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Veröffentlicht am 07.04.2020

Denn immer wieder geht die Sonne auf.

Zeit der Apfelrosen
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Für ihr Leben hat Olivia ganz klare Vorstellungen, denn sie möchte Karriere machen, ihren Freund heiraten und gerne eine Familie gründen. Aber wie das Leben so spielt, kommt es anders – und dann stellt ...

Für ihr Leben hat Olivia ganz klare Vorstellungen, denn sie möchte Karriere machen, ihren Freund heiraten und gerne eine Familie gründen. Aber wie das Leben so spielt, kommt es anders – und dann stellt sich heraus, dass der Traummann ein notorischer Lügner ist. Mit ihrem Lebensberater Randolf Thesenfitz versucht sie nun wieder etwas Ordnung in ihr chaotisches Leben zu bringen, doch das ist auch komplizierter als gedacht…

Für mich sind Hörbücher ja eine wunderbare Sache – ich kann ein Stück weit dabei abschalten, werde gut unterhalten, wenn ich draußen unterwegs bin. Für mich eine absolut tolle Gelegenheit, wie ich Laufwege gut überbrücken kann. Insofern war ich nun auf die Geschichte von Gabriella Engelmann echt gespannt, ich weiß gar nicht, ob ich bislang mal ein Buch von ihr gelesen habe, aber hören sollte sich nun zumindest ändern.

Gesprochen wird die Geschichte von Vanessa Eckart, die eine angenehme und sympathische Stimme hat. Mir hat es gut gefallen, wie sie die Geschichte vorliest und entsprechend gekonnt betont etc.

Die Geschichte hat mir gut gefallen, eine unterhaltsame, emotionale wie durchaus abwechslungsreiche Idee steckt dahinter. Zwar ist es natürlich auch mal leicht dramatisch, dies wird aber nicht übertrieben – und genau das hat mir so gut daran gefallen. Man merkt natürlich, wie hier die Probleme auftauchen, es gibt aber eben auch gute Lösungen dafür. So wurde ich gut unterhalten, hatte meine eigenen Gedanken zum Fortgang der Geschichte und wurde doch auch etwas überrascht.

Für mich war „Zeit der Apfelrosen“ eine sehr angenehme, unterhaltsame, lustige wie emotionale Geschichte in Hörbuchform. Vorgelesen von Vanessa Eckart wurde ich hier gut zweieinhalb Stunden gut unterhalten, eine Zeit, die wie im Flug verging. Von mir gibt es hier entsprechend 5 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 06.04.2020

Wenn eine Reise anders verläuft als geplant.

Die Tage in Paris
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Liv und David haben recht spontan geheiratet und verbringen nun ihre Hochzeitsreise in Paris. Doch die Tage in der Stadt der Liebe sind alles andere als romantisch, denn Liv’s Ehemann ist mehr beruflich ...

Liv und David haben recht spontan geheiratet und verbringen nun ihre Hochzeitsreise in Paris. Doch die Tage in der Stadt der Liebe sind alles andere als romantisch, denn Liv’s Ehemann ist mehr beruflich unterwegs als in romantischen Dingen. Nun zweifelt Liv schon daran, ob die Heirat ein großer Fehler war. Ähnlich erging es vor über hundert Jahren der jungen Sophie, die gerade den Maler Édouard Lefèvre geheiratet hat. Sie muss sich erst daran gewöhnen, in welchen Kreisen sie nun als Frau an seiner Seite unterwegs ist, was natürlich auch nicht immer einfach ist.

Gerade für einen Kurzurlaub hatte ich mir eine eher übersichtliche Lektüre einpacken wollen, so dass passenderweise dieses Buch mit nach Paris durfte. Von Jojo Moyes habe ich bislang kein Buch gelesen, ich glaube lediglich zwei Hörbücher habe ich gehört, insofern kenne ich ihren Schreibstil etwas.

Der Schreibstil des Buches hat mir ganz gut gefallen, es war angenehm zu lesen, gut verständlich und inhaltlich eher eine locker-leichte Unterhaltung. Natürlich kommen verschiedene Orte in Paris vor, wenn man diese schon mal gehört bzw. gesehen hat, hat man entsprechend ein Bild vor Augen, was aber nicht zwingend wichtig ist.

Die zwei Geschichten, die hier miteinander verknüpft sind, sind ganz angenehm zu lesen und durchaus interessant, spannend und emotional. Teilweise gibt es natürlich auch mal lustige Szenen. Generell möchte die Autorin wohl ein wenig „Entspanntheit“ mit auf den Weg gehen, das wäre so zumindest mein Empfinden.

Für mich war es eine Geschichte, die ich schnell gelesen hatte – bei nur knapp über 100 schmalen Buchseiten keine Kunst. Was mir gut gefallen hat, waren die gelegentlich auftauchenden bunten Illustrationen, die natürlich gut zu den jeweiligen Szenen gepasst haben. Vom Inhalt her muss ich sagen, dass das Buch in Ordnung war, es jetzt aber auch nicht sonderlich schlimm gewesen wäre, wenn ich das Buch nicht gelesen hätte. Kein Buch, das mich sonderlich begeistert hat oder mir großartige Dinge mitgeteilt hat, sondern mehr so dahin plätschernd war. Entsprechend bin ich hinsichtlich einer Empfehlung unentschlossen und vergebe 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 03.04.2020

Nordisch by Nature.

Schnee ist auch nur hübsch gemachtes Wasser
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Dieses Hörbuch enthält verschiedene Erzählungen von Dora Heldt, die durchaus humorvoll sind, vielleicht eher nordischer Natur, aber dennoch sehr unterhaltsam. So erfährt man beispielsweise, warum es vielleicht ...

Dieses Hörbuch enthält verschiedene Erzählungen von Dora Heldt, die durchaus humorvoll sind, vielleicht eher nordischer Natur, aber dennoch sehr unterhaltsam. So erfährt man beispielsweise, warum es vielleicht Not tut, einen Glühweinstand im Sommer aufzubauen und so den Winter mal vorzuziehen…

Hörbücher begleiten mich ja immer wieder – vor allem beim Laufen. (Die Laufzeit - muhaha... - des Hörbuchs beträgt übrigens knapp drei Stunden.) Von Dora Heldt hatte ich schon das ein oder andere Buch gelesen, insofern war ich gespannt auf diese verschiedenen Erzählungen, die auch von ihr selbst vorgelesen werden.

Ihre Art vorzulesen und ihre Stimme dabei haben mir gut gefallen. Eine klare, nordische Stimme, kein piepsiges Mäuschen, das fand ich toll. Man versteht alles gut und klar, sie betont entsprechend, wenn es passt, für mich war das absolut in Ordnung.

Die Geschichten sind wirklich sehr unterschiedlich, so habe ich die eine mehr als schwarzhumorig empfunden, eine andere Erzählung dagegen als durchaus emotional, berührend. Die Abwechslung dabei hat mir gut gefallen, auch die Art und Weise wie sich die Geschichten entwickeln. Man hat zwar vielleicht hie und da mal eine Ahnung, weiß aber definitiv nicht im Voraus, wie sich eine Geschichte entwickeln wird. Für mich war dies wirklich tolle Unterhaltung, durchaus humorvoll, emotional und spannend. Von mir gibt es entsprechend fünf von fünf Sternen und eine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 01.04.2020

Mein Herz schlägt für gute Geschichten.

Rendezvous in zehn Jahren
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Valerie ist gerade 30 und frisch in Trennung lebend, als sie einen Wochenendtrip mit ihrer Schwester nach Amsterdam unternimmt. Dort lernt sie in einem Café den Holländer Ted kennen, mit dem sie sofort ...

Valerie ist gerade 30 und frisch in Trennung lebend, als sie einen Wochenendtrip mit ihrer Schwester nach Amsterdam unternimmt. Dort lernt sie in einem Café den Holländer Ted kennen, mit dem sie sofort eine besondere Verbindung hat. Direkt erzählen sie sich von ihren Sehnsüchten, denn Ted träumt von den Bergen, wohingegen Valerie das Meer liebt. Spontan beschließen die beiden, dass sie sich in zehn Jahren wieder treffen werden um zu sehen, ob ihre Träume wahr geworden sind. Aber zehn Jahre können auch eine verdammt lange Zeit sein, wenn man merkt, dass die getroffene Person so besonders ist…

Bereits seit einiger Zeit hatte ich auf dem Schirm, dass in diesem Jahr ein neues Buch von Judith Pinnow herauskommt. Da mir schon bisherige Werke von ihr sehr gut gefallen haben, habe ich mich wirklich drauf gefreut und dem auch entgegengefiebert.

Der Schreibstil des Buches hat mir unheimlich gut gefallen, es liest sich angenehm, locker-leicht in einer schönen Sprache. Alles gut verständlich für mich, aber dennoch keine zu leichte Sprache, sondern absolut schön überlegt. Auch hinsichtlich mancher Beschreibungen der Umgebung hat es mir gut gefallen, man bekommt bildhafte, tolle Erläuterungen und geht förmlich mit auf die Reise.

Die Geschichte ist eine wirklich schöne und für mich noch nicht dagewesene Geschichte, also nichts, was sich wiederholt. Die Idee des Treffens nach zehn Jahren ist absolut interessant und spannend, denn man sieht ja, was sich dann wie noch entwickelt. Auch ist es schön bei den Charakteren mitzuerleben, wie jede Person so mit dem Schicksal hadert, aber dennoch ihren Weg geht. Für mich war es spannend manches zu lesen, da Judith Pinnow selbst wohl eine Sehnsucht nach dem Meer hat. Diesen Aspekt fand ich im Buch dann ganz spannend.

Mir hat das Buch unheimlich gut gefallen, es ist eine spannende, richtig abwechslungsreiche Geschichte, die zu keinem Zeitpunkt langweilig für mich war. Ich habe mitgefiebert, wurde gut unterhalten, habe aber auch oft gelacht. Es ist ein tolles Buch, das natürlich auch eine Prise Dramatik hat, bei der dies aber nicht übertrieben wird – genau das mochte ich so daran. Auch waren die Menschen authentisch und das Erzählte wirkte nicht übertrieben.

Ich kann „Rendezvous in zehn Jahren“ wirklich nur empfehlen, mir hat es sehr gut gefallen. Beim Lesen wurde ich hier toll unterhalten, es war spannend, emotional und lustig zugleich. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen und eine absolute Empfehlung.

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Veröffentlicht am 30.03.2020

Weil Liebe durch den Magen geht.

Hello Love
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Gerade wenn zwei verliebte Menschen zusammen wohnen ist es doch schön, wenn man sich auch gegenseitig mit kulinarischen Genüssen verwöhnt. Mit diesem Buch erhält man die verschiedensten Rezepte – vom leckeren ...

Gerade wenn zwei verliebte Menschen zusammen wohnen ist es doch schön, wenn man sich auch gegenseitig mit kulinarischen Genüssen verwöhnt. Mit diesem Buch erhält man die verschiedensten Rezepte – vom leckeren Frühstück – selbstverständlich im Bett – bis hin zum Lumumba-Schokoeis zum Nachtisch. Zusätzlich findet man noch Porträts berühmter Liebespaare – wie beispielsweise den Obamas.

Für Kochbücher bin ich ja immer wieder zu haben – und dieses wertige Kochbuch steht ganz im Zeichen der Liebe. Im zarten pastellrosa kommt es daher und hat mich so direkt angesprochen. Aber nicht nur die Optik ist toll, auch die inneren Werte, sprich der Inhalt.

Das Buch ist so aufgebaut, dass man zuerst das Porträt einer berühmten Liebe liest, welches auch mit verschiedenen Fotografien – aber nicht des Paars! – untermalt wird. Hier sollte man sich bewusst sein, dass es mehr um die Schönheit der Bilder geht, die ich auch nicht immer so ganz passend fand – so gibt es bei den Obamas verschiedenste Bilder mit Meer/Fisch/Meeresgetier. Schön anzusehen definitiv, der Sinn ist für mich allerdings nicht so ganz klar.

Nach dem Porträt gibt es dann verschiedenste Rezepte, angefangen beim Frühstück (sehr lecker: Mohn-Porridge mit karamellisierten Birnen, Avocado-Smash-Stulle mit pochiertem Ei) über das Dinner (beginnend beim Aperitif: Weißbier-Hugo mit Minze, Vorspeise: Artischocken mit Radieschen-Dip, der Hauptspeise: Tagliatelle mit Krebsfleisch in Wermut-Sahne-Sauce bis zum Dessert: Eiskalte Joghurt-Honig-Bananencreme mit Maracuja). Man merkt schon, dass die jeweiligen Menü-Vorschläge an das entsprechende Paar angepasst sind, bei (Prinz) Harry und Meghan Markle findet man dann frisch verliebte Rezepte wie den Caesar-Salat mit Teriyaki-Hühnchen oder auch den roten Obstsalat mit Waldmeister-Dressing. Ein weiteres Kapitel offenbart Quickie-Rezepte wie den One-Pan-Gnocchi und den rote-Bete-Pfannkuchen-Röllchen mit Lachs. Bevor das Buch mit den Rezepten der Kategorie Taste of Love (Involtini mit Kartoffel-Meerrettich-Püree oder auch einem Zitronen-Mohn-Gugelhupf) schließt, findet man noch Sweets for my sweet – so beispielsweise Liebesäpfel mit weißer Schokolade, Zitrone, Joghurt und Pfeffer.

Die Rezepte sind immer wieder auf der einen Seite wunderbar bebildert, auf der anderen Seite gut, verständlich und übersichtlich erläutert. Am Rand ist die Zutatenliste gut erläutert, daneben die jeweilige Ausführung – verständlich und ausführlich wie es eben nötig ist. Oftmals erhält man darunter auch noch einen tollen Tipp, wie man etwas noch abändern etc. kann.

Mir hat dieses Kochbuch unheimlich gut gefallen. Es ist wirklich wertig gemacht, hat tolle Fotos und leckere Rezepte. Natürlich sind manche Rezepte etwas aufwändiger, manche dafür umso schneller zubereitet. Insofern ist es eine schöne Mischung. Für mich steht fest, dass ich hier definitiv noch weitere Rezepte ausprobieren werde. Auch habe ich die Mischung der Rezepte als wirklich gelungen empfunden – so sind Rezepte mit Fleisch und Fisch vorhanden, genauso aber leckere vegetarische Gerichte. Natürlich sind die Rezepte aus der Kategorie „Sweets for my sweet“ nicht gerade mit wenig Zucker hergestellt, hier muss man sich aber überlegen, dass man sich das dann entweder einmal gönnt oder vielleicht auch einfach mit weniger Zucker ausprobiert. Hier ist dann jedem noch selbst ein wenig Spielraum gelassen und gegeben.

Für mich ist „Hello love“ ein wirklich wertiges, schönes und inspirierendes Kochbuch voller leckerer Rezepte, die mir richtig gut gefallen haben. Die Fotos der einzelnen Gerichte sind definitiv sehr ansprechend, so dass man diese direkt nachkochen möchte. Auch die Porträts der berühmten Liebespaare haben mir gut gefallen, wenngleich diese gar noch ein bisschen mehr Tiefe mitbringen hätten können bzw. die anschließenden Fotos für mich nicht den großartigen Bezug haben. Die Rezeptkategorien hingegen schon. (Frühstück beispielsweise bei Audrey Hepburn, bei den Obamas die Dinner-Rezepte, da sie gerne gelegentlich zum Abendessen aus gehen.)

Von mir gibt es hier 5 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

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