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Veröffentlicht am 16.11.2020

Flotte Sprüche, Klischees, Geheimnisse und große Gefühle vor der Kulisse der Schottischen Highlands

Don't LOVE me
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"Auf einer Skala von 1 bis Twilight, wie viel Klischee ist es,
wenn ich dir sage, dass du dich besser von mir fernhalten solltest?"

Meine Antwort auf das obige Zitat würde lauten "Twilight?? Wohl eher ...

"Auf einer Skala von 1 bis Twilight, wie viel Klischee ist es,
wenn ich dir sage, dass du dich besser von mir fernhalten solltest?"

Meine Antwort auf das obige Zitat würde lauten "Twilight?? Wohl eher New Moon!! Denn dieses Klische ER "Ich bin nicht gut genug für dich, halte dich bloß fern von mir!" und SIE "Ich sehe wer du wirklich bist und will nur dich!" ist schon sehr stark im Buch verankert. Was meiner Meinung nach kein Anlass ist, dieses Buch nicht zu lieben. Ich gehöre zu der Sorte Leser, der es sehr gerne hat, wenn Bücher mit Klischees spielen. Besonders das oben Erwähnte mag ich persönlich sehr gerne. Natürlich gibt es dazu schon unzählige Geschichten, die sich alle wohl etwas ähneln. Allerdings kann man das Rad auch nicht mit jedem Buch wieder neu erfinden. Ich finde, in diesem Fall hat die Autorin das Klischee sehr schön und gefühlsgeladen umgesetzt. Und es gibt wohl keinen besseren Ort für Geheimnisse, Drama und die ganz große Liebe als die schottischen Highlands. Solltet ihr je da gewesen sein versteht ihr vielleicht wieso.

Als Kenzies Plan für den Sommer in London platzt, verschlägt es sie kurzerhand in eben jene Highlands. Genauer gesagt nach Kilmore. Besonders begeistert ist sie davon nicht, schließlich ist das der Heimatort ihrer verstorbenen Mutter und wühlt schmerzhafte Erinnerungen wieder auf. Doch für einen Studienplatz für Innendesign an der renommierten UAL ist Kenzie auf das Praktikum in Schottland angewiesen. Ebenso wie auf das damit verbundene Projekt, die Innenausstattung des Neubaus für das Grand Hotel des Henderson-Hotelimperiums zu gestalten. Dabei trifft sie auf Lyall Henderson, den Neffen der Hotelchefin Moira. Wie Kenzie hat es auch Lyall nur unfreiwillig nach Kilmore verschlagen. Und auch für ihn ist dieser Sommer entscheidend für den Rest seiner Zukunft. Die Anziehung zwischen ihm und Kenzie gehört dabei nicht zu den Dingen, denen sich Lyall während des Sommers widmen sollte. Zu sehr belastet ein vergangener Vorfall seine Gegenwart und Zukunft. Als sich die Gefühle zwischen Kenzie und Lyall immer weniger leugnen lassen, nimmt das Verhängnis seinen Lauf.

Der Einstieg in das Buch beginnt im Prolog mit einer dramatischen Szene, die sich zwei Monate nach Beginn der Handlung zuträgt. Der Leser wird damit mitten in die Geschichte hinein geworfen und mit einer Situation konfrontiert, die aufwühlt, Fragen aufwirft und in mir die Lust geweckt hat weiterzulesen. Mir hat die Geschichte um Kenzie und Lyall dann auch durchweg sehr gut gefallen. Schnell ist klar, dass es ein Geheimnis um Lyall gibt über das keiner spricht - zumindest nicht so, dass man währne des Lesens etwas damit anfangen könnte. Für mich hat das unglaublich viel Spannung aufgebaut, die Zusammen mit dem permanenten Knistern zwischen den beiden Protagonisten dafür gesorgt hat, dass ich das Buch einfach nicht aus der Hand legen konnte. Schön fande ich auch die kleinen Nebenhandlungen, die sich um die beiden herum entwickelt haben, sodass der Fokus nicht alleine auf der Beziehung der beiden lag.

