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Veröffentlicht am 19.09.2017

Snow - Für mich leider nur eine kühle Geschichte mit einer emotionslosen Hauptfigur

Snow
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Das Cover:
Das eisblaue Cover passt auf jeden Fall zum Titel und zur Geschichte. Es zeigt das Gesicht einer jungen Frau, vermutlich Snow selbst, das hinter leichten Federn verborgen ist. Ein passendes ...

Das Cover:
Das eisblaue Cover passt auf jeden Fall zum Titel und zur Geschichte. Es zeigt das Gesicht einer jungen Frau, vermutlich Snow selbst, das hinter leichten Federn verborgen ist. Ein passendes Cover, aber so wirklich ansprechend finde ich es nicht so.

Die Geschichte:
Die junge Snow ist seit einer ziemlich langen Zeit Patientin in der Whittaker-Psychiatrie, zusammen mit ihrem besten Freundin Bale. Beide hegen eine besondere Beziehung zueinander, jedoch dürfen die Beiden nach einem besonderen Vorfall nicht mehr zusammen sein. Ein Jahr später bekommt sie Besuch von ihrer Mutter und später auch von einem geheimnisvollen Jungen, der von Magie spricht und ihr Rät, durch den Baum zu gehen, den sie in einer Vision sieht. Zuerst hält Snow das für ziemlichen Unsinn, bis Bale vor ihren Augen in einen mysteriösen Spiegel gezogen wird und somit verschwinden. Snow will ihn nun retten und betritt eine Welt, die sich als ihr wirkliches Zuhause herausstellt, und in der der grausame König Lazar herrscht, der Snow kennt und sie tot sehen will ...

Meine Meinung:
'Snow' bekam ich vom Thienemann-Esslinger-Verlag angeboten und ich da mich die Inhaltsangabe schon neugierig gemacht hat, war ich sehr gespannt auf die ganze Geschichte. Der Anfang ist meiner Meinung nach ziemlich düster und deprimierend. Snow lebt in der Psychiatrie und ist von ihrer ersten großen Liebe Bale getrennt. Ihre Psychiatriegenossen sind alle ziemlich merkwürdig und auch gehässig und auf ihre Mutter ist Snow nicht so gut zu sprechen, da sie sie in die Anstalt gesteckt hat. So langsam interessant wird es, als Snow auf einen Jungen trifft, der von Magie spricht und sie ihm dann endlich folgt und nach Algid kommt, einer Schnee- und Eiswelt, die von König Lazar 'regiert' wird. So lernt sie Jagger kennen, später dann auch die Flusshexe, Gerde und Kai. Nun endlich erfährt Snow die Wahrheit über ihre Eltern, die Prophezeiung und ihre eigene Magie, die sie in sich trägt.

Von nun an wird alles abenteuerlich. Snow wird trainiert, stiehlt und lernt weitere Familienmitglieder kennen. Die Geschichte ist zwar schon teilweise spannend, aber mich konnte sie nicht wirklich dauerhaft mitreißen. Snow geht es eigentlich nur darum, Bale (den sie liebt, was mir persönlich aber zu emotionslos vorkommt) zu retten. Algrid und ihre Bewohner sind ihr ziemlich egal, sie findet auch, dass diese 'andere' Welt schlecht und es nicht wert ist, (von ihr) gerettet zu werden. Ich finde das sehr egoistisch von ihr und muss sowieso sagen, dass ich mit Snow auch nicht wirklich warm geworden bin. Ihr Charakter ist mir aufgrund ihres Egoismus, ihrer (teilweisen) Gleichgültigkeit und einfach ihres Denkens und Handelns unsympathisch. Es kommt auch keine Liebe oder Romantik auf, ebenso bleiben die anderen Charaktere sehr ... oberflächlich, grau ... ich weiß nicht wirklich, wie ich es beschreiben soll. Sie werden irgendwie nicht tiefgründiger beschrieben, weshalb ich nur zu Gerde ein kleines bisschen Nähe aufbauen konnte. All die anderen Charaktere waren für mich nur oberflächliche Nebenfiguren.

