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Veröffentlicht am 26.10.2025

Das perfekte Buch zur Spooky Season

A Dark and Secret Magic
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Hach, ich bin einfach begeistert wie wundervoll herbstlich dieses magische Buch doch einfach ist, wie liebevoll gestaltet und wie passend für genau diese Jahreszeit.

Aber der Reihe nach.
Eins vorweg, ...

Hach, ich bin einfach begeistert wie wundervoll herbstlich dieses magische Buch doch einfach ist, wie liebevoll gestaltet und wie passend für genau diese Jahreszeit.

Aber der Reihe nach.
Eins vorweg, das Buch ist mit Cover, Farbschnitt und Goldapplikationen einfach eines der schönsten die ich derzeit so auf dem Markt kenne. Es ist an sich schon irgendwie ein Dekoelement perfekt für die Spooky Season.
Doch auch der Inhalt überzeugt, denn Wallis Kinney kann schreiben!
Die Charaktere allen voran Hecate bzw. Kate und Matthew sind so liebevoll gezeichnet, dass ich wirklich gerne einfach mal im kleinen Cottage am Waldrand vorbeischauen würde um einen Tee zu trinken und ein wenig zu plaudern.
Einzig die Schwestern von Kate, allen vorran die ältere haben mich das ein oder andere Mal wütend aufschnauben lassen. Aber ich denke, das war schon so beabsichtigt.
Das Ambiente und die Stimmung im Buch ist voll und ganz herbstlich Halloweennig und strahlt eine Gemütlichkeit und Ruhe aus, die das Buch einfach perfekt macht für einen Nachmittag unter der Kuscheldecke mit einer heißen Tasse Tee.
Die Welt die Kinney hier beschreibt hat ihr ganz eigenes Magie System, dass sehr gut aufgebaut ist. Davon würde ich gerne sehr viel mehr erfahren (und wenn ich die Autorin richtig verstanden habe werden wir das auch). Die verschiedenen Hexen-Typen bringen einen automatisch zur Frage: Und welcher Hexen-Typ wäre ich wohl?
Es stecken so viele liebevolle Kleinigkeiten an Ideen im Buch die mich sehr begeistern konnten, die ich hier aber nicht vorweg nehmen möchte. Das soll jeder für sich selbst entdecken.
Trotz aller Gemütlichkeit die das Buch ausstrahlt kommt auch die Spannung und ein wenig Mystery nicht zu kurz, so dass es für mich keine nennenswerten Längen gab.
Einzig das Finale fand ich etwas verwirrend, aus Gründen die ich jetzt nicht nennen werde. Das eigentliche Ende empfand ich dann aber wieder als passend und rund.

Besonders hervorheben möchte ich hier noch die Liebe zum Essen und wie genau das immer wieder im Buch zum Ausdruck kommt. Ich habe selten ein Buch gelesen bei dem das Essen so genau beschrieben wurde, dass mir regelmäßig das Wasser im Mund zusammen lief und bei dem ich von der Beschreibung her das Gefühl hatte, dass ich das so nach kochen könnte.
Zudem sind hinten im Buch auch noch jede Menge Rezepte, die das Nachkochen der ein oder anderen Speise vereinfachen. Von der Autorin weiß ich, dass einige davon sehr persönliche Rezepte sind, was dem ganzen noch einen Hauch mehr Liebe verleiht.

Alles in allem nicht ganz ein 5 Sterne Buch, aber sehr nah dran.

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Veröffentlicht am 14.10.2025

Tolle Tierportraits und Tipps um sie zu finden

Tiere beobachten mit dem Wildtierguide
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Die Ratgeber von Kosmos können was und da ist dieser hier absolut keine Ausnahme. Der Autor Patrick Hundorf war mir vorab nicht bekannt und entsprechend neugierig bin ich an das Buch ran gegangen.
Zunächst ...

