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Veröffentlicht am 17.06.2026

Dystopischer und atmosphärisch dichter Thriller aus dem Berlin des Jahres 2122

Dogma der Wahrheit
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Bei seinem Debüt legt der Autor E.X. Behemoff einen dystopischen Thriller mit Cyberpunk-Elementen vor, der uns in das Berlin des Jahres 2122 führt und mich gut und spannend unterhalten konnte. Zugleich ...

Bei seinem Debüt legt der Autor E.X. Behemoff einen dystopischen Thriller mit Cyberpunk-Elementen vor, der uns in das Berlin des Jahres 2122 führt und mich gut und spannend unterhalten konnte. Zugleich handelt es sich um den ersten Band der Reihe „Das Honeypot Protokoll“, dessen Fortsetzung noch in diesem Jahr erscheinen soll.

Das Zentrum von Berlin liegt nach einer verheerenden Explosion, die sich vor vielen Jahren ereignet hat, immer noch unter einem riesigen Sarkophag verborgen, der die Menschen vor den Folgen schützen soll. Hagen hat seine Eltern in den letzten 5 Jahren dabei unterstützt, eine Ausstellung zu erstellen, die das alte Berlin wieder zum Leben erwecken soll. Doch dann sind seine Eltern plötzlich tot und Hagen gerät ins Visier des mächtigen Moebius-Konzerns, der die Menschheit über den Grid, einem digital-sozialen Käfig, kontrolliert. Warum sieht der Konzern in ihm plötzlich einen Feind für das System ? Und ist der mysteriöse Root-Chip, den Hagen zunächst nur für einen Mythos hält, wirklich der Schlüssel zur absoluten Kontrolle ?

Mit einem packenden Schreibstil und bildhaften Beschreibungen, die das Kopfkino beim Lesen ordentlich ankurbeln, erschafft der Autor hier mit viel Liebe zum Detail eine bedrückende und ziemlich komplexe Welt voller Überraschungen und bestückt sie mit gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Der übliche Spagat eines Auftaktbandes, zum einen eine interessante Geschichte zu erzählen, die Lust auf weitere Bände macht, und zum anderen das Setting und die Protagonisten, die diese Geschichten tragen sollen, sorgfältig einzuführen, gelingt sehr gut, lässt für die weiteren Bände aber durchaus noch etwas Luft nach oben. Der Auftaktband ist zwar grundsätzlich in sich abgeschlossen, deutet am Ende aber schon den einen oder anderen Pfad zur Fortsetzung an.

Wer auf düstere und atmosphärisch dichte Dystopien steht, wird hier gut bedient und zudem noch spannend unterhalten.

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Veröffentlicht am 15.06.2026

Düsterer und leicht abgedrehter Krimi aus dem Frankfurt der 90er Jahre

Beutemacher
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Mit diesem Buch legt der Autor Rolf Silber einen düsteren und leicht abgedrehten Kriminalroman vor, der im Frankfurt des Jahres 1997 angesiedelt ist. Dabei handelt es sich um die überarbeitete Neuausgabe ...

Mit diesem Buch legt der Autor Rolf Silber einen düsteren und leicht abgedrehten Kriminalroman vor, der im Frankfurt des Jahres 1997 angesiedelt ist. Dabei handelt es sich um die überarbeitete Neuausgabe eines Buches, das bereits 1998 im Eichborn Verlag erschienen ist.

Mike schlägt sich eher schlecht als recht durchs Leben und arbeitet als Fahrer für ein Catering-Unternehmen. Als ihm die junge Nika über den Weg läuft, nimmt sein Leben plötzlich eine unverhoffte Wendung. Nika ist auf der Flucht vor dem Beutemacher Rex und sucht dringend einen Unterschlupf. Und so bringt Mike sie in dem heruntergekommenen Haus im Frankfurter Bahnhofsviertel unter, in dem er selbst und eine äußerst schräge Truppe hausen. Ale Rex seine Beute aufspürt, muss aus den Bewohnern aber schnell eine schlagkräftige Gemeinschaft werden, um die Gefahr abzuwenden.

Mit einem packenden Schreibstil, einigen überraschenden Wendungen und jeder Menge schwarzem Humor treibt der Autor seine gut aufgebaute Geschichte voran und liefert am Ende eine absolut schlüssige Auflösung, die keine wesentlichen Fragen offenlässt. Das der Autor viele Jahren lang als Drehbuchautor und Regisseur für diverse Fernsehformate tätig war, merkt man den bildhaften Beschreibungen, die das Kopfkino beim Lesen auf Hochtouren laufen lassen, jederzeit an. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen, die immer wieder für Überraschungen gut sind. Und auch wenn das Buch dem Anspruch „Tarantino meets Monty Python“, der sich auf dem Buchrücken findet, vielleicht nicht ganz gerecht wird, bietet es unter dem Strich doch gute und spannende Unterhaltung.

Wer auf eine gut aufeinander abgestimmte Mischung aus Spannung und schwarzem Humor steht, wird hier gut bedient und unterhalten.

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Veröffentlicht am 15.06.2026

Neun abwechslungsreiche Hochzeitskrimis aus Wien

Wiener Wedding Killer
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In dieser Anthologie versammeln die Autorin Franziska Waltz und die beiden Autoren Claus Schönhofer und Norbert Peter insgesamt 9 abwechslungsreiche Hochzeitskrimis, die allesamt in Wien angesiedelt sind ...

In dieser Anthologie versammeln die Autorin Franziska Waltz und die beiden Autoren Claus Schönhofer und Norbert Peter insgesamt 9 abwechslungsreiche Hochzeitskrimis, die allesamt in Wien angesiedelt sind und mich gut und spannend unterhalten konnten.

Verbindendes Element der Geschichten ist neben dem Grundthema Hochzeit ein lockerer Schreibstil, der immer mit einem gewissen Augenzwinkern versehen ist, dabei aber die nötige Spannung nicht außeracht lässt. So entsteht schnell der bekannte Wiener Charme, der die Geschichten trägt und viel zum hohen Unterhaltungswert des Buches beiträgt. Und auch wenn in den Beiträgen fröhlich gemordet wird, geht es insgesamt eher gemütlich und nicht allzu blutig zu. Mir persönlich haben die drei Beiträge von Franziska Waltz ein klein wenig besser gefallen, die Geschichten ihrer beiden Kollegen haben aber durchaus auch ihren ganz eigenen Reiz und bieten ebenfalls spannende Unterhaltung.

So bietet das Buch eine nahezu perfekte Mischung für den Krimi-Spaß zwischendurch. Dabei sollte jeder Liebhaber von Kurz-Krimis den einen oder anderen Beitrag ganz nach seinem Geschmack finden.

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Veröffentlicht am 09.06.2026

Packende und ziemlich blutige Horrorkomödie

Akuma
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Mit diesem Buch legt die Autorin Nicole Siemer einen Horrorroman mit reichlich und bisweilen auch recht schwarzem Humor vor. Dabei handelt es sich um die Neuausgabe eines Buches, dass bereits 2020 bzw. ...

Mit diesem Buch legt die Autorin Nicole Siemer einen Horrorroman mit reichlich und bisweilen auch recht schwarzem Humor vor. Dabei handelt es sich um die Neuausgabe eines Buches, dass bereits 2020 bzw. 2021 unter dem Titel „Akuma“ erschienen ist. Und die Angabe auf dem Cover, dass man dieses Buch erst ab 16 Jahren lesen sollte, hat durchaus seine Berechtigung.

Die Autorin Kjara hat seit Jahren einen eher ungewöhnlichen Untermieter, denn in ihrem Kopf lebt der Dämon Akuma, der sich durch einen fragwürdigen Humor und dem Hang zu kreativen Problemlösungen auszeichnet. Sie ist den Pakt mit dem Dämon bereits als Kind eingegangen, um ihre Eltern und sich selbst aus einer äußerst brenzlichen Situation zu befreien, die Folgen hat sie seinerzeit aber noch nicht überblickt. Als sie sich nun in Erik verliebt, wird die ganze Angelegenheit noch einmal deutlich komplizierter. Und so kommt es zu irrwitzigen Verwicklungen mit einer ganzen Reihe von Todesfällen.

Mit einem packenden Schreibstil, überraschenden Wendungen und einem zuweilen ziemlich bissigen und schwarzen Humor treibt die Autorin ihre gut aufgebaute Geschichte voran und erzeugt dabei schnell eine ungemeine Sogwirkung, die dafür sorgt, dass man das Buch kaum noch aus der Hand legen kann. Konsequent steuert sie das wilde Treiben auf einen fulminanten Showdown zu, der die Geschichte zu einem drastischen Ende bringt, bei dem aber keine wesentlichen Fragen offenbleiben. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Grundsätzlich handelt es sich hier um eine in sich abgeschlossene Geschichte, allerdings lässt sich die Autorin am Ende doch eine kleine Hintertür für eine mögliche Fortsetzung offen.

Wer auf blutige und wendungsreiche Horror-Roman mit schwarzem Humor steht, wird hier bestens bedient und spannend unterhalten.



Diese Rezension bezieht sich auf die Neuausgabe des Buches, die 2026 unter dem Titel "Ich, mein Dämon und ein paar Tote" im Empire-Verlag erschienen ist.

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Veröffentlicht am 09.06.2026

Packende und ziemlich blutige Horrorkomödie

Akuma
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Mit diesem Buch legt die Autorin Nicole Siemer einen Horrorroman mit reichlich und bisweilen auch recht schwarzem Humor vor. Dabei handelt es sich um die Neuausgabe eines Buches, dass bereits 2020 bzw. ...

Mit diesem Buch legt die Autorin Nicole Siemer einen Horrorroman mit reichlich und bisweilen auch recht schwarzem Humor vor. Dabei handelt es sich um die Neuausgabe eines Buches, dass bereits 2020 bzw. 2021 unter dem Titel „Akuma“ erschienen ist. Und die Angabe auf dem Cover, dass man dieses Buch erst ab 16 Jahren lesen sollte, hat durchaus seine Berechtigung.

Die Autorin Kjara hat seit Jahren einen eher ungewöhnlichen Untermieter, denn in ihrem Kopf lebt der Dämon Akuma, der sich durch einen fragwürdigen Humor und dem Hang zu kreativen Problemlösungen auszeichnet. Sie ist den Pakt mit dem Dämon bereits als Kind eingegangen, um ihre Eltern und sich selbst aus einer äußerst brenzlichen Situation zu befreien, die Folgen hat sie seinerzeit aber noch nicht überblickt. Als sie sich nun in Erik verliebt, wird die ganze Angelegenheit noch einmal deutlich komplizierter. Und so kommt es zu irrwitzigen Verwicklungen mit einer ganzen Reihe von Todesfällen.

Mit einem packenden Schreibstil, überraschenden Wendungen und einem zuweilen ziemlich bissigen und schwarzen Humor treibt die Autorin ihre gut aufgebaute Geschichte voran und erzeugt dabei schnell eine ungemeine Sogwirkung, die dafür sorgt, dass man das Buch kaum noch aus der Hand legen kann. Konsequent steuert sie das wilde Treiben auf einen fulminanten Showdown zu, der die Geschichte zu einem drastischen Ende bringt, bei dem aber keine wesentlichen Fragen offenbleiben. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Grundsätzlich handelt es sich hier um eine in sich abgeschlossene Geschichte, allerdings lässt sich die Autorin am Ende doch eine kleine Hintertür für eine mögliche Fortsetzung offen.

Wer auf blutige und wendungsreiche Horror-Roman mit schwarzem Humor steht, wird hier bestens bedient und spannend unterhalten.



Diese Rezension bezieht sich auf die Neuausgabe des Buches, die 2026 unter dem Titel "Ich, mein Dämon und ein paar Tote" im Empire-Verlag erschienen ist.

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