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Veröffentlicht am 14.05.2018

Freundschaft, Liebe, Mut ...

The Ivy Years – Bevor wir fallen
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Sarina Bowens Werk „The Ivy Years – Bevor wir fallen“ erschien im LYX-Verlag Ende März 2018. Auf 321 Seiten zeichnet sie eine starke Geschichte, voller Anstrengungen, dass Leben zu meistern.

Corey hatte ...

Sarina Bowens Werk „The Ivy Years – Bevor wir fallen“ erschien im LYX-Verlag Ende März 2018. Auf 321 Seiten zeichnet sie eine starke Geschichte, voller Anstrengungen, dass Leben zu meistern.

Corey hatte einen Sportunfall, der sie an den Rollstuhl fesselte. Doch die Chance aufs College gehen zu können und endlich ein eigenständiges Leben zu führen, davon lässt sie sich durch diesen Umstand nicht umbringen. Und wenn dann auch noch ein Eishockeyspieler, mit gebrochenem Bein, ihr Nachbar wird, steht einer guten Zeit am College doch eigentlich nichts im Weg. Wenn da dessen Freundin und ihr Rollstuhl nicht wären ...

Sarina Bowens Werk hat mich durch das tolle Cover auf sich aufmerksam gemacht. Aber auch der Klappentext tat sein Übriges. Denn schon einmal habe ich eine Geschichte der Autorin gelesen, in derer der Protagonist im Rollstuhl saß.
Hier nun formen Corey und Adam die Protagonisten. Wobei die Autorin mehr die Handlung auf Corey auslegt und Adam ein toller Gegenspieler wird.

Cory erkennt man sogleich als äußerst starke Figur, die sich gegen ihre Widrigkeit durchzusetzen versucht. Über ihren Unfall und dem Grund, weswegen sie im Rollstuhl sitzt, gibt sie erst nach und nach Preis. Hier nun merkt man, dass ihr körperliches Gebrechen sie nicht nur in dieser Hinsicht einzuschränken versucht. Auch das Psychische legt die Autorin hier in den Fokus. Denn sich schwach und unbedeutend zu fühlen, das gibt Corey immer wieder mal Preis. Dennoch empfand ich ihre Lage und die Meisterung dessen, als bemerkenswert. Kann man sich doch nicht vorstellen, wie man selbst in ihrer Situation fühlen würde. Wo man an alltägliche Dinge keinen Gedanken verschwendet, setzt für Corey die Probleme ein.
Aber Freunde und Familie geben einem im Leben immer wieder den größten Halt. So natürlich auch bei Corey.

Hier nun kommt Adam in den Mittelpunkt. Denn durch seinen Beinbruch ist auch er an Hilfe angewiesen. Und begegnet zum Glück auf diesem Weg Corey.
Hier muss ich ehrlich zugeben, dass ich mich, dank Coreys Beschreibung, sofort in Adam verliebt habe. Und wenn man ihn näher kennenlernt, fällt man in dieses Gefühl immer tiefer hinein. Adam akzeptiert Corey vom ersten Augenblick an und er bemitleidet sie in keinster Weise. Er zeigt ihr sofort, dass sie ein ganz normaler Mensch ist. Auch fand ich seine loyale Seite toll, sei sie nun seiner Freundin gegenüber, oder eben Corey. Adam war hier derjenige, der Corey immer mehr dazu ermutigte ihren eigenen Weg zu gehen und Neues auszuprobieren.
Ganz interessant waren hier auch die sexuellen Aspekte, mit dem sich früher oder später jeder auseinandersetzt. Gerade Corey hat in ihrer Situation deutlich gemacht, dass sie sich große Sorgen darum macht.

Sarina Bowen zeichnet hier starke Figuren, die ihren eigenen Kopf haben und sehr viele Gefühle an den Leser transportieren. Man muss einfach Corey und Adam lieben, und sich mit beiden in das Leben verlieben!

„The Ivy Years – Bevor wir fallen“ ist eine Geschichte voller Freundschaft und dem Weg allen zu beweisen, dass man nur mutig genug sein muss, um sein Ziel zu erreichen!

Copright: dieSeitenfluesterer-unserBuchblog

Veröffentlicht am 13.05.2018

Erschreckende Idee, gut umgesetzt ...

