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Veröffentlicht am 29.04.2025

Mystery-Story mit Telepathie

Mystery Eye
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Tammy, ein 14-jähriges Mädchen aus einem problematischen Haus, wird ihm Rahmen durch die Sozialbetreuung, wie in den Jahren zuvor, in ein Ferienlager geschickt. Hier ist sie einer der Ältesten und fühlt ...

Tammy, ein 14-jähriges Mädchen aus einem problematischen Haus, wird ihm Rahmen durch die Sozialbetreuung, wie in den Jahren zuvor, in ein Ferienlager geschickt. Hier ist sie einer der Ältesten und fühlt sich nicht sonderlich wohl. Hier trifft sie auf den ebenfalls 14-jährigen Isaac, einem reichen Jungen, der seine Sozialstunden in diesem Ferienlager ableisten muss. Zwischen Beiden gibt es eine geheimnisvolle Verbindung. Nicht nur der besondere Augenkontakt, welcher telepathische Kräfte zwischen Beiden hervorruft, auch haben sie am gleichen Tag Geburtstag. Eine spannende Geschichte beginnt und führt die Zwei zu weiteren Jugendlichen, welche ebenfalls am gleichen Tag Geburtstag haben und über telepathische Fähigkeiten verfügen. Ein spannendes Abenteuer beginnt...
Die Autorin Susann Blum erzählt eine spannende und außergewöhnliche Geschichte. Sie versteht es, den Spannungsbogen immer weiter aufzubauen und den Leser an die Story zu fesseln. Die Charakteren werden sehr gut beschrieben. Die Unterschiedlichkeit der beteiligten Personen passt sehr gut. Mögen und Nichtmögen sind wichtiger Bestandteil der Geschichte. Aber nur gemeinsam können sie ihr Ziel, oder besser gesagt, das erste Etappenziel, zu erreichen.
Das Buchcover ist genauso außergewöhnlich, wie die Geschichte selber. Die Gestaltung spricht mich an und macht neugierig.
Der Schreibstil zieht den Leser in den Bann. Der Wechsel zwischen Gesprächen, Telefonaten und insbesondere die telepathischen Unterhaltungen, sind hervorragend dargestellt und verständlich. Der Leser fühlt sich als Teil der erzählten Geschichte.
Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen. Da es sich um Band 1 handelt, freue ich mich sehr auf die Fortsetzung in Band 2.

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Veröffentlicht am 22.04.2025

Ein Mord im schönen Meran

Die Meranerin
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Die Story spielt in Meran. Die Schauspielerin Silvia Berger hat viele Jahre in München gewohnt und ist in ihre Heimat wegen Dreharbeiten und persönlichen Gründen zurückgekommen. Alle Schauspieler sind ...

Die Story spielt in Meran. Die Schauspielerin Silvia Berger hat viele Jahre in München gewohnt und ist in ihre Heimat wegen Dreharbeiten und persönlichen Gründen zurückgekommen. Alle Schauspieler sind in einem Hotel untergebracht. An Allerseelen wird ihre Leiche von zwei Wanderern aufgefunden. Die Ermittlungsarbeiten beginnen. Farner von der Staatspolizei steht in Konkurrenz zu Terranostra von den Carabinieri, die zudem auch noch als erstes am Tatort waren.

Das Buchcover ist sehr gelungen und passt sehr gut zur Story. Es bildet wunderschöne Weinberge mit einem prachtvollen Gebäude im Hintergrund ab.

Der Autor Siegfried Schneider erzählt eine spannende Geschichte. In diesem Krimi spielen eine Vielzahl von Protagonisten eine Rolle. Es ist daher sehr hilfreich, dass zu Beginn alle handelnden Personen und ihre Funktionen aufgelistet wurden. Ebenfalls befindet sich am Ende der Story eine Auflistung in der Örtlichkeiten und andere Begrifflichkeiten erklärt werden.

Manche Abschnitte des spannenden Krimis musste ich zweimal lesen, um zu Verstehen welchen Bezug dieser zum erzählten Bereich hat. Der Autor versteht es, die Spannung aufrecht zu halten und den Leser immer wieder einmal auf die falsche Fährte zu führen. Ein spannender Krimi inmitten einer schönen Umgebung in Meran.

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Veröffentlicht am 19.04.2025

Ein spannender Thriller

Christine Bernard. Tödliche Intelligenz
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Als Bereichsleiterin in einem IT-Unternehmen will Ana Rubin einen letzten Test unternehmen, bevor das Projekt aus der künstlichen Intelligenz der Öffentlichkeit vorgestellt werden soll. Dann überschlagen ...

Als Bereichsleiterin in einem IT-Unternehmen will Ana Rubin einen letzten Test unternehmen, bevor das Projekt aus der künstlichen Intelligenz der Öffentlichkeit vorgestellt werden soll. Dann überschlagen sich im weiteren Verlauf die Ereignisse. Vermummte stürmen eine Veranstaltung. Der Geschäftspartner von Ana Rubin wird vor einen LKW gestoßen und stirbt. Das KI-System wird von einem Hacker sabotiert. Ein weiterer Mord geschieht und Ana Rubin gerät selbst in Gefahr.

Die Autorin greift ein brisantes und spannendes Thema auf. Einerseits kann KI helfen und entlasten. In diesem Thriller wird die negative Seite in einem spannenden Thriller gezeigt. Spannend umschreibt Maria Heinrich die Befürworter wie auch Gegner zu diesem Thema. Die Vorstellung eines KI-Projektes wird nicht nur positiv gesehen, sondern Aktivsten stürmen eine Veranstaltung und Hacker attackieren gar das Programm. Morde geschehen, die Entwicklerin gerät selbst in Gefahr. Natürlich spielt auch die Politik eine Rolle. Ein Auf und Ab.

Mit ihrem spannenden und flüssigen Schreibstil zieht die Autorin den Leser in den Bann. Geschickt versteht sie es, den Leser in die Geschichte zu integrieren. Sie versteht es aber auch, diesen geschickt immer wieder in die Irre zu führen. Es gibt immer wieder Wendungen, wenn man denkt, Motive und Täter endlich zu kennen. Die Darstellung des Thrillers erscheint durchaus realistisch.

Mir hat der Thriller um die KI unheimlich gut gefallen. Er ist unterhaltsam, regt aber nebenbei zum Nachdenken an. Ein Muss, für jeden (KI)-Thriller-Fan.

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Veröffentlicht am 19.04.2025

Erschreckend, wie realistisch

Das Bee-Team - Marshals
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Das Bee-Team Marshals erzählt die (wahre) Geschichte und den Zustand dieser Welt. Im Tumbawunda-Tal ist bisher die Welt soweit in Ordnung. Die Bewohner leben friedlich miteinander. Eines Tages verdunkelt ...

Das Bee-Team Marshals erzählt die (wahre) Geschichte und den Zustand dieser Welt. Im Tumbawunda-Tal ist bisher die Welt soweit in Ordnung. Die Bewohner leben friedlich miteinander. Eines Tages verdunkelt sich der Himmel, Das fällt auch Romy, Oskar und den Freunden auf. Es fängt an zu tröpfeln, obwohl der Wetterbericht gar keinen Regen gemeldet hat. Der Himmel verdunkelte sich weiter. Die Freunde beschlossen schnellstmöglich nach Hause zu eilen. Pitschnass erreichte sie gemeinsam das Haus von Romy und Oskar. Alle Freunde blieb bei ihnen im Haus. Es wäre zu gefährlich gewesen, ins eigene Heim zu Laufen. Der Regen nimmt immer stärkere Ausmaße an. Plötzlich treffen nacheinander Tiere aus der ganzen Welt im Haus ein und suchen Schutz. Der Regen wird so stark, dass das Wasser anstieg und ins Haus eindrang. Auch innerhalb des Hauses stieg das Wasser bis zum Dachgeschoß, in das sich die Freunde und Tiere in Sicherheit gebracht haben. Aber nicht nur bei ihnen, sondern in der gesamten Welt traten apokalyptische Ereignisse ein. Dann gab es einen magischen Moment....

Die Geschichte ist sehr realitätsnah erzählt, bezüglich dessen, was der Mensch mit der Welt anrichtet. Ausbeutung der Erde, Umweltverschmutzung, Missachtung der Natur von Flora und Fauna, mangelnde Rücksichtnahme und Verursachung der Erderwärmung mit all ihren negativen Begleiterscheinungen, alles verursacht vom Menschen. Die Erzählung ist so detailgetreu hinsichtlich der eingetretenen Umweltschäden mit ihren Begleiterscheinungen, dass man sie mit der aktuellen Zeit durchaus vergleichen kann. Die Erzählung rüttelt auf und sollte zum Nachdenken und zur Umkehr im Umgang mit der Natur anregen.

Wie bei Band 1 passt die Gestaltung des Buchcovers sehr gut zur erzählten Story. Der Schreibstil ist soweit sehr schön, jedoch sind die wiederholten langen Aufzählungen mitunter etwas störend und manchmal verwirrend, insbesondere für den jüngeren Leser. Ansonsten ist die erzählte Geschichte spannend, motivierend für die Natur einzutreten und achtsam zu leben.

Natürlich handelt es sich um eine fantasiereiche Geschichte, was das Bee-Team mit den Tieren erlebt. Dennoch sind die Beschreibungen der Umweltschäden und der Beeinträchtigungen für den frevelhaften Umgang durch den Menschen sehr realistisch. Es passt sehr gut, dem jungen Leser diese Thematik näher zu bringen. Aber auch der Erwachsene kann aus dieser Geschichte sehr viel lernen.

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Veröffentlicht am 18.04.2025

Toller Ostfriesenkrimi

Leichenstarr an der Bar
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Die Firma Friesenklima, wie passend dieser Name, will eine Ferienwohnanlage errichten. Die Dorfbewohner sollen an der Rendite beteiligt werden. Die Friesenbrauerin Gesine Felber betreibt eine Gaststätte ...

Die Firma Friesenklima, wie passend dieser Name, will eine Ferienwohnanlage errichten. Die Dorfbewohner sollen an der Rendite beteiligt werden. Die Friesenbrauerin Gesine Felber betreibt eine Gaststätte mit der angeschlossenen Brauerei Tüdenbüdel und ist strikt gegen dieses Bauprojekt. Sie steht damit alleine auf weiter Flur und der Unmut der übrigen Dorfbewohner schlägt ihr entgegen. Als an ihrer Theke ihr guter Freund und Umweltaktivist Enno Prester stirbt, stellt sich die Frage: Hat die Firma Friesenklima etwas damit zu tun? Gesinde Felber "ermittelt" auf eigene Faust und steht damit alleine da. Sie begibt sich bei ihren Ermittlungen auch selber in Lebensgefahr.
Das Friesenkrimi besticht durch seinen typischen norddeutschen, plattdeutschen, trockenen Humor. Typischer Ostfriesensnack erheitert den Leser. Der Leser darf sich auf einen spannenden und mit norddeutsch durchsetzten trockenen Humor freuen.
Das Buchcover passt zur Geschichte und dem Lokalkolorit der ostfrisichen Gemeinde. Das Buch ist empfehlenswert und macht Freude zu lesen.

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