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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.03.2026

Spannend und irrwitzig

Die Reise ans Ende der Geschichte
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Das Cover ist passend zu der Geschichte und gefällt mir sehr gut.
Der Schreibstil von Kristof Magnusson ist flüssig, detailreich und unterhaltsam. Es liest sich angenehm. Die teilweise schrägen Figuren ...

Das Cover ist passend zu der Geschichte und gefällt mir sehr gut.
Der Schreibstil von Kristof Magnusson ist flüssig, detailreich und unterhaltsam. Es liest sich angenehm. Die teilweise schrägen Figuren sind bildhaft und sympathisch beschrieben.

Nach dem Kalten Krieg Anfang der 1990er Jahre treffen der junge Dichter Jakob Dreiser und der ältere Doppelagent und Geheimdienstmitarbeiter Dieter Germeshausen in Rom in der russischen Botschaft bei Krimsekt und Piroggen aufeinander. Jakob wird von Germeshausen als Spion angeworben. Jakob nimmt die Herausforderung an und freut sich riesig auf ein Abenteuer. Sie reisen u. a. nach Kasachstan. Dieter will einen Militärhubschrauber kaufen. Aber Jakob kauft gleich sechs Hubschrauber. Das irrwitzige Abenteuer nimmt nun seinen Lauf.

Der Roman ist unterhaltsam, voller Ironie, Satire und Witz.
Von mir eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Der Name ist eben nicht Schall und Rauch - Sehr emotional

Die Namen
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Der Debütroman "Die Namen" beschreibt drei Lebensverläufe in dramatischer Weise. Der Schreibstil von Florence Knapp ist packend und berührend. Das Cover mit dem Mann, der drei Schatten wirft, passt sehr ...

Der Debütroman "Die Namen" beschreibt drei Lebensverläufe in dramatischer Weise. Der Schreibstil von Florence Knapp ist packend und berührend. Das Cover mit dem Mann, der drei Schatten wirft, passt sehr gut zu dem Roman.

Cora will zum Standesamt, um ihren Sohn anzumelden. Ihre Tochter Maia möchte ihn Bear nennen, Bear, der starke und kuschelige. Cora bevorzugt Julian. Kurz entschlossen meldet sie ihn unter dem Namen Bear an. Tradition des Vaters ist, dass Söhne den Namen des Vaters tragen. Somit ist die Namensentscheidung nicht ohne Konsequenzen für Cora.

In Abständen von 7 Jahren erfahren wir drei Lebensversionen von Bear, Julian und Gordon mit allen daraus folgenden Grausamkeiten gegen Cora durch ihren gewalttätigen Mann Gordon.

Die erschütternde Geschichte hat mich sehr berührt. Ein ungewöhnliches Konzept - drei Versionen eines Lebens aufgrund der unterschiedlichen Namen.
Ein absolutes Lese-Highlight.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Bewegende historische Geschichte

Moosland
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Der Schreibstil von Katrin Zipse ist flüssig und gut zu lesen. Sie hat einen einfühlsamen detailreichen Erzählstil. Das schlichte Cover gefällt mir zu dem Thema.

Die isländische Partei startet in Deutschland ...

Der Schreibstil von Katrin Zipse ist flüssig und gut zu lesen. Sie hat einen einfühlsamen detailreichen Erzählstil. Das schlichte Cover gefällt mir zu dem Thema.

Die isländische Partei startet in Deutschland einen Aufruf. Sie suchen deutsche Frauen als Arbeitskräfte und Heiratskandidatinnen. Knapp 300 Frauen folgen dem Ruf nach Island. So auch die junge Elsa, die um ihre Freundin Sola trauert. Elsa spricht kein Isländisch. So ist kaum eine Verständigung möglich. Es braucht lange Zeit bis Elsa bereit ist, sich mit der isländischen Sprache auseinanderzusetzen.

Die Geschichte hat mich berührt und gefesselt. Das Thema über die jungen deutschen Frauen, die in der Nachkriegszeit zum Arbeiten und als Heiratskandidatinnen nach Island gingen, ist für mich neu. Es ist ein starker Roman, der einem lange im Gedächtnis bleibt.
Von mir eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 23.01.2026

Sehr dramatisch und berührend

Tage des Lichts
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Megan Hunter ist mit "Tage des Lichts" ein sehr berührender Roman gelungen. Sie hat einen flüssigen feinfühligen Schreibstil, der angenehm zu lesen ist.
Das Cover finde ich sehr gelungen.

Es beginnt in ...

Megan Hunter ist mit "Tage des Lichts" ein sehr berührender Roman gelungen. Sie hat einen flüssigen feinfühligen Schreibstil, der angenehm zu lesen ist.
Das Cover finde ich sehr gelungen.

Es beginnt in England im Jahr 1938 an Ostersonntag. Ivy wächst in einer unkonventionellen Künstlerfamilie auf. Sie geht mit ihrem Bruder Joseph schwimmen, der dort im See tödlich verunglückt. Das Miterleben dieses tragischen Unglück ist für Ivy der erste Tag des Lichts. Auch Frances, die Freundin von Joseph, ist erschüttert über den Tod von Joseph.
Kurze Zeit später heiratet Ivy den eng befreundeten viel älteren Bear und bekommt zwei Kinder. Ihre künstlerischen Ambitionen gibt sie für die Familie auf und fügt sich in das eingeengte Familienleben.
Als Ivy und Frances sich Jahre später wieder begegnen, entwickelt sich eine tiefe Freundschaft und Liebe.

Die Geschichte mit dem dramatischen Einstieg hat mich von Anfang an gefesselt. Ein Roman über Trauer und Gefühle, Sehnsüchte, Hoffnungen und Zweifel, von der Autorin einfühlsam erzählt.
Lesenswert!

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Veröffentlicht am 04.01.2026

Im Bücherdorf – warmherzig und berührend

Mathilde und Marie
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Das Cover mit dem idyllischen Gebirgsdorf gefällt mir gut und passt toll zu dem Roman.

Torsten Woywod hat einen flüssigen, feinfühligen Schreibstil. Sein Erzählstil ist sanft, mit sehr detaillierten Beschreibungen ...

Das Cover mit dem idyllischen Gebirgsdorf gefällt mir gut und passt toll zu dem Roman.

Torsten Woywod hat einen flüssigen, feinfühligen Schreibstil. Sein Erzählstil ist sanft, mit sehr detaillierten Beschreibungen und angenehm für mich zu lesen.
Die Geschichte wird aus den Perspektiven von Marie, Jónína und Mathilde erzählt.

Marie hat Paris ohne festes Ziel verlassen, da sie sich dort nicht mehr wohlgefühlt hat. Im Zug trifft sie auf die ältere Jónína, die in ihr kleines Dörfchen Redu zurückfährt. Marie schließt sich ihr an und kommt bei ihr im Haus unter. Sie hilft Marie in der Buchhandlung und kommt dort mit den Dorfbewohnern zusammen. Das Leben im Bücherdorf entwickelt sich langsam und behutsam, auch ohne viele Wort, oft mit ruhigen Gesten.

Diese warmherzige Geschichte hat mich begeistert. Ein absoluter Wohlfühlroman. Lesenswert!


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