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Veröffentlicht am 13.04.2020

Für mich leider wieder keine würdige Fortsetzung...

Still ruhen die Toten
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Meinung:

Ich kannte die Autorin bereits durch die 3 voraus gegangenen Bände um Gwen Proctor / Gina Royal.
Alle Bücher der Reihe sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden, ...

Meinung:

Ich kannte die Autorin bereits durch die 3 voraus gegangenen Bände um Gwen Proctor / Gina Royal.
Alle Bücher der Reihe sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden, so Frau Caine.
Ich bin jedoch der Meinung, dass man die 3 Vorgänger-Bände kennen und gelesen haben sollte.

Das Buch ist spannend, Rachel Caine versteht es zu flüssig zu schreiben und Spannung zu erzeugen.
So, jetzt kommt mein Aber!
Ich war bereits nach dem dritten Band schon etwas genervt.
Bereits dort war der Drops um Gwen Proctor und ihren Serienkiller – Exmann, der natürlich auch dort erwähnt wird - mittlerweile mehr oder weniger gelutscht.
Melvin ist tot...es wirkt aber immer noch so, als ob er der Hauptprotagonist wäre.
Ich war nach Ende des 3. Bandes um Gwen wirklich am überlegen, ob ich ein weiteres Buch um Gwen überhaupt noch lesen muss.
Ich wollte wissen, wie es weiter geht und wenn ja, wie Rachel Caine die Fortsetzung angeht.
Auch hier fällt mir wieder negativ das auf, was mich auch schon in "Wenn die Hoffnung stirbt" so verdammt störte. Da wären z. B, die Gefahren – denen Gwen ihre Kinder teils bewusst aussetzt, das ist mir auch in Band 4 einfach wieder etwas zu viel des Guten gewesen.
Was diese Frau für Feinde hat - Wahnsinn! Ironie.aus
Sie agiert auch hier für mich als Mutter nicht immer wirklich menschlich und logisch nachvollziehbar,
Jeder hätte schon längst seine Kinder genommen und wäre abgehauen - so aber nicht Gwen, nein.
Nein, unsere "Terminatrix" macht sowas erst dann, wenn es schon fast zu spät ist.

Ich für mich habe in dem Buch nicht wirklich neues erfahren und brauche ehrlich gesagt keine weiteren Bücher mehr von Ihr lesen, solange sie nicht so langsam mal einen neuen Weg einschlägt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.04.2020

Stranger Things meets Scandinavian Crime

Das Dorf der toten Seelen
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Alice Lindstedt hat gerade die Filmhochschule in Stockholm abgeschlossen und plant, ihren ersten Dokumentarfilm zu drehen: über Silvertjärn, einen abgelegenen Grubenort im Wald von Norrland. Vor 60 Jahren ...

Alice Lindstedt hat gerade die Filmhochschule in Stockholm abgeschlossen und plant, ihren ersten Dokumentarfilm zu drehen: über Silvertjärn, einen abgelegenen Grubenort im Wald von Norrland. Vor 60 Jahren verschwanden unter ungeklärten Umständen alle Bewohner von einem Tag auf den anderen. Kurz zuvor zog ihre Großmutter von dort weg. Alice will herausfinden, was damals geschehen ist. Mit ihrem Team bricht sie zu dem einsamen Ort auf. Doch bald geschehen seltsame Dinge. Die Handys haben keinen Empfang, im Walkie-Talkie ist ein heiseres Lachen zu hören. Und kurz darauf ist der erste aus dem Team tot. Wer ist außer ihnen noch in Silvertjärn? Was ist damals passiert? Und vor allem: Werden Sie diesen grausamen Ort lebend verlassen?

Meine Meinung:
Das dunkel und leicht verwischt gehaltene Cover zeigt mehrere alte Holzhäuser. Bereits nur mit dem Cover machte sich bei mir eine düstere und beklemmende Stimmung breit.