Scythe – Die Hüter des Todes
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„Scythe – Die Hüter des Todes“ ist Neal Shustermans erster Teil seiner „Scythe“-Reihe. Erschienen ist dieser bereits im September 2017 im Sauerländer Verlag und umfasst 528 Seiten.

Stelle dir eine Welt ...

„Scythe – Die Hüter des Todes“ ist Neal Shustermans erster Teil seiner „Scythe“-Reihe. Erschienen ist dieser bereits im September 2017 im Sauerländer Verlag und umfasst 528 Seiten.

Stelle dir eine Welt vor, in derer es keine Krankheiten, keinen Krieg und keinen Tod gibt! Doch das Leben kann nicht ohne den Tod existieren und so haben sich die Scythe gebildet – eine Elite, die dem Tod dienen.
Citra und Rowan sind dabei, als diese ihr Werk verüben wollen, und stellen sich in den Weg. Scythe Faraday gibt ihnen die Möglichkeit selbst in den Reihen aufgenommen zu werden. Doch ist dieser Weg nicht ohne Reue gepflastert …

Durch die Leipziger Buchmesse konnte ich den Fokus auf Neal Shustermans Reihe legen. Doch zu diesem Zeitpunkt war bereits der zweite Teil erschienen.
Als ich den Klappentext las, freute ich mich eine neue Idee gefunden zu haben, welche ich bisher in keinem Werk finden konnte. Und dazu war diese Idee auch noch sehr erschreckend, vor allem wenn man immer tiefer in diese Welt hineinfällt.
Natürlich stehen auch zwei tolle Protagonisten im Fokus, welche man durch die eingebauten Sichtwechsel sehr gut kennenlernt. Citra und Rowan beleuchten für den Leser die unterschiedlichen Ecken in ihrer Welt.

Doch die Scythe sind es, auf die man hier wahrlich gespannt sein kann. Vertritt doch jeder von ihnen unterschiedliche Ansichten. Ob diese nun ehrenhaft sind, oder eben nicht, lässt sich auf den ersten Blick nicht erkennen. Denn das System hinter allem, ist genauso korrupt und undurchdringlich, wie die Welt, in derer man sich wiederfindet.
Doch Citra und Rowan finde hier gar nicht so unterschiedlich, weswegen sich wohl Scythe Faraday nicht für einen von beiden als Anwärter entscheiden konnte.
Die Zerrissenheit der beiden Protagonisten bemerkt man im Verlauf des Werkes. Was vor allem an der Entwicklung der Handlung lag und die grausamen Machenschaften von Scythe Goddard.
Erschreckend waren diese Szenen und überaus brutal ausstaffiert von Neal Shusterman.

Durch diese Geschichte begann ich immer mehr darüber nachzudenken, wie hier über den Tod gedacht wird. Eine beängstigende Vorstellung, Gruppen dafür ausbilden zu müssen, Menschen zu töten. Aber immer wieder reizten mich gerade jene Gedanken an Dystopien.
Neal Shusterman setzt seine Geschichte zwar gut um, aber im mittleren Teil fehlte mir etwas das Tempo. Dies nahm der Autor durch die Ausbildung und dessen Entwicklung etwas heraus. Das Ende hingegen bildete viele Überraschungen aus und auch die Spannung riss förmlich an den Seiten.
Hier nun kommt dann ein zweiter Teil zum Einsatz, den ich trotz meiner Kritik ins Auge gefasst habe.

„Scythe – Die Hüter des Todes“ startet ihn eine erschreckende Idee, welche brutale Ecken und geheimnisvolle Winkel offenbaren wird.

Copyright: dieSeitenfluesterer-unserBuchblog

Veröffentlicht am 12.05.2018

Teil zwei geht souverän weiter - ich liebe diese Reihe!

Die Legende der vier Königreiche - Vereint
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Amy Tinteras Werk „Die Legende der vier Königreiche – Vereint“ ist der zweite Band ihrer „Ruined“-Reihe. Erschienen ist es am 3. April 2018 im Harper Collins Verlag.

Emelina und Olivia konnten trotz großer ...

Amy Tinteras Werk „Die Legende der vier Königreiche – Vereint“ ist der zweite Band ihrer „Ruined“-Reihe. Erschienen ist es am 3. April 2018 im Harper Collins Verlag.

Emelina und Olivia konnten trotz großer Verluste mit den Ruined fliehen. Doch die Königreiche liegen im Krieg und nur durch große Allianzen kann Emelina die Ruined schützen. Doch ist eine Verbindung mit Olso ein guter Schachzug? Und wie soll sie sich den Gefühlen zu Cas entziehen?
Dieser hat indes genauso große Herausforderungen zu bewältigen, ist er doch nun ohne Rückenhalt. Die Gefahren lauern für alle Königreiche an allen Ecken und Olivia hat ihre eigenen Pläne für die Menschen darin ...

Nach dem großartigen Start vom ersten Band der Reihe war ich nun sehr gespannt auf die Fortsetzung. Denn die Autorin hat wirklich sehr gut den ersten Teil beendet, sodass man nun natürlich wissen möchte, wie die Zukunft für Cas und Em gestrickt wurde.
Auffallend sind hier die vielen Sichtwechsel, die eingebaut wurden. Somit bekommt man nicht nur Cas und Ems Gefühlslage hautnah mit. Auch Aren und Olivia benötigt man, um gewisse Schachzüge nachvollziehen zu können.

Natürlich lässt Amy Tintera den Fokus auf ihre Protagonisten und es ist bedeutend zu erfahren, wie Cas behandelt oder wie Em die Zügel in die Hand bekommt.
So merkte ich, dass gerade Em es schwer hat gegen ihre Schwester, denn diese scheint nur ihre Magie und Vergeltung im Kopf zu haben. Immer wieder kam mir in diesem Zusammenhang in den Kopf, dass Olivia eine Art Verwirrtheit an den Tag legt. Welche durch den blanken Hass getragen wird. Auch wenn Gefahren an allen Ecken zu lauern schienen, ist es doch Ems Schwester, die die größte Gefahr darstellte.

Em stach hier deutlich hervor und man kann Anteil nehmen an ihrer inneren Stärke. Sie entwickelte eine gute Taktik, Olivia nicht vor den Kopf zu stoßen und dennoch die Ruined vor ihren unüberlegten Gedanken schützen zu können.
Doch auch Cas bleibt nicht außer Acht, obwohl die Autorin ihn hier mehr in den Schatten von Em gestellt hatte. Nun muss er sich schneller, als in Teil eins gedacht, behaupten müssen. Denn seine Feinde finden sich erschreckender Weise in den eigenen Reihen.
Wenn man denkt, dass Amy Tintera hier eine ruhige Handlung geschrieben hat, so ist man hier weit gefehlt. Denn ihre Geschichte ist in manchen Sequenzen überaus brutal und an diesen musste ich sehr schlucken. Hier lernt man vor allem Aren besser kennen. Und ich liebte seine Figur, da er eine wirklich erschreckende Rolle spielt, mit seiner mächtigen Gabe.

Amy Tintera setzt ihre „Ruined“-Reihe meisterlich fort und formt ihre Geschichte souverän mit vielen Figuren weiter. Auch wenn sie einen guten Fluss der Handlung hervorruft, so lässt sie dennoch nicht außer Acht, den Leser die Protagonisten nahe zu bringen.
Ich freue und fiebere nun schon den dritten Band entgegen, welcher bestimmt mich wieder so sehr an sich fesseln wird, wie seine Vorgänger – so hoffe ich jedenfalls.

„Die Legende der vier Königreiche – Vereint“ setzt die Reihe gekonnt weiter und überzeugt mit jedem einzelnen Kapitel!

Copright: dieSeitenfluesterer-unserBuchblog

Veröffentlicht am 10.05.2018

Geheimnisvoll und guter Erzählstil ...

Close to you
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Isabell May´s Werk “Close to you” wurde im one by Lübbe Verlag veröffentlicht. Seit Februar 2018 kann man in die 384 Seiten hineinfallen.

Violet versucht weit von Zuhause entfernt allem zu entkommen. ...

Isabell May´s Werk “Close to you” wurde im one by Lübbe Verlag veröffentlicht. Seit Februar 2018 kann man in die 384 Seiten hineinfallen.

Violet versucht weit von Zuhause entfernt allem zu entkommen. Besonders der Angst, die ihr dort keiner nehmen konnte. Bereits am Bahnhof fällt ihr ein geheimnisvoller junger Mann auf, der einerseits ängstigt, zum anderen aber äußerst fasziniert. Sie ahnt nicht, dass sie geradewegs auf das größte Abenteuer ihres Lebens zusteuert, um herauszufinden, dass ihre Angst ihr immer einen Schritt voraus ist …

Gerade das tolle Cover, hatte mich zum Lesen verleitet, aber auch hinter dem Klappentext vermutet man schnell so einiges.
Violet ist die Protagonistin in Isabell Mays Werk. Durch ihre Geschichte begleitet man sie. Gedanken und Gefühle, sowie zahlreiche Ereignisse bekommt der Leser so direkt von ihr übermittelt.
Sie deutet immer wieder an, dass sie weit von Zuhause weg ist. Warum das so ist, kommt erst nach und nach ans Tageslicht.
Doch legt man zu Beginn den Fokus nicht darauf, sondern begleitet Violet gern auf den Weg selbstständig zu werden. Und gerade das ist nicht leicht. Sie erlebt ein großes Hin und Her und ein junger Mann bringt dahin gehend einiges in Schwung.
Aiden fand ich persönlich sehr faszinierend, da er eher als geheimnisvoller Typ dargestellt wurde. Und sind es nicht immer diese, die viele Frauen anziehend finden.
Mit weitern Fortschreiten der Geschichte lernt man auch die Figur Jenna kennen. Doch sie hat zwei Gesichter, was Violet so einige unschöne Situationen durchleben lässt.
Immer mehr gerät sie in einen Strudel aus falschen Aussagen und einem Gefühlschaos, dass absolut nachvollziehbar beschrieben wurde.
Für mich hat Isabell May sich viel Mühe mit der Staffelung ihrer Handlung gegeben. Ab und an hätte ich mir weniger auf und ab´s gewünscht. Doch sie hatte immer wieder eine Lösung parat, die absolut passte.
Die Autorin hat eine tolle Geschichte geformt, die nicht nur unterhielt, sondern auch ernste Themen, wie Intrigen und Stalking ansprach.

„Close to you“ ist eine fließende Geschichte mit zahlreichen geheimnisvollen Ecken – vor allem die Figuren haben vieles zu verbergen!

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Veröffentlicht am 09.05.2018

Sehr langatmig, obwohl kurz ...

Der erste Blick, der letzte Kuss und alles dazwischen
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Im Februar erschien Jennifer E. Smith Werk „Der erste Blick, der letzte Kuss und alles dazwischen“ im Harper Collins Verlag. Auf gerade einmal 256 Seiten beschreibt sie eine Nacht, die von Abschieden geprägt ...

Im Februar erschien Jennifer E. Smith Werk „Der erste Blick, der letzte Kuss und alles dazwischen“ im Harper Collins Verlag. Auf gerade einmal 256 Seiten beschreibt sie eine Nacht, die von Abschieden geprägt ist.

Clare und Aiden gehen nun auseinander – doch nicht so, wie eine Trennung normalerweise von statten geht. Denn die beiden lieben sich noch immer, aber Clare ist die Entfernung einfach zu weit, welche sie an ihr College zieht. So beschließt sie einen Abend lang alle Orte mit Aiden zu besuchen, die wichtig waren, für ihre Beziehung. Doch diese Nacht entwickelt sich anders, als es auf ihrer Liste steht …

Dieses Werk hatte ich gelesen, da ich die Idee hinter dem Klappentext recht interessant fand.
Doch jetzt schon muss ich sagen, dass mich die Handlung sehr enttäuschte.
Clare und Aiden schienen das Traumpaar an der Highschool gewesen zu sein. Doch nun trennt die Collegezeit ihre Wege.
Clare kam mir sehr durchorganisiert vor. Doch sie musste schnell lernen, dass sich das Leben nicht planen lässt.
Einen Abend lang begleitet man beide Protagonisten. Wobei Clare die Beziehung mit Aiden nochmal zelebrieren will. Er hingegen möchte einfach nur, dass sie ihre Meinung ändert, was man bei ihrer Vergangenheit ganz klar nachvollziehen konnte.
Der Grundgedanke ist wirklich gut, doch leider habe ich hier das Tempo vermisst, welches der Geschichte viel mehr Schwung verliehen hätte.
Hier jedoch lässt Jennifer E. Smith wenig Raum und beginnt immer mehr und mehr die Handlung dahin zu dümpeln zu lassen.
Es beginnt ein Hin und Her und ehrlich gesagt, wird die Handlung zum Ende hin nicht besser – da sie sehr vorhersehbar war.

„Der erste Blick, der letzte Kuss und alles dazwischen“ hat wenig Unterhaltungsfaktor.

Copyright: dieSeitenfluesterer-unserBuchblog