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Veröffentlicht am 04.05.2025

Die letzte Bastion des Widerstands

Ms Darling und ihre Nachbarn
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„Seit einhundertdreiunddreißig Jahren beschützt Shelley Haus seine Bewohner. Und jetzt, Mr Alexander, ist es an uns, Shelley Haus zu beschützen.“ (S. 145) Seit über 30 Jahren lebt die 77jährige Dorothy ...

„Seit einhundertdreiunddreißig Jahren beschützt Shelley Haus seine Bewohner. Und jetzt, Mr Alexander, ist es an uns, Shelley Haus zu beschützen.“ (S. 145) Seit über 30 Jahren lebt die 77jährige Dorothy Darling in dem alten viktorianischen Haus in Chalcot. Als sie eingezogen ist, war es noch eins von vielen, inzwischen ist es das letzte. Die anderen wurden zugunsten moderner Gebäude abgerissen. Da Shelley House ist schon lange renovierungsbedürftig ist, führt Dorothy jeden Morgen eine Hausinspektion durch. Sie schreibt auf, was kaputt ist, um das dem Besitzer Mr Alexander zu melden, und welcher Mieter was (schon wieder!) falsch gemacht hat. Am meisten regt sie sich über ihren direkten Nachbarn Joseph Cambers auf, der immer wieder untervermietet. „Josef sammelte Heimatlose wie andere Leute Porzellanfiguren von Royal Doulton.“ (S. 22). Kat, seine neueste Mitbewohnerin, ist ungefähr 20, tätowiert und hat pinke Haare! Ein Skandal! Doch das alles verblasst, als den Mietern ein identischer brauner Brief ohne Marke und Poststempel ins Haus flattert – die Ankündigung der Zwangsräumung. Während Dorothy diese einfach ignoriert und die anderen Bewohner nach neuen Wohnungen suchen, protestiert Joseph jeden Tag mit seinem kleinen Hund Reggie vor dem Büro des Vermieters. Als Kat eines Tages von der Arbeit kommt, liegt Joseph bewusstlos mit einer Kopfverletzung in der Wohnung. Er muss ins KKH und Kat kann Reggie nicht mit zur Arbeit nehmen, also bleibt ihr nichts anderes übrig, als Dorothy um Hilfe zu bitten. „Keine Sorge, Dorothy ist exzentrisch, aber bellende Hunde beißen nicht.“ (S. 16)

Das Haus und seine Bewohner sind mir sofort ans Herz gewachsen. Dorothy terrorisiert die Anderen mit ihren Listen und Aushängen, dabei meint sie es eigentlich nur gut, schreckt aber durch ihre brüske Art ab. Und während sie mit dem Haus verwurzelt scheint, ist Kat heimatlos. Sie bleibt nie lange an einem Ort, sondern zieht weiter und sucht sich eine neue Arbeit, bevor ihr jemand zu nahe kommt. Jetzt will sie Reggie loswerden, damit sie abhauen kann, doch Dorothy bringt sie dazu, sie bei ihrem Kampf zu unterstützen. Auch die anderen Mieter machen mit, denn die Sorge um Joseph und Shelley House schweißt sie zusammen. Aber sowohl Kat als auch Dorothy haben ein Geheimnis, das sie um jeden Preis wahren möchten, auch wenn sie dadurch alles verlieren könnten.

„Ms Darling und ihre Nachbarn“ ist eine berührende Geschichte, die nach und nach die Schicksale der verschiedenen Hausbewohner erzählt und zeigt, wie diese im Kampf gegen den Vermieter und für den Erhalt des Hauses zusammenwachsen, was man als Gemeinschaft schaffen kann und dass man nie nach dem Äußeren urteilen sollte. Mir war sie nur an einigen Stellen etwas zu ausführlich.

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Veröffentlicht am 01.05.2025

Eine Liebeserklärung an Irland und irische Rezepte

Das Irland Backbuch
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„Die irische Währung der Gastfreundschaft ist etwas, dass am Morgen gebacken wurde und allen, die zu Besuch kommen oder bleiben, ganz selbstverständlich angeboten wird.“ (S. 15)
Ich liebe die hochwertigen ...

„Die irische Währung der Gastfreundschaft ist etwas, dass am Morgen gebacken wurde und allen, die zu Besuch kommen oder bleiben, ganz selbstverständlich angeboten wird.“ (S. 15)
Ich liebe die hochwertigen Backbücher aus dem Prestel Verlag, weil sie eine tolle Kombination aus wunderbaren Rezepten und Fotos und berührenden Geschichten von Land und Leuten sind. Das Irland Backbuch ist aus einer Idee und auf Betreiben des Fotografen Andrew Montgomery entstanden, der die Köchin und Bäckerin Cherie Denham über Instagram kennengelernt hatte. Zusammen mit den Rezepten erzählen sie die Geschichten einzelner IrInnen und deren Familien, ihren oft schon seit Generationen geführten traditionellen Familienbetrieben, der harten Arbeit in und im Einklang mit der Natur, angepasst an die Jahreszeiten. In jedem Abschnitt lassen sie die Menschen aus ihrem Leben erzählen, von ihrem geliebten rauen Land, was es ihnen abverlangt und gibt.

Cherie Denham hat sich für die Rezepte von den Frauen ihrer Familie anregen lassen, vor allem ihren Omas und Großtanten. Sie gehören zum irischen Standardrepertoire und werden durch Anekdoten gewürzt. Spannend fand ich das vorangestellte Rezept für hausgemachte Butter und Buttermilch, was ich unbedingt noch ausprobieren will. Für die nachgebackenen Sachen habe ich (noch) gekaufte Butter verwendet.

Die Rezepte sind in Brot, Scones und Plätzchen, Kleingebäck, Pies und Tartes, Kuchen und Torten und Gebackene Desserts eingeteilt und ich habe inzwischen aus jeder Kategorie mindestens ein Stück nachgebacken.
Los ging es mit dem sehr weichen und sehr leckeren Porridgebrot, das aus Hafer, verschiedene Kerne und Saaten und Jogurt besteht und meine Familie sehr gemocht hat.
Da ich bei Irland an irische Butter und Shortbread denke, habe ich natürlich auch das ausprobiert. Cherie Denham verfeinert es mit viel Vanille und bestreut es nach dem Backen hauchdünn mit Zucker. Ich habe noch eine Prise Meersalz als Kontrast mit in den Teig gegeben und lt. meinem Mann ist es das beste Shortbread aller Zeiten (zumindest bis zum nächsten Backbuch).
Der gedeckte irische Apfelkuchen besteht ebenfalls aus butterzartem Mürbeteig mit Apfelfüllung und einer kleinen Zuckerkruste obendrauf. Für den Teig benötigt man das nur Eigelb, darum habe ich aus dem Eiweiß marmorierte Meringe mit weißer Schokolade und zerstoßenen getrocknete Heidelbeeren gemacht, die vor dem Backen in die Schmätzchen eingeswirlt werden.
Der Karotten-Pastinaken-Apfelkuchen mit Ahorncreme klingt erst mal ungewöhnlich, hat aber durch die Rosinen und Nüsse im Teig eine tolle Konsistenz, ist schön weich und herrlich gewürzt.
Und wenn Ihr mal Seelenfutter braucht, probiert den Ofenmilchreis. Dadurch, dass er im Ofen gebacken wird, karamellisiert die Oberfläche und er schmeckt nach Crème Brûlée – ein Gedicht.

Ein wundervolles Backbuch für alle, die sich neben den Rezepten auch für Irland und das Leben dort interessieren.

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Veröffentlicht am 23.04.2025

43 Erinnerungsstücke an die erste Liebe

43 Gründe, warum es aus ist
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„Ich will dir sagen, wieso es aus ist, Ed, ich schreibe es dir in diesem Brief, die volle Wahrheit darüber, wieso es dazu gekommen ist.“ (S. 7)
Min ist 16, ein eher unauffälliges Mädchen, geht auf die ...

„Ich will dir sagen, wieso es aus ist, Ed, ich schreibe es dir in diesem Brief, die volle Wahrheit darüber, wieso es dazu gekommen ist.“ (S. 7)
Min ist 16, ein eher unauffälliges Mädchen, geht auf die Highschool, interessiert sich nicht für Sport, liebt alte Filme. Sie hatte schon mal einen Freund, aber richtig verliebt war sie in ihn nicht. Dann tritt Ed, der Basketballstar ihrer Schule, in ihr Leben, spricht sie auf der Geburtstagsparty ihres besten Freundes an und bittet um ihre Nummer. Es schmeichelt ihr, dass er sie „anders als andere Mädchen“ findet, unkompliziert und schlau. Sie haben Dates und sie verliebt sich in ihn, hat eine wunderschöne Zeit, auch wenn es Anzeichen und Warnungen von ihren und seinen Freunden gibt, dass es nicht so perfekt ist, wie es scheint.
Jetzt sitzt sie in einem Café, vor sich ein Karton mit 43 Dingen aus ihrer Beziehung, und schreibt Ed, was sie jeweils damit verbindet. Sie dröselt ihre Beziehung von Anfang an auf und versucht die Stelle zu finden, an der sie ES hätte merken müssen.

„43 Gründe, warum es aus ist“ ist anders als jede Liebesgeschichte, die ich bisher gelesen habe. Min ist für ihr Alter unglaublich reflektiert und wirkt oft älter, als sie ist. Vielleicht ist es das, was Ed an ihr fasziniert, denn sonst haben sie nichts gemeinsam. Er lebt für Sport und Partys, sie für ihre Freunde und den Traum, Regisseurin zu werden. Er hat seinen Ruf als Frauenschwarm weg, sie ist noch unberührt. Ihre Liebe entfaltet sich zart wie eine Rose, die ihre Dornen gut versteckt.

Doch Daniel Handler hat es mir nicht immer leicht gemacht, der Handlung zu folgen. Er schreibt recht ausschweifend und einige Sprünge in der Story haben sich mir nicht sofort erschlossen. Dazu kommen die unzähligen alten Filme, die eine so große Bedeutung für Min und die Geschichte haben – ich habe irgendwann nach ihnen gesucht und festgestellt, dass es die anscheinend nicht gibt, oder sie so unbekannt sind, dass man sie nicht findet. Das ist natürlich schwierig, wenn deren Inhalt in einer Beziehung zum Geschehen steht.
Und auch der Titel passt m.E. nicht ganz so gut, da es keine Gründe, sondern Erinnerungsstücke sind, die sie ihm überlässt. Da finde ich den englische Titel „We broke up“ besser.

Eine bewegende Geschichte über das Entstehen und Scheitern der ersten Liebe, mit kleinen Längen und Ungereimtheiten.

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Veröffentlicht am 20.04.2025

Das große Schweigen

Die Garnett Girls
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„Es hat schon immer zwei Margos gegeben, eine davon ist Ma, nur unsere Ma, und die andere ist Margo, die allen anderen gehört oder in ihrer eigenen Welt lebt. Im Augenblick ist sie, Margo – sie denkt nicht ...

„Es hat schon immer zwei Margos gegeben, eine davon ist Ma, nur unsere Ma, und die andere ist Margo, die allen anderen gehört oder in ihrer eigenen Welt lebt. Im Augenblick ist sie, Margo – sie denkt nicht an uns.“ (S. 340) Margo und Richard waren DAS Liebespaar der Isle of Wight, führten als Schriftsteller und Kolumnistin eine erfolgreiche Künstlerehe, hatten 3 bezaubernde Töchter und schmissen trotzdem die besten Partys der Gegend. Bis zu dem Tag, als Richard die Familie verließ, Margo sich für Monate auf ihrem Zimmer einschloss und die Mädchen sich selbst überließ. Wenn Familie und Freunde nicht gewesen wären, hätte ihr die Fürsorge die Mädchen weggenommen. Als sich Margo endlich wieder gefangen hatte, nahmen alle ihren Mädchennamen an und sie durften nie wieder über oder von Richard sprechen. Jetzt sind die Mädchen erwachsen, haben das Trauma des Verlassenwerdens und das große Schweigen nie verwunden. Außerdem gibt ihnen Margo das Gefühl, nicht gut genug zu sein, ihren Anforderungen nicht gerecht zu werden. Also hängen sie in Lebensentwürfen fest, die sie nie wollten.

„Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal so eng mit Margos Leben verstrickt sein würde…“ (S. 129) Rachel führt mit ihrem Mann Margos und Richards Leben weiter. Sie haben eine sehr liebevolle Beziehung, leben mit ihren Kindern in deren ehemaligem Haus und verfolgen ihre Karrieren. Aber Margo, die eigentlich ein eigenes Haus hat, ist ständig da, mischt sich ein und veranstaltet ihre legendären Partys weiter hier.

„Sie hatte immer schon gewusst, dass Venedig für sie eine Bedeutung haben würde, weil ihre Eltern dort die Flitterwochen verbracht hatten.“ (S. 15) Imogen schreibt Theaterstücke und hat gerade den Durchbruch geschafft. Sie verlobt sie sich mit dem älteren William, weil er zuverlässig und gut für sie ist – und Margo es erwartet. Doch dann verliebt sie sich bei den Proben in jemand anderen und traut sich nicht, es William und ihrer Familie zu sagen. Sie flüchtet sich in ein Doppelleben, das sie zerstören könnte.

„Sie vermisse das Mädchen, dass sie eins gewesen war, als sie sich noch gemocht hatte und ohne die Last der Enttäuschung aufgewacht war, ohne die Last des Geheimnisses, das für sie keins mehr war, und der Mauer, die dies zwischen ihr und ihrer Familie errichtet hatte.“ (S. 95) Auch Sasha ist nicht glücklich ihn ihrem nach außen hin so perfekten Leben mit ihrem fürsorglichen Ehemann. Außerdem hat sie heimlich Kontakt mit Richard aufgenommen …

Georgina Moores „Die Garnett Girls“ ist eine interessante Familienstudie über die einzelnen Beziehungen und Verbindungen der Frauen untereinander, die alles überstrahlende Mutter und der alles überschattende verschwundene Vater. Die Töchter, inzwischen Frauen, suchen unbewusst einen Ersatz für ihn und finden nicht dabei immer den richtigen. Ihre Mutter mischt sich ein, weil sie ihnen ihr eigenes Schicksal ersparen will, geht dabei aber leider nicht besonders geschickt vor und berücksichtigt die Bedürfnisse ihrer Töchter nur bedingt. Ein gemeinsamer Sommer – ein ganzes Leben – voller Geheimnisse, die ans Licht drängen, das alles ist Garnett-Girls. Gut geschrieben, nicht immer fesselnd, aber aufschlussreich.

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Veröffentlicht am 17.04.2025

Dieser Turm erzürnt Gott

Die Begine und der Sterndeuter
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Mai 1416: Endlich ist im Haushalt von Anna Ehinger und ihrem Mann Lazarus Ruhe eingekehrt. Die ehemalige Begine und der Spitalarzt haben nach ihrer Tochter einen gesunden Sohn bekommen, die meisten Schäden, ...

Mai 1416: Endlich ist im Haushalt von Anna Ehinger und ihrem Mann Lazarus Ruhe eingekehrt. Die ehemalige Begine und der Spitalarzt haben nach ihrer Tochter einen gesunden Sohn bekommen, die meisten Schäden, die der Feuerteufel verursacht hatte, wurden beseitig. Da taucht ein Sterndeuter in Ulm auf und macht den Einwohnern Angst. „Die Sonne wird sich verfinstern, und der Mond wird seinen Schein nicht geben. Und die Sterne werden vom Himmel fallen. So steht es in der Heiligen Schrift! Das Ende der Tage könnte näher sein, als ihr denkt!“ (S. 8) – und zwar schon am übernächsten Sonntag. Viele der reichen Einwohner fliehen sofort aus der Stadt, und wenn sie wenig später zurückkommen, um nach ihrem Besitz zu sehen, wurden sie ausgeraubt.
Parallel dazu taucht immer mehr Falschgeld auf, was vor allem Annas Bruder Jakob schlaflose Nächte bereitet, schließlich ist er als Kämmerer und Säckelmeister dafür zuständig. In seiner Verzweiflung erwägt er, sich an den Propheten mit den düsteren Visionen zu wenden – doch der ist plötzlich verschwunden.
Am nächsten Morgen wird dessen Leichnam tot aus der Blau gezogen und eine Hure des Mordes beschuldigt. Das kann Anna nicht glauben. Sie will den wirklichen Täter finden und bringt sich dabei erneut in Lebensgefahr.

Silvia Stolzenburg gelingt es auch im 7. Band der Reihe, eine dichte, beklemmende Atmosphäre zu schaffen. Die Menschen fürchten sich immer noch vor dem Bau des Kirchturms des Münsters. Die düsteren Vorhersagen verstärken die Unruhe zusätzlich. Viele steigern sich in eingebildete Krankheiten – bis eine Regenperiode schließlich wirklich eine Krankheitswelle auslöst. Lazarus hat Mühe, seine Patienten davon zu überzeugen, dass es sich nicht wieder um die Pest handelt.
Luna, die „Zauberin“, ist undurchsichtig wie eh und je und verdient gut, solange der mysteriöse Wahrsager in der Stadt ist. Sie verkauft Leichtgläubigen Gegenzauber und Amulette. Stadtpfeifer Gallus, der in sie verliebt ist, befürchtet, dass Luna und der Sterndeuter gemeinsame Sache machen, denn sie wirken sehr vertraut. „Fast als wäre er ein alter Liebhaber.“ (S. 177)
Der Mord treibt die angespannte Stimmung dann auf die Spitze. Warum musste der Sterndeuter sterben? Und was hat es mit dem Falschgeld auf sich?

Auch wenn mir ein Teil der Lösung relativ früh klar war, ist „Die Begine und der Sterndeuter“ abermals ein hervorragend recherchierter, mit spannenden Fakten und medizinischen Details gespickter historischer Krimi, der gut unterhält und neugierig auf die Fortsetzung macht.

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