Die Ratgeber von Kosmos können was und da ist dieser hier absolut keine Ausnahme. Der Autor Patrick Hundorf war mir vorab nicht bekannt und entsprechend neugierig bin ich an das Buch ran gegangen.
Zunächst beschreibt Hundorf generell was es so für Tierbeobachtungen braucht, Ausrüstung und so weiter. Danach kommen auch schon die tollen Tierportraits im Detail: Von Säugetieren, über Vögel zu den Reptilien und Insekten ist alles mögliche vertreten was unsere Breitengrade so hergeben (naturülich nich alles, alles, aber stellvertretend einige sehr interessante Vertreter).
Die einzelnen Tierarten sind unterteilt in einen kurzen Steckbrief, Lebensraum, Details zum Verhalten, zu welcher Tageszeit sie am aktivsten sind, wann im Jahr welche Beobachtungen möglich sind und welche Ausrüstung zu empfehlen ist. Dazu ein paar schöne Fotos und immer ein Insider-Tipp. Die meisten Tiere werden auf einer Doppelseite vorgestellt, einige bekommen zwei.
Aufgelockert wird das ganze durch die ein oder andere Anekdote von Hundorf selbst, die ich persönlich sehr mochte.
Am Ende wartet noch ein Ausklappbarer „Datingkalender“ zur besseren Übersicht.

Das Buch ist nicht zu schwer um es sich in den Rucksack zu stecken und somit auch der ideale Begleiter für unterwegs.

Ich beschäftige mich schon lange mit der Natur vor der Haustür und vieles ist mir nicht neu, aber hier habe ich noch einiges Neues entdecken können. Manche Art war mir (gerade bei Vögeln und Insekten) gar nicht geläufig und auch mancher Fakt nicht (Dachse vererben ihre Bauten? Wie cool ist das denn?!)

Besonders gut: Hundorf teilt zwar seinen Enthusiasmus, aber nicht auf Kosten der Tiere. Er sagt ganz klar, dass man diese nicht stören soll und nur soweit beobachten wie es die Tiere selbst zulassen. Ein wichtiger Aspekt, der immer wieder betont werden muss, damit es jeder versteht.

Das Buch ist für jeden etwas, der sich gerne mit der Natur vor der Haustür beschäftigen möchte. Ob man jetzt direkt Unsummen ausgeben mag für ein Wärmebild-Fernglas sei mal dahin gestellt, aber ich bin mir sicher mit einem guten Fernglas kann man auch schon die ein oder andere schöne Entdeckung machen.

Einzige Kritk: Vielleicht hätte man die Aktivitätszeiten der einzelnen Tiere durch ein Symbol beim Steckbrief schnell darstellen können und somit noch mehr Platz gehabt für weitere tolle Fakten.

Ich für meinen Teil kann es gar nicht erwarten nun mit meinem Fernglas die ersten gezielten Beobachtungen mit dem Buch zu machen.

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Veröffentlicht am 14.10.2025

Funkenflug im Lehrerzimmer: Queere Chemie mit Happy End

Heißkalte Chemie
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In „Heißkalte Chemie“ von Rachael Sommers begleiten wir Neulehrerin Lily Cross (Chemie) an ihre neue Schule, die auf die gefürchtete Eva Thomas (Biologie) trifft vor der sich alle anderen, Lehrer wie ...


In „Heißkalte Chemie“ von Rachael Sommers begleiten wir Neulehrerin Lily Cross (Chemie) an ihre neue Schule, die auf die gefürchtete Eva Thomas (Biologie) trifft vor der sich alle anderen, Lehrer wie Schüler, in acht nehmen. Nur Lily scheint da irgendwie nicht auf Abstand gehen zu können.

Hach, was soll ich sagen? Ich habe eine unterhaltsame queere Love-Story erwartet und ich habe eine unterhaltsame queere Love-Story bekommen. Es hat große Freude gemacht Lily und Eva dabei zu zu sehen, wie sie sich immer weiter angenähert, wieder abgestoßen und wieder angenähert haben.
Dabei noch die kleinen Tücken des Schulalltags, die Schüler:innen und anderen Lehrer:innen kennenlernen und ein Stück weit zu begleiten hat zusätzlich Freude gemacht.
Da ich selbst aus dem Bereich komme um so mehr. Einzig die Frage, ob es in den USA wirklich üblich ist nur ein einziges Unterrichtsfach zu haben stellt sich mir. Aber ganz ehrlich: Das ist bei einer guten Geschichte absolut nebensächlich für mich.

Die Protagonistinnen erzählen abwechsend aus ihrer Sicht und unterscheiden sich dabei stark genug von einander, dass man sich nicht die ganze Zeit fragen muss wer da denn gerade erzählt.
Sowohl Lily, als auch Eva haben mir als Erzählerin gut gefallen. Sie sind authentisch und nahbar (die eine mehr als die andere, aber das ist Absicht) und der Leser/Hörer kann dadurch wunderbar nachvollziehen warum Lily macht was sie macht und warum Eva stellenweise so unnahbar ist.
Dabei schafft es die Sprecherin gekonnt beide Figuren herauszuarbeiten. Einzig den Moment des Wechsels habe ich manchmal nicht direkt mitbekommen. Das kam häufig sehr plötzlich.
Genau wie manche Szenenwechsel, bei denen ich mich gefragt habe: Ist hier jetzt Zeit vergangen? Ja, offensichtlich. (Ich nehme an im Buch ist hier ein Absatz).

Die Storyline ist nicht überraschend und das soll es hier ja auch gar nicht, ich lese/höre solche Geschichten ja für ein Happy End. Aber der Weg zum Happy End ist hier so unterhaltsam, dass ich mich keine Sekunde gelangweilt habe und schneller zum Ende kommen wollte.
Einzig eine bestimmte Spice Szene fand ich extrem unpassend zu dem Zeitpunkt an der sie vorkommt (SPOILER: Wer verdrückt sich nicht mal, wenn er/sie Aufsichtspflicht hat von einer Schulveranstaltung und findet, dass er/sie jetzt nicht gesucht werden und landet dann, Upsi, in einer heißen, verfänglichen Situation mit dem Love-Interest?! SPOILER ENDE).

Sprecherin Cornelia Tillmanns erweckt die Geschichte in der Hörbuchversion zum Leben. Ich mochte ihre Art (Hörbücher stehen und fallen bei mir ganz klar mit der Qualität der Sprecher), sie hat eine angenehme Stimme. Manche Betonung war etwas seltsam gewählt aus meiner Sicht, aber das muss ja nicht jeder so sehen und es stört auch wirklich nicht das Hörerlebnis. Da ist mir eine gute Stimme auf jeden Fall wichtiger und die ist hier gegeben.
An manchen Stellen hatte ich das Gefühl, dass Passagen nachträglich rein geschnitten worden sind oder ganz kurz von jemand anderem gesprochen (was wohl nicht der Fall ist), aber das hat sich immer nach ein paar Sätzen gegeben und ich habe keine Ahnung was das jetzt genau war, aber auch hier wieder: Es irritierte nur minimal und schmälert nicht den Hörgenuss.

Ich vermisse Lily und Eva jetzt schon.

Alles in allem eine super schöne queere wlw Lovestory, die ich jedem empfehlen kann, der gerne ein wenig was zum Comfy-Hören haben möchte.

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Veröffentlicht am 10.10.2025

Zwei Seelen, kein Verstand: Gute Idee, nicht ganz so gelungene Umsetzung

Soulmates and Other Ways to Die
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Das langsame Ende der Welt vs meine Nerven die langsam zur Neige gehen.

Okay, eins vorweg: Ich bin sicher nicht unbedingt mehr die Zielgruppe für diese Story. Und ja, wäre ich jünger, um einiges jünger, ...

Das langsame Ende der Welt vs meine Nerven die langsam zur Neige gehen.

Okay, eins vorweg: Ich bin sicher nicht unbedingt mehr die Zielgruppe für diese Story. Und ja, wäre ich jünger, um einiges jünger, hätte ich sicher Gefallen an der Geschichte gefunden. Da ich aber mittlerweile älter bin und diverse Dinge ganz gern für mich Sinn ergeben sollten, kann ich nur sagen: Was bitte war das denn für ein Ritt?
Das ist natürlich nur meine Meinung und ich kenne einige Leute denen dieses Buch gut gefallen hat. Warum das bei mir nicht so ist, lest ihr hier:

