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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.06.2025

Tolle Geschichte

Das Mädchen aus Yorkshire
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Im Mittelpunkt der Geschichte steht Leah, ein Mädchen aus einfachen Verhältnissen, das als Model die internationalen Laufstege stürmt. In ihrer Vergangenheit liegen allerdings Geheimnisse begraben und ...

Im Mittelpunkt der Geschichte steht Leah, ein Mädchen aus einfachen Verhältnissen, das als Model die internationalen Laufstege stürmt. In ihrer Vergangenheit liegen allerdings Geheimnisse begraben und die werden nach und nach aufgedeckt. Wie gewohnt gibt es auch hier wieder mehrere Erzählstränge und Zeitebenen, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Am Ende fließt Alles zu einem großen Ganzen zusammen und das ist etwas, auf das man sich bei Lucinda Rileys Büchern immer verlassen kann. Die Auflösung konnte mich richtig mitreißen und die Wendungen am Ende habe ich so nicht kommen sehen. Zwischendrin war die Geschichte an manchen Stellen etwas zäh und ein paar Seiten weniger wären auch völlig in Ordnung gewesen. 😅 Trotzdem geht die Spannung nie komplett verloren und der tolle Schreibstil trägt dazu bei, dass ich bis zum Schluss immer weiterlesen wollte.

Die Charaktere waren alle irgendwie auf eine Art und Weise interessant, auch wenn man sich zwischendrin schon mal gefragt hat, wieso wir jetzt so viel Einblick in eine bestimmte Person bekommen. Am Ende ergibt dann aber doch alles Sinn. Die Geschichte an sich ist insgesamt auch wirklich nicht ohne und bringt schwere Themen mit, allem voran der zweite Weltkrieg. Das düstere Cover hat eine genauso düstere Geschichte vermuten lassen, auch wenn der Klappentext das erst mal nicht vermuten lässt. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung. 4⭐️

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Veröffentlicht am 09.05.2025

Ich habs absolut geliebt

Wie Risse in der Erde
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Ich kann euch gar nicht genau sagen, mit was wir es hier zu tun haben. Ist es ein Liebesroman? Ein Krimi? Eine Familiengeschichte? Es hat von allem etwas und diese Mischung hat mir unglaublich gut gefallen, ...

Ich kann euch gar nicht genau sagen, mit was wir es hier zu tun haben. Ist es ein Liebesroman? Ein Krimi? Eine Familiengeschichte? Es hat von allem etwas und diese Mischung hat mir unglaublich gut gefallen, vor allem, weil alle Komponenten meisterhaft miteinander verwoben wurden.
Alles beginnt mit der Liebesgeschichte zwischen Gabriel und Beth. Die beiden verlieben sich als 17-Jährige, das Ganze hält aber nur einen Sommer. Trotzdem wird diese Liebe weite Kreise ziehen und zu verhängnisvollen Ereignissen in der Gegenwart führen. Eine Person stirbt, aber wer ist verantwortlich? Erzählt wird immer wieder in Rückblenden und Schritt für Schritt nähern wir uns dem gegenwärtigen Prozess an. Ich hatte Theorien und sie wurden teilweise bestätigt. Trotzdem gab es kleine Twists und Wendungen, dich mich überrascht und erschüttert haben.

Wir tauchen ein in die Gefühlswelt von Beth, begleiten sie durch die Geschichte hindurch, mit all ihren Schicksalsschlägen und Entscheidungen, für die sie die Konsequenzen tragen muss. Einige Entscheidungen sind nicht nachvollziehbar, in meinen Augen Fehlentscheidungen, aber genau diese haben sie so authentisch und lebendig gemacht. Die Autorin schafft es, die Emotionen greifbar zu machen - wir leiden, fühlen, lieben mit Beth mit und das hat mich an die Seiten gefesselt. Auch wenn es ein sehr ruhig erzählter Roman ist, der aber mit jeder Seite auf den Höhepunkt zusteuert, konnte ich ihn nicht aus der Hand legen und wollte unbedingt wissen, wie alles endet. Das Ende trifft nochmal mitten ins Herz.

Tragisch, dramatisch, zugleich auch irgendwie schön. Von mir eine große Empfehlung! 5 ⭐️

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Veröffentlicht am 09.05.2025

Konnte mich nicht ganz überzeugen

Winternacht - Der Schnee begräbt alles. Nur die Lügen nicht
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Nachdem Sharon Boltons „Beste Freunde“ für immer ein absoluter All Time Favorite bleiben wird, wollte ich mehr von der Autorin lesen und „Winternacht“ ist mein bisher drittes Buch von ihr. Auch das fand ...

Nachdem Sharon Boltons „Beste Freunde“ für immer ein absoluter All Time Favorite bleiben wird, wollte ich mehr von der Autorin lesen und „Winternacht“ ist mein bisher drittes Buch von ihr. Auch das fand ich nicht schlecht, aber komplett konnte es mich nicht überzeugen.

Die Ausgangslage war super spannend und ich war direkt voll in der Geschichte. Olive verbringt eine Nacht mit einer Fremden und hintergeht damit ihren Ehemann, einen angesehen Politiker. Das ganze wird ihr dann zum Verhängnis, als die Fremde ihr offenbart, die Nacht gefilmt zu haben und sie daraufhin zwingt mit ihr ins Auto zu steigen. Olive wird entführt und das aus einem ganz bestimmtem Grund. Nachdem wir diese Anfangsszenen gelesen haben, beginnen die Ermittlungen. Garry und Lexy, zwei Polizeibeamte ermitteln in dem Fall und irgendwie fand ich das anfangs noch interessant, weil sich die Passagen mit Oliver Perspektive abgewechselt haben, aber die werden immer kürzer und immer weniger, bis sie kaum noch eine Rolle spielen. Es wird viel ermittelt. Zudem gibt es noch Einblicke in die Vergangenheit der Charaktere, die die ganzen Hintergründe Stück für Stück aufdecken. Im Mittelteil hatte die Story für mich dann leider etwas an Spannung eingebüßt. Olives Perspektive fand ich einfach viel interessanter und leider ist die aber sehr in den Hintergrund gerückt. Nach dem kleinen Spannungstief werden aber immer mehr Hintergründe aufgedeckt und die Geschichte kommt langsam in Fahrt. Die ganze Auflösung, wie alles endlich einen Sinn ergibt, war auf jeden Fall gut gemacht und konnte mich dann auch wieder abholen. Die letzten 100 Seiten habe ich wirklich gerne gelesen. Allerdings war es für mich kein Thriller, sondern ein typischer Ermittlerkrimi und das habe ich so nicht kommen sehen. Insgesamt also kein schlechtes Buch und die Autorin empfehle ich auf jeden Fall - aber vielleicht eher, wenn man mit einer anderen Erwartungshaltung rangeht. Nach dem Klappentext hatte ich mir den Plot rasanter vorgestellt. 3,5 ⭐️

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Veröffentlicht am 06.05.2025

Toller Roadtrip

101 Places for Heartbroken People
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Ich war ja sofort Feuer und Flamme für das Cover und als ich dann noch den Klappentext gelesen habe, war ich vollends überzeugt. Roadtrip? Count me in. Die Roadtrip-Thematik im Buch war auch wirklich ganz ...

Ich war ja sofort Feuer und Flamme für das Cover und als ich dann noch den Klappentext gelesen habe, war ich vollends überzeugt. Roadtrip? Count me in. Die Roadtrip-Thematik im Buch war auch wirklich ganz toll umgesetzt. Ich habe es geliebt, Maeve und Callum auf ihrer Reise zu begleiten. Die Autorin hat es perfekt geschafft, die Landschaft, die Sehenswürdigkeiten zu beschreiben, die Szenerie zum Leben zu erwecken und Fernweh auszulösen. Das Setting war also einmalig und alleine davor lohnt sich das Buch komplett! Wir waren in Portugal, in Frankreich und Italien. Den Schreibstil fand ich auch ganz toll, alles wurde sehr detailliert beschrieben und ausgeschmückt, sodass ich komplett in die Geschichte eintauchen konnte.

Callum hat mir als Prota total gut gefallen. Seine Geschichte geht ans Herz und auch der eingebaute Twist konnte mich wirklich überraschen. Ich mochte seinen Hintergrund, seine Art und das Päckchen, das er zu tragen hat, war einfach mal was ganz anderes. Maeve hat es mir etwas schwerer gemacht. Sie war nicht direkt unsympathisch, aber manchmal konnte ich ihre Handlungen und Denkweisen null nachvollziehen, fand sie in manchen Situationen unnötig zickig. Das künstlich herbeigeführte Drama am Ende hätte für mich auch nicht unbedingt sein müssen. Das alles hat dazu geführt, dass ich die Liebesgeschichte zwar ganz cute fand, aber nicht zu 100% fühlen konnte. Wir haben in Rückblenden zwar immer wieder mitbekommen, wie die beiden sich als Teenager verliebt haben, aber auch da kam es irgendwie nicht bei mir an. Das ist mein einziger Kritikpunkt, der für mich das Highlightfeeling ein wenig zunichte gemacht hat. Ansonsten habe ich die Geschichte aber total gerne gelesen und die Reise genossen. 4⭐️

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Veröffentlicht am 28.04.2025

Tolles Buch

Hotel Ambrosia - Du. Entkommst. Nicht.
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Um dieses Buch kommt man ja wirklich nicht herum und die Erwartungen waren dementsprechend hoch. Verglichen wird das Buch ja mit „A good girl’s guide to murder“ und ich muss sagen, in der Hinsicht performt ...

Um dieses Buch kommt man ja wirklich nicht herum und die Erwartungen waren dementsprechend hoch. Verglichen wird das Buch ja mit „A good girl’s guide to murder“ und ich muss sagen, in der Hinsicht performt es auch ganz gut, aber an Holly Jackson kommt es für mich nicht ganz heran.

Das hatte vor allem den Grund, dass mir der Mittelteil etwas zu langsam voranging. Es wurde viel ermittelt und viel spioniert, aber so richtige Ergebnisse gab es zunächst nicht. Da ging für mich kurzzeitig die Sogwirkung flöten, aber je näher wir der Auflösung kamen, desto spannender und mitreißender wurde es. Die Auflösung fand ich ziemlich genial und auch wenn ich ein bisschen was schon habe kommen sehen, hat mich die Geschichte in mancher Hinsicht doch sehr an der Nase herumführen können.

Die Charaktere haben mir richtig gut gefallen, vor allem unsere Protagonistin Robyn erinnert in ihrer Art sehr an Pip aus AGGGTM. Wir haben es hier mit einem Jugendbuch zu tun, aber obwohl Robyn erst 17 ist, hatte ich nicht das Gefühl, dass mir das Buch zu jung ist. Super interessant war auch Robyns chronische Krankheit, die sie an den Rollstuhl fesselt und die Art und Weise, wie sie damit umgeht und wie stark sie ist. AJ war auch ein cooler Charakter und über ihr erstes Kennenlernen musste ich sehr lachen. Allgemein hält die Geschichte den ein oder anderen Witz bereit, was die Geschichte auch noch auflockert und sehr charmant macht. Der Mix aus Gesprächsprotokollen, Emails, Textnachrichten und Fließtext ist für mich sowieso immer ein Argument für ein Buch - das macht einfach immer gleich doppelt Spaß, oder? Insgesamt für mich also eine sehr lesenswerte Story, die zwar kein absoluter Pageturner war, aber vor allem gegen Ende mit der ein oder anderen Überraschung ums Eck kommt. 4 ⭐️

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