein angenehmes Kennenlernen ist. Tante Lavinia scheint dabei ein Faktotum der Serie zu sein, die immer wieder für ihre Eigenheiten für Augenrollen oder Schmunzler sorgt.
Dabei ist bei dieser Folge bereits die Reise in dem Train bleue, dem südfranzösischen Pendant zum Orient-Express in klein, ein Abenteuer, das im Gedächtnis bleibt, auch weil es hier bereits eine bemerkenswerte Begegnung gibt, die den Cosy-Crime-Charme bestens wiederspiegelt. So ist es auch nicht allzu verwunderlich, dass die Geschichte nach dem bestandenen Abenteuer auch wieder in ebenjenem Zug endet, mit etwas anderer Besetzung oder auch nicht.
Das Setting ist mondän-exklusiv mit etwas Agentenfeeling und Glamour, kein Wunder zieht es die höhere Gesellschaft ja auch ins Casino an die Spieltische während der 30 er Jahre des letzten Jahrhunderts. So lädt es ebenso zum Mitfiebern, als auch zum Mitschmachten hinsichtlich der Mode, Automobile und Manieren. Natürlich wird hier der Fall mit Köpfen und Kühnheit, statt mit DNA-Analysen und Super-Recognizern gelöst, was den wunderbar antiquierten Charme ausmacht.
Julia von Tettenborn liest dieses Abenteuer an der Côte mit viel Esprit und Ausdruck. Ihr gelingt es mühelos von einer Rolle in die nächste zu schlüpfen und dabei genau den Ton der Zeit zu treffen. Auch wenn Französisch nicht ihre Stärke ist, befindet sie sich bei Lord und Lady Mortimer in bester Gesellschaft. Dafür interpretiert sie sie sehr lebendig und mit einer Mischung aus Glamour und Schalk.
Natürlich ist dieses ungewöhnliche Paar wieder erfolgreich und schafft es nicht nur den Fall zu lösen, sondern auch einen Skandal zu vermeiden. Noblesse oblige! Dabei ist der Showdown ebenso elegant wie gewitzt und aufregend, als echter Cosy Crime allerdings unblutig.
Ein ebenso kurzweiliger wie stimmungsvoller Cosy Crime, der mit seinen charmanten kühnen Ermittlern Lust auf mehr macht. Aus der Feder des Autorenduos der beliebten Cherringham Krimis (Landluft kann tödlich sein).
Ich bedanke mich ganz herzlich für mein Hörexemplar von der Lesejury!
Dies ist ein ganz besonders tierisches Bilderbuch, das die kleinen Leser direkt mit einbezieht. Mit dem Öffnen der Buchklappe beginnt es, denn mit dem Öffnen des Buches setzt man die Tiere von Cover frei: ...
Dies ist ein ganz besonders tierisches Bilderbuch, das die kleinen Leser direkt mit einbezieht. Mit dem Öffnen der Buchklappe beginnt es, denn mit dem Öffnen des Buches setzt man die Tiere von Cover frei: Den Waschbär, den Pinguin, das Zepra, den Bär und den Tapir! So ein Mist, die müssen wir nun alle wieder einfangen! Das ist gar nicht so einfach, da müssen wir uns war einfallen lassen und zwar schnell, denn die Tiere sind auch schnell und clever! Wir müssen also den Lichtschalter betätigen, u sie alle zu finden, den Tieren auf den Popo tippen, um sie wieder hinein zu schubsen, die getarnten Tiere von der Farbe freirubbeln.... Was für ein Spaß! Gleich nochmal!
Hier ist der Autor auch der Illustrator und man sieht den Illustrationen auch direkt an, dass Ralf Butschkow sein Herz an diese tierische Rasselbande verloren hat! Beim Lesen hatte ich bisweilen das Gefühl ein dickes Grinsen vor mir zu sehen, denn die Ideen zum Mitmachen für die kleinen Leser ist echt witzig! Ganz besonders gut gefiel mir, als alle Tiere plötzlich kunterbunt gestreift waren, das sieht richtig fröhlich aus.
Ich kann mir allerdings auch vorstellen, dass einige ungeübtere Leser, voller Enthusiasmus etwas zu energisch über die angemalten Tiere auf den Seiten rubbeln, dass die Seiten zerknicken, aber das ist dann lediglich ein Zeichen dafür, wie gut es den Kindern gefällt. Die Eltern sollten aber vielleicht sicherstellen, dass die Seiten nicht zerreißen und wenn? Gibt es Tesa-Film, sogar fast unsichtbares... Da es sich an Kinder ab 3 Jahren richtet, wären dickere Pappseiten aber vielleicht nicht schlecht, da mehrmals gerubbelt, gepustet, geschüttelt und gestubst werden muss, neben einigen anderen Aktionen. Die Kombination zwischen Interaktion und den Illustrationen ist nicht nur herrlich bunt, sondern auch irre witzig! Die Idee den Finger in das Schloss des Käfigs zu stecken, um schnell abzuschließen, finde ich wirklich originell, genau wie die anderen Aktionen, mit denen die Tiere wieder in Sicherheit gebracht werden sollen. Das verleiht den Kleinen auch das Gefühl nützlich zu sein.
Es ist kein besonders lehrreiches Buch, aber es macht ganz viel Spaß und weckt die Liebe vor Büchern und zeigt Kindern, dass Bücher auch zum Anfassen, Nutzen und Lieben da sind. Da lassen sie schon mal „Federn“ und die Bücher sehen etwas zerliebt aus.
Ein Buch zum Lachen und Mitmachen, das dazu einlädt, direkt wieder von vorne zu beginnen!
Ich bedanke mich ganz herzlich beim Baumhaus Verlag, der Lesejury und die Baumhaus Bande für mein Rezensionsexemplar!
Stock und Stein leben glücklich und zufrieden mit anderen spannenden Dingen, wie z.B. einer Büroklammer und einer Münze in einer Jackentasche. Doch das Glück wird jäh gestört, als zum Waschtag die Tasche ...
Stock und Stein leben glücklich und zufrieden mit anderen spannenden Dingen, wie z.B. einer Büroklammer und einer Münze in einer Jackentasche. Doch das Glück wird jäh gestört, als zum Waschtag die Tasche ausgeräumt und Stock und Stein einfach vor die Haustür geworfen werden. Und nun? Was soll nun aus ihnen werden? Gemeinsam überlegen sie, was denn nun mit ihnen passieren könnte. Da ist so einiges möglich, von einer Reise ans Meer bis zu einer Ausstellung im Museum und leider wären auch einige ekelhafte Schicksalsschläge möglich.... Doch natürlich kommt es, wie es kommen muss!
Wer Kinderkleidung wäscht, weiß ganz genau, dass man unbedingt vor der Waschmaschine alle Taschen kontrollieren und ausräumen muss, denn Taschen sind das natürliche Reservat von Kinderschätzen. Alle Kinder, die im Freien spielen und Natur vor der Tür haben lieben große und kleine Stöcke und Steine aller Größen, Formen und Farben. In jeder Tasche müssen mindestens ein Stöckchen und ein besonderer Stein sein. Das ist ein festes Gesetz der Kindheit, das noch öfter zutrifft als Murphy's Law.
Doch was wäre, wenn diese treuen Begleiter der Kindheit ein Eigenleben hätten? Wovon würden sie träume? Worüber würden sie reden? Hier erhalten wir Antworten und ich mag verraten, dass diese ebenso originell wie abenteuerlich und ehrgeizig sind. Letztendlich wird uns allen aber klar, wie loyal und unverzichtbar sie sind.
Ich finde die Geschichte soooo gut und witzig und so absolut dem kindlichen Denken und Vorstellungsvermögen entnommen, dass ich die ganze Zeit beim Lesen lächeln musste. Na klar! Unter dem Exponat „schönster Stein“ und „schönster Stock“ geht es natürlich nicht. Aber auch die Gefahren, die die zwei ungleichen Freunde fürchten, passen wunderbar in den Kindergarten-Denk-Kosmos. Dieses Buch weckt aber auch hoffentlich das Verständnis waschender Eltern, die gefühlt ständig die gleichen Stöcke und Steine aus den Taschen ziehen, egal was sie vorher ihren Zöglingen gepredigt haben.
Die Autorin und Illustratorin ist nicht nur selbst mal ein Kind gewesen, sondern hat auch zwei eigene, die offensichtlich ihre Mutter auch immer wieder daran erinnern, welche Schätze man nicht alles finden kann, wenn man mit offenen Augen vor die Tür geht. Dieser kindlichen Perspektive entsprechend, haben Stock und Stein natürlich Augen und Charakter, wie auch so manch anderes, dem sie begegnen. Der Illustrationsstil ist schlicht und liebevoll auf das Wesentliche reduziert. Dabei ist das Wesentliche alles andere als langweilig, sondern ausgesprochen kreativ, witzig und fantasievoll.
Anne-Kathrin Behl ist hier eine ganz wunderbare Hommage an die Kindheit, die kindlichen Entdeckungstouren und das analoge Spielen, mit dem, was man gerade draußen findet gelungen. Es braucht nicht viel, um glücklich zu sein und zu spielen.
Wer dennoch etwas digitale Kreativ-Inspiration (für Regentage?) wünscht, kann am Ende einen QR-Code scanne, um Anregungen zum Basteln von Bildern mit Stöcken und Steinen zu finden, Sie freuen sich sicherlich darüber verewigt und ausgestellt zu werden. Schaut nur vor Eurer Tür, welche Schätze Eure Kinder dort alles finden können.
Ich bedanke mich ganz herzlich beim Baumhaus Verlag für dieses hinreißende Bilderbuch, das ich bei der Lesejury gewonnen habe.
Dieses Kinderbuch erzählt die durchaus schöne und aktuelle Geschichte einer Künstlerin, die angesichts des Krieges in ihrer Heimat und in ihrer Stadt durch ihre Kunst Schutz, Trost und Hoffnung verbreitet. ...
Dieses Kinderbuch erzählt die durchaus schöne und aktuelle Geschichte einer Künstlerin, die angesichts des Krieges in ihrer Heimat und in ihrer Stadt durch ihre Kunst Schutz, Trost und Hoffnung verbreitet.
Ayesha hat ihre eigene kleine Werkstatt, in der sie Bilder malt, die wann immer sie sie anschaut, sie glücklich machen. Die Materialien für ihre Kunst kauft sie in Oksanas Laden. Sie versteht sich gut mit Oksana und ihrem Sohn Emil, dem sie jedes Mal ein kleines Bild schenkt. Sie führten ein glückliches Leben, doch das soll nicht so bleiben: Der Krieg kommt in ihre Stadt und bringt Angst und Zerstörung. In diesen grauen Zeiten bietet Ayesha einigen Menschen Schutz in ihrem Keller. Die Trauer und Unsicherheit wachsen jedoch. Als Emil ihr einen Pinsel in die Hand drückt, beschließt Ayesha für sie zu malen und die anderen beginnen mitzumachen. Gemeinsam malen sie sich, alles, was sie verloren haben und es scheint wie ein Hoffnungsschimmer. Doch kann die Kunst sie vor dem grausamen Krieg bewahren?
Gewidmet ist dieses Buch allen, die wie die Protagonistinnen, sowie deren Vorbilder, ihr Talent und ihre Leidenschaft nutzen, um Menschen in ihrer Not oder ihrer Krise zu helfen, indem sie wieder Farbe in ihre ergraute Welt bringen.
Es basiert auf den wahren Geschichten zweier inspirierender Frauen: Ayesha Gamiet, einer muslimischen Illustratorin aus dem Osten Englands, mit der Cornelia Funke bereits persönlich und professionell zu tun hatte, die sie ihrerseits ermutigen konnte, ihren Traum, auch selbst zu schreiben, zu verwirklichen. Oksana Bula, eine ukrainische Illustratorin, die versucht Bewusstsein für das Leben im Kriegsgebiet zu schaffen. Mit ihren kreativ, charmanten Büchern mit deutscher Übersetzung und ihren Besuchen in Deutschland wurde auch sie zur Inspiration dieses Buches.
Von den beiden findet man ein ausführliches Interview auf Cornelia Funkes Homepage.
Aufgrund der berührenden Geschichten dieser und noch weiterer mutiger Künstler*innen war es der Autorin ebenso wie der Illustratorin sehr wichtig, das Thema nicht zu sehr zu beschönigen, um die realen Schwierigkeiten und Ängste zu würdigen. Dabei haben die beiden bewusst darauf geachtet, es für die Altersgruppe ab 7 Jahren angemessen, aber anschaulich zu gestalten, damit ihre jüngeren Leserinnen und Leser sich mit diesem sehr präsenten und wichtigen Thema auf bewegende, aber nicht verängstigende Weise auseinander setzen können. Das ließen sie in einem Interview vom 16.02.26 mit der Rheinzeitung herausklingen.
Cornelia Funke ist bereits seit über 30 Jahren Kinderbuchautorin mit vielen bekannten Werken wie die Gespensterjäger oder Tintenherz. Im Laufe ihrer Karriere lernte sie die Bedeutung und die Kraft der Leser, was sie dazu bewegte, dieses Buch zu schreiben.
Die Illustrationen von Pauline Pete geben dabei die Stimmung der Geschichte zu den verschiedenen Zeitpunkten sehr passend wieder. Dabei sind einige Seiten sehr farbenfroh und andere grau und düster, am Ende des Buches bleibt jedoch ein Hoffnungsschimmer.
Ich finde das Buch sehr anschaulich und gelungen. Nicht zu traurig, aber trotzdem realistisch und gleichzeitig kreativ und inspirierend. Das offene Ende verleiht der Geschichte einen gewissen Zauber und Hoffnung, wobei es sie elegant abrundet. Ich kann es nur weiterempfehlen.
Lo Blackwood is back! Die Heldin von The Woman in cabin 10 ist mittlerweile erfolgreiche Buchautorin und hat einen Bestseller über ihre traumatischen Erlebnisse damals geschrieben. Dann kam die Pandemie ...
Lo Blackwood is back! Die Heldin von The Woman in cabin 10 ist mittlerweile erfolgreiche Buchautorin und hat einen Bestseller über ihre traumatischen Erlebnisse damals geschrieben. Dann kam die Pandemie und die 2 Söhne und jetzt will sie endlich wieder durchstarten als Journalistin. Doch nach so einer langen Pause ist es schwierig. Die Einladung zur Eröffnung des neuen exklusiven Grand Hotel du Lac am Genfer See der Leidman Group scheint da ihre Chance zu sein! Wenn sie auch noch ein Interview mit dem über 70 jährigen Patriachen Marcus Leidmann ergattern könnte, wäre der Erfolg garantiert. Also besteigt sie den Flieger, sich wundernd, wer für sie ein Upgrade auf die 1. Klasse gebucht hat. Vor Ort ist ihr Staunen nicht geringer, da außer ihr noch weitere Mitreisende der damaligen Horror-Kreuzfahrt auf der Aurora anwesend sind. Die größte Überraschung ist jedoch die nächtliche Einladung auf Marcus Leidmans Zimmer. Dort erwartet sie eine alte Bekannte, der gegenüber sie mehr als zwiespältige Gefühle hegt. Erst brachte Carrie sie in Lebensgefahr, dann rettete sie ihr das Leben. Nun bittet sie Lo um Hilfe: Marcus Leidman hält sie wie in einem goldenen Käfig gefangen, da sie weltweit als Mörderin gesucht wird. Doch er tut ihr unglaubliches an und Lo ist ihre einzige Chance zur Flucht!
Julia Nachtmann verkörpert wunderbar glaubhaft die ebenso beharrliche, wie intelligente aber auch psychisch angegriffene Journalistin, die nur der Wahrheit und ihrem Gewissen verpflichtet scheint. Ihre warme Stimme schafft sofort Sympathien für die Mutter, die endlich wieder professionell wahrgenommen werden will. Geschickt wandelt sie situationsbedingt ihre Stimme und baut dadurch zusätzliche Spannung auf und unterstützt den flüssigen und packenden Schreibstil von Ruth Ware. Diese spielt gekonnt mit unseren Erwartungen und Sympathien und man weiß nicht wem man trauen kann, außer Lo. Der an „The Woman in Cabin 10“ erinnernde Titel lässt ein ähnliches Verbrechen vermuten, doch dies ist kein einfacher Abklatsch des früheren Erfolgs. Es ist eher eine Spiegelung der Geschichte. Nicht die Leiche einer unbemerkten Passagierin verschwindet und man glaubt ihr nicht, Lo lässt dieses mal eine Frau verschwinden, in der Hoffnung, dass ihnen niemand auf die Spur kommt, obwohl einer der reichsten und mächtigsten Männer eben diese Frau vermissen und suchen wird. Sobald Julia Nachtmann in den lebendigen Dialogen in die Rolle der Carrie schlüpft klingt sie gleich sprunghafter und impulsiver, nicht so ruhig und bedacht wie als Lo. Sie klingt dynamisch und attraktiv aber auch unüberlegt und hitzig. Eine explosive Mischung, die Lo einiges an Nerven kosten wird.
Man kann diesen Thriller gut ohne Vorkenntnisse hören. Die Figuren werden nach und nach eingeführt, so dass man selbst beim Zuhören nicht durcheinander kommt. Ich kannte den Vorgänger auch nicht und hatte keinerlei Probleme in die Geschichte hineinzufinden. Wobei es sicherlich noch interessanter ist, zu erfahren, was auch der Hälfte der Mitreisenden der Aurora wurde, wenn man dieses Abenteuer auch kennt. Zwischen den zwei Frauen entspannt sich eine merkwürdige Sympiose, eine Abhängigkeit, die Lo immer wieder zweifeln lässt, ob sie das Richtige tut und warum.
Trotz einiger Ungereimtheiten und Zufälle definit hörenswert und spannend.