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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.04.2026

So ein niedliches Babymammut!

Knallharte Steinzeit
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Ab in die Steinzeit! In dieser Geschichte begleitet man Krähe und Wolf, die beide in der Steinzeit leben. Krähe kann super Sachen erfinden, wohingegen Wolf wunderbare Höhlenmalereien machen kann. Als sie ...

Ab in die Steinzeit! In dieser Geschichte begleitet man Krähe und Wolf, die beide in der Steinzeit leben. Krähe kann super Sachen erfinden, wohingegen Wolf wunderbare Höhlenmalereien machen kann. Als sie gemeinsam unterwegs sind, entdecken sie plötzlich ein Mammutbaby. Nachdem sie durch Faust, einen Schulkameraden, mitbekommen haben, dass sein Papa Zwergwollmammuts jagt, entscheiden sie sich kurzerhand, dass sie sich nun darum kümmern.

Die Geschichte des Buches klang für mich sehr unterhaltsam, was sie auch definitiv ist. Der Schreibstil des Buches gefällt mir sehr gut, er ist unheimlich unterhaltsam, zugleich erfährt man etwas über die Steinzeit. Für Kinder ist er gut verständlich, die Altersempfehlung bei diesem Buch liegt bei fünf Jahren, was schon passen kann, man kann es aber auch definitiv erst etwas später lesen/vorlesen. Was ich passender finde.

Die Einteilung der Kapitel gefällt mir gut, diese haben eine angenehme Länge. Zusätzlich sind die Seiten mit wirklich tollen Bildern illustriert, oftmals auch sind die Doppelseiten als gesamtes Bild zu sehen, enthalten dann nicht ganz so viel Text. Die Bilder geben tolle Einblicke auf die jeweilige Situation, was schon sehr kurios teilweise ist.

Die Geschichte ist wirklich lustig und unterhaltsam, definitiv auch spannend. Es macht auch sehr viel Spaß, das Buch vorzulesen, da die Situationen auch für Erwachsene sehr amüsant sind. Lediglich bei der Angabe einer Person (die Alte vom Berg) bin ich ein bisschen hin- und hergerissen, ob man da nicht noch die Frau hätte ergänzen können. Das wäre für mich etwas wertschätzender. Aber das ist wahrscheinlich Ansichtssache.

Für uns war’s eine amüsante und unterhaltsame sowie teilweise auch lehrreiche Geschichte.

Von uns gibt’s 5 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 26.04.2026

Ein Monster wohnt unterm Bett.

Manno Monster und ich
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Wenn Jussi abends im Bett liegt, soll er natürlich das Licht ausmachen. Was er ungern macht, denn unter seinem Bett wohnt ein Monster. Überhaupt sind dann überall Monster da. Das Monster unter seinem Bett ...

Wenn Jussi abends im Bett liegt, soll er natürlich das Licht ausmachen. Was er ungern macht, denn unter seinem Bett wohnt ein Monster. Überhaupt sind dann überall Monster da. Das Monster unter seinem Bett stellt sich dann als Manno vor, ist tatsächlich aber gar nicht mal so gruselig, sondern sehr nett. So fürchtet sich natürlich niemand vor ihm. Da Jussi viel für die Schule lernen soll, damit er
es aufs Lessing schafft, wo laut seinem Papa schließlich „alle“ sind, hat er eigentlich keine Zeit, Manno zu helfen.

Allein das Cover dieses Buchs finde ich schon sehr interessant und ansprechend gestaltet. Insofern war ich drauf gespannt, wie dies hier inhaltlich umgesetzt und gestaltet ist.

Das Buch ist in verschiedene Kapitel eingeteilt, diese haben eine wirklich angenehme Länge. Außerdem sind sie auch mit wunderbaren Illustrationen versehen. Ebenso gibt es immer wieder Felder, in denen Fragen an die Leser:innen gestellt werden, so dass man diese in einem
Kästchen direkt beantworten kann. Somit ist es auch ein Mitmachbuch.

Die Geschichte ist vom Schreibstil her toll geschrieben, es liest sich angenehm und ist gut ´verständlich. Auch für Erwachsene fand ich die enthaltenen Witze durchaus sehr lustig.

Die Altersempfehlung für dieses Buch liegt bei sieben Jahren, was ich so unterschreiben würde. Dann kann man es gemeinsam lesen oder auch vorlesen.

Mir hat diese Geschichte sehr gut gefallen, sie ist vor allem aufgrund der Aufmachung überhaupt nicht langweilig, sondern sehr abwechslungsreich.

Von mir gibt es hier 5 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 25.04.2026

Was die Vorschulprofis alles erleben dürfen ist wunderbar!

Die Vorschulprofis: Wir sind die Großen in der Kita
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Die Vorschulprofis, das sind Pippa, Aziz, Emil, Kisi und Alma. In der Kita Kichererbse sind sie nun die Großen. Gemeinsam mit ihrem Erzieher Joschi erleben sie so die verschiedensten Dinge, feiern mal ...

Die Vorschulprofis, das sind Pippa, Aziz, Emil, Kisi und Alma. In der Kita Kichererbse sind sie nun die Großen. Gemeinsam mit ihrem Erzieher Joschi erleben sie so die verschiedensten Dinge, feiern mal eine Papierparty, machen einen Tobetag, besuchen die Schule. Zusätzlich gibt es tolle Tipps und Tricks, die man selbst auch so anwenden kann.

Tatsächlich finde ich es inzwischen echt super, welche Bücher es zum Thema Vorschule gibt. So kann man Kinder auch selbst mit dem Thema vertraut machen. Dieses Buch kann ich mir sogar vorstellen, dass Kindergärten/Kindertagesstätten einsetzen könnten. Zum gemeinsamen Vorlesen und anschließendem Umsetzen, denn die enthaltenen Ideen finde ich wirklich super und pädagogisch sehr wertvoll.

Die Geschichten sind in mehrere Kapitel eingeteilt, so dass man immer mal wieder auch pausieren kann. Sie wechseln sich zwischen dem Geschehen in der Kita und im privaten Leben der einzelnen Kinder ab. Das finde ich sehr gelungen, so bekommt man auch hier noch mal Einblicke auf das Familienleben. Das Buch ist unheimlich vielfältig gestaltet, so gibt es verschiedenste Familiensituation und auch die Kinder sind unterschiedlich, was ich sehr gelungen finde.

Bei den Namen der Kinder im Buch habe ich mir ein bisschen schwergetan, Oke und Kojo fand ich schon sehr exotisch. Aber gut, je nach Region ist das eben auch unterschiedlich.

Nach jedem Kapitel erhält man zusätzlich noch Tipps und Ideen, was man wie umsetzen kann aus den jeweiligen Geschichten. Und auch erläutert, was hier genau trainiert wird. Ob es eben die Grobmotorik ist, das Sozialverhalten, die Koordination oder die Frustrationstoleranz. Das ist richtig toll, finde ich. Vor allem, weil es eben auch noch mal erklärt wird.

Die Bilder im Buch sind wirklich richtig schön, sie passen perfekt zu den jeweiligen Szenen und beschreiben wunderbar, was hier gerade passiert. Sie sind farbenfroh gestaltet und man kann alles gut erkennen. Es macht Spaß, diese anzusehen.

Die Altersempfehlung für dieses Buch liegt bei fünf Jahren, was ich so absolut unterschreiben würde.

Bei uns kam dieses Buch unheimlich gut an, ich habe mir viele Ideen holen können, was man selbst noch mit dem Nachwuchs ausprobieren kann.

Von uns gibt’s hier 5 von 5 Sternen und eine absolute Empfehlung.

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Veröffentlicht am 21.04.2026

Im Keller vom Maulfaffenbäck.

Der Schoppenfetzer und das Maulaff-Mysterium
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Das bekannte Würzburger Weinlokal „Maulaffenbäck“ wird überraschend von heute auf morgen geschlossen. Mit seinem Stammtisch “Die Schoppenfetzer“ steht der ehemalige Kommissar Erich Rottmann vor verschlossenen ...

Das bekannte Würzburger Weinlokal „Maulaffenbäck“ wird überraschend von heute auf morgen geschlossen. Mit seinem Stammtisch “Die Schoppenfetzer“ steht der ehemalige Kommissar Erich Rottmann vor verschlossenen Türen. Vom Immobilienmakler Fili Filißter wird Rottmann angesprochen, da dieser dringend Hilfe braucht. Und plötzlich steckt auch der Exkommissar mitten in kriminellen Ereignissen… Zudem gibt es eine Verknüpfung zur Vergangenheit, zu den schrecklichen Ereignissen vom 16. März 1945.

Tatsächlich hatte ich von der Schoppenfetzer-Reihe bislang noch keinen Band gelesen. Nun war es endlich so weit, tatsächlich ist dies ja schon der 14. Fall für Erich Rottmann.

Der Schreibstil des Buches hat mir unheimlich gut gefallen. Gut verständlich beschreibt er spannend die Vorkommnisse und gibt Einblicke ins wunderschöne Würzburg und die manchmal kühle Art der Unterfranken. (Wunderbar beschrieben, aber das macht Menschen in/aus Unterfranken eben auch aus.) Für mich war es sehr angenehm, unterhaltsam und spannend zu lesen.

Der Fall war für mich unheimlich spannend und gut nachvollziehbar geschrieben. Da ich mich örtlich gut auskenne, war es zusätzlich interessant die Wege der verschiedenen Personen zu verfolgen. Den 16. März 1945 mit einzubringen empfinde ich als gelungen, dieser schreckliche Tag hat sich auch bei mir eingeprägt, wenngleich ich ihn nur aus Erzählungen kenne. (Innerhalb der Familie wurde das aus der Entfernung miterlebt.)

Für mich war das eine spannende und schnelle Lektüre, die mir sehr gut gefallen hat. Auch die Person des ehemaligen Kommissars gefällt mir gut, auch wenn man ihm manchmal auf die Finger klopfen möchte…

Von mir gibt es hier 5 von 5 Sternen und eine absolute Empfehlung.

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Veröffentlicht am 21.04.2026

Den Blutzuckerspiegel positiv beeinflussen.

Mach dich schlank
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Im Fernsehen bloßgestellt zu werden, gibt den Anstoß für Mario D. Richardt, seine Essgewohnheiten umzustellen. Auf den Grund kommt er der Tatsache, dass er stetig zunimmt, obwohl er seine Essgewohnheiten ...

Im Fernsehen bloßgestellt zu werden, gibt den Anstoß für Mario D. Richardt, seine Essgewohnheiten umzustellen. Auf den Grund kommt er der Tatsache, dass er stetig zunimmt, obwohl er seine Essgewohnheiten nicht verändert hatte, auch: Eine Insulinresistenz ist schuld daran. Mit diesem Buch teilt er nun sein Wissen und seine Erfahrungen.

Die Thematik des Buches finde ich generell ziemlich interessant und ich kann mir vorstellen, dass dies auch immer wieder mal die Ursache von Übergewicht ist – wenn man es denn feststellen kann. Da ich mich auch gerne in solchen Themen „weiterbilde“ bzw. darüber lese, war das Buch für mich eine spannende Lektüre.

Die Einteilung in verschiedene Kapitel empfinde ich als recht gelungen, zuerst einmal erfährt man etwas über den Autor selbst und seinen Weg. Wobei man ihn immer wieder auf seinem Weg der Ernährungsumstellung durchs gesamte Buch hindurch begleitet. Die Kapitel enthalten immer wieder spannende Informationen über verschiedene Lebensmittel sowie deren Inhaltsstoffe.

Zwischendurch gibt es kurze Zitate noch einmal etwas schöner dargestellt und kurz zusammengefasst, das hätte es für mich nicht gebraucht. (Weil es eben eine Wiederholung ist.) Der Tipp hingegen, der kurz und knapp gehalten wird, ist definitiv lesenswert.

Was mir richtig gut gefallen hat, sind die enthaltenen Rezepte. Hier bekommt man tolle Ideen und leckere Rezepte mitgeliefert, die meist recht gut umsetzbar sind. (Manchmal auch recht simpel, zumindest sind Porridge und Overnight-Oats das für mich, aber eben auch, weil ich es schon oft zubereitet habe.) Ob man sich an alle Informationen des Buches halten möchte, muss man meiner Ansicht nach für sich selbst entscheiden, beispielsweise eben, dass einige Lebensmittel vorgekocht werden (Kartoffeln, Nudeln) und dann gleich im Kühlschrank aufbewahrt werden, damit sich die Stärke umwandelt.

Manchmal war mir das Buch ein bisschen zu „salopp“ und auf lustig gemacht, hier hätte man sich meiner Ansicht nach ein paar Seiten sparen können. Aber gut, das ist eben meine Sicht darauf. Alles in allem ein interessanter und sicherlich hilfreicher Ratgeber.

Von mir gibt es hier 4 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

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