Geschildert wird der Thriller in 2 zeitlichen Erzählperspektiven, "Damals" und "Heute", was ich persönlich sehr spannend fand.

Die Gegenwart erleben wir durch Alice, der Hauptprotagonistin, deren Großmutter aus Silvertjärn stammt und geht über einen Zeitraum von 5 Tagen.
"Damals" - also die Vergangenheit, hier das Jahr 1959, erleben wir über einen Zeitraum von mehreren Monaten in der personalen Erzählperspektive.
Hier erfahren wir hauptsächlich durch Elsa, einer Frau mittleren Alters, verheiratet und Mutter zweier Kinder über den Alltag und die Geschehnisse von Silvertjärn.
Elsa ist quasi die gute Seele des Dorfes und wird von vielen für ihre Meinung und tatkräftige Hilfe geschätzt und um Rat gefragt.

Nach und nach versuchen Alice und ihr 4-köpfiges Team Fakten für den Film zu sammeln und natürlich auch herauszufinden, was damals geschah und mit ihrem Dokumentarfilm das Geheimnis der verschwundenen Dorfbewohner zu klären.
Was sie dabei unheimliches und schreckliches aufdecken, müsst Ihr jedoch selbst lesen.

Der Schreibstil von Camilla Sten ist flüssig und bildhaft, sie weckte bei mir von Anfang an dieses "Gänsehaut"-Gefühl, welches bei mir für wohlige Schauer sorgte und mich das Buch nicht mehr aus der Hand legen ließ.
Ich musste wissen wie es weiter geht.
Über beide Auflösungen, also die Geschehnisse um das Verschwinden aller Bewohner von Silvertjärn damals und den Täter von heute, war ich überrascht, aber auch etwas verwundert.
Alles in allem hat mich das Buch aber sehr gut unterhalten und bekommt von mir eine Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.04.2020

Ungewöhnliches Ermittlerduo auf Mörderjagd...

NEON - Er tötet dich
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Rezension zu "NEON - Er tötet dich

Hier sprach mich neben dem Klappentext auch gleich das Cover des Buches an. Das schwarze Cover - auf dem in großen, gelben Neon Buchstaben und weißer Schrift der Titel ...

Rezension zu "NEON - Er tötet dich

Hier sprach mich neben dem Klappentext auch gleich das Cover des Buches an. Das schwarze Cover - auf dem in großen, gelben Neon Buchstaben und weißer Schrift der Titel steht - sprachen mich optisch gleich an.

G. S. Lockes flüssiger Schreibstil ließen mich dann auch gleich nach den ersten Seiten nicht mehr los.

Kapitel, die abwechselnd aus der Sicht der verschiedenen Protagonisten Matt Jackson, der Auftragskillerin Iris und dem Mörder "NEON" geschrieben sind halten die Spannung konstant aufrecht.
Man weiß hier zu Anfang gleich recht schnell wer sich hinter dem Killer "NEON" verbirgt, dies tut der Spannung aber keinerlei Abbruch wie ich finde.

Die Jagd des ungewöhnlichen Ermittlerduos - der lebensmüde Cop Jackson, der nach dem Mord seiner Frau durch Neon nur noch das eine Ziel hat diesen zu stellen und die wortkarge Auftragskillerin Iris - hat mich bestens unterhalten und ließ mich förmlich mit den beiden durch das Buch jagen.

Ich habe mich ehrlich etwas an Iris und dem Grund ihrer Zusammenarbeit mit Matt Jackson gerieben, einerseits ist sie wortkarg, wirkt gefühlskalt, stumpf und total emotionslos, andererseits dann hat sie ein großes Herz für Tiere, was sie etwas menschlicher machte.

Der spannende Showdown in dem die 2 dann auf "Neon" treffen überraschte mich sehr, ich fand ihn allerdings nicht zu 100% gelungen, doch lest selbst.