Das Buch ließ sich schnell und flüssig lesen und ich mochte den Schreibstil der Autorin sehr gerne. Er war humorvoll und voller flotter, witziger Sprüche, die mich immer mal wieder zum Schmunzeln und Lachen gebracht haben. Gleichzeitig schaffte es die Autorin, an den wichtigen Stellen sehr gefühlvoll und ernst zu schreiben, wodurch mir einige Szenen direkt unter die Haut gingen, so echt wirkten die Bilder auf mich. Auch die Charaktere - Haupt- wie Nebencharaktere, haben mir in ihrer Umsetzung sehr gut gefallen. Einige habe ich sofort gehasst, andere direkt geliebt. Denke, dass muss wohl so sein und macht für mich ein gutes Buch aus. Was mir sehr gut gefallen hat waren auch die wechselnden Erzählperspektiven zwischen Lyall und Kenzie. Das hat für mich etwas mehr Tiefe reingebracht und man hat als Leser bessere Eindrücke in die Gedanken und Beweggründe beider Protagonisten erhalten.

Das Einzige, was mich etwas gestört hat, war das Ende des Buches, genauer gesagt die Auflösung von Lyall's Geheimnis. Die Autorin hat hier ein sehr schwieriges Thema aufgegriffen, dem - wie ich finde - (noch) nicht ganz gerecht wurde und mich ein bisschen irritiert und zwiegespalten zurückgelassen hat. "Noch nicht", weil ich weiß, dass es noch zwei Folgebände geben wird und ich hoffe, dass das Thema im weiteren Verlauf noch detaillierter und vor allem differenzierter betrachtet wird.

Alles in Allem ist das Buch für mich ein sehr gelungener Reihenauftakt und hat mir ein schönes Lesewochenende beschert.

Von mir gibt es 4/5 Sternen und eine klare Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.11.2020

Eine schöne, mitreissende Fantasy-Geschichte mit Potenzial für Mehr

Cursed – Die Hoffnung liegt hinter der Dunkelheit
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Eine tolle neue Geschichte von Jennifer L Armentrout mit "LUX-Feeling", die sich ein bisschen anfühlt wie "Nach Hause kommen".

An den Fantasy-Büchern von Jennifer L. Armentrout führt für mich als absoluter ...

Eine tolle neue Geschichte von Jennifer L Armentrout mit "LUX-Feeling", die sich ein bisschen anfühlt wie "Nach Hause kommen".

An den Fantasy-Büchern von Jennifer L. Armentrout führt für mich als absoluter Fantasy-Nerd kein Weg vorbei.
Fangen wir einmal mit dem wunderschönen Cover des Buches an. Es passt wie ich finde sehr gut zu der Geschichte, in der Magie und das Sterben im Vordergrund stehen. Dem dunklen Schwarz und Grau wird durch die Goldsprenkel und blauen Blätter etwas von der Düsternis genommen.

Das Sterben nicht gerade die schönste Sache der Welt ist, das musste Ember bereits im Alter von fünfzehn Jahren feststellen. Ein Autounfall verändert ihr Leben. Sie hätte tot sein sollen, doch Dank der magischen Gabe ihrer kleinen Schwester Olivia, wandelt Ember immernoch - oder besser gesagt wieder - unter den Lebenden. Aber etwas an ihr ist anders als zuvor. Denn alles, was mit Embers Haut in Berührung kommt, stirbt. Nicht gerade ein Umstand, der ihr das Leben als siebzehnjährigen Teenager erleichtert. Besonders nicht an ihrer Highschool, wo Ember seit dem Unfall als Freak gemieden wird. Doch alles ändert sich in dem Moment, als der attraktive und geheimnissvolle Hayden in Embers Leben tritt.

Die Story nimmt zu Anfang nur langsam Fahrt auf. Die ersten 50 Seiten drehen sich hauptsächlich um Embers Situation zu Beginn des Buches, ihre Gefühlswelt und vor allem ihre Ängste in Bezug auf die Gaben von ihr und ihrer kleinen Schwester. Für mich gab es hier ein paar unnötige Längen, welche mir den Start in die Geschichte etwas erschwert haben. Ich hatte hier das Gefühl, dass immer wieder auf dem gleichen Thema herumgekaut wurde. Nach ca 50-60 Seiten war für mich dann die eigentliche Storyline gut erkennbar und die Story baute sich ab dort sehr schnell und mitreissend für den Leser auf.

Der Schreibstil ist, wie von Jennifer L Armentrout gewohnt, locker und lässig und flüssig zu lesen. Die Autorin versteht es hier sehr gut, den Leser mit der Geschichte und ihren Charakteren mitfiebern zu lassen. Fragen werden aufgeworfen, Rätsel aufgegeben und Misstrauen geschührt. Die Antwort auf eine Frage wirft wiederum gleich wieder mindestens zwei weitere Fragen auf. Man ist vollkommen versunken in die Geschichte, in mögliche Hinterhalte und die eigenen Theorien, die beim Lesen unweigerlich im Kopf herum spuken. Und die ganze Zeit über wurde das ungute Gefühl in meiner Magengegend immer stärker. Die letzten hundert Seiten steuern dann sehr rasant auf die Auflösung zu, es geht Schlag auf Schlag und eine Enthüllung jagt die nächste. Die meisten Entwicklungen kamen auch wirklich überraschend bei 1-2 muss ich sagen, dass die Lösung etwas vorhersehbar war, was der Story jedoch keinerlei Abbruch getan hat.

Ember ist eine sehr gefühlvolle, gleichzeitig auch eine - wie ich finde - sehr misstrauische Protagonistin. Sie traut kaum einem anderen Menschen, was bestimmt darauf zurückzuführen ist, dass sie Dank ihrer Andersartigkeit in der Schule gemieden und bis auf einen einzigen Freund und ihre kleine Schwester alleine ist. Und selbst ihrem bsten Freund vertraut sie nicht genug, um ihm die Wahrheit über sich zu erzählen. Zu tief sitzt die Angst vor ihrer Gabe und die Angst davor, öffentlich dafür verurteilt zu werden. Gleichzeitig steckt in Ember eine sehr mutige junge Frau, wie sich im Verkauf der Geschichte noch zeigt. Sehr spannend fande ich auch Embers Beschreibung vom Sterben.

Als Ember ihn zum ersten Mal trifft, beschreibt sie Hayden als "heißen Typen". Aber in ihm steckt viel mehr. Hayden ist loyal und fürsorglich, hat aber auch einen Dickschädel, der seinesgleichen sucht. Gleichzeitig schlummert in ihm auch eine tiefe Traurigkeit. Mir war er von Anfang an sympathisch und ich mochte besonders die Szenen zwischen Ember und Hayden sehr gerne.

Allerdings sind die Charaktere im Vergleich zur Story eher oberflächlich und "flach" geblieben. Es war kaum eine Entwicklung erkennbar und ich hätte gerne noch tiefere Einblicke in das Wesen der übrigen Charaktere, abgesehen von Ember, bekommen. Allerdings erschien mir das Buch eher story-orientiert, weshalb die fehlende Charaktertiefe für mich kein wirklicher Minuspunkt ist und mich vielmehr auf eine Fortsetzung hoffen lässt.

Was mich während des Lesens von "Cursed" permanent begleitet hat, war ein gewisses "LUX-Feeling". Diejenigen, die die LUX-Reihe der Autorin gelesen haben, wissen vielleicht, was ich damitmeine. Ich sage nur ...willkommen am Fuße der Seneca Rocks. ;) Es gab in "Cursed" einige Parallelen wie ich finde und das Lesen hat sich ein kleines Bisschen wie Nach Hause Kommen angefühlt.

Alles in Allem hat "Cursed" mir ein paar sehr schöne Lesestunden beschert und ich kann das Buch jedem Fantasy-Fan an's Herz legen!

Von mir gibt's hier 4/5 möglichen Sternen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.10.2020

Ein Kuss aus Flammen und Granit - und jede Menge Herzrasen

Stoneheart: Sammelband der mystisch-rauen Fantasy-Buchserie "Stoneheart"
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Die Stoneheart-Dilogie ist definitiv eines meiner Jahreshighlights 2020!

Mir hat die Geschichte um Ezlain, Drayce und Cressa wahnsinnig gut gefallen.
Die Handlung des Buches baut sich schnell auf und ...


Die Stoneheart-Dilogie ist definitiv eines meiner Jahreshighlights 2020!

Mir hat die Geschichte um Ezlain, Drayce und Cressa wahnsinnig gut gefallen.
Die Handlung des Buches baut sich schnell auf und reißt den Leser ab Seite Eins einfach mit sich. Es war spannend, romantisch, prickelnd und manchmal auch einfach zum Haare raufen...und das meistens auch noch alles gleichzeitig.

Der flüssige und bildreiche Schreibstil der Autorin hat die Story hier perfekt unterstützt und abgerundet. Gerade bei den Dialogen zwischen Ezlain und Drayce konnte ich mir ein Schmunzeln nur selten verkneifen. Die Chemie zwischen den beiden ist unglaublich und schon fast mit Händen greifbar.

Ezlain als Protagonistin hat mir sehr gut gefallen. Als Frau hat sie in ihrer Gesellschaft wenig zu sagen, oft muss sie auch Gewalt ertragen und kann ihr Leben nicht selbst bestimmen. Doch trotz aller Unsicherheiten und Ängste fügt sie sich nicht in ihr Schicksal, sondern versucht, daraus auszubrechen.

Definitiv ein Must-Read für alle Romantasy Fans!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.10.2020

Episches Finale

Frozen Crowns 2: Eine Krone aus Erde und Feuer
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Nachdem ich den ersten Teil schon geliebt habe, musste ich natürlich sofort den zweiten Teil lesen. Vor allem nach dem gemeinen Cliffhanger...

Und ich wurde nicht enttäuscht. Band 2 knüpft direkt an ...

Nachdem ich den ersten Teil schon geliebt habe, musste ich natürlich sofort den zweiten Teil lesen. Vor allem nach dem gemeinen Cliffhanger...

Und ich wurde nicht enttäuscht. Band 2 knüpft direkt an Band 1 an und zieht den Leser sofort wieder mitten hinein in die Feuerlande. Auch in diesem Teil wechseln die Sichtweisen zwischen Davina und Leander hin und her, was der Geschichte noch mehr Gefühl und Tiefgang verleiht.

Die Story ist in diesem Teil deutlich rasanter und actiongeladener, lässt aber auch das tolle Kribbeln und Herzklopfen aus Teil1 dabei nicht auf der Strecke bleiben. Obwohl ich das Ende - zumindest einen Teil davon - schon ab ca der Hälfte des Buches etwas vorhersehbar fand, hat das der Story und meiner Begeisterung keinen Abbruch getan. Dafür konnte mich eine andere Enthüllung umso mehr schockieren...ich liebe plötzliche Wendungen der Ereignisse einfach!

Was mir hier besonders gut gefallen hat, waren die Kapitel aus der Sicht einer 3. Person, die der Geschichte und einigen entscheidenden Kapiteln eine weiter Facette verliehen haben.

Klare Leseempfehlung für diese Dilogie von mir für alle Romantasy Fans - und solche, die es noch werden wollen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.10.2020

eisige Magie und eine herzerwärmende Lovestory

Frozen Crowns 1: Ein Kuss aus Eis und Schnee
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Ich habe Frozen Crowns auf Instagram entdeckt und es so oft angezeigt bekommen, dass ich irgendwann so unglaublich neugierig war und mir das Ebook holen musste. Es war mein erstes Buch der Autroin und ...

Ich habe Frozen Crowns auf Instagram entdeckt und es so oft angezeigt bekommen, dass ich irgendwann so unglaublich neugierig war und mir das Ebook holen musste. Es war mein erstes Buch der Autroin und es konnte mich auf ganzer Linie überzeugen!

Davina und Leander sind unglaublich schön geschriebene, vielseitige Charaktere.
Durch die wechselnden Sichtweisen in den einzelnen Kapiteln bekommt man einen tiefgründigen Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelten der beiden Hauptprotagonisten, wodurch ich mich den beiden beim Lesen noch näher gefühlt habe, mich mit ihnen gefreut, mitgefiebert und auch nicht wenig mitgelitten habe.

Auch die Nebencharaktere sind mit so viel Liebe zum Detail gestaltet bzw geschrieben - Grete ist meine absolute Favoritin, ihr Humor ist unbezahlbar.

Durch den flüssigen und sehr bildreichen Schreibstil der Autorin konnte ich die Geschichte und das Geschehen bildlich vor mir sehen und das Buch kaum aus der Hand legen.

Auch die Geschichte an sich konnte mich voll und ganz überzeugen. Hier möchte ich nicht zu viel verraten, um niemanden etwas vorweg zu nehmen. Nur so viel: die Story hat alles, was das Romantasy-Herz sich wünschen kann: Aktion, Magie und eine Liebesgeschichte, die das Herz schneller schlagen lässt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere