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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.10.2025

Cold Case

Das letzte Experiment
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Auch dieser dritte Fall von Hedi Voss ist wieder ein handwerklich gelungener Krimi.
Hedi Voss hat anscheinend ein Händchen für Cold Cases, denn auch diesmal schafft sie es wieder, ein loses Ende aufzuspüren ...

Auch dieser dritte Fall von Hedi Voss ist wieder ein handwerklich gelungener Krimi.
Hedi Voss hat anscheinend ein Händchen für Cold Cases, denn auch diesmal schafft sie es wieder, ein loses Ende aufzuspüren und den Fall von damals, einer getöteten und einer spurlos verschwundenen Schülerin, neue aufzurollen und sogar zu lösen.
Die täglichen kleinen Hindernisse einer Mutter im Erziehungsurlaub geben der Handlung einen locker leichten Touch, zeigen aber im Prinzip auf, dass Babys einer Mutter allerhand abverlangen.
Die Handlung ist, wie immer bei Miriam Rademacher, grundsolide, dabei auch bis zum Schluss spannend und undurchsichtig. Überhaupt schreibt die Autorin in den unterschiedlichsten Genres. Bisher war alles gut, was ich von ihr gelesen habe und so freue ich mich schon auf einen vierten Fall von Hedi Voss.

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Veröffentlicht am 04.10.2025

Wie es anfing

Schattenblume
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Vor mehr als 20 Jahren erschien die Erstausgabe von Schatttenblume. Immer noch ist dieses Buch spannend und mitreißend, denn neben einem Überfall auf die Polizeistation mit Geiselnahme, bei dem Jeffrey ...

Vor mehr als 20 Jahren erschien die Erstausgabe von Schatttenblume. Immer noch ist dieses Buch spannend und mitreißend, denn neben einem Überfall auf die Polizeistation mit Geiselnahme, bei dem Jeffrey schwer verletzt wird, gibt es auch Einblick in die Frühzeit der Beziehung zwischen Sara und Jeffrey. Sicher, man weiß schon länger, dass er aus schwierigsten Verhältnissen stammt, aber wie chancenlos Jeffrey tatsächlich in seiner Geburtsstadt war, wird erst beim Lesen klar. Letztendlich besteht auch ein Zusammenhang mit dem schrecklichen Überfall.
Insgesamt ist es wieder eins dieser Slaughter-Bücher, die man in einem Rutsch durchliest, auch wenn ich bis heute noch nicht verstanden habe, welchen Bezug der Titel zum Inhalt hat.

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Veröffentlicht am 02.10.2025

Waisenhaus des Schreckens

Coram House
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Dieser Thriller wird in erster Linie aus der Sicht von Alex Kelley geschildert. Sie ist eine True-Crime-Journalistin mit einem Bestseller-Debüt, dem ein Flop folgte. Dieses zweite Buch stürzte eine ganze ...

Dieser Thriller wird in erster Linie aus der Sicht von Alex Kelley geschildert. Sie ist eine True-Crime-Journalistin mit einem Bestseller-Debüt, dem ein Flop folgte. Dieses zweite Buch stürzte eine ganze Familie ins Verderben, bedeutete das berufliche Aus für Kelley und das ganze Desaster fiel auch noch ausgerechnet zeitgleich mit dem Tod von Alexs Ehemann zusammen.
Ein Buch über ein ehemaliges Waisenhaus, in dem sich unsägliche Dinge zugetragen haben, soll Kelley aus dem Tief holen.
Sie verbeißt sich sofort in das Schicksal eines vermissten Jungen. Sie will auch den anderen missbrauchten Kindern nachträglich Gerechtigkeit widerfahren lassen. Auch wenn sie hehre Ziele hat, so kommt Alex als Person sehr unsympathisch daher. Auf mich macht sie mit ihrer Reizbarkeit, den Stimmungsschwankungen und ihren Trinkgewohnheiten den Eindruck einer Alkoholikerin, auch wenn das nicht explizit erwähnt wird. Jedenfalls bringt sie einige Leute in Schwierigkeiten bis alles aufgeklärt ist.
Man sieht ihr bei den Recherchen für das Buch über die Schulter, doch viele Passagen und Gedankengänge wiederholen sich, sodass manches nur träge an einem vorbeirauscht, anstatt die Spannung zu erhöhen.
Heidi Jürgens als Sprecherin ist sehr angenehm, ebenso Wolfgang Berger, der die eingeschobenen Gerichtsprotokolle einliest.

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Veröffentlicht am 30.09.2025

Eine neue finnische Krimi-Reihe

Mord in eiskalter Nacht
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Hier beginnt eine neue Krimi-Reihe. Schauplatz ist Helsinki und die Hauptfigur ist Leena Victor. Sie ist sehr erfolgreich, darf aber bei den laufenden Ermittlungen um den Mord an einer bekannten Moderatorin ...

Hier beginnt eine neue Krimi-Reihe. Schauplatz ist Helsinki und die Hauptfigur ist Leena Victor. Sie ist sehr erfolgreich, darf aber bei den laufenden Ermittlungen um den Mord an einer bekannten Moderatorin nicht mitwirken, weil sie befangen ist. Peu à peu erfährt der Leser von dem dunklen Schatten, der über Leenas Kindheit liegt, und der noch eine große Rolle im weiteren Verlauf der Handlung spielen soll. Leenas Schwester Hanna bringt als gefeierte Schauspielerin einen Hauch Glamour in die Geschichte, doch auch hier lauert eine Gefahr unter all dem oberflächlichen Glitzer.
Der Krimi legt ein rasantes Tempo vor, denn durch eine Vielzahl unterschiedlicher Charaktere und schneller Perspektivwechsel kommt der Leser fast nicht zum Nachdenken. Der Schluss ist überraschend, aber nicht unlogisch, vor allem aber sehr spannend. Es gibt auch schon dunkle Andeutungen, aus welcher Richtung im nächsten Buch die Gefahr lauert. Das erhöht schon jetzt die Spannung.
Linda Holly ist eine talentierte Sprecherin, die gut die Emotionen nachempfinden lässt und vor allem mit einer sehr sympathischen Sprechstimme punkten kann.

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Veröffentlicht am 28.09.2025

Frühling in Alaska

Weit draußen in Alaska
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Dies ist mein erstes Zusammentreffen mit der Privatdetektivin Kate Shugak, doch ich hatte nie das Gefühl, dass mir Vorkenntnisse fehlen.
Auch wenn sich der Frühling langsam in Alaska zeigt, so herrscht ...

Dies ist mein erstes Zusammentreffen mit der Privatdetektivin Kate Shugak, doch ich hatte nie das Gefühl, dass mir Vorkenntnisse fehlen.
Auch wenn sich der Frühling langsam in Alaska zeigt, so herrscht doch immer noch gnadenlose Kälte im Verbund mit Schnee und Eis.
Shugak stoppt den Amoklauf eines ehemaligen Soldaten und wird gleich darauf beauftragt, einen Mord aufzuklären. Eins der Todesopfer starb nämlich nicht durch die Kugel des durchgeknallten Täters.
Die Ermittlung plätschert ziemlich träge dahin, auch wenn Kate nun selbst ins Visier des anderen Täters gelangt ist.
Die eigentliche Faszination dieses Romans liegt in dem außergewöhnlichen Setting. Dana Stabenow verzaubert mit ihren Landschafts- und Naturbeschreibungen. Da sie in Alaska aufgewachsen ist, wird auch das Leben dort in der Gemeinschaft authentisch geschildert. Darin liegt für mich der Reiz des Krimis und ich empfehle in gern weiter.

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