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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.12.2016

Spannender Thriller mit aktuellen Themen

Das Mona-Lisa-Virus
1

Bienen sterben unerwartet, ein Virus befällt die Computer der Welt, Schönheitskönigen werden entführt, in Leipzig wird der Rathausturm zerstört und mitten drin ein FBI-Agent, eine Neuroästhetikerin und ...

Bienen sterben unerwartet, ein Virus befällt die Computer der Welt, Schönheitskönigen werden entführt, in Leipzig wird der Rathausturm zerstört und mitten drin ein FBI-Agent, eine Neuroästhetikerin und ein Antivirus-Spezialist. Wie passt das alles zusammen? Und um das Ganze noch verwirrender zu machen… Was hat das alles mit dem 15ten Jahrhundert zu tun?

Gleich von Anfang an geht es rasant los. Der Leser findet sich an vielen verschieden Schauplätze wieder.

Helen welche die Neuroästhetik erforscht, wird in dunklen Machenschaften hineingezogen bei denen es sich um das bekannte Mona Lisa Gemälde dreht. Ihre Tochter ist verschwunden und sie durchlebt eine Achterbahn der Gefühle, hin und hergerissen zwischen Hoffnung und Frustration.

Zusammen mit Patryk Weiz dem Antivirus-Spezialist machen sich die beiden auf die Suche nach Helen's Tochter und nach Patryk's Vater, der ebenfalls verschwunden ist.Ihre Suche führt sie nach Madrid ins Museo del Prado in dem eine Kopie des Mona Lisa Gemälde hängt. Aber wer hat dieses gemalt und warum? Ein Tagebuch aus dem 15. Jahrhundert gibt nach und nach dieses Geheimnis preis.

Aber warum sterben Bienen und warum verändert ein Computervirus Bilder und wieso wurden Schönheitsköniginnen entführt? Millner ein FBI-Agent geht diesen Spuren nach und entdeckt immer mehr Zusammenhänge.
Das Buch führt einen mit immer neuen Entwicklungen und überraschenden Wendungen einem rasanten Enden entgegen.

Tibor Rode ist es meisterlich gelungen mehrere Handlungsstränge zu einer Geschichte zu verweben. Ein bis zum Ende spannend bleibender Thriller, aber auch eine Geschichte die den Leser zum Nachdenken über das Schönheitsideal und die Natur an sich anregt.

Absolute Kaufempfehlung

Veröffentlicht am 03.11.2020

Spannend aber blutig

Die perfekte Sünde
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Auch in diesem Roman von Helen Fields wird zu Beginn eine Leiche gefunden. Ich kenne schon alle Vorbände, aber irgendwie kam mir dieser Roman blutiger vor als die anderen.

Zoey Cole heißt das Mädchen, ...

Auch in diesem Roman von Helen Fields wird zu Beginn eine Leiche gefunden. Ich kenne schon alle Vorbände, aber irgendwie kam mir dieser Roman blutiger vor als die anderen.

Zoey Cole heißt das Mädchen, welchem 2 Hautstücke entfernt wurden. Helen Fields beschreibt in aller Deutlichkeit wie der Täter dies bewerktstelligt hat. Mir war das einfach zu viel. Um ehrlich zu sein, hätte ich das Buch an manchen Stellen am liebsten zur Seite gelegt. Da ich aber einfach neugierig war, wie alles zusammen hängt, musste ich natürlich weiter lesen. Außerdem wollte ich wissen wie es mit dem Ermittlerteam weiter geht;)

Auch in diesem Band, schafft es Helen Fields Spannung aufzubauen, aber nach meinem Empfinden, verliert sich diese irgendwie im Laufe der Geschichte. Auch bei der Auflösung hatte ich keinen "Aha-Effekt". Das fand ich sehr schade, da ich die anderen Roman anders empfunden haben. Hier hat Helen Fields nach meinem Empfinden deutlich nachgelassen.

Insgesamt ein gutes, aber mir zu blutiges Buch, welches aber nicht an die Vorbände herankommt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.12.2019

Ist es wirklich die perfekte Strafe?

Die perfekte Strafe
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Ein junges erfrohrenes Mädchen. Was hatte sie auf Edinburghs Hauseberg zu suchen? Und dazu noch nackt?

Luc Callanach und Ava Turner stehen vor einem Problem. Es scheint so, als ob keiner etwas weiß und ...

Ein junges erfrohrenes Mädchen. Was hatte sie auf Edinburghs Hauseberg zu suchen? Und dazu noch nackt?

Luc Callanach und Ava Turner stehen vor einem Problem. Es scheint so, als ob keiner etwas weiß und die Angehörigen können sich das Szenario einfach nicht erklären.
Was genau ist da geschehen? Warum war sie nackt in der Kälte? War es Selbstmord, ein Versehen oder war sie gar nicht alleine dort oben?
Eine Jagd nach Antworten beginnt.


Die perfekte Strafe ist der 3 Krimi von Helen Fields rund um das Ermittlerteam aus Edinburgh.
Der Band kann zwar unabhängig von den anderen Bänden gelesen werden, da die Handlung in sich abgeschlossen ist, aber für das bessere Verständins der einzelnen Charaktere und ihren Beziehungen zu einander, wäre es von Vorteil, wenn man die Vorgänger kennen würde.


„Lillys Leben war so gut wie vorbei, sie wusste es nur noch nicht.“
Mit diesem Satz beginnt das Buch. Ich finde, besser kann man Helen Fields Art zu schreiben nicht aufzeigen. Flüssig, detailiert und anschaulich, so leitet sie den Leser durch die Seiten.

Diesmal hat der Inhalt viel mit Trauer zu tun. Mit Umständen, wie das Leben sie machmal in bizzarren Momenten zu schreiben vermag. Manchmal geschehen Dinge, die so nicht passieren sollten, und doch passieren sie. Dinge die das ganze Leben beinflussen und denen man machmal nicht ausweichen kann, weil man nicht will, keinen andern Weg aufgezeigt bekommen hat, oder man keinen anderen Weg sieht.
Man kann eben nicht alles in Gut oder Böse unterteilen. Auch das Gute, hat dunkle Anteile, genau so wie das Böse auch helle Anteile hat - oder zumindest hatte.
Das ist für mich in diesem Buch sehr stark spürbar.
Gepaart mit Spannung und auch durchaus actionreichen Szenen, ergibt sich daraus ein guter und solider Krimi.
Was ich in diesem Band (im Gegensatz zu den anderen Beiden) schade fand; Luc und Avas privaten Geschichten wurde mir zu kurz behandelt. Gerade für Neueinsteiger fehlten mir hier tiefere Bezüge zu den Charakteren. Auch manche Handlungen fühlten sich etwas holprig an und hätte in meinen Augen durchaus noch ein paar Seiten vertragen können. Ebenso blieben (nach meinem Empfinden) manche Sachen als "unerledigt" zurück. Auch hier wären ein paar Seiten mehr, nur förderlich für die Geschichte gewesen.

Alles in allem ein solides Buch, welchem ich aber leider keine 5 Sterne vergeben kann.

  • Cover
  • Spannung
  • Geschichte
  • Charaktere
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 14.09.2019

der 6 Waringham-Roman ist da!

Teufelskrone
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Teufelskrone ist der 6. Roman in der Waringham-Chronik und spielt zeitlich vor den anderen Bänden.

Klapptext:
England 1193: Als der junge Yvain of Waringham in den Dienst von John Plantagenet tritt, ahnt ...

Teufelskrone ist der 6. Roman in der Waringham-Chronik und spielt zeitlich vor den anderen Bänden.

Klapptext:
England 1193: Als der junge Yvain of Waringham in den Dienst von John Plantagenet tritt, ahnt er nicht, was sie verbindet: Beide stehen in Schatten ihrer ruhmreichen älteren Brüder. Doch während Yvain und Guillaume of Waringham mehr als die Liebe zur selben Frau gemeinsam haben, stehen die Brüder John Plantagenet und Richard Löwenherz auf verschiedenen Seiten - auch dann noch, als John nach Richards Tod die Krone erbt. Denn Richards Schatten scheint so groß, dass er John schon bald zum Fluch zu werden droht ...

Meine Meinung:
Wieder ist es Rebecca Gablé gelungen mich von der ersten Seite an zu fesseln. Sehr gekonnt verknüpft sie die Geschichte von Richard Löwenherz und John Ohneland mit der Geschichte von Yvain und Guillaume Waringham. Ich bin immer wieder erstaunt, wie gekonnt alles ineinander greift. So macht Geschichte richtig Spaß!
Der Hauptanteil des Romans befasst sich mit der Regierungszeit von John Ohneland und so lernt man John von ganz verschiedenen Seiten kennen, was ich richtig faszinierend fand. Mit Yvain hat John einen loyalen Ritter an der Seite. Eben ein typischer Gablé-Held. Wobei auch Yvain nicht fehlerfrei ist, (oder gerade deswegen?) hat man ihn doch sofort ins Herz geschlossen. Ebenso hat Rebecca Gablé ihm eine starke Frau an die Seite gesetzt, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Spannend waren auch die "Aha"-Effekte, wenn man verschiedene Elemente aus späteren Roaman erkannt hat.
Apropo spannend - es gab Szenen, bei denen ich regelrecht mitgefiebert habe und es kaum erwarten konnte die nächste Seite umzuschlagen. Es gab aber ebenso grausame Szenen die mir unter die Haut gekrochen sind. Aber auch diese fand ich sehr gut geschrieben. Einziges Manko: das letzte Viertel (auch wenn dies wirklich meckern auf hohem Niveau ist). Das war für mich irgendwie nicht rund und ich finde es passt nicht so ganz zum Rest des Buches. Das fand ich schade, denn genau das Ende bleibt bei mir immer irgendwie am meisten haften.
Das Nachwort fand ich dagengen wieder richtig gut, da Rebecca Gablé hier aufzeigt, was Wahrheit und was Fiktion ist.

Fazit:
Insgesamt ein gelungener Roman, auch wenn das Ende runder hätte sein können. So macht Geschichte lernen Spaß!

  • Cover
  • Geschichte
  • Erzählstil
  • Figuren
Veröffentlicht am 29.01.2019

Ein weiteres tolles Kinderbuch von Audrey Harings

Der Katastrophenvogel
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Knaks ist eine Schwalbe. Also ein Vogel. Sollte er da nicht auch fliegen können? Tja bei Knaks hapert es da etwas. Immer kommt er ins trudeln. Und ausgerechnet vor dem großen Flugwettbewerb. Das macht ...

Knaks ist eine Schwalbe. Also ein Vogel. Sollte er da nicht auch fliegen können? Tja bei Knaks hapert es da etwas. Immer kommt er ins trudeln. Und ausgerechnet vor dem großen Flugwettbewerb. Das macht ihn bei den Anderen nicht gerade beliebt. Wie gut das er den Wurm Gisbert kennenlernt. Die zwei werden gute Freunde. Durch Gisbert lernt Knax ganz neue Dinge kennen. Es könnte alles so schön sein, wenn da nicht Mallas wäre, der einen finsteren Plan verfolgt....

Wieder wird die Geschichte durch tolle Ilsutrationen bereichert. Für mich ein wichtiges Kriterium bei einem Kinderbuch. Auch die große Schrift erleichtert das Lesen. Die Geschichte selber ist einfach liebenswert. Knaks die Schwalbe freundet sich mit dem Regenwurm Gisbert an. Einfach niedlich. Aber natürlich gibt es durch Mallas auch Spannung, denn eine Katastrophe will verhindert werden.

In ihrer wundervollen Art und Weise hat uns Audrey Harings wieder eine tolle Geschichte geschenkt. Diese ist unterhaltsam, spannend und lehrreich. Mir als Mama gefällt es immer besonders gut, wenn Werte vermittelt werde. Audrey Harrings schafft es auch dieses Mal wieder, genau solche spielerisch in die Geschichte einfließen zu lassen.

Eine weitere tolle Geschichte von Audrey Harrings