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Veröffentlicht am 02.03.2026

Ich wollte es wirklich mögen... Aber irgendwie sollte es nicht sein

Kingdom of crystal Hearts
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Die ersten paar Seiten und Kapitel von „Kingdom of Crystal Hearts“ waren wirklich toll zu lesen. Klar mit der Prämisse „Böse Adlige/Oberschicht die das einfache Volk unterdrücken und junges, hübsches Mädchen ...

Die ersten paar Seiten und Kapitel von „Kingdom of Crystal Hearts“ waren wirklich toll zu lesen. Klar mit der Prämisse „Böse Adlige/Oberschicht die das einfache Volk unterdrücken und junges, hübsches Mädchen aus dem einfachen Volk die rebellieren möchte“ gewinnt man sicher keinen Preis für Originalität, aber man muss das Rad ja nicht neu erfinden um ein gutes Buch zu schreiben.
Was man allerdings doch beachten sollte wäre die Tatsache, dass die erwähnte Protagonistin auch nur ansatzweise logisch handelt und auch die anderen Figuren sollten ggf ein wenig logisches Denkvermögen an den Tag legen.
Wie gesagt, die ersten Seiten waren wirklich toll. Elodie will den Rebellen helfen, soll dafür ein Ablenkungsmanöver starten, das klappt aber nicht so ganz, denn erst mal ist sie neugierig und will bei den Mantikoren gucken.
Wie cool ist die Idee mit den Manticoren als Reittiere für ein Lanzenduell bitte? Ich liebe sie sehr!
Aber die wird halt leider auch nicht weitergeführt. Elodie erklärt sich spontan bereit in die Rolle einer Adeligen zu schlüpfen, obwohl sie 0,000000 gar nicht darauf vorbereitet wurde (das eigentliche Mädchen dafür taucht halt nicht auf) und so reitet sie jetzt einfach das Turnier. Wie passend, dass der Manticor eine fast schon magische Verbindung zu ihr hat. Ich war wirklich gespannt darauf woran das liegen könnte, was ihr Geheimnis ist und malte mir schon die dollsten Szenen mit dem Tier aus. Tja, leider erliegt das dann nur wenige Seiten später einem Schwert und wird, genau wie die magische Verbindung, nie wieder erwähnt... Also so wirklich nie wieder.
Bleibt auch keine Zeit für, denn es stellt sich schnell heraus das Elodie extrem krass auf Edelsteine reagiert und somit Magie besitzt. Etwas dass sie gar nicht können dürfte, denn nur Adelige beherrschen Magie. Wow, da wird sie sich aber sicher wundern und nachforschen und das wird jetzt Dreh- und Angelpunkt des Buches werden? NEIN! Falsch gedacht. Sie scheint noch nicht einmal beunruhigt deswegen. Ist halt so... Und da das hier nur der Beginn des Romans ist, will ich nicht weiter vorweg greifen. Aber diese Art der Unlogik zieht sich durch das gesamte Buch.
Bis ungefähr zur Hälfte hätte ich auch noch gesagt: Wenn man die Logik ausschaltet beim Lesen ist es eigentlich ganz unterhaltsam. Aber leider flacht dann ab ungefähr der Hälfte die Story dermaßen ab, dass der Rest des Buches für mich nur noch langweilig war. Hätten wir es nicht im Buchclub gelesen, hätte ich es vermutlich abgebrochen.
Auch die Liebesgeschichte konnte mich nicht wirklich packen und so leid es mir tut im Endeffekt war mir auch vollkommen egal was mit den jeweiligen Figuren passiert. Da war keine Verbindung, kein Funke, Nada. („Where is the love“ Ohrwurm an der Stelle...)

Der Schreibstil von Sina Brings ist gut und ich bin mir sicher, dass viele ihre Freude mit dem Buch haben werden. Für mich war das leider nichts.

Wer eine nette, seichte „Mädchen aus der Unterschicht will Revolte anzetteln und verliebt sich auf dem Weg“-Geschichte lesen möchte und Logiklöcher ausblenden kann wird hier sicher seine Freude haben.

Von mir gibts leider nur 1,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 02.03.2026

Ein kleines Büchlein mit großem Tiefgang

Ich, die ich Männer nicht kannte
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In „Ich, die ich Männer nicht kannte“ darf man keine klaren Antworten erwarten. Man muss dieses Buch einfach auf sich wirken lassen und darüber nachdenken, dann entfaltet es seine Genialität.
Ich möchte ...

In „Ich, die ich Männer nicht kannte“ darf man keine klaren Antworten erwarten. Man muss dieses Buch einfach auf sich wirken lassen und darüber nachdenken, dann entfaltet es seine Genialität.
Ich möchte gar nichts von der Geschichte erzählen, denn sonst würde ich vielleicht schon zu viel verraten. Der Klappentext reicht.
Ich für meinen Teil war sehr überrascht von dem Buch, hatte irgendwie etwas anderes erwartet und war dann aber von der Stimme der Erzählerin, von allen nur „die Kleine“ genannt, wie gebannt. Auch wenn nicht sonderlich viel passiert, passiert doch sehr sehr viel und ich weiß das klingt seltsam, aber doch ist es irgendwie genau das was ich empfunden habe.
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und war wie gebannt von der Erzählung. Dabei habe ich fast vergessen, dass es nicht wirklich der Lebensbericht einer Frau ist, die nie Männer kennen gelernt hat, sondern ein Werk der Fiktion, das übrigens bereits Mitte der 1990er Jahre auf Französisch erschien.
Nach dem Lesen musste ich eine Weile meine Gedanken dazu sortieren. Das Buch wirkt ein wenig wie ein Rohrschach Test: Jeder und Jede muss eine eigene Interpretation finden und wird etwas eigenes in dem Text sehen. Was ich auch bestätigt fand, als ich später in einem Subreddit eine lebhafte Diskussion zum Text gefunden habe (in der unter anderem öfter die Idee mit dem Rohrschachtest fiel). Denn ich hatte ganz klar das Bedürfnis über das „Erlebte“ zu sprechen, mich auszutauschen und zu hören wie andere diesen Text empfunden haben.
Auch ein Blick auf die Historie der Autorin ist hilfreich.
Ein wenig hat mich die Lektüre an „Die Parabel vom Sämann“ erinnert. Zumindest vom Gefühl her.

Wer gerne beim Lesen eigene Schlüsse ziehen will, wer gern nachdenkt und Bücher nicht nur zur reinen, schnellen und einfachen Unterhaltung liest, sondern auch von ihnen berührt werden will, wird mit „Ich, die ich Männer nicht kannte“ seine Freude haben.
Wer in seinen Büchern für alles eine Lösung haben möchte und es andernfalls unbefriedigend findet, sollte stattdessen zu einem anderen Buch greifen.

Für mich war es auf jeden Fall ein Highlight, umso mehr ich darüber nachdenke, um so größer wird diese Gewissheit.

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Veröffentlicht am 02.03.2026

Wehmütig, lyrisch und trotz all der Schrecken wunderschön geschrieben

Zugwind
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In Zugwind von Iryna Fingerova wird die Geschichte der jüdischen, aus der Ukraine stammenden Ärztin Mira Zehmann erzählt, deren Welt aus den Fugen gerät als in ihrer alten Heimat der Krieg ausbricht.

Mit ...

In Zugwind von Iryna Fingerova wird die Geschichte der jüdischen, aus der Ukraine stammenden Ärztin Mira Zehmann erzählt, deren Welt aus den Fugen gerät als in ihrer alten Heimat der Krieg ausbricht.

Mit schlichten, kraftvollen, gar poetischen Worten lässt Fingerova ihre Protagonistin Mira aus der Ich-Perspektive erzählen. Dabei wird schnell klar: Ein Wohlfühlroman wird das nicht. Und das ist auch absolut richtig und wichtig so.
Denn es ist ein Roman, der wichtigen, aktuelle Themen bespricht. Was ist zu Hause? Wie ist es wenn man sich nicht ganz zu Hause fühlt und zu Hause nicht sicher fühlen kann? Wie ist es, wenn man sich schuldig fühlt, weil man im sicheren Deutschland lebt und wie ist es, wenn der Zugwind bei einem einzieht und es aus allen Ritzen, Ecken und Löchern durch einen durch weht.
Mal beschreibt Fingerova die Ereignisse mit brillanter Klarheit. Lässt uns Ausschnitte aus den Leben der Patient:innen sehen, die zu Mira in die Hausarztpraxis kommen. Meist auch Ukrainer:innen, die froh sind über eine Ärztin die ihre Sprache spricht.
Dann wieder zaubert Fingerova durch eine bildhafte Sprache Szenen aufs Papier die mehr Gefühl als Wirklichkeit sind. Metaphern, Ideen und Emotionen werden so bildhaft dargestellt, dass man sich als Leser:in hier und da vielleicht mal fragt, was genau gemeint ist, aber das Gefühl sofort greifen kann.
Zu sensibel in Sachen Krankheiten sollte man nicht sein, denn Miras Alltag als Ärztin ist stellenweise detailliert beschrieben. Nicht als Schockmittel, sondern um klar zu zeigen was mit den Menschen passiert, die ihre Heimat verlassen müssen. Was unter Druck generell mit Menschen passieren kann.
Dabei ist mir besonders ein Kapitel im Gedächtnis geblieben, in dem Mosaik artig kurzer Absatz an kurzer Absatz gereiht wurde bei dem die verschiedenen Lebensrealitäten der Menschen gezeigt wurden. Die eine Familie will in Deutschland bleiben, die andere schnellstmöglich zurück, die nächste kann das alles kaum begreifen und überhaupt versteht man untereinander die Beweggründe der anderen kaum. Allein mit diesem Kapitel hat die Autorin es aus meiner Sicht geschafft einen Flickenteppich zu weben, in dem die diversen Ansichten meisterhaft miteinander verwebt wurden.

Mir hat der Roman, auch wenn ich öfter mal Pause machen musste, sehr gut gefallen. Die Pausen brauchte ich auch nur zum Durchatmen, denn wie gesagt, leichte Kost ist das hier sicher nicht. Dafür wehmütig, lyrisch und trotz all der Schrecken wunderschön geschrieben.

Ein Roman für alle die nicht nur Eskapismus, sondern auch andere Lebensrealitäten kennen wollen.

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Veröffentlicht am 22.02.2026

Was wirklich zählt: Zu sich selber finden und dort stehen

Open Hearts
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In „Open Hearts“ von Roxy Dunn erleben wir die Geschichte von Misty, die nach einer schmerzhaften Trennung langsam versucht wieder Fuß im Datingleben zu fassen. Als sie dabei über den attraktiven Christopher ...

In „Open Hearts“ von Roxy Dunn erleben wir die Geschichte von Misty, die nach einer schmerzhaften Trennung langsam versucht wieder Fuß im Datingleben zu fassen. Als sie dabei über den attraktiven Christopher „stolpert“ übersieht sie zunächst, dass er in einer offenen Beziehung lebt und bereits Frau und Kind zu Hause hat. Doch da sofort eine Anziehung von ihm ausgeht lässt sie sich auf ein Experiment ein.

Eins vorweg:

Ich finde den Klappentext irreführend. Der klingt für mich zu sehr nach einer reinen Love-Story. Nach einem lockeren und leichten Buch mit ein bisschen Erwachsenwerden und Selbsterkenntnis.

Dabei geht das Buch viel Tiefer in Zwischenmenschliche Beziehung und deren mögliche Ambivalenz rein als gedacht. Man muss sich nur drauf einlassen wollen.

Zudem finde ich den Originaltitel "Wants &Needs" wesentlich aussagekräftiger als "Open Hearts" verrät er doch eher dass es um das geht was wir wollen und das was wir brauchen und lässt erahnen, dass das sich manchmal (leider) nicht immer überschneidet.

Meine Meinung:

Dunns Schreibstil ist toll. Irgendwie nüchtern und gleichzeitig emotional, aber fast immer auf den Punkt treffend betrachten wir aus Mistys Sicht die Welt um sie herum. Dabei kommentiert Mistys innere Stimme hin und wieder das Erlebte. Ich fühlte mich so ertappt, spreche ich doch auch manchmal mit meinem inneren Kritiker.

Das Buch hat ganz klar schon durch den Schreibstil eine gewisse Sogwirkung und viel zu schnell ist man dann plötzlich 50 Seiten weiter.


Leider sind in der Übersetzung hier und da noch einige Fehler zu finden und ich hoffe das ganze wird in späteren Auflagen korrigiert.


Die Story hat mich wirklich verblüfft und am Ende hatte ich ein paar Tränen der Rührung im Auge.

Die Liebesgeschichte ist für mich nicht nachfühlbar. Das war erst eine Überraschung, aber spätestens gegen Ende des Buches stellte es sich als umso wertvoller und wichtiger heraus, dass der Fokus auf Mistys Persönlichkeitsentwicklung liegt und nicht auf der Beziehung als solche. Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass sie einfach das Vehikel für Mistys Entwicklung ist und ihr den Rahmen gibt den sie als Figur dafür braucht.

Misty als Protagonistin hat mir sehr, sehr gut gefallen. Ihre Entwicklung ist absolut nachvollziehbar und ihre manchmal abstrusen Gedankengänge sind toll und für den Leser trotzdem logisch. An manchen Stellen merkt man das Misty sehr naiv zu sein scheint, an anderen dachte ich wiederholt, dass sie eine gewisse Scharfsichtigkeit auf die Dinge hat. So oder so ist sie ein Mensch der einfach alles radikal ausspricht, was ihr im Kopf rumspukt und das ist wundervoll. Einzig dass sie anscheinend sofort beim ersten Date mit jedem ins Bett geht war für mich irritierend (da sie durchaus einige Selbstzweifel zu haben scheint).

Christopher hingegen hat mir gar nicht gefallen. Aber das ist im Sinne der Story gut. Vertraut mir.

Er wirkt Misty gegenüber in so vielen Punkten überlegen, sitzt am längeren Hebel und alles in allem wirkt ihre Beziehung dadurch nicht auf Augenhöhe.

Die anderen Nebencharaktere, allen voran Mistys Mutter und Mistys beste Freundin waren da schon eher mein Fall. Alle etwas schräg, etwas drüber, aber interessant und eine Bereicherung für das Buch.


Ich muss zugeben zwischendurch (bis 2/3 des Buches) dachte ich noch, dass das Buch und ich leider nicht warm miteinander werden würden. Klar, es las sich schnell und Misty als Figur war toll, aber wie klein sie sich gemacht hat war zum Teil für mich nur schwer auszuhalten.

Aber das letzte Drittel taucht alles nochmal in ein neues Licht. Lässt das davor Gelesene anders dastehen und verleiht vielem einen Sinn. Und das ist genau das was ich so genial an Dunns Roman finde. Denn nach dem Zuklappen hatte ich sofort das Bedürfnis ihn nochmal zu lesen um manche Andeutungen und Sätze besser verstehen zu können und neu zu interpretieren.

Definitiv ein Buch über das ich gerne mit anderen diskutieren würde.

Fazit:

Wer das Buch liest und im Hinterkopf hat, dass es zum einen im Pola Verlag erschienen ist (Herzensverlag! Denn jedes Buch bisher hatte Tiefe, war nicht 08/15 und hat mir irgendetwas über das Buch hinaus mitgegeben zum Nachdenken) und zum anderen keine lockere, einfache Romance erwartet wird mit Misty sicher auch glücklich werden.


Ich persönlich glaube ja, dass das Buch erst beim zweiten Mal lesen so richtig seine Wirkung entfaltet.

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Veröffentlicht am 17.02.2026

Wer Thriller und moralisch fragwürdige Protagonist:innen mag wird es lieben

Tödliches Angebot
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Falls Ihnen in letzter Zeit eine Frau aufgefallen ist mit Kopfhörern im Ohr, die sich die Hände vor das Gesicht geschlagen hat, dabei mit dem Kopf schüttelte und immer wieder: „Nein! Nein! Nein! Das kannst ...

Falls Ihnen in letzter Zeit eine Frau aufgefallen ist mit Kopfhörern im Ohr, die sich die Hände vor das Gesicht geschlagen hat, dabei mit dem Kopf schüttelte und immer wieder: „Nein! Nein! Nein! Das kannst du doch jetzt nicht tun! Oh mein Gott, Margo!“ gerufen hat, dabei ganz offensichtlich an den Rand eines Nervenzusammenbruchs gestoßen wurde und trotzdem Spaß zu haben schien... Nun. Das war ich.

Es ist schwer in Worte zu fassen, wieso man eine Person wie Margo mag. Aber sie ist eine grandiose und nicht minder psychotische Protagonistin. Dabei vertont Rebecca Veil Margo so grandios, dass ich das Gefühl hatte sie würde nicht nur einen Text lesen, sondern ihn mit jeder Faser in ihrem Körper fühlen oder vielleicht war es ja doch tatsächlich Margo selbst, die Rebecca kurzer Hand in den Nebenraum gesperrt hat...

Die Geschichte um Margo und ihren Mann Ian, die in Washington verzweifelt versuchen ein Haus zu finden ist toll geschrieben. An manchen Stellen reihen sich die Sätze wie Schüsse aneinander, treffen den Leser/die Leserin tief, an anderen merkt man förmlich wie Margos Rädchen sich im Kopf beginnen zu drehen, langsam ineinander greifen und sich ein Plan formt.
Margo selbst bleibt dabei als Ich-Erzählerin immer nah an uns dran, spricht den Leser auch mal direkt an und ist in ihrer Not ein Haus und ein Baby zu wollen und dabei schon Ende 30 zu sein so nachvollziehbar, dass sich sogar mir bei dem Gedanken, sie könnte es nicht schaffen die Kehle zuschnürt (dabei möchte ich gar kein Baby und ein Haus für 1,3 Millionen ist auch jenseits allem was ich mir leisten wollen würde).
Die Kapitel haben eine perfekte Länge um genug zu erzählen, Tempo reinzubringen und dann nicht zu lang zu sein, so dass man sich denkt: Ach, eins noch. Naja gut, noch eins. Und dann enden sie häufig dermaßen spannend, dass aus noch einem und noch einem noch zehn werden.

»Ich werde dieses Haus bekommen, egal, was ich dafür tun muss.« und was genau Margo dafür tun muss und ob das alles so klappt oder sie sich nicht doch verschätzt lesen Sie besser selbst, denn es ist ein irrer Spaß!

Wer Thriller mag, wer gerne vor Spannung an den Seiten klebt (oder dem Lautsprecher aus dem die Stimme von Rebecca Veil dringt) und wer moralisch fragwürdigen Protagonistinnen etwas abgewinnen kann wird Margo lieben und mit dem Buch seine helle Freude haben.

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