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Veröffentlicht am 06.10.2017

Eine süße Geschichte!

The Score – Mitten ins Herz
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Allie hat sich gerade von ihrem Freund getrennt, mit dem sie drei Jahre lang in einer Beziehung war. Als er zu ihrer Wohnung kommen will, ruft sie kurzerhand ihre beste Freundin Hannah an, die ihr sagt, ...

Allie hat sich gerade von ihrem Freund getrennt, mit dem sie drei Jahre lang in einer Beziehung war. Als er zu ihrer Wohnung kommen will, ruft sie kurzerhand ihre beste Freundin Hannah an, die ihr sagt, sie könne das Wochenende in Garrets Haus verbringen. Allerdings ist sie nicht alleine, denn Garrets Freund Dean aka Aufreißer ist auch da. Er hat den strikten Befehl nicht mit Allie zu schlafen. Doch als die beiden anfangen zu trinken für eines zum anderen. Während Dean nach ihrem One-Night-Stand unbedingt noch einmal mit Allie schlafen möchte, hat diese Schuldgefühle wegen ihrer frischen Trennung. Dennoch kommt ihr eine Ablenkung gerade recht und sie beschließt, dass Dean sich perfekt für eine kurzzeitige Affäre eignet. Alles Probleme scheinen gelöst, doch Allie ist nicht für Affären geschaffen - sie ist ein Beziehungsmensch.
Von der Story her, war dies auf jeden Fall nicht das beste Buch, doch Allie und Dean waren einfach ein süßes Paar. Erst ab den letzten 150 Seiten ist endlich etwas nennenswertes passiert. Die Entwicklung von Affäre zu Beziehung ging jedoch etwas sehr schnell und ich war erstaunt, dass gerade diese Entscheidung von Dean kam, der nicht viel von Beziehungen hält.
Allie, die schon seit sie 12 Jahre alt ist, Schauspielerin werden will, ist ein lebensfroher und netter Mensch. Sie weiß, das sie Schauspielerin werden möchte, aber nicht ob sie eher zum Theater möchte oder doch besser für Romantikkomödien geschaffen ist. Ich mochte als Protagonistin sehr gerne, weil sie sich mit ihren Problemen auseinandergesetzt hat und nicht weggelaufen ist. Ihre Mutter starb schon früh an Krebs und ihr Vater leidet an MS, weshalb sie in den Ferien immer zu ihm nach New York fliegt, um sich um ihn zu kümmern.
Dean stammt aus einer Reichen Familie und als Eishockey-Star sehr gefragt - besonders bei den Frauen. Es lässt es sich gut gehen, hat aber trotzdem gute Noten, da er in Harvard Jura studieren möchte, genau wie seine Eltern und sein Bruder. Am Anfang kommt er oftmals arrogant und verwöhnt rüber, doch als er Allie kennenlernt wird er gefühlvoll und selbstlos. Von seinem neuen Abwehrtrainer, auf den er nicht gut zu sprechen ist, wird er zu Sozialstunden verdonnert. Er muss dem Trainer einer jungen Hockeymannschaft assistieren, doch schon bald hat er richtig Spaß an der Arbeit mit den Kindern. Am Ende habe ich ihn richtig ins Herz geschlossen, auch wenn er manchmal ein ziemliches Arschloch sein kann.
Der Schreibstil von Elle Kennedy hat mir wieder richtig gut gefallen. Er war flüssig, sodass man schnell vorangekommen ist. Manche Stellen waren besonders amüsant, sodass ich auch ab und zu mal lachen musste.
Es war ein schönes Buch, aber bisher auf jeden Fall nicht das beste der Reihe.

Veröffentlicht am 08.12.2017

Eine süße Geschichte, allerdings nichts was ewig im Gedächtnis bleibt.

Als dein Blick mich traf
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Klappentext:
Wenn Träume unmöglich werden - Anita wollte immer eine Familie haben. Doch mit dreißig Jahren ist ihr noch nicht der richtige Mann über den Weg gelaufen. Und nun zwingt sie eine Krankheit, ...

Klappentext:
Wenn Träume unmöglich werden - Anita wollte immer eine Familie haben. Doch mit dreißig Jahren ist ihr noch nicht der richtige Mann über den Weg gelaufen. Und nun zwingt sie eine Krankheit, sich einer Operation zu unterziehen. Eine Operation, die eigene Kinder unmöglich macht. Der Termin steht bereits fest. Bis es so weit ist, will sie einfach nur vergessen. Und so landet sie eines Abends in einer Bar. Und küsst einen Mann, den sie nicht küssen dürfte. Doch wenn er sie berührt, denkt sie nur noch eins: Mehr!

Zum Cover:
Das Cover ist sehr schlicht gehalten und nur der Titel, der in bordaux geschrieben ist, hebt sich von dem grauen Hintergrund ab. Es gefällt mich gut, könnte sich jedoch nicht von anderen abheben.

Zum Inhalt:
Anita ist in einer liebevollen Großfamilie, die sie in jungen Jahren aufgenommen hat, groß geworden. Doch der Weg dorthin war nicht leicht. Immer wieder wurde sie von einer Pflegefamilie in die nächste weitergeschoben. Jetzt ist sie erwachsen, arbeitet im Familienunternehmen und lebt in ihrem eigenen Haus, dass sie selbstständig renoviert hat. Eines Abends kommt sie ihrem Pflegebruder Bram, mit dem sie eigentlich permanent streitet, näher, was sie nicht wollte.
Was Bram jedoch nicht weiß, ist, dass Ani sich einer Operation unterzogen hat, die ihr eigenen Kinder unmöglich macht. Während Bram sich liebevoll um sie kümmert, erfährt Anita, dass ihre leibliche Schwester schwanger ist, das Kind aber nicht will. Anita fackelt nicht lange und adoptiert das Baby, doch Bram ist alles andere als glücklich darüber.

Zu den Charakteren:
Anita ist eine sehr selbstbewusste Frau, die von ihrer Vergangenheit geprägt wurde. Sie hat früh gelernt alleine zurecht zu kommen und möchte dies auch weiterhin tun. Die Entscheidung, die sie getroffen hat, war mutig und keinesfalls einfach, immerhin wird sie keine eigenen Kinder mehr bekommen. Sie versucht ihre Gefühle Abraham gegenüber abzustreiten, scheitert jedoch daran.

Abraham ist sehr launig. Er liebt seine kleinen Neffen und Nichte und hat eine tiefe Beziehung zu seinen Bruder Alex. Er kümmert sich gerne um andere, vergisst dabei jedoch sich selbst. Bram selbst findet seine Leben eintönig und  arbeitet viel für das Familienunternehmen.

Dadurch, dass Bram und Ani in einer Großfamilie aufgewachsen sind, gab es viele Nebencharaktere. Besonders Brams Bruder Alexs mochte ich sehr gerne. Er ist für andere, insbesondere seinen Bruder da, und macht gerne Späße. Aber auch Liz und Dan, Anitas und Brams Pflegeeltern, sind herzallerliebst. Beide lieben sich noch, wie am Anfang, was ich toll finde.

Zum Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin hat mir anfangs nicht besonders gut gefallen, da sie mir zu oberflächlich geschrieben hat. Zwischen den Protagonisten gab es keinerlei Gefühl. Die hat sich ab der Hälfte jedoch geändert und es wurde zum Ende hin emotional.

Meine Meinung:
Das Buch hat mir ganz gut gefallen, allerdings war es anfangs sehr sexlastig. Das hat sich schnell wieder gelegt und am Ende gab es nur kurze, nicht sehr detaierte Sexszenen.
Dadurch, dass Ani und Bram in einer Großfamilie aufgewachsen sind, gab es sehr viele Namen, mit denen ich mich schwer getan habe. Doch mit dem Stammbaum am Anfang des Buches kam man relativ schnell mit.
Anita war mir als Protagonistin ein wenig suspekt, wobei ich nicht einmal richtig sagen kann wieso.
Auch Bram mochte ich am Anfang nicht sehr gerne, da er mir zu gefühlskalt war. Doch als man ihm im Umgang mit Kindern und seiner Familie erlebt hat, war er mir sympathischer.
Es war ein wenig nervig, dass Abraham immer wieder gesagt hat, dass er keine Kinder will, obwohl er es eigentlich doch wollte und sogar wusste. Er hat es die ganze Zeit verdrängt.
Es war keinesfalls eine schlechte Geschichte, doch ich bin einfach nicht mit Ani warm geworden bin, was sehr schade war.

Fazit:
Eine süße Geschichte, allerdings nichts was ewig im Gedächtnis bleibt. Durch eine emotionaleren Schreibstil am Ende konnte die Autorin noch einmal punkten.

Veröffentlicht am 12.11.2017

Eine wunderschöne, emotionale Geschichte.

Berühre mich. Nicht.
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Zum Cover:
Zum Cover gibt es nicht viel zu sagen. Es ist einfach wunderschön und die Farbe des Buchrückens sieht richtig schön im Regal aus. Es ist ein Blickfang und hätte ich dieses Buch nicht auf Instagram ...

Zum Cover:
Zum Cover gibt es nicht viel zu sagen. Es ist einfach wunderschön und die Farbe des Buchrückens sieht richtig schön im Regal aus. Es ist ein Blickfang und hätte ich dieses Buch nicht auf Instagram (FBM) entdeckt, wäre es ein reiner Coverkauf geworden.

Zum Inhalt:
Sage möchte nur eins - ihrer Vergangenheit entfliehen. Mit dem wenigen Geld auf ihrem Konto und ihrem gesamten Hab und Gut macht sie sich auf den Weg nach Melview, wo sie aufs College gehen möchte. Eine Wohnung kann sie sich nicht leisten und so lebt sie in ihrem kleinen Truck, der ihren gesamten Besitz beherbergt. Noch vor Unibeginn sucht sie sich einen Job in der Bibliothek der Uni, um ein wenig Geld zu verdienen. Womit sie allerdings nicht rechnet, ist ein tattoowierter Typ mit dem sie die Stunden in der Bibliothek verbringen soll. Luca sieht nicht nur gut aus, sondern ist auch noch der Bruder ihrer neuen Freundin April. Schnell kommt Sage über die Überraschung hinweg, wären da nicht ihre Berührungsängste, die sie nicht loslassen. Sage hat ein Problem damit Leuten, speziell Männer zu nahe zu kommen. Obwohl sie die Entscheidung, nach Melview geflohen zu sein, nicht bereut, vermisst sie ihre kleine Schwester Nora und ihre Mutter.

Zu den Charakteren:
Sage ist eine starke Persönlichkeit, die versucht sich nicht unterkriegen zu lassen. Sie möchte einen Neuanfang wagen und über sich hinaus wachsen. Noch aus ihrer Vergangenheit hat sie ein paar Probleme, zu denen gehört, dass sie nicht gerne in der Nähe eines Mannes ist. Sage meidet Körperkontakt soweit es geht und bei kurzen Berührungen zuckt sie zusammen oder hat eine Panikattacke. Sie bastelt selbst Schmuck und verkauft die Sachen im Internet, was sie nicht nur beruhigt, sondern auch ihren Kontostand erhöht.


Luca ist ein Traumtyp. Auch wenn er mit seinen Tattoos anfangs abschreckend wirkt, ist er ein sehr sanfter Mensch. Er liebt seine Schwester, mit der er auch zusammenlebt, und liest gerne. Luca ist ein Ordnungsfanatiker, der darauf achtet, dass seine Wohnung immer schön sauber und aufgeräumt, wofür er auch Listen anfertigt. Er mag Menschen nicht so gerne und gibt sich jemanden lieber körperlich hin, als mit ihm zu reden. Luca hat viele One-Night-Stands, nach denen er den Mädchen verspricht er würde noch einmal anrufen, doch das tut er selten.

Von allen Nebencharakteren die es gab waren mir wohl Gavin und April am liebsten. April ist eine tolle Freundin, die immer wieder versucht hat Sage zu unterstützen. Sie hat sie regelrecht dazu gezwungen bei den Geschwistern einzuziehen.
Gavin ist Lucas bester Freund und ein kleiner Streber. Aber auch Lucas und Aprils Eltern waren wirklich sehr lieb und sin mir sofort ans Herz gewachsen. Außerdem ist da noch Megan, Sages Künstler- und Kindergartenfreundin, die, trotz der weiten Entfernung, immer für sie da ist.


Zum Schreibstil:
Laura Kneidls Schreibstil hat mir unglaublich gut gefallen. Er war gefühlvoll, emotional, packend und authentisch. Ich bin so durch die Seiten geflogen und konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

Meine Meinung:
Es gibt selten ein New Adult Buch, dass mich dermaßen packt und rührt, wie es dieses Buch geschafft hat. Es war unglaublich schön.
Luca und Sage sind ein Traumpaar und passen super gut zusammen, was sich oft gezeigt hat. Trotz Sages Berührungsängsten hat sie Luca an sich rangelassen.
Ich habe das Buch auf Instagram gesehen und habe mich sofort in das Cover verliebt, welches wirklich schön ist und der Titel passt perfekt zur Geschichte.
Die Story rund um Sage und Luca ist wunderschön, emotional und niederschmetternd, wobei letzteres besonders auf das Ende zutrifft. Mit einem solchen fiesen Cliffhanger hatte ich nicht gerechnet, was es nur noch schlimmer macht auf den nächsten Teil zu warten, der im Januar erscheint.


Fazit:
Eine wunderschöne berührende Geschichte, mit klasse Schreibstil, aber einem ärgerlichen Ende. Definitiv ein Jahreshighlight!

Veröffentlicht am 12.11.2017

Nicht der beste Teil der Reihe, aber auch nicht der schlechteste...

Paper Passion
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Zum Cover:
Das Cover mal wieder richtig schön geworden und passt vom Motiv her auch gut zu den anderen Bänden der Reihe. Allerdings ist der Buchrücken nicht farblich hinterlegt, was bei den anderen der ...

Zum Cover:
Das Cover mal wieder richtig schön geworden und passt vom Motiv her auch gut zu den anderen Bänden der Reihe. Allerdings ist der Buchrücken nicht farblich hinterlegt, was bei den anderen der Fall ist. Trotzdem ist es ein schönes Cover und die Farbe gefällt mir besonders gut.

Zum Inhalt:
Easton ist nun im Abschlussjahr und somit der älteste der fünf Royal-Brüdern an der Astor Park. Er hat Reeds Platz eingenommen und 'regiert' zusammen mit Ella die Schule, an der man den Schülern so gut wie alles durchgehen lässt. Dies nutzt Easton schamlos aus und verführt aus Langeweile seine neue Mathelehrerin, wobei die beiden allerdings von einer Schülerin gesehen werden. Easton ist direkt fasziniert von Hartley, die neu an der Astor ist. Doch Hartley ist nicht so leicht herumzukriegen, wie Easton schnell merkt. Er verfolgt sie, belegt all seine Kurse auf ihre um, damit er bei ihr sein kann, aber Hartley hat keinerlei Interesse an Easton, dessen Ruf ihm vorauseilt.

Zu den Charakteren:
Easton Royal ist der charmanteste der fünf Royals, aber auch der, der am meisten anstellt. Easton ist bekannt dafür sich im Schwierigkeiten zu bringen, zu viel zu Trinken oder generell gewissen Süchten nachzugehen. Entweder ist es Alkohol, kämpfen oder Sex, aber von Pillen hat er nach dem Tod seiner Mutter die Finger gelassen. Er handelt und sagt Dinge ungedacht. Easton lässt oft den reichen Jungen, der sich alles leisten kann, raushängen, weshalb ihn nicht wenige für ein Arschloch halten.

Hartley Wright ist ein taffes Mädchen, das Eastons Scharm nicht schnell unterliegt und sich nicht einschüchtern lässt. Sie hat eine sehr schwierige Vergangenheit gehabt, weshalb sie nicht mehr bei ihren Eltern wohnt und ein unterkühltes Verhältnis zu ihnen und ihrer Schwester hat. Trotzdem ist sie guter Mensch, da ihr das Wohl ihrer kleinen Schwester mehr am Herzen liegt, als ihr eigenes. Dadurch, dass sich schon früh von Zuhause ausgezogen ist, ist sie sehr selbstständig und ehrgeizig.

Zum Schreibstil:
Der Schreibstil der beiden Autorinnen hat mir sehr gut gefallen und ich bin schnell vorangekommen. Es war sehr locker und flüssig geschrieben. Eastons Gefühle wurden sehr gut beschrieben, weshalb man ihn nach diesem Buch einfach besser verstehen kann.

Meine Meinung:
Paper Passion hat an die vorherigen Bände der Reihe angeknüpft, allerdings mit einem kleinen Zeitpuffer. Reed geht schon ans College und Easton ist jetzt im Abschlussjahr, das er in vollen Zügen genießt.
Im Großen und Ganzen war das Buch gut und es gab wieder Drama, Intrigen und Geheimnisse, die aufgedeckt wurden. Eigentlich die perfekte Royal-Geschichte, allerdings haben mir ein paar Punkte nicht so gut gefallen.
Angefangen mit Easton, den ich in den bisherigen Bänden wirklich gerne möchte. Obwohl er seine Laster hat, ist er ein netter Kerl. Doch in diesem Buch war er, öfter als mir liebt ist, das reiche Muttersöhnchen. Immer wieder hat er sich darüber beschwert, dass Reed und Gideon einander hatten und die Zwillinge einander, aber er hatte niemanden, nur seine Mutter, die ihn geliebt hat. Klar, das ist schon traurig, wenn die eigenen Geschwister sich nicht richtig für einen interessieren und ich habe ein wenig das Gefühl, dass er mit seinen ganzen 'Ausrutschern' Aufmerksamkeit erregen möchte. Er selbst meinte sogar, dass er froh ist, dass sein Vater sich mehr um seine Söhne sorgt seit Ella da ist.
Dann hat er sich immer wieder nach dem Motto "Ich bin ein Royal, ich darf das machen. Ich kann mir das leisten." verhalten. Irgendwann war es nervig, dass er immer wieder klargemacht hat, dass er wegen seines Familiennamens und Gesellschaftsstatus alles machen kann, was er will.
Für Manche kommt in diesem Buch vielleicht ein bisschen viel Drama drin vor, aber das ist man von den vorherigen Bänden schon gewohnt, weshalb es mich persönlich nicht sehr gestört hat. Dass die Royal Zwillinge die gleiche Freundin haben, finde ich dennoch etwas übertrieben und verstörend.

Fazit:
Dramatische Handlung im Haus reicher Leute, flüssiger Schreibstil und ein richtiger Cliffhanger, der den Leser dazu animiert weiterzulesen. Allerdings nerviger Protagonist, der  sich seinen Status gerne zu nutzen macht.

Veröffentlicht am 07.11.2017

Ein tolles Ende für eine Reihe.

Trinity - Brennendes Verlangen
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Zum Cover:
Das Cover ist meiner Meinung nach, nach dem vierten Band der Reihe, das Schönste. Ich finde die Cover der Trinity-Reihe generell schön. Diese rosa Blume, die einer Rose ähnelt, und nach unten ...

Zum Cover:
Das Cover ist meiner Meinung nach, nach dem vierten Band der Reihe, das Schönste. Ich finde die Cover der Trinity-Reihe generell schön. Diese rosa Blume, die einer Rose ähnelt, und nach unten verläuft, ist ein richtiger Blickfang.

Zum Inhalt:
Kathleens Leben ist ein einziger Scherbenhaufen. Drei Jahre nachdem die junge Frau bei einem Feuer in einem Theater schwere Verbrennungen erlitten hat, kann Kat noch immer nicht ihren Arm richtig widerverwenden. Sie musste ihren Beruf aufgeben und hat immer wieder die Liebe ihres Lebens von sich gestoßen, bis Carson schließlich ging.
Doch selbst drei Jahre nach dem schrecklichen Schicksal hält die Liebe der beiden an. Sie können nicht voneinander lassen. Nach einem One-Night-Stand scheint alles wieder in Ordnung, wäre da nicht Carson, der ein Geheimnis vor Kat hat. Carsons seltsames Verhalten fällt Kat auf und schon bald erfährt sie, was Carson vor ihr versteckt.

Zu den Charakteren:
Kathleen Bennett hat nach ihrem Unfall sehr viel Selbstvertrauen verloren und hat in ihrem Schmerz viele Menschen, die sie liebt, von sich gestoßen. Das Aufgeben ihres Traumberufs ist ihr nicht leicht gefallen, doch nach den drei Jahren hat sie Spaß an ihrem jetzigen Job mit Carsons Schwester Chloe. Kat ist ein herzensguter Mensch und ihr liegen sowohl ihre Nichten und Neffen, als auch ihre vier Seelenschwestern am Herzen. Mit ihnen kann sie durch dick und dünn gehen. Doch auch Chase, der nach ihrem Unfall auf sie aufpasst und der sie unterstützt, ist ihr sehr ans Herz gewachsen.  

Carson Davis ist ein gut aussehender, charmanter Kerl. Er ist wirklich nett und ihm liegt viel an Kathleen, was er immer wieder deutlich macht. Er möchte nicht noch einmal von ihr weggeschickt werden, da sie die Liebe seines Lebens ist. Carson nimmt kein Blatt vor den Mund, sondern sagt, was er will, was ihn sehr sympathisch gemacht hat. Er hat eine sehr starke Bindung zu seinem Cousin Chase, der für ihn eher ein Bruder als ein Cousin ist. Die beiden erzählen sich alles.

Es gab wieder einige Nebencharaktere, die ich in der vorherigen Bänden nicht gerne mochte, aber jetzt umso mehr. Chase, der am Anfang der Reihe egoistisch war, ist jetzt ein richtiger Schmusebär/Kinderliebhaber/toller Daddy. Sein Beschützerinstinkt ist jedoch ausgeprägt wie eh und je. Dann wären da noch Kats Seelenschwester Gillian, Bree und Maria und deren Ehemänner. Eli hat man in diesem Buch von einer ganz anderen Seite gesehen. Nicht zu vergessen die anderen Mitglieder der Davis Familie. 

Zum Schreibstil:
Mir hat der Schreibstil von Audrey Carlan sehr gut gefallen. Im Gegensatz zu den anderen Teilen der Trinity-Reihe wurden in diesem die Gefühle der Protagnisten füreinander viel besser beschrieben. Ich habe sogar die ein oder andere Träne vergossen.

Meine Meinung:
Nachdem Teil 1, 2 und 4 mich nicht wirklich überzeuge konnten, Teil 3 allerdings sehr gut war, war dieses Buch das beste der Reihe. Obwohl ich Kathleen anfangs nicht mochte, ist sie mir im Laufe des Buches richtig ans Herz gewachsen und ich konnte sie einfach besser verstehen. Auch Chase, der Vater von Zwillingen geworden ist, ist mir ans Herz gewachsen. Er war richtig süß und hat sich einfach rührend um seine Kinder, aber auch um Kathleen, gekümmert.
Carson war mir von Anfang an schon sympathisch und er hat mir leid getan. Ich konnte einfach nicht verstehen, wie Kathleen jemanden so tollen von sich gestoßen hat.
Ich fand es richtig toll, dass es zum Ende noch einmal richtig spannend wurde, sodass man mitfiebern konnte.

Fazit:
Dieses Buch war auf jeden Fall das Beste der Reihe. Es gab sympathische Charaktere und die Handlung war wesentlich besser, als im letzten Trinity-Buch. Durch den lockeren Schreibstil kommt man gut voran.