Der 'Showdown' am Ende und ein paar Auflösungen, die ein bisschen Licht ins Dunkel bringen sind ziemlich überraschend, aber kühl und distanziert. Wie man sicher merkt, hat mir das Buch nicht wirklich zugesagt. Wann Band 2 auf Deutsch erscheint, ist bisher noch nicht klar, aber ich halte es für ziemlich unwahrscheinlich, dass ich die Fortsetzung lesen werde.

Meine Bewertung:
Leider war die Geschichte von Snow nicht wirklich mein Ding. Ich bin weder mit Snow noch mit einer anderen Figur warm geworden, alles war für mich sehr kühl und emotionslos. Warum liebt Snow Bale überhaupt? Das und viele andere Dinge sind mir einfach nicht klargeworden. Deshalb nur zwei Sterne.

Veröffentlicht am 12.09.2017

'Die Perfekten' - Ein sehr gutes mitreißendes Buch mit vielen Überraschungen

Die Perfekten
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Das Cover:
Zu sehen ist das Gesicht einer jungen Frau mit wunderschönen grünen Augen. Ihre Haut sieht grau aus und sie trägt eine graue Kapuze, was sehr gut zur Geschichte und zu Rain passt.

Die Geschichte:
Rain ...

Das Cover:
Zu sehen ist das Gesicht einer jungen Frau mit wunderschönen grünen Augen. Ihre Haut sieht grau aus und sie trägt eine graue Kapuze, was sehr gut zur Geschichte und zu Rain passt.

Die Geschichte:
Rain und ihre Mutter Storm leben in einer postapokalyptischen Welt versteckt und geheim als Ghosts, also unregistrierte Menschen, im Land Hope, das von Gesegneten regiert wird. Rain lebt im Zirkel Grey, das smogverseucht ist. Sie sind immer auf der Flucht vor Sentinal oder Drohnen, die Ghosts aufspüren und töten sollen, da sie angeblich die tödliche Rote Seuche verbreiten. Als Rain mal wieder in der Stadt ist, trifft sie vor einer Schule Lark, der in ihrem Leben noch eine wichtige Rolle spielen wird. Durch besondere Umstände wird Rains Mutter gefangen genommen, Rain will sie befreien und wird dabei gefasst. Und dann beweist ein Gentest: Sie ist eine Gesegnete! Und damit verändert sich für Rain alles, denn ihr Leben wir nie wieder so sein wie es war.

Meine Meinung:
Ich habe auf Instagram zum ersten Mal von dem Buch gelesen und war sehr neugierig auf die Geschichte. Rain und ihre Mutter Storm (beides sehr interessante, bedeutende Namen) sind in Hope unregistrierte Menschen ohne eine Geneinstufung und ohne Tattoo, also sogenannte Ghosts. Sollten sie von der Regierung entdeckt werden, würden sie hingerichtet. Deshalb leben sie im Verborgenen und müssen immer Angst haben, verraten zu werden. Ich habe schnell gemerkt, dass Rain dieses Leben sehr zu schaffen macht, dass sie traurig darüber ist, nicht mit den anderen Jugendlichen zusammen auf eine Schule zu gehen oder etwas mit Gleichaltrigen zu unternehmen. Mit Larks Schwester Rose freundet sie sich jedoch an, auch wenn ihr von ihrer Mutter eingebläut wurde, niemandem zu vertrauen. An jeder Ecke lauert der Verrat an die Regierung, was Rain und Storm auch bald mitbekommen. Durch eine Falle werden Rain und Storm verraten und es kommt heraus, dass Storm eine Rebellin ist, die nunmehr hingerichtet werden soll.

Nun möchte ich zu meiner kleinen Lieblingsfigur kommen: Cassiopaio, Rains männliche kleine Fuchsmanguste, die sie begleitet und unglaublich süß (!) und eigensinnig ist. Cassiopaio ist mein heimlicher Star der Geschichte, was sicher auch daran liegt, dass Caroline Brinkmann die Szenen mit ihm sehr schön ge- und beschrieben hat. Die Interaktionen zwischen Rain und Cassiopaio sind wirklich sehr amüsant, die beiden passen sehr gut zueinander. Auch Rain selbst ist meiner Meinung nach ein sehr gut ausgereifter Charakter, der seine Wurzel nicht vergisst. Mir gefällt es, wie sie sich in die ’normalen‘ Bewohner Hopes, den Zweien und Dreien (besonders in Grey) hineinversetzt und sie unterstützt. Sie tut mir ihrem neu gewonnenen Einfluss etwas Gutes, was ich toll finde und beim Lesen total unterstützt habe. Auch fand ich, dass Rains Sehnsucht nach Liebe, Wärme und Anerkennung ihrer Eltern sehr gut zu verstehen war. Körperkontakt ist in dieser Welt nicht häufig bzw. gern gesehen.

Mit Rain und Cassiopaio entdeckt der Leser/die Leserin die Hauptstadt Aventin, ihre Menschen, ihren Luxus und Reichtum. Die Menschen sehen von oben auf die nicht so perfekt eingestuften Menschen herab und stellen sie unter Generalverdacht, was wirklich traurig und für mich auch nicht wirklich nachvollziehbar war. Die Menschen sind eingeteilt in die Qualität ihrer Gene. Gesegnete sind perfekt, Einsen und Eins plus bekommen gut bezahlte, qualitative Jobs und leben in Aventin, während die Zweien und Dreien die niederen, schweren und gesundheitsschädigenden Arbeiten erledigen müssen. Natürlich gibt es in diesem unterdrückten Land auch Rebellen, die sich gegen dieses System wehren; in diesem Fall sind das die Spines. Sie werden noch viele Probleme machen, aber mehr werde ich nicht verraten.

Das Buch ist in drei Abschnitte eingeteilt: ‚Der Ghost‘, ‚Die Gesegnete‘ und ‚Die Gesandte‘. Geschrieben ist das Buch übrigens aus zwei Sichten: Einmal aus Rains Sicht in der Ich-Form und aus Larks Sicht, aber aus der Erzählerperspektive. Das fand ich auch gut, denn so gab es auch bei Lark eine Erklärung für seine Handlungen.

Die Welt ist eine postapokalyptische Welt, die nach dem ‚Wandel‘ entstanden ist. Sie ist sehr modern und aktuell, es gibt ständig Abstimmungen/Umfragen zu den Gesegneten, um die Meinungen der Einsen zu bekommen. Rain bekommt auch einen Cabman, Bishop, der sie positiv vermarkten soll. Er erinnert mich sehr an Cinna aus ‚Die Tribute von Panem‘, ebenso wie mich Daphne an Effie Trinket, ebenfalls aus ‚Die Tribute von Panem‘ erinnert, und ich habe beide auch irgendwie gerngehabt. Doch dann ändert sich alles, denn es gibt viele überraschende, spannende und Gänsehaut erzeugende Momente in ‚Die Perfekten‘. Das Ende schreit geradezu nach einem zweiten Band, wie die Autorin in einem Interview verrät. Wann der erscheinen wird, ist allerdings noch unklar.

Meine Bewertung:
Für mich war ‚Die Perfekten‘ echt ein sehr gutes Buch. Am Anfang fiel es mir zwar noch schwer, mich in die neue Welt hineinzufinden, aber das hat sich wiederum auch schnell gelegt und dann war die Geschichte echt absolut mitreißend. Ich gebe dem Buch fünf Sterne.

Veröffentlicht am 25.08.2017

Vielseitiges Romandebüt von Katharine McGee mit Liebe, verbotenen Gefühlen,Verrat... und einem Mord!

Beautiful Liars, Band 1: Verbotene Gefühle
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Je höher du steigst, desto tiefer wirst du fallen

Das Cover:
Abgebildet ist eine junge Frau in einem pinken wunderschönen Kleid, das im Wind weht. Sie sitzt auf einem Hochhaus und umarmt sich selbst, ...

Je höher du steigst, desto tiefer wirst du fallen

Das Cover:
Abgebildet ist eine junge Frau in einem pinken wunderschönen Kleid, das im Wind weht. Sie sitzt auf einem Hochhaus und umarmt sich selbst, wie es aussieht. Das Cover passt echt gut zu dem Thema des Buches und sieht wunderschön aus, auch ohne Schutzumschlag. Für mich ein Eye-Catcher im Bücherregal.

Die Geschichte:
Im Jahr 2118 stürzt ein Mädchen vom höchsten Wolkenkratzer New Yorks, dem Tower. Zwei Monate vorher kommt Leda aus einer Entzugsklinik wieder nach Hause, in eine der oberen Etagen des riesigen Towers. Dort trifft sie sich mit ihrer besten Freundin Avery, die einfach nur perfekt ist. In der hochmodernen Hi-Tech-Welt findet das Meiste der Freunde Avery, Leda und Elis im besagten Hochhaus statt. Doch die heile Welt der Freundinnen wird zerrüttet, als Averys Stiefbruder Atlas nach vielen Monaten der Abwesenheit wieder auftaucht. Denn Avery und Leda teilen eine heimliche Liebe zu ihm ... Eris muss sich derweil mit ihrer eigenen Familientragödie rumschlagen, die ihre Freundschaft mit den beliebtesten Mädchen des Towers für immer zerstören könnte. Rylin hat vor einer Weile ihre Mutter verloren und verdient bei ihrem Bekannten Cord als Dienstmädchen zusätzliches Geld. Doch dann findet sie etwas, das sie in Versuchung geraten lässt, etwas wirklich verbotenes zu tun. Und Watt kann mit Nadias Hilfe unheimlich gut hacken und wird beauftragt, jemandem hinterher zu spionieren. Sie alle treffen aufeinander und am Ende wird einer sterben ...

Meine Meinung:
Ich war so begeistert, als ich das Buch bei vorablesen.de gewann und vorab lesen durfte, denn die Inhaltsangabe hat mich sehr neugierig gemacht. Ein riesiger Tower, in dem die Armen unten und die Reichen oben wohnen. Fast das ganze Leben könnte dort stattfinden, es gibt z. B. künstlich angelegte Parks oder Taxis, die durch die Stockwerke fahren. Die Hauptfiguren sind Avery, Leda, Eris, Rylin und Watt. Avery, Eris und Leda sind beste Freundinnen, teilen dank ihren reichen Eltern den gleichen Luxus. Avery ist wortwörtlich perfekt, denn ihre Eltern haben sie künstlich geschaffen und es wurden nur die besten Gene ihrer Eltern verwendet. Und die perfekte Avery ist verliebt ... in ihren Adoptivbruder Atlas, der irgendwie die heimliche Hauptrolle spielt. Er ist ziemliche geheimnisvoll und macht 'nebenbei' noch mit Leda, Averys bester Freundin rum. Auch sie ist in ihn verliebt und hatte auch schon mal was mit ihm. Doch dann verschwindet er und Leda fällt in ein tiefes Loch. Als er dann wieder auftaucht, ändert das die Freundschaft zwischen Avery und Leda.

Eris ist ebenfalls eine sehr gute Freundin von Avery, die jedoch durch einen blöden Zufall erfährt, dass ihr Vater nicht ihr leiblicher Vater ist. So wird sie immer wieder enttäuscht, verliert ihren Reichtum, muss in eine Wohnung in den unteren Etagen ziehen und mit ihrer Mutter klarkommen, auf die sie wütend ist. Doch sie lernt auch neue Menschen kennen. So zum Beispiel Mariel, die im Laufe der Geschichte noch eine besondere Rolle einnimmt. Rylin ist mit ihrer Schwester alleine, denn ihre Mutter ist vor einiger Zeit gestorben. Sie versucht, sie beide durchzubringen, hasst ihren Job und ist froh, bei Chords einen gut bezahlten Dienstmädchenjob bekommen zu haben. Watt ist, dank seines illegalen Quants Nadia, ein Genie auf fast allen Gebieten. Er kann mit ihrer Hilfe sekundenschnell hacken und Informationen herausfinden. Sie alle sind sehr interessante Hauptfiguren in diesem Buch, die alle ihre Ecken und Kanten haben.

Letzten Endes dreht sich alles irgendwie um Atlas, Averys adoptierter Bruder, der die Welt der Mädchen auf den Kopf stellt. Meiner Meinung nach scheint er ein doppeltes Spiel zu spielen, und sowas kann ich ja gar nicht leiden. Leider erfährt man über ihn nicht wirklich viel, jedoch gesteht er bald, warum er auf Reisen ging, was es aber auch nicht besser macht. Die Welt, in der die Mädchen (und Jungs) leben, ist hochmodern, eine richtige Hi-Tech-Welt. Fast alle haben besondere Kontaktlinsen, mit der sie u. a. Nachrichten empfangen, Anrufe tätigen und Statusnachrichten posten können. Das ist schon echt cool, aber irgendwie für mich auch beängstigend. Die Welt ist so hochmodern, und das ist nicht mal Fiktion. Ich glaube, dass die Welt in absehbarer Zeit so eine technologische Welt sein wird. Auch die Sache mit dem Hochhaus, dass die Oberen/Wohlhabenderen in den oberen Etagen und die Unteren/Ärmeren in den unteren Etagen leben, ist krass. Natürlich dürfen die unteren Bewohner auch die höheren Etagen besuchen, werden aber schon herablassend angeschaut. Ein Zwei-Klassen-System sozusagen.

Ich finde alle Hauptfiguren wirklich gut zusammengewürfelt. Die Perfekte, die Manipulative, die Enttäuschte, die Verzweifelte und das kleine Genie mit einer geheimen (und illegalen) Hilfe. Mir gefällt diese Vielfalt, es erinnert mich an Serien wie Pretty Little Liars und The Vampire Diaries, was auch kein Wunder ist, denn Katharine McGee war an genau diesen Serien beteiligt. Ich habe diese weiterentwickelte Welt echt sehr gemocht und konnte mich gut in sie hineinversetzen. Einen kleinen Nachteil muss ich allerdings hier noch auflisten: Es gibt, wie man ja auch erkennt, mehrere Protagonisten, fünf um genau zu sein. Am Anfang fiel es mir sehr schwer zu verstehen, wer jetzt wer ist und was jeder für eine Beziehung zu wem hat. Klar, im Klappentext steht ein bisschen was zu den Hauptfiguren, aber ich persönlich nehme den beim Lesen ab, von daher fand ich den Einstieg schwierig. Die Kapitel sind alle aus Sicht eines unbeteiligten Erzählers geschrieben, über jedem Kapitel steht der Name der/des Protagonisten, um den es in dem Abschnitt geht.

Band 2 heißt im Original 'The Dazzling Heights' und erscheint am 29.08.2017, also diesen Monat. Mit der deutschen Ausgabe, 'Beautiful Liars - Gefährliche Sehnsucht' müssen wir uns allerdings schweren Herzens bis Herbst 2018 gedulden.

Meine Bewertung:
Liebe, verbotene Gefühle, zerbrechende Freundschaften, Lügen, Intrigen, Verrat, Enttäuschung, Drogen und ein Mord... Wer das Zusammenspiel dieser Faktoren genauso gut findet wie ich und auch Serien wie 'Pretty Little Liars' oder 'Gossip Girl' gut fand, wird 'Beautiful Liars' lieben, genauso wie ich. Von mir gibt es für dieses unglaublich geniale Romandebüt von Katharine McGee fünf Sterne.

Veröffentlicht am 16.08.2017

'Ein Kuss aus Sternenstaub' ist eine tolle orientalische Geschichte über eine Dschinny & einen Dieb

Ein Kuss aus Sternenstaub
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Er ist die Sonne und ich bin der Mond.

Das Cover:
Das Cover ist wunderschön Blau mit vielen größeren und kleineren Sternen. Oben drüber ist leicht das Gesicht einer Frau zu sehen, die erwartungsvoll nach ...

Er ist die Sonne und ich bin der Mond.

Das Cover:
Das Cover ist wunderschön Blau mit vielen größeren und kleineren Sternen. Oben drüber ist leicht das Gesicht einer Frau zu sehen, die erwartungsvoll nach oben schaut. Ein total zauberhaftes Cover, das sehr gut zur orientalischen Geschichte passt.

Die Geschichte:
Nach fünfhundert Jahren eingesperrt in einer Lampe wird die mächtige Dschinny von Ambodyen von einem jungen Mann gerufen, dem sie drei Wünsche gewährt. Zuerst in der junge Mann überrascht, doch dann erkennt er in der Dschinny die 'Holde Verräterin', die vor fünfhundert Jahren die Königin Roshana, verraten und getötet hat. Der junge Mann stellt sich als Aladdin vor, die Dschinny als Zahra. Nachdem die Beiden in der Wüste von Darian, einem von Aladdins Feinden, aufgegriffen werden, erfüllt Zahra Aladdin seinen ersten Wunsch. Doch dann bekommt sie ein besonderes Angebot, dass ihr ihre Freiheit schenken kann. Dafür muss sie jemanden finden, der im Schloss gefangen gehalten wird. Und auch Aladdin will ins Schloss, um sich an der Person zu rächen, die den Tod seiner Eltern zu verantworten hat. Und so erfüllt Zahra Aladdins zweiten Wunsch, ein Prinz zu sein. Und damit fangen die Lügen an, denn nichts ist so einfach wie gedacht ...

Meine Meinung:
Ich war ja so unglaublich gespannt auf dieses Buch, von dem ich auf Instagram schon viel positives gelesen & gehört hatte. Das Cover ist natürlich ein absoluter Blickfang/Eye-Catcher und der Klapptext verheißt eine orientalische spannende Story. Eine Dschinny, die in der Vergangenheit etwas sehr Böses getan hat, gefürchtet wird und nun in einer Lampe eingesperrt ist. Und ein junger Dieb, der die Lampe findet und mit ihr etwas verändern will. Natürlich kommt einem da auch gleich das arabische Disney-Märchen Aladdin in den Sinn, aber ich habe schnell gemerkt, dass dies hier nichts mit dem bekannten Aladdin, Dschinni oder Jasmin zu tun hat. Nur der Name der Hauptfigur ist gleich und dass es eben einen Dschinny gibt, der bzw. die dem Besitzer drei Wünsche erfüllt.

Hier ist der Dschinni eine weibliche Dschinny mit dem Namen Zahra, die in ihrer Vergangenheit gegen eine besondere Regel verstoßen hat und dafür bestraft wurde. Sie ist an die Lampe gebunden und möchte nun frei sein, weshalb sie ein verlockendes Angebot annimmt. Dafür benutzt sie Aladdin und dessen Rachegedanken. Doch trotz allem war sie mir sympathisch. Nach und nach erfährt der Leser, was denn wirklich mit Roshana geschehen ist und wieso. Danach konnte ich Zahras Ängste und Gefühle besser verstehen. Aladdin ist ein bekannter Dieb, der jedoch magisch von der Lampe angezogen wurde und nun seine getöteten Eltern rächen will. Dazu ermutigt ihn Zahra auch, denn es nützt ihr bei der Erfüllung ihrer eigenen Aufgabe. Die Geschichte dreht sich hauptsächlich um die Beiden, auch wenn es viele Nebencharaktere wie Caspida oder Darian gibt, die sehr interessant sind, besonders Caspida finde ich sehr toll, denn sie hat ein besonderes Geheimnis.

Für mich war die aufkeimende Liebesgeschichte zwischen Zahra und Aladdin sehr schön. Es ist nicht sofort ein 'Oh, ich finde dich so süß, ich will dich küssen und ich liebe dich'-Gedöns, sondern es baut sich auf, verliert sich wieder (weil eine Liebe zwischen Mensch und Dschinny verboten ist) und baut sich wieder auf. Beim Lesen habe ich schon gemerkt, dass Zahra eifersüchtig ist, weil Aladdin sich für Caspida interessiert. Und dann kommt das zur Sprache, was auf den Originaltitel hindeutet: ein verbotener Wunsch. Was es mit dem auf sich hat, verrate ich nicht. Die Geschichte ist aus der Sicht von Zahra geschrieben, die so ein bisschen mit bzw. zu ihrer liebsten Freundin Roshana spricht, doch es gibt auch noch drei kurze Kapitel mit dem Titel 'Der Dieb', 'Die Prinzessin' und 'Die Dschinny'. Dort wird die Geschichte von Roshana und Zahra erzählt, was ich sehr schön fand.

'Ein Kuss aus Sternenstaub' ist ein Einzelband, es gibt im Original nur eine kleine Kurzgeschichte namens 'The Jinni', in der es um Zahras Vorgeschichte geht.

Meine Bewertung:
Es gibt viele tolle Szenen in diesem Buch, viel Action und Betrügereien, aber auch traurige, dramatische und berührende Szenen, die gerade im Schloss stattfinden. Ein toller orientalischer Mix mit einigen Überraschungen, der mir sehr gut gefallen hat. Absolut empfehlenswert, deshalb gibt es fünf Sterne!

Veröffentlicht am 16.08.2017

Sehr würdiger Abschluss der 'Das Juwel'-Trilogie

Das Juwel – Der Schwarze Schlüssel
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Violet kehrt ins Juwel zurück – die Entscheidung

Das Cover:
Das Cover ist ein absolutes Highlight in jedem Bücherregal. Es zeigt eine junge Frau in einem weißen hübschen Tüllkleid, dessen Oberteil leicht ...

Violet kehrt ins Juwel zurück – die Entscheidung

Das Cover:
Das Cover ist ein absolutes Highlight in jedem Bücherregal. Es zeigt eine junge Frau in einem weißen hübschen Tüllkleid, dessen Oberteil leicht hervorgehoben ist, wenn man mit der Hand drüberfährt. Ihre Haare sind mit zwei hervorgehobenen Steinchen hübsch hochgesteckt. Sie ist umgeben von Spiegelsplitter und Gesteinsbrocken. In den Spiegelsplittern sieht man Spiegelungen ihres Gesichtes. Es ist ein wundervolles Cover, das sehr gut zur Geschichte passt.

Die Geschichte:
Violet, Raven und Co. rekrutieren junge Surrogates aus allen Anstalten für ihre Mission: den längst überfälligen Sturz des Juwels. Außerdem muss Violet sich noch um die Befreiung ihrer Schwester Hazel aus den Fängen der Herzogin vom See kümmern. Sie plant, mit Hilfe der Auspizien ins Schloss zu gelangen. Dank Garnets Hilfe gelingt ihr das auch, und sie bekommt sogar eine Stelle als Zofe von Cora, Garnets Verlobte. Doch schon bald muss sich Violet einigen Herausforderungen stellen: Imogen, die Mutter von Annabelle, findet Violets Geheimnis heraus und will Rache. Außerdem findet Violet endlich Hazel, die nach Violets Flucht als Surrogat der Herzogin ausgegeben wird. Als es dann zu mehreren Anschlägen kommt, zeigt sich, dass es auf dem Hof gefährliche, tödliche Intrigen gibt ...

Meine Meinung:
Mit diesem wunderschönen Cover macht der Abschluss der Trilogie natürlich sehr neugierig. Ich war total gespannt auf das Ende und wie es ausfällt. Die Surrogats planen, das Juwel anzugreifen und mit dieser Surrogat-Sache endlich Schluss zu machen. Keine Sklaverei mehr, keine Experimente und keine Auspizien. Nachdem Violet erfahren hat, dass die Herzogin ihre jüngere Schwester Hazel gefangen genommen hat, entscheidet sie sich gegen den Willen der Anderen, ins Schloss zurückzukehren und Hazel zu befreien. Garnet ist in diesem Band mein absoluter Liebling. Er hilft Violet, wo er nur kann, und lässt dafür seine typische bekannte Seite raushängen.

Schlimm finde ich, was die Herzogin mit Hazel macht. Sie hält sie gefangen, quält sie und lässt Experimente an ihr durchführen. Sie gibt Hazel als Violet aus, damit niemand herausfindet, dass ihr echtes Surrogat geflohen ist. Aber Violet liebt ihre Schwester, besucht sie im Schloss, so oft sie kann. Diese Szenen sind sehr schön. Dann geschieht so viel, dass ich es kaum aufzählen kann. Es gibt mehrere Attentate und einige wichtige Menschen sterben (leider heul), und natürlich steckt eine unglaubliche, überraschende Intrige dahinter. All das hat mich sehr geschockt, aber das hat das Buch so spannend gemacht. Das Ende war für mich sehr befriedigend und zufriedenstellend, aber mehr verrate ich dazu nicht. Für mich ein würdiger Abschluss der Reihe.

Meine Bewertung:
Echt super toller dritter Band der Trilogie mit viel Action, Geheimnissen und Intrigen, aber auch mit einer Prise Humor. Absolut verdiente 5 Sterne.