Überaschen konnte mich dann jedoch erneut das Ende, in dem Iris trauriges Geheimnis offenbart wird und mir dann auch schlagartig klar werden ließ, warum sie so handelte, wie sie eben gehandelt hat. Das versöhnte mich dann wieder etwas mit ihrer Art, wie sie gehandelt hat.

Alles in allem aber war es ein tolles und spannendes Buch und ist eine Leseempfehlung wert.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.04.2020

Schade...hier wäre einiges mehr rauszuholen gewesen...

Der Tattoosammler
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Tja, das "unheimlich und süchtig machend...ein Thriller, der unter die Haut geht" was ich vielerorts las, kann ich nach Beenden des Buches leider nicht so ganz nachvollziehen.

Die Idee eines Täters, ...

Tja, das "unheimlich und süchtig machend...ein Thriller, der unter die Haut geht" was ich vielerorts las, kann ich nach Beenden des Buches leider nicht so ganz nachvollziehen.

Die Idee eines Täters, der seinen Opfern Tattoos von der Haut schneidet und sie dann tötet hat mich neugierig gemacht - das gebe ich zu.
Da hörte es bei mir aber auch schon auf.

Das Einzige, was mir total gut gefällt ist das Cover, das sprach mich gleich an.
Schreibstil so lala...flüssig und spannend fand ich es nicht so richtig, teils eher sehr steif.
Besonders die Sichtweise des Täters las sich für mich leider etwas 08/15.

Unsympathische und nervige Protagonisten wie Marnie und ihr Ex, ein DI, der total grün hinter den Ohren zu sein scheint und das ständige Kompetenz-Gerangel zwischen Francis und Rory haben mich nach einer Weile nur noch genervt.

Schade, hier wurde einiges an Möglichkeiten verschenkt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.02.2020

Warum habe ich diese tolle Buch nicht schon früher gelesen...?

Todeskäfig
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Der 1. Teil um Special Agent Sayer Altair war für mich vergangenes Wochenende endlich mal wieder ein totales Highlight. Ich habe das Buch schon länger hier, es war so spannend, dass ich es an 2 Tagen ausgelesen ...

Der 1. Teil um Special Agent Sayer Altair war für mich vergangenes Wochenende endlich mal wieder ein totales Highlight. Ich habe das Buch schon länger hier, es war so spannend, dass ich es an 2 Tagen ausgelesen hatte. Zwischendurch habe ich mich tatsächlich geärgert, dass ich es nicht schon eher gelesen habe.

Sayer Altair bedient zwar auch das Klischee der problembeladenen FBI-Agentin mit bewegender Vergangenheit, aber das scheint ja mittlerweile in den Thrillern schon normal zu sein. Also in dem Sinne, welcher Buchprotagonist ist heutzutage schon noch normal, bestenfalls glücklich verheiratet und ohne große Probleme? ;)

Trotzdem schaffte Ellison Cooper es, dass ich Sayer irgendwann immer mehr mochte. Wahrscheinlich auch, weil sich unter der "harten" Schale ein weicher und durchaus sympathischer Kern versteckt und - hey, sie fährt ein altes Motorrad...genau wie ich. Das gab zusätzliche Pluspunkte.

"Todeskäfig" begeisterte mich direkt - auch wegen Ellison Coopers flüssigem und natürlich spannendem Schreibstil von der 1. Seite an bis zum Ende, ich mochte das Buch wirklich kaum aus der Hand legen.
Ellison Cooper hielt die Spannung das ganze Buch hindurch kontinuierlich hoch und legte geschickt eine falsche Fährte nach der anderen. Ich glaubte zwischendurch fest, ich wüsste wer der Täter ist. Aber Pustekuchen! Zum Ende hin gab es noch eine unerwartete Wendung und einen Täter, den ich so erst sehr spät in Verdacht hatte.

Für mich war es ein absoluter Thrillergenuß und ich gebe eine absolute Leseempfehlung!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere