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Veröffentlicht am 19.09.2019

Cinder & Ella

Cinder & Ella
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Kurze Übersicht:
Nach einem schweren Autounfall, bei dem ihre Mutter starb, und acht Monaten im Krankenhaus zieht Ella zu ihrem Vater, der sie als Kind im Stich gelassen hat. Nichts ist mehr so wie vorher, ...

Kurze Übersicht:
Nach einem schweren Autounfall, bei dem ihre Mutter starb, und acht Monaten im Krankenhaus zieht Ella zu ihrem Vater, der sie als Kind im Stich gelassen hat. Nichts ist mehr so wie vorher, denn sie hat alles verloren, was ihr etwas bedeutete, auch ihren Chatfreund Cinder, zu dem sie keinen Kontakt mehr aufgenommen hat.
Auch Brian Oliver alias Cinder vermisst seine Chatfreundin, denn der Ruhm als Hollywoodstar hat auch seine Schattenseiten, doch als sich Ella dann nach einer Ewigkeit meldet..

Stil:
Die Geschichte wird prinzipiell aus der Sicht von Ella, der Protagonistin, erzählt, jedoch gibt es einzelne Passagen, die von Brians Sicht erzählt werden, wodurch man sich besser in ihn hineinversetzen kann. Nur dadurch ist die Geschichte überhaupt das, was sie tatsächlich ist, denn ohne die kurzen Einblicke in Brians Leben als Superstar wäre es wohl kaum möglich, seinen Charakter zu verstehen und man würde wohlmöglich ein falsches Bild von ihm bekommen. Kelly Oram schreibt in der Ich-Perspektive, wodurch man noch einmal mehr mit den Charakteren fühlt.
Generell hat mich auch der Schreibstil überzeugen können, das Buch lies sich flüssig und schnell lesen.

Geschichte:
Cinder & Ella beginnt mit einem Knall, so wie in jeder guten Geschichte wird das Leben der Protagonistin erst einmal komplett über den Haufen geworfen, bevor sie sich all den neuen Problemen stellen muss. Zunächst scheint Ella in eine Welt aus Oberflächlichkeit und Bling-Bling geworfen zu werden, in die sie, besonders seit ihrem Unfall, überhaupt nicht passt. Und prinzipiell will sie das alles auch nicht, sie will nicht zu ihrem Vater und seiner neuen Familie, sie will sich nicht wieder in das Leben einfügen und ist dadurch über einen langen Teil des Buches traurig, wenn nicht schon leicht depressiv. Erst durch ihren Chatfreund Cinder findet sie wieder langsam zu sich selbst und sie schein Schritte in die richtige Richtung zu machen. Auch eine der Töchter ihres Vaters wird zu einer guten Freundin von ihr und sie findet wieder Spaß am Leben. Dass sie immer noch von der zweiten Tochter und dadurch von den meisten an ihrer neuen Schule gehänselt wird, rückt langsam in den Hintergrund.
Ich finde es gut, dass Ella diese doch sehr starke Charakterentwicklung durchgemacht hat, denn mit der Anfangs-Ella kam ich nicht so gut zu recht. Sie hatte sich so in ihrer Situation des Opfers, das sie natürlich auch war, verbissen, dass sie alle anderen gar nicht an sich herangelassen hat und auch nicht bemerkt hat, wie unfreundlich sie selbst war. Ich fand es gut, dass zumindest ein Teil der neuen Familie ihres Vater sich nicht als komplett klischeehaft oberflächlich entpuppt hat, denn generell wirkte die Familie auf mich zunächst weniger intelligent, in ihren Taten und Aussagen.

Fazit:
Mir hat das Buch gut gefallen, vor allem wegen Ellas Entwicklung, die zwar recht schnell ging, aber gelungen war.

Veröffentlicht am 09.04.2018

Schönes Buch, das die wunderbare Verwandlung eines jungen Mädchens zeigt

From Scratch - Alles neu mit dir
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Kurze Übersicht:
Die junge Amanda leidet noch Jahre nach ihrer Entführung sehr unter den Folgen, sie wird von Angstanfällen überrascht und hat es schwer sich im Leben zu behaupten. Doch dann trifft sie ...

Kurze Übersicht:
Die junge Amanda leidet noch Jahre nach ihrer Entführung sehr unter den Folgen, sie wird von Angstanfällen überrascht und hat es schwer sich im Leben zu behaupten. Doch dann trifft sie auf Chase, dessen Plakat sie damals durch ihre dunkle Zeit begleitet hat und beschließt ihn auf das Set zubegleiten und damit ihre gewohnten Umgebung, alles was sie kennt hinter sich zu lassen und über ihren Schatten zu springen.

Stil:
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Amanda und Chase erzählt, wobei jeweils aus der Ich-Perspektive geschrieben wird, sodass man sich gut in die Charaktere hineinversetzen kann. Generell ist die Geschichte liebevoll geschrieben und wirkt somit sehr bildhaft, man kann sich die Umgebungen, die Leute und die Situationen gut vorstellen. Auch die unterschiedlichen Vergangenheiten der Charaktere sind gut durchdacht, miteinander verwoben und sehr detaillreich dargestellt.

Geschichte:
Zu Beginn des Buches war ich sehr von der Handlung überzeugt. Es wird realistisch geschildert, wie man sich nach so einem traumatischen Ereignis fühlen kann, wie man damit umgeht und auch, wie das Umfeld damit umgehen kann. Besonders in Amandas Familie sieht man viele unterschiedliche Formen, wie das Trauma verarbeitet werden kann und somit wird die Geschichte durch die vielen unterschiedlichen Chataktere plastiacher. Auch auf Chase und seine Probleme und Vergangenheit wird gut eingegangen und es ist schön mitanzusehen, wie die beiden aneinander wachsen, wie sie für einander da sind. Nur ging mir Amandas Entwicklung viel zu schnell, es is doch sehr unrealistisch, dass sie sich so schnell vom verängstigten Häschen zu einer mutigen jungen Frau entwickelt. Generell fand ich die Geschichte gegen Ende nicht mehr so gut, auch, weil im letzten Abschnitt dann ganz plötzlich ein weiterer Konflikt hinzukam, der eigentlich so wichtig wäre, anfangs aber gar nicht behandelt wurde und erst zu Ende hin mit einem Knall noch einmal ein Statement setzt. Auch Amanda ist im letzten Abschnitt sehr widersprüchlich, ihre Reaktionen passen nicht so gut zu der Amanda, die man am Anfang kennengelernt hat.

Fazit:
Unter dem Strich ein gutes Buch, das an manchen Stellen noch verbesserungsfähig ist, das man aber auf jeden Fall auf Grund des flüssigen Schreibstils schnell durchlesen kann.

Veröffentlicht am 28.03.2018

Sehr emotionale und schöne Geschichte

Trust Again
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Kurzer Überblick:
Nachdem der jungen Dawn ihr Herz gebrochen wurde beginnt sie in einer neuen Stadt einen Neuanfang, indem sie neue Freunde findet und ihrem Hobby dem Schreiben nachgeht. Ein guter Freund ...

Kurzer Überblick:
Nachdem der jungen Dawn ihr Herz gebrochen wurde beginnt sie in einer neuen Stadt einen Neuanfang, indem sie neue Freunde findet und ihrem Hobby dem Schreiben nachgeht. Ein guter Freund von ihr und ihren Freunden, Spencer, gewinnt dabei mit seiner offenen Art allmählich ihr Herz.

Stil:
Die Geschichte ist in der Ich-Perspektive verfasst und wird aus Dawns Sicht erzählt. Dadurch kann man sich sehr gut in das Mädchen hineinversetzten und ihre Lage nachempfinden. Besonders durch den sehr emotionalen Schreibstil der Autorin wird man in der Handlung gefangen und kann gar nicht mehr aufhören. Sehr schön beschreibt sie nicht nur die romantischen Szenen, sondern auch die ernsteren und traurigeren Szenen.

Handlung:
Die Geschichte rund um Dawn setzt etwas nach dem ersten Buch der Reihe “Begin Again“ ein und baut auf das, schon in diesem Band erkennbare Interesse, von Spencer an Dawn auf. Während Spencer bis auf ein großes Geheimnis sehr offen ist, hält Dawn ihn immerzu auf Abstand. Zwar lässt sie sich dann doch auf ihn ein, aber man merkt sehr gut, dass für sie die Situation noch ungewohnt ost, was besonders durch mehrere Sprünge in der Zeit zum Ausdruck kommt. Generell konnte ich mich sehr gut in Dawn hineinversetzen, weil sie ein sehr komplexer und plastischer Charakter ist, der nicht nur perfekt ist. Im Gegensatz zum ersten Buch wirkte die Geschichte der beiden für mich auch etwas authentischer, da es richtige Probleme gab, die zwischen den beiden standen. Auch Spencer als Charakter fand ich sehr interessant. Er ist viel vielschichtiger als ich angenommen hätte und hat eine interessante Vergangenheit.
Schön fand ich, dass zum Schluss mehrere kleinere Handlungsstränge zusammengeführt wurden und sich daraus eine gemeinsame Zukunft ergibt, denn ich hätte die vielen kleinen Nebenrollen zeitweise schon fast wieder vergessen gehabt.

Fazit:
Alles in allem eine sehr schöne Geschichte von einem normalen Mädchen, das sich wieder hochkämpft um selbst glücklich zu werden. Meiner Meinung nach auch die spannendere Geschichte, im Vergleich zu “Begin Again“. Sehr emotional geschrieben.

Veröffentlicht am 19.03.2018

Schön, aber nicht so gut wie der Vorgänger

Maybe not
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Kurzer Überblick:
In dem auf Maybe Someday folgenden Band Maybe Not wird die Geschichte von Warren erzählt, wie er es schafft Bridgettes Herz zu erobern.

Stil:
Die Geschichte ist in der Ich-Perspektive ...

Kurzer Überblick:
In dem auf Maybe Someday folgenden Band Maybe Not wird die Geschichte von Warren erzählt, wie er es schafft Bridgettes Herz zu erobern.

