Profilbild von ejtnaj

ejtnaj

Lesejury Star
offline

ejtnaj ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit ejtnaj über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.01.2021

Das bewegte Leben der Zarin Katharina I.

Die Zarin
0

In einer stürmischen Nacht im Jahr 1725 stirbt Zar Peter I.. Die Zarin Katharina I. steht unter Druck, denn für sie und ihre Familie steht viel au dem Spiel und sie muss schnell entscheiden wie es weitergehen ...

In einer stürmischen Nacht im Jahr 1725 stirbt Zar Peter I.. Die Zarin Katharina I. steht unter Druck, denn für sie und ihre Familie steht viel au dem Spiel und sie muss schnell entscheiden wie es weitergehen soll.
Während sie Totenwache hält reist Katharina in ihren Gedanken durch ihr Leben zurück zum Anfang und reflektiert was sie alles erlebt hat seit sie als Leibeigenen als sie noch Marta hieß auf den Zaren getroffen ist.

Ich lese sehr gerne Historische Romane und da ich von Ellen Alpsten schon das eine oder andere Buch gelesen habe, hatte ich mich schon sehr auf die Lektüre gefreut.
Mir war klar das wohl nicht alles zu 100% stimmen wird da ja gerade Frauen im 18. Jahrhundert noch nicht den Stellenwert hatten wie heute und ja auch bestimmt einiges nur überliefert war und nicht alles geschichtlich verbrieft ist.
Man begleitet in diesem Roman die Zarin Katharina I. von der Zeit an als sie als junges Mädchen noch Marta hieß und als Leibeigene verkauft wurde bis zum Jahr 1725 als der Zar ihr Mann stirbt.
Katharina hat ein bewegtes Leben hinter sich und dies schon bevor sie den Zaren kennenlernt und danach wird es nicht weniger bis sie von seiner Geliebten zur Zariza wird und viel später noch zur Zarin an seiner Seite.
Der Einstieg ins Buch ist mir noch relativ leicht gefallen und obwohl das Buch mit 731 Seiten nicht gerade dünn ist kam ich doch recht gut voran. Irgendwann hatte ich so das Gefühl, als ob sich die Schlachten und auch der Streit immer wieder wiederholen würde und es beginnt wieder von vorn dies fand ich etwas ermüdet und ich habe mich etwas schwer getan und wurde dadurch auch etwas im Lesefluss gestört.
Der gesamte Roman wird vollständig aus der Sicht von Katharina erzählt, wobei man durch die Gespräche die sie mit den anderen geführt hat und ihren Gedanken ein völlig rundes Bild für mich als Leserin ergab.
Man konnte dem Handlungsverlauf sehr gut folgen und auch wenn ich nicht jede Entscheidung von Katharina als vollkommen nachvollziehbar fand muss man ja auch die damalige Zeit berücksichtigen und von daher war alles sehr schlüssig und verständlich erzählt.
Für mich persönlich war der Spannungsbogen auch immer sehr straff gespannt und ja nicht alles in Katharinas Leben hätte ich auch so erwartet gehabt.
Auch wenn die Handlungsorte wirklich alle sehr detailliert beschrieben waren, so hatte ich doch das eine oder andere Problem mir alles vor dem inneren Auge entstehen zu lassen.
Die Figuren des Romans waren alle sehr anschaulich beschrieben, so dass ich sie mir während des Lesens alle gut vorstellen konnte.
Alles in allem habe ich den Roman wirklich sehr gerne gelesen und auch wenn ich mich etwas schwer getan habe diesen Schinken zu lesen habe ich mich entschlossen für das Buch alle fünf Sterne zu vergeben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.01.2021

Der letzte Teil der L.O.V.E. Reihe

A single kiss
0

Ellas Leben ist eigentlich schon immer vorgezeichnet, sie wird irgendwann die Designabteilung von French Chic der Modefirma ihrer Eltern übernehmen.
Als sich Ella dazu entschließt ein Jahr in Plymouth ...

Ellas Leben ist eigentlich schon immer vorgezeichnet, sie wird irgendwann die Designabteilung von French Chic der Modefirma ihrer Eltern übernehmen.
Als sich Ella dazu entschließt ein Jahr in Plymouth zu verbringen um ihr Studium dort fortzusetzen bemerkt sie immer mehr, dass Mode nicht das ist was sie machen möchte und es ihr die Fotografie angetan hat.
Dann lernt Ella auch noch Cal kennen der sofort ihr Herz durcheinander bringt, nur ihre Eltern würden wohl einen anderen Typ Mann an ihrer Seite bevorzugen.

Dies ist leider schon der letzte Teil der L.O.V.E. Reihe und ja ich war mehr als gespannt wie wohl alles weitergehen wird nachdem mir Vals Geschichte schon sehr gefallen aht.
Obwohl ich mich so auf das Buch gefreut hatte bin ich leider in das Buch sehr schwer reingekommen und es hat recht lange gedauert bis ich richtig in die Handlung eingetaucht war.
Durch den Prolog lernt man Ella nun richtig kennen und erfährt ihre Beweggründe wieso sie sich für dieses Auslandsjahr in England entschieden hat.
Auch von Cal erfährt man im Laufe der Geschichte so einiges und nun weiß man auch wieso er ist wie er eben ist.
Wie auch schon bei den anderen Teilen wird auch hier der Roman abwechseln aus der Sicht von Ella und Cal erzählt, so erfährt man alle Gedanken und Gefühle beider Hauptfiguren mit und alles fügt sich dann zu einem völlig runden Bild für den Leser.
Den Handlungsverlauf fand ich sehr gut durchstrukturiert und die getroffenen Entscheidungen die immer wieder anstehen könnte ich auch sehr gut nachvollziehen.
Da man die meisten Handlungsorte schon kannte und die neu hinzugekommenen sehr ausführlich beschrieben waren ist es mir nicht schwer gefallen mir alles vor dem inneren Auge entstehen zu lassen.
Auch bei den verschiedenen Figuren des Roman ist es sehr leicht gewesen sie mir anhand der detaillierten Personen Beschreibungen mir diese während des Lesens vorzustellen.
Alles in allem hat mir der Roman sehr gut gefallen, nur irgendwie wurde ich mit Ella nie so ganz warm und so habe ich mich nach längerer Überlegung entschlossen vier von fünf Sternen für das Buch zu vergeben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.01.2021

Eien wahre Geschichte die bewegt

Die Frau zwischen den Welten
0

Ella wächst als Tochter einer Deutschen und eines Tschechen in der Tschechoslowakei auf aber erst nach 1945 erfährt sie was dies heißt. Ihr Vater wird von der Revolutionsgarde erschlagen und zusammen mit ...

Ella wächst als Tochter einer Deutschen und eines Tschechen in der Tschechoslowakei auf aber erst nach 1945 erfährt sie was dies heißt. Ihr Vater wird von der Revolutionsgarde erschlagen und zusammen mit ihrer Mutter und dem neugeborenen Bruder muss sie sich in einem kleinen Dorf verstecken.
Ella erträgt alles und fügt sich allem was mit dem Kommunismus auf sie zukommt, selbst ihren egozentrischen Ehemann und ihre Zeit in der Psychiatrie.
Doch dann begegnet ihr ihre große Liebe, er ist Arzt und dazu jüdisch. Beide haben den Wunsch allem mit Ellas Tochter entfliehen zu können, doch der Geheimdienst ist ihnen dicht auf den Fersen.

Schon seit einigen Jahren lese ich die Tatsachenromane von Hera Lind wirklich sehr gerne. Auch diesen hier fand ich vom Klappentext her wieder sehr ansprechend und habe gespannt mit dem Lesen begonnen.
Man begleitet hier Ella wie sie als 11-jährige das Ende des 2. Weltkriegs erlebt hat durch ihr weiteres Leben mit allen Höhen und Tiefen die sich erleiden musste bis es ihr gelingt in Deutschland mit ihren Lieben ein neues Leben beginnen zu können.
Mir ist der Einstieg ins Buch sehr leicht gefallen, ja gut bei den schwierigen Erlebnissen musste ich schon mal eine Pause machen um das gelesene sacken zu lassen und mit neuer Energie weiterlesen zu können.
Der gesamte Roman wurde aus der Sicht von Ella erzählt, dies hat mir persönlich aber auch völlig ausgereicht da Frau Lind alles so erzählt hat als würde es gerade eben passieren.
Ella ist eine Frau die soviel schlimmes erlebt hat und mich wirklich gehofft habe, dass sie endlich ihr Glück findet und die Liebe erhält die sie verdient.
Obwohl es wirklich keine leichte Geschichte ist, konnte ich dem Handlungsverlauf wirklich sehr gut folgen und gerade Ellas Entscheidungen fand ich immer sehr gut nachvollziehbar und es war ja auch eine ganz andere Zeit und auch die Situation war komplett anders als in der heutigen Zeit.
Da auch der Spannungsbogen bis zum Schluss gespannt war, bin ich mir nie Sicher gewesen ob wirklich alles gut ausgehen wird.
Zugegeben, bei den Handlungsorten hatte ich trotz der detaillierten Beschreibungen das Internet zu Rate ziehen müssen damit ich mir gerade das Sudetenland usw. von der Lage her besser vorstellen konnte.
Die vielen verschiedenen Figuren des Romans konnte ich mir aber immer sehr gut vor dem inneren Auge entstehen lassen beim Lesen da sie sehr gut beschrieben waren.
Ella hatte ich sofort in mein Leserherz geschlossen auch bei Alina erging es mir so. Bei Ellas Mutter hatte ich dagegen etwas Probleme da sie für mich zu sehr auf ein Kind und auf ihre Trauer fixiert war.
Alles in allem hat mich dieser Roman um Ella und auch um Milans Geschichte tief bewegt und ich habe geschichtlich wieder was dazu gelernt.
Frau Lind hat es wieder geschafft eine tief bewegende Lebensgeschichte so zu erzählen, dass es einem nur schwer gelingt das Buch wegzulegen.
Sehr gerne vergebe ich für den Roman alle fünf Sterne und obwohl das Jahr erst begonnen hat habe ich glaube ich schon ein Lesehighlight gefunden.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.12.2020

Das Leben von Madame Curie

Madame Curie und die Kraft zu träumen (Ikonen ihrer Zeit 1)
0

Schon als Kind was der Wunsch Maries aus der enge Polens und der russischen Besatzung zu fliehen. Gut 20 Jahre später erfüllt sich ihr Traum und sie darf an der Sorbonne in Paris studieren.
Ihr Kampf um ...

Schon als Kind was der Wunsch Maries aus der enge Polens und der russischen Besatzung zu fliehen. Gut 20 Jahre später erfüllt sich ihr Traum und sie darf an der Sorbonne in Paris studieren.
Ihr Kampf um Anerkennung in der Wissenschaft ist groß erst recht als Marie in die Forschung gehen möchte.
Als sie den Physiker Pierre Curie kennenlernt scheint ihr Glück perfekt, zusammen mit ihm scheint es als ob Marie alles erreichen könnte, allerdings ist der Preis dafür sehr hoch vielleicht zu hoch?!

Da ich wirklich sehr gerne Historische Romane lese und ganz besonders die wo reale Personen die Hauptrolle spielen hatte ich mich sehr darauf gefreut mehr über das Leben von Marie Curie zu erfahren.
So habe ich voller Neugier und ohne irgendwelche Erwartungen mit dem Lesen begonnen.
Zu Beginn bin ich auch noch recht gut in die Handlung reingekommen, doch je weiter ich kam umso schwerer habe ich mich damit getan einige Seiten oder ein Kapitel am Stück zu lesen. Da ich den Roman aber wirklich sehr gerne Lesen wollte habe ich ihn dann mehrmals unterbrochen um leichtere Geschichten uns seien es nur wenige Kapitel zu lesen um dann wieder an den Roman Madame Curie heranzugehen. Dies hat auch erst gut geklappt, doch dann habe ich bemerkt wie ich alles tat um nur ja nicht an diesem Roman weiterzulesen und da habe ich das Buch schweren Herzens abgebrochen.
Ich glaube ich habe mich mit dem Schreibstil von Frau Leonard etwas schwer getan, der Roman selbst wurde vollständig aus der Sicht von Marie Curie erzählt nur eben einmal in der Gegenwart und dann noch in der Vergangenheit da sie ja ihr Leben erzählt.
Mir ist es teilweise recht schwer gefallen dem Handlungsverlauf zu folgen und so hatte ich auch leichte Schwierigkeiten alle Entscheidungen nachvollziehen zu können.
Obwohl die Handlungsorte sehr anschaulich beschrieben waren, hatte ich doch Probleme mir alles während des Lesens richtig vorstellen zu können.
Die verschiedenen Figuren des Romans konnte ich mir dafür aber sehr gut durch die detaillierten Beschreibungen vorstellen beim Lesen.
Alles in allem bin ich mit dem Roman so gar nicht warm geworden und so habe ich mich bei der Sternevergabe sehr schwergetan und mich letztendlich für drei von fünf Sternen entschieden.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.12.2020

Auf Katya warten große Aufgaben

Die Eisbaronin
0

Durch ihre Idee das Eis welches sie im hohen Norden holen zu exportieren sind Katya und die Eisbarone vermögend geworden. Leider läuft es in Katyas Ehe nicht so gut und das obwohl das Geschäft besser läuft ...

Durch ihre Idee das Eis welches sie im hohen Norden holen zu exportieren sind Katya und die Eisbarone vermögend geworden. Leider läuft es in Katyas Ehe nicht so gut und das obwohl das Geschäft besser läuft als je zuvor.
Als Katya dann im Gängeviertel auf Betje trifft nimmt sie sich ihrer mit Herzblut an und fördert sie wo es nur geht. Katya beschließt dann auch Betje bei sich aufzunehmen und da sie so geschickt ist ihr vielleicht auch das Geschäft zu übergeben.
Doch durch Neid und Habgier scheint es als ob alles verloren wäre.

Nachdem ich schon im letzten Jahr den ersten Teil dieser doch sehr besonderen Trilogie gelesen hatte, habe ich schon länger darauf gewartet endlich die Fortsetzung lesen zu können.
Auch hier geht es hauptsächlich um die Eisbaronin und ihre drei Mitstreiter, allerdings kommen auch ein paar neue Figuren dazu die die Geschichte bunter und ja vielleicht auch Erlebnisreicher machen.
Mir ist der Einstieg ins Buch sehr leicht gefallen was ich so wirklich nicht erwartet gehabt hätte und da ich das Buch nur sehr ungern aus der Hand gelegt habe hatte ich es innerhalb von nur drei Tagen gelesen gehabt.
Das einzige Problem war nur, alle Figuren richtig zuzuordnen beim Lesen und bei Handlungsstrangwechsel die richtige Figur im Kopf zu haben.
Insgesamt war der Roman auf sechs Handlungsstränge aufgebaut und da man nie wusste aus wessen Sicht der nächste Abschnitt oder das nächste Kapitel erzählt wird wurde ich hier ab und zu im Lesefluss etwas gestört.
Da der Spannungsbogen bis zum Schluss sehr straff gespannt war und auch der Handlungsverlauf gut strukturiert war konnte man allem sehr gut folgen und auch die Entscheidungen waren so gut nachvollziehbar.
Katya hat keine leichte Zeit hinter sich und sowohl Privat als auch in der Firma gibt es einige Baustellen. Als sie Betje kennenlernt könnte man meinen sie erinnert sich was sie von Silja gelernt hat und nimmt sich ihr an. Auch hier ist es nicht immer leicht und Katya muss sehr kämpfen bis Betje sich ihr gegen über anders verhält.
Alle Figuren des Romans waren mit sehr viel Liebe zum Detail beschrieben, so konnte ich mir alle während des Lesens sehr gut vorstellen.
Katya hatte ich sofort wieder in mein Leserherz geschlossen gehabt und ja Betje konnte ich lange nicht so richtig einschätzen aber mit der Zeit habe ich auch sie liebgewonnen.
Die völlig unterschiedlichen Handlungsorte in der Welt waren alle so bildlich beschrieben, dadurch hatte ich keinerlei Probleme mir sie vor dem inneren Auge entstehen zu lassen.
Alles in allem hat mir der Roman wirklich sehr gut gefallen und ich bin sehr gespannt was im dritten und letzten Teil noch passieren wird.
Für diesen Roman vergebe ich sehr gerne alle fünf Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere