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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.06.2025

Wundervolles Buch

Songs for the Broken
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Ich gebe zu, Songs for the Broken kam irgendwie überraschend. Eigentlich wollte ich es gar nicht lesen, das Rockstar-Romance Thema hat mich gar nicht mal so sehr gecatcht, aber nachdem ich von vielen ...


Ich gebe zu, Songs for the Broken kam irgendwie überraschend. Eigentlich wollte ich es gar nicht lesen, das Rockstar-Romance Thema hat mich gar nicht mal so sehr gecatcht, aber nachdem ich von vielen gehört habe, es sei ihr Maren-Favorite, war ich einfach zu neugierig. Und ja, jetzt ist es auch mein Maren-Favorite.♥️

Ich mochte ja schon ihre anderen Bücher, aber oft habe ich mich zu alt gefühlt und bin mit dem jugendlichen Schreibstil nicht so klar gekommen. Das ist mir hier überhaupt nicht mehr aufgefallen, ich hatte das Gefühl, der Schreibstil ist auch irgendwie erwachsener geworden? 😂 Presley und Kane waren das Traumpaar schlechthin und Kane ist sowieso ab sofort mein neuer Bookboyfriend. ENDLICH habe ich auch endlich mal eine Antwort auf „wer ist dein liebster Bookboyfriend“ parat, falls mal wieder jemand fragen sollte 👀 Da fällt mir sonst nie irgendein Name ein, aber vielleicht kann ich mir den mal merken. Er war auf jeden Fall richtig zauberhaft und sie fand ich auch ziemlich cool. Die ganze Thematik rund um das Popstar-Dasein und welche Probleme es mit sich bringt in der Öffentlichkeit zu stehen, sind Thema in der Geschichte. Aber auch der Druck, der hinter den Kulissen herrscht und welche schei*** dort abgeht. Es passiert mal wieder was Krasses, wir sind es von Maren nicht anders gewohnt, und das war wirklich nicht ohne. Der Umgang mit dieser Thematik war meiner Meinung nach genau richtig und ich konnte richtig mit Presley mitfühlen, mitleiden und am Ende auch mitfiebern, wenn man das in dem Kontext überhaupt so sagen kann. Ich will nicht zu viel verraten, aber für dieses Buch sollte man sich die Triggerwarnung auf jeden Fall anschauen, wenn man da Themen hat.

Für mich wars ein überraschendes Highlight - Charaktere top, Handlung top, Liebesgeschichte tippitopp. 5⭐️

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Veröffentlicht am 25.06.2025

Zuckersüß

Give Me Butterflies. Sie erforscht Schmetterlinge, er die Sterne. Für ihre Anziehung gibt es keine wissenschaftliche Erklärung
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Dinge, die ihr vorab wissen müsst:
- Grumpy x sunshine wird zwar angekündigt, aber ehrlicherweise hat Finn im ersten Kapitel einmal böse geguckt und das war’s dann auch 😂
- Finn hat die Vormundschaft für ...

Dinge, die ihr vorab wissen müsst:
- Grumpy x sunshine wird zwar angekündigt, aber ehrlicherweise hat Finn im ersten Kapitel einmal böse geguckt und das war’s dann auch 😂
- Finn hat die Vormundschaft für seine beiden 5jährigen Nichten und die beiden Süßkekse spielen eine große Rolle in dem Buch
- Es wird 🌶️🌶️🌶️ Ich hab das irgendwie nicht kommen sehen. 😂

Wenn ihr damit einverstanden seid, dann ist das euer Buch. 🤝 Die Geschichte ist humorvoll. Vor allem bei Millies und Finns anfänglichen Zusammenstößen musste ich schmunzeln, aber auch die eingestreuten Familienchats der Oaks haben mich unterhalten. Vielleicht waren die sogar ein kleines Highlight, sowas lieb ich ja. Finn ist absolutes Bookboyfriendmaterial - die greenste Green Flag mit einem Hang zum Nerdtum. Und er hat Angst vor Spinnen. Wer schmilzt da nicht? Millie war auch sehr süß und die beiden zusammen sowieso absolute Goldstücke. Die Liebesgeschichte kommt sehr schnell in Gang und selbstverständlich ist der Ausgang der Geschichte für niemanden eine Überraschung. Überrascht hat mich allerdings der Tiefgang, den wir in der Story finden. Schwierige Themen wie Verlust, Trauer und toxische Beziehungen werden behandelt und wie damit umgegangen wird, hat mir gut gefallen. Die Themen sind ständig präsent, ohne schwer zu wirken oder zu viel Raum einzunehmen. Perfekt einfach.

Manchmal zu perfekt und das war für mich der einzige kleine Kritikpunkt. Am Ende war’s mir ein bisschen toooo much von allem - zu viel immer wieder Bekräftigung von allen Seiten und ich dachte mir, ja ich hab’s doch jetzt verstanden. Zu viel Happy End. Kitschig war es auch, aber wirklich süß kitschig und bis zu einem gewissen Punkt hat mir das sehr gut gefallen.

Meine beiden Endgegner finden sich hier auch wieder: ein Epilog a la Brittainy Cherry, gepaart mit unnötig viel Spice, ich wusste gar nicht wo ich hinblättern sollte. 😂 Das sind aber persönliche Befindlichkeiten und machen die Geschichte nicht schlechter. Von mir eine ganz klare Leseempfehlung. Zuckercute 4,5⭐️

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Veröffentlicht am 25.06.2025

Tolle Idee, miese Umsetzung

Als ich dich traf
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Oh maaan, es hätte so gut sein können!! Der Klappentext klingt einfach richtig toll, aber die Umsetzung fand ich leider richtig mäh.
Unsere Protagonistin ist Daphne und sie bekommt zu Beginn einer Beziehung ...

Oh maaan, es hätte so gut sein können!! Der Klappentext klingt einfach richtig toll, aber die Umsetzung fand ich leider richtig mäh.
Unsere Protagonistin ist Daphne und sie bekommt zu Beginn einer Beziehung immer einen Zettel vom Universum geschickt, auf dem die genaue Laufzeit der Beziehung steht. Zum Beispiel „Hans-Jürgen, 3 Monate“ (okay Hans-Jürgen hab ich mir ausgedacht, aber die ganzen Namen habe ich mir nicht gemerkt.) Eines Tages bekommt sie einen Brief auf dem nur „Jake“ steht, ohne ein Verfallsdatum und Daphne ist sicher, das muss ihr Mr. Right sein.

Sehr viel kann man zu der Geschichte gar nicht sagen, ohne massiv zu spoilern. Wie von der Autorin gewohnt, fliegen wir durch die Seiten, das Lesen hat mir Spaß gemacht, obwohl ich mir die ganze Zeit über die Frage gestellt habe, auf welches Ziel wir eigentlich zusteuern. Wir erfahren von verschiedenen Beziehungen und Dating-Erfahrungen in Rückblenden und lernen Jake und Daphne in der Gegenwart kennen und auch dieser spezielle Aufbau hat überzeugt. Leider kommt dann in ungefähr der Hälfte des kurzen Büchleins ein „Plottwist“ und die Geschichte nimmt auf einmal eine ganz andere Richtung an. Der rote Faden verliert sich ein wenig und das Ende war für mich leider auch ziemlich belanglos. Ich verstehe die Message, fand sie aber durch die Art und Weise der Story nicht wirklich gut rübergebracht.

Wie ihr lest, bleibe ich schwammig, aber bei so wenigen Seiten würde ich die Handlung einfach komplett spoilern. Kurz gesagt, das Ende fand ich doof, die Auflösung sowieso und alles in allem war’s eher ein okay und muss nicht sein, als ein Must-Read. 2,5 ⭐️

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Veröffentlicht am 25.06.2025

Nicht ganz mein Buch

Nowhere Heart Land
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Nachdem Rosa eine Zeit lang in London gelebt und gearbeitet hat, kehrt sie nach einem Zwischenfall wieder in ihre deutsche Heimat zurück, auch um das Haus ihrer Großmutter zu verkaufen. Das ist die Handlung ...

Nachdem Rosa eine Zeit lang in London gelebt und gearbeitet hat, kehrt sie nach einem Zwischenfall wieder in ihre deutsche Heimat zurück, auch um das Haus ihrer Großmutter zu verkaufen. Das ist die Handlung in einem Satz zusammengefasst und viel mehr passiert auch nicht wirklich. Die Story lebt von der Melancholie, die mit den Zeilen mitschwingt und das hat die Autorin wunderbar umgesetzt. Rosa schwelgt in Erinnerungen, denkt an das Aufwachsen mit ihren beiden besten Freundinnen im Heim und an den viel zu frühen Verlust ihrer Mutter Conny. Sie verliert sich geradezu in diesen Erinnerungen, es wird immer wieder Bezug genommen, zum frühen Tod ihrer Mutter und dem Internatsleben. Ich konnte leider nicht so wirklich ein Ziel erkennen, das die Geschichte dabei verfolgt.

Die Protagonistin war schwierig - einerseits verurteilt sie ihre Schulfreundinnen für ihr vermeintlich langweiliges Leben, hält sich für was besseres und gleichzeitig nimmt sie geradezu stalkerhafte Züge an, nachdem ihre ehemals beste Freundin ihr klar macht, dass sie sie in Ruhe lassen soll. Die Handlung dreht sich im Kreis, Rosa wird immer manischer und verliert sich immer weiter in Erinnerungen. Gegen Ende wird die Geschichte etwas greifbarer, aber so richtige Erkenntnisse konnte ich aus den Geschehnissen nicht wirklich ziehen.

Fazit: Ein Buch über…? Vielleicht Verlust? Ich kann es nicht richtig greifen. Es ist nostalgisch, es ist deprimierend und verwirrend. Eher keine Leseempfehlung, nur wenn man auf eine melancholische Story ohne viel Handlung Lust hat. 3 ⭐️

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Veröffentlicht am 25.06.2025

Das war wohl nix...

Our Infinite Fates
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Der Aufbau der Geschichte ist cool gemacht. Es wird abwechselnd aus der Gegenwart und aus vergangenen Zeiten erzählt und anfangs fand ich das total spannend. Unsere Protas Arden und Evelyn sind geschlechtslos ...

Der Aufbau der Geschichte ist cool gemacht. Es wird abwechselnd aus der Gegenwart und aus vergangenen Zeiten erzählt und anfangs fand ich das total spannend. Unsere Protas Arden und Evelyn sind geschlechtslos und werden alle 18 Jahre neu geboren, in anderen Körpern, in anderen Zeiten logischerweise und bevor sie beide 18 Jahre alt werden, tötet Arden Evelyn. Wieso, weshalb, darum geht es hier. Nachdem Evelyn gerade in dem Körper von Branwen steckt und das Leben ihrer Schwester retten will, ist es auch unglaublich wichtig für sie, ihren 18. Geburtstag zu überleben und sie muss auf jeden Fall verhindern, schon wieder von Arden getötet zu werden. Rausfinden wieso er das ständig tut, ist da schon mal ein guter Anfang. Ja, was soll ich sagen - am Anfang waren die Rückblenden noch cool, aber wenn dir alle paar Seiten dieselbe Story in nem anderen Setting erzählt wird, reicht es auch irgendwann. Der Ablauf ist immer der selbe - wir erfahren, wie sehr sie sich lieben und schwupps sind sie wieder tot. Das war irgendwann nur noch belanglos und hat kein Stück zur Story beigetragen. Die Gegenwartsgeschichte hat mir besser gefallen, aber auch die ist irgendwie total oberflächlich geblieben. Jedes Problem löst sich mit Fingerschnips, vieles war einfach unrealistisch und die Prota hat sich auch teilweise selten dämlich verhalten. Dann kommt es zum großen Plottwist, den fand ich noch ganz ok und dann erfahren wir endlich wieso, weshalb, nachdem sich die Story ca. 300 Seiten im Kreis gedreht hat. Und dann kommt die Wendung und ich fands nur noch bescheuert. 😂 Für mich hat gar nichts mehr zusammen gepasst und das was da kam erschien mir auch irgendwie viel zu „groß“, als das es sich in drei Kapiteln auflösen könnte. Kam aber genau so. Und von der Liebesgeschichte fang ich lieber nicht an. Wo war die nochmal? Alles in allem in jeglicher Hinsicht einfach oberflächlich. 🥲 2⭐️

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