Stil:
Die Geschichte ist in der Ich-Perspektive verfasst und wird aus Warrens Sicht erzählt, sodass man seine Gefühle und auch seine Taten sehr gut nachvollziehen kann. Erstmals werden einige seiner Angewohnheiten und auch seiner Charakterzüge, die bereits in “Maybe Someday“ vor kamen, erklärt oder besser gesagt man erkennt die Ursprünge dazu. Sowohl Warren als auch Bridgette sind starke und sehr komplexe Charaktere, die allesamt eine Vergangenheit haben, die ihr Handeln in der Gegenwart begründen.

Handlung:
Die Idee rund um ein unglückliches Mädchen, das sich das erste Mal einem Mann öffnet finde ich eine sehr gute Idee. Diese wird besonders daher interessant, weil sie aus der Sicht des Mannes geschildert wird, was eher untypisch ist. Im Laufe der Geschichte entwickeln sich die Charaktere weiter, besonders Bridgette. Ich fand es wunderschön wie die Szenen beschrieben werden, in denen sich die beiden näher kommen, wie besonders Bridgette ihre Gefühle zuerst leugnen will und schließlich Warren verfällt. Ihre Entwicklung mit den unterschiedlichen Zwischenstufen, in denen sie sich langsam öffnet, aber auch wieder einmal einen Schritt zurück macht, wirkte ser authentisch. Das einzige, was ich wirklich schade fand war die Länge der Handlung, alles wurde doch sehr komprimiert und viele Szenen, wie die des betrunkenen Warren der Sydney gesteht, dass er Bridgette liebt, wurden nur kurz angeschnitten aber nicht näher erläutert. Auch das Ende kam sehr plötzlich und war schnell abgewickelt, wobei es trotzdem schön und romantisch war.

Fazit:
Alles in allem eine süße Geschichte, die zeigt, dass es nicht für alle Menschen einfach ist sich zu öffnen und auch, dass nicht alle Menschen die meiste Zeit über glücklich sind. Trotzdem schenkt die Geschichte Hoffnung, aus einem trübseeligem Leben aufzutauchen und die wahre Liebe zu finden. Leider reicht die Geschichte aber nicht ganz an ihren Vorgänger “Maybe Someday“ heran.

Veröffentlicht am 17.03.2018

Wunderschöne Geschichte

Begin Again
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Kurzer Überblick:
Auf der Suche nach einem Neuanfang zieht Allie von Denver in ein Dorf um dort ihren Traum zu verfolgen: studieren um Lehrerin zu werden. Entgegen dem Wunsch ihrer Eltern verlässt sie ...

Kurzer Überblick:
Auf der Suche nach einem Neuanfang zieht Allie von Denver in ein Dorf um dort ihren Traum zu verfolgen: studieren um Lehrerin zu werden. Entgegen dem Wunsch ihrer Eltern verlässt sie ihre Heimat und zieht bei dem zuerst abweisendem Kaden ein, der sich eigentlich einen Mitbewohner gewünscht hat und daher sofort Regeln aufstellt, die das gemeinsame Zusammenleben regeln sollen. Mit der Zeit kommen sich die beiden näher, doch ihre Vergangenheiten holen die beiden ein und trüben das Paradies.

Stil:
Das Buch ist durchgehend aus Allies Sicht in der Ich-Perspektive geschrieben, wodurch man sich die meiste Zeit gut in sie hineinversetzen kann. Generell ist das Buch sehr emotional geschrieben, was vermutlich auch an der emotionalen Protagonistin liegt. Die Charaktere an sich haben alle eine sehr komplexe Vergangenheit, sowohl die Protagonisten als auch die Nebencharaktere, wobei man deren Geschichte nur teilweise mitbekommt.

Handlung:
Die Handlung an sich finde ich sehr toll aufgebaut, man hat keine ewige Einleitung und die Geschichte kommt relativ schnell ins Laufen. Zwischendurch hatte die Handlung kurze Längen, die aber des weiteren nicht störten. Auch empfand ich den Charakter Kaden als teilweise etwas anstrengend da er solche emotionalen Sprünge gemacht hat, dass man oft den Überblick verliert. Von Himmelhochjauchzend auf Tiefbetrübt in wenigen Zeilen. Auch hat mich ein wenig gestört, dass immer nach wichtigen Ereignissen bei einem neuen Kapitel mit einer eher sachlichen Aufzählung wieder eingestiegen wurde.
Der Ablauf an sich war aber sehr schön und auch die Idee dahinter hat mir super gefallen. Wer wünscht sich schließlich keinen Badboy den man handzahm bekommt? Generell finde ich dir Charakterentwicklung von Kaden und Allie sehr schön dargestellt. Beide sind an ihrer Beziehung gewachsen und besonders Allie hat gelernt das Geschehene zu verarbeiten und das Beste aus ihrem Leben zu machen.

Fazit:
Alles in allem finde ich, dass das Buch sehr gut gelungen ist. Die Handlung ist trotz kurzer Längen interessant und beschreibt das Leben von starken Charakteren, die ihre Vergangenheit verarbeiten sehr gut. Zudem ist genau die richtige Menge Herzschmerz und Drama eingearbeitet.