Also der Klappentext hört sich wirklich ganz vielversprechend an: Die Welt schleicht auf ihre Apokalypse zu, denn jede/jeder hat durch eine genetische Mutation einen KinTwin (Seelenverwandten) stirbt er/sie stirbt auch der andere. Daher verdoppelt sich die Todesrate. Wir haben zwei Protagonisten, die selbstverfreilich seelenverwandt sind und auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein könnten. Er, der totale Adrenalinjunkie und sie die absolute Sicherheitsmaus, die am liebsten alles und jeden kontrollieren würde.
Soweit so spannend.... Würden sich beide auch nur einen Hauch in ihren jeweiligen Kapiteln aus der Ich-Perspektive unterscheiden. Aber nö, Pustekuchen. Die beiden sind sich offensichtlich so ähnlich, dass ich zwischendurch schauen musste wer von ihnen denn jetzt gerade erzählt.
Nun gut, das ist ja allein kein Grund für eine zwei Sterne Bewertung.
Dazu kommt, dass aus meiner Sicht einfach nichts erklärt oder glaubhaft eingeführt wird, aber auch das könnte ich verschmerzen, denn hier sollen ja immer noch Teenager aus ihrer Sicht erzählen und das die a) nicht alles wissen und b) nicht unbedingt ein Augenmerk aufs Detail haben während sie in einer langsamen Apokalypse (einer Slow Apokalyps... Slowkalyps!) kämpfen glaub ich gern.
Nur leider ist der Rest der Handlung für mich auch nicht wirklich glaubwürdig. Da wird sich mal eben in eine Hochsicherheitseinrichtung geschlichen. Durch die Hecke... Bei laufender Alarmstufe und Abriegelung... Klar. Unfälle werden auf wundersame Weise überlebt, ohne auch nur später ein bisschen Blessuren zu haben und vom Rest fang ich mal lieber nicht an.

Die Story an sich ist überhaupt nicht schlecht, sie hätte nur etwas weniger „Actionfilm“ und mehr Tiefgang haben können.
Der Schreibstil ist für ein schnelles Buch zwischendurch super. Die 320 Seiten lesen sich wirklich runter wie nichts und das Cover ist ein absoluter Traum.

Wer also gerne seichte Unterhaltung haben möchte, ohne viel Erklärung, dafür mit sehr viel Action der kann hier bedenkenlos los lesen.
Wer aber gern ein bisschen Erklärung und Tiefgang möchte sollte doch vielleicht zu einem anderen Buch greifen.

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Veröffentlicht am 10.10.2025

Ein Roman, der nicht laut, aber ehrlich berührt

Junge Frau mit Katze
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In Danliela Dröschers autofiktionalem Werk geht es um das Zusammenspiel von familiärer Prägung, Körper, Seele und den äußeren Umständen. Sensibel und einprägsam berichtet Dröscher dabei aus Sicht von Ela ...

In Danliela Dröschers autofiktionalem Werk geht es um das Zusammenspiel von familiärer Prägung, Körper, Seele und den äußeren Umständen. Sensibel und einprägsam berichtet Dröscher dabei aus Sicht von Ela wie es ist wenn der eigene Körper nicht mehr mitspielt, in Flammen zu stehen scheint und es (zunächst) keine Erklärung gibt.
Irgendwie entfaltete der Roman dabei eine gewisse Sogwirkung auf mich, auch wenn ich nicht recht den Finger auf das Element legen kann an dem es letztendlich lag, dass ich Seite um Seite gelesen habe und plötzlich viel mehr gelesen hatte als ich wollte.
Ja, der Schreibstil ist eindringlich, gar stellenweise poetisch und wird durch immer wieder eingestreute Wörterbuch Wörter wundervoll ergänzt.
Doch die Story gerät an der ein oder anderen Stelle ins Stocken, dennoch faszinierte mich Elas Suche nach sich selbst und den Ursachen ihres Leidens.
Für mich handelt es sich hier um keinen Roman der lange und intensiv in mir nachhallt, so wie manch anderer, aber auch keiner, der gar nichts in mir bewegt. Eher war es ein leises Anstupsen. Halt etwas dazwischen.
Die Geschichte brachte mich jedenfalls zum Nachdenken und Reflektieren über familiäre Muster und den Druck den sich jeder selber macht.
Ob sie einen allzu intensiven Eindruck hinterlässt liegt sicherlich an jedem einzelnen Leser/jeder einzelnen Leserin.

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