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Veröffentlicht am 29.03.2021

Macht Lust auf Nordsee-Urlaub

Pension Herzschmerz
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Anna hat ihren Timo beim Fremd gehen ertappt, Lou wird von Nils unter Druck gesetzt, sich zwischen ihm und ihren Freundinnen zu entscheiden. Ihre beste Freundin Kim, die auf Norderney lebt, hat sich den ...

Anna hat ihren Timo beim Fremd gehen ertappt, Lou wird von Nils unter Druck gesetzt, sich zwischen ihm und ihren Freundinnen zu entscheiden. Ihre beste Freundin Kim, die auf Norderney lebt, hat sich den Fuß gebrochen, deshalb beschließen Anna und Lou spontan, Kim für ein paar Tage zu besuchen. Da jeder der Frauen auf die eine oder andere Weise das Herz gebrochen wurde, entsteht an einem feucht-fröhlichen Abend die Idee zur Pension "Herzschmerz". Doch bevor die Freundinnen ihre Geschäftsidee umsetzen können, muss noch eine Hürde aus dem Weg geräumt werden.

"Pension Herzschmerz" ist der Debütroman von Christin-Marie Below, der mich mit seiner Wohlfühlatmosphäre von der ersten bis zu letzten Seite überzeugt hat. Die drei Freundinnen waren mir auf Anhieb sympathisch und es hat Spaß gemacht, sie nach Norderney zu begleiten. Die Protagonistinnen und auch die anderen Figuren fand ich umfassend und liebevoll dargestellt, auch der Hintergrund war bildlich beschrieben, so dass ich beim Lesen selbst Lust bekam, wieder einmal an die Nordsee zu reisen. Christin-Marie Belows Schreibstil erinnert mich an die wunderbaren Romane ihrer Mutter Anne Barns, ganz in der mütterlichen Tradition enthält auch dieses Buch ein Rezept im Anhang.

Der Roman ist in fünf Phasen des Liebeskummers unterteilt, zu Beginn jedes Abschnitts gibt es ein paar Ratschläge, wie diese Phase des Herzschmerzes am Besten zu bewältigen ist. Die Handlung fließt locker-leicht dahin und wirkte auf mich entspannend wie ein kleiner Urlaub für die Seele. Gerade jetzt in der Zeit, während wir nicht verreisen dürfen, hilft die Geschichte, sich für ein paar Stunden an die sonnige Nordseeküste zu träumen, so dass ich dafür sehr gern eine Leseempfehlung ausspreche. Da das Projekt der Hauptfiguren noch ganz am Anfang steht, hoffe ich darauf, dass die Autorin uns vielleicht einmal mit einer Fortsetzung erfreuen wird.

Fazit: Mit locker-leichtem Schreibstil ist es Christin-Marie Below gelungen, mich für einige angenehme Lesestunden an die Nordsee zu entführen, der Roman hat mich in Wohlfühlatmosphäre regelrecht eingehüllt und ich empfehle die wunderbare Geschichte gern weiter.

Veröffentlicht am 29.03.2021

Emotional, trotz stellenweise holpriger Handlung

Durch die kälteste Nacht
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Nach einem traumatischen Verlust, muss Kennedy der Tatsache ins Auge sehen, dass auch ihre Ehe gescheitert ist. Ihre Schwester Yoana lässt sie erst einmal in einem frisch renovierten Haus in der Kleinstadt ...

Nach einem traumatischen Verlust, muss Kennedy der Tatsache ins Auge sehen, dass auch ihre Ehe gescheitert ist. Ihre Schwester Yoana lässt sie erst einmal in einem frisch renovierten Haus in der Kleinstadt Havenbarrow wohnen, doch leider verlaufen Kennedys erste Begegnungen in der neuen Nachbarschaft eher negativ. Der brummigste Kleinstadtbewohner scheint Jax Kilter zu sein, in dem sie erst Tage später ihren Kindheitsfreund wieder erkennt. Doch Jax schleppt ebenfalls Verletzungen aus seiner Vergangenheit herum und stößt Kennedy zunächst von sich.

"Durch die kälteste Nacht" von Brittainy C. Cherry ist der erste Band der neuen "Compass"-Reihe. Wie ich es von der Autorin gewohnt bin, ist auch diese Geschichte emotional und durchaus fesselnd geschrieben - und dennoch konnte es mich nicht so packen, wie die anderen BCC-Bücher, die ich bisher gelesen habe. Am Anfang habe ich schon das eine oder andere Taschentuch verbraucht, später habe ich den Handlungsverlauf gefühlsmäßig eher distanziert betrachtet. Dabei sind sowohl die Protagonisten als auch die Nebenfiguren umfassend und lebendig dargestellt, so dass ich von den Personen immer ein klares Bild vor Augen hatte. Jax und Kennedy waren mir schnell sympathisch und auch einige andere Kleinstadtbewohner haben mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.

Doch es gab Stellen, an denen ich die Handlung als etwas holprig empfunden habe, auch der Wechsel der Gefühle kam teilweise überraschend. Gerade Jax stößt Kennedy sehr lange von sich, auch noch als er seine frühere beste Freundin in ihr erkennt und sieht, wie schlecht es ihr geht. Und dann plötzlich ist dieses "Wir Beide gegen den Rest der Welt"-Gefühl wieder da, den emotionalen Übergang hätte ich mir etwas sanfter gewünscht. Dennoch habe ich das Buch bis zur letzten Zeile kaum aus der Hand legen wollen und werde mit Sicherheit auch die Fortsetzungsbände lesen - für diesen Roman gebe ich gern eine Leseempfehlung an alle romantischen Herzen.

Fazit: Trotz kleinerer Schwächen, die verhindert haben, dass mich die Geschichte gefühlsmäßig so sehr packt, wie ich es von anderen Büchern der Autorin kenne, hatte ich einige recht angenehme Lesestunden und empfehle den Roman gern weiter.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 25.03.2021

Das finale Highlight der Trilogie

Fight for Forever
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Gabriel bereitet sich auf seinen großen Kampf vor, doch eine Bedrohung aus seiner Vergangenheit macht ihm schwer zu schaffen. Da sein alter Feind auch Scarlett ins Visier genommen hat, erhöhen sie die ...

Gabriel bereitet sich auf seinen großen Kampf vor, doch eine Bedrohung aus seiner Vergangenheit macht ihm schwer zu schaffen. Da sein alter Feind auch Scarlett ins Visier genommen hat, erhöhen sie die Sicherheitsmaßnahmen, doch sein Gegenspieler verlangt, dass Gabriel den Kampf verlieren soll. Das würde allerdings den finanziellen Ruin des Legend nach sich ziehen - eine schwere Entscheidung steht bevor.

"Fight for Forever" von Meghan March ist der Abschluss einer Trilogie, für mich war es der stärkste Teil der Reihe. Zum Verständnis ist es unabdingbar, zunächst die beiden vorangegangenen Bücher gelesen zu haben, da die Handlung durch alle drei Bände fortlaufend erzählt ist. Die Protagonisten waren mir vom ersten Roman an ans Herz gewachsen und ich mag sie immer noch sehr, Auch die Nebenfiguren hat die Autorin liebevoll und umfassend beschrieben, so dass sich das Eintauchen in diese Geschichte ein wenig wie ein Wiedersehen mit alten Freunden angefühlt hat.

Meghan Marchs Schreibstil kenne ich inzwischen aus einigen Büchern und war auch hier wieder sehr angetan davon, ich bin leicht und locker durch die Seiten geglitten. Ich fand dieses Buch noch ein wenig spannender als seine Vorgänger, so dass ich damit einige sehr angenehme Lesestunden verbracht habe. Wie schon im zweiten Teil war auch dieses Mal eine Nebenfigur mein Favorit, Bump ist einfach wunderbar dargestellt und wie die anderen Figuren mit ihm umgehen hat mir beim Lesen öfter ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Insgesamt habe ich die Romanreihe als sehr unterhaltsam empfunden, so dass ich dafür gern eine Leseempfehlung ausspreche.

Fazit. Der Abschlussband der Trilogie hat mich auf ganzer Linie überzeugt. Wer die ersten beiden Bände noch nicht gelesen hat, sollte das nachholen, ehe er dieses Buch zur Hand nimmt, da die Handlung durch alle drei Teile fortlaufend gestaltet ist. Dieses warmherzig erzählte und entspannte Lesevergnügen empfehle ich gern an alle Romantiker weiter.

Veröffentlicht am 23.03.2021

Unterhaltsame Fortsetzung

House of Scarlett
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Nachdem Gabriel Scarlett am Ende des vorigen Bandes von sich gestoßen hat, war absehbar, dass der Punkt kommen würde, an dem Beide ihre Gefühle nicht mehr unterdrücken können. Doch auch nachdem sie wieder ...

Nachdem Gabriel Scarlett am Ende des vorigen Bandes von sich gestoßen hat, war absehbar, dass der Punkt kommen würde, an dem Beide ihre Gefühle nicht mehr unterdrücken können. Doch auch nachdem sie wieder zusammen sind, kehrt keine Ruhe in ihr Leben ein, sowohl Gabe als auch Scarlett tragen Lasten aus der Vergangenheit, die sie früher oder später wieder einholen und die frische Beziehung auf die Probe stellen.

"House of Scarlett" von Meghan March ist der zweite Teil der Trilogie um Gabriel Legend und Scarlett Priest. Da die Handlung fortlaufend geschrieben ist, sollten die drei Bände in der richtigen Reihenfolge gelesen werden. Die Protagonisten kommen aus verschiedenen Welten und stellen erst nach und nach fest, dass sie dennoch ähnliche Erfahrungen aus ihrer Kindheit mit sich tragen, mir waren die Beiden schon aus dem Vorgängerbuch sympathisch. Sicher ist ihre Geschichte stellenweise vorhersehbar, was zwischendurch ein paar kleine Längen im Lesefluss mit bringt, dennoch habe ich mich insgesamt gut unterhalten gefühlt. Von den Nebenfiguren hat mir Bump am häufigsten ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, das Gabe und Scar (und auch Q´s Familie) sich so liebevoll um ihn gekümmert haben, war einfach wunderbar zu lesen.

Meghan Marchs Schreibstil ist gewohnt leicht und flüssig, so dass ich den Roman relativ schnell durch gelesen habe. Ihre Figuren sind umfassend und lebendig beschrieben, so dass ich sie mir alle gut vorstellen konnte und die Handlung beinahe wie ein Film vor meinem geistigen Auge abgelaufen ist. Damit bietet die Geschichte alles, was ich von einem guten Liebesroman erwarte, wunderbare Protagonisten (manchmal fast zu gut um wahr zu sein, aber dafür gibt es solche Bücher), eine recht spannende Handlung, viel Liebe und natürlich einen Cliffhanger, der Appetit auf den dritten Band macht. Wer den Vorgänger "Fall of Legend" mochte, wird auch hier wieder einige angenehme Lesestunden haben, daher spreche ich gern eine Leseempfehlung aus.

Fazit: Trotzdem die Handlung leicht vorhersehbar war, habe ich das Buch gemocht, die Protagonisten waren mir schon im ersten Teil sympathisch und ich empfehle die Geschichte gern weiter.

Veröffentlicht am 22.03.2021

Authentisch und fesselnd

Concrete Rose
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Maverick ist siebzehn Jahre alt und lebt, wie es für die Teenager in seinem Viertel typisch ist, Schule, Basketball spielen im Park und dealen für die Gang, der schon Mavs Vater angehört hat, bestimmen ...

Maverick ist siebzehn Jahre alt und lebt, wie es für die Teenager in seinem Viertel typisch ist, Schule, Basketball spielen im Park und dealen für die Gang, der schon Mavs Vater angehört hat, bestimmen seinen Alltag. Bis er sich plötzlich in der Vaterrolle wieder findet, denn die Mutter seines Babys hat ihm den Kleinen übergeben und sich aus dem Staub gemacht. Obwohl Maverick von der Situation zunächst überfordert ist, versucht er, sein Leben umzustellen, doch so leicht ist es nicht, sich von der Gang zu lösen.

"Concrete Rose" ist das erste Buch, das ich von Angie Thomas gelesen habe, es wird nicht das letzte bleiben. Ohne Kenntnis ihres Romans "The Hate U Give", zu dem dieses Buch ein Prequel darstellt, fand ich es interessant, Mavericks Entwicklung mit zu erleben - jetzt bin ich auch neugierig darauf, ihn im zuerst erschienenen "Folgeband" als Erwachsenen wieder zu treffen. Er ist ein sympathischer Protagonist, der im Lauf der Handlung eine Entwicklung durchläuft, die ich beim Lesen gern begleitet habe. Den Schreibstil von Angie Thomas habe ich dabei als sehr authentisch empfunden, viele Slang-Begriffe, die zur Alltagssprache in Mavericks Wohnort gehören, sind im Anhang erläutert. Für mich war es sinnvoll, diesen Anhang zuerst zu lesen, so dass ich die Redewendungen dann nicht während des Leseflusses nachschlagen musste.

Nur eine Kleinigkeit habe ich als nicht ganz realistisch empfunden, nämlich die Sonderposition, die Mav durch seinen Vater und seinen Cousin in der Gang hatte. Obwohl er mehrmals im Lauf der Handlung betont hat, dass die Gang niemanden einfach so ziehen lässt, wurde Mavericks Entschluss, nicht mehr zu dealen, problemlos akzeptiert - gut für ihn, aber das geht etwas auf Kosten der Glaubwürdigkeit. Die im Klappentext erwähnten Schwierigkeiten, sich aus der Gang zu lösen, scheinen daher eher emotionaler Natur zu sein, während seines Entwicklungsprozesses muss Maverick entscheiden, wie er seine Zukunft gestalten möchte. Doch insgesamt gesehen hat mich diese Geschichte fasziniert und beeindruckt, ich gebe dafür sehr gern eine Leseempfehlung.

Fazit: Auch ohne "The Hate U Give" gelesen zu haben, hat mich Mavericks Geschichte in ihren Bann gezogen, bis zur letzten Seite mochte ich das Buch kaum aus der Hand legen, so dass ich es gern weiter empfehle.