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Veröffentlicht am 15.06.2020

Emma Scott weiß wie man Herzen zerbricht und Stück für Stück wieder zusammensetzt

Bring Down the Stars
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Inhalt:
Nachdem die Collegestudentin Autumn sich von ihrem Freund getrennt hat, will sie vorerst keine neue Beziehung. Doch dann begegnet sie Conner, zu dem sie sich mit seinem Charme und seinem strahlenden ...


Inhalt:
Nachdem die Collegestudentin Autumn sich von ihrem Freund getrennt hat, will sie vorerst keine neue Beziehung. Doch dann begegnet sie Conner, zu dem sie sich mit seinem Charme und seinem strahlenden Lächeln hingezogen fühlt. Als dieser beginnt ihr Gedichte und Liebesbriefe zu schreiben verliebt sie sich rettungslos in den Collegejungen. Was sie aber nicht ahnt ist, dass Connor seinen besten Freund Weston um Hilfe gebeten hat, um die Briefe zu schreiben. Dieser ist ebenfalls heimlich in Autumn verliebt und auch Autumn verspürt verwirrende Gefühle für den stillen Poeten…
Cover:
Das Cover ist definitiv eines der schönsten, die ich kenne. Die hellen Farben, das Glitzer und die seichten Tintenflecke passen perfekt zusammen und dann noch dieser poetische Titel. Schon allein deswegen ist mir das Buch sofort ins Auge gesprungen und nach diesem Klappentext musste das Buch einfach mit nach Hause.

Meine Meinung:
Die Geschichte von Autumn und Weston ist eine der romantischsten Liebesgeschichten, die ich je gelesen habe. Westons Poesie und seine Worte lassen mein Herz mehr als einmal höherschlagen. Die Geschichte ist tragisch, romantisch und absolut liebenswürdig. Weston zeigt einem wie viel die Macht der Worte bewirken kann. Mehr als einmal bin ich dahingeschmolzen bei diesen stillen Liebesgeständnissen. Zwischendurch war es aber auch wahnsinnig frustrierend, weil man im Grunde einfach nur wollte, dass Autumn weiß, wessen Worte es sind, in die sie sich verliebt. Aber eben das sorgt auch für immense Spannung über das ganze Buch hinweg. Nach der Mitte nimmt das Buch eine dramatische unvorhergesehene, der die Spannung steigert und der süßen Collegeromanze einen sehr ernsten Ton verleiht. Dadurch wird die Geschichte noch dramatischer, was einem mit dem Cliffhanger am Ende mit offenem Mund, schmerzenden Herz und dem Wunsch nach Light up the sky zurücklässt.
Die Charaktere sind alle wahnsinnig interessant. Weston ist dieser stille Poet und Läufer, den man nicht nur wegen seiner Gedichte ins Herz schließt. Auch die aufrichtigen Gespräche und seinen Drang immer für seinen besten Freund da zu sein lassen ihn unglaublich sympathisch wirken. Im Grunde genommen hat man gar keine andere Wahl, als Wes zu lieben. Auch Autumn ist mit ihrem unerschütterlichen Ehrgeiz und ihrem immerwährenden Drang die Welt zu verbessern, wahnsinnig sympathisch. Connor ist im Grunde genommen auch ein guter Kerl und mir ab und zu sympathisch, obwohl mir seine Naivität, Impulsivität und Unselbstständigkeit manchmal auf den Geist gegangen sind und mich ab und zu empört nach Luft schnappen ließen. Bei ihm war es ein permanentes auf und ab zwischen mögen und sauer auf ihn sein. Liebenswürdige Nebencharaktere wie der romantische Cafébesitzer Edmond werten die ganze Geschichte noch einmal auf.
Der Schreibstil von Emma Scott ist einfach wahnsinnig authentisch. Er ließt sich flüssig und beflügelt den Leser mit poetischen Formulierungen und nachdenklichen Zitaten. Ich persönlich habe bestimmt etliche Stellen mit schönen Zitaten im Buch markiert. Schon allein wegen dem Schreibstil möchte ich nun unbedingt mehr Bücher von ihr lesen.

Fazit: Bring down the stars ist ein sehr emotionaler, romantischer Roman mit viel Poesie und Drama. Die Charaktere sind liebenswürdig und sehr tiefgründig. Während das Buch einem abwechslungsweise das Herz bricht und Stück für Stück wieder repariert, beflügelt der Schreibstil die Geschichte auf ganz besondere Weise. Alles in allem ist der Roman etwas für jeden Romantiker da draußen, der eine ordentliche Portion Herzschmerz verträgt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.06.2020

Spannendes Buch mit absoluten Suchtfaktor

Cyber Trips
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Inhalt:
Nach den Ereignissen in Sao Paolo ist die ganze Welt in Aufruhr. Der Kampf zwischen Menschheit und der technischen Intelligenz KAMI tobt. Während Okijen Van Dire zusammen mit dem Zentralrat versucht ...

Inhalt:
Nach den Ereignissen in Sao Paolo ist die ganze Welt in Aufruhr. Der Kampf zwischen Menschheit und der technischen Intelligenz KAMI tobt. Während Okijen Van Dire zusammen mit dem Zentralrat versucht Ordnung in das Chaos der Welt zu bringen, befinden sich Flover Nakamura und Luke Bible auf der Flucht. Die Situation scheint aussichtslos, doch noch haben die beiden die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Ihr erstes Ziel Flovers Mutter Liza Moore. Okijen, Andra und Byth versuchen zeitgleich eine Strategie im Kampf gegen Kami zu entwickeln. Dabei fasst Andra den Entschluss mit KAMI zu sprechen. Doch hat die Menschheit überhaupt eine Chance KAMI aufzuhalten?
Spannung:
Das Buch setzt direkt dort an, wo Band eins aufgehört hat und zieht einen sofort wieder in die Geschichte hinein. Der Cliffhanger nach Band eins sorgt dabei für viel Spannung direkt zu Beginn. Im Laufe des Buches wird diese Spannung konstant gehalten und durch unvorhergesehene Wendungen und viele Geheimnisse in die Höhe getrieben, sodass man sich nur mit sehr viel Willenskraft und Disziplin davon abhalten kann in das Ende hineinzuschauen. Dabei kochen die Emotionen geradezu über, da Liebe, Spannung, Aufregung und riskante Aktionen den Leser voll in seinen Bann ziehen. Zum Ende hin wird alles durch beeindruckend beschriebene Kampfszenen auf die Spitze getrieben, welche den Leser völlig aufgewühlt zurücklassen, sodass man sich sofort nach Band drei sehnt.
Figuren:
Die Figuren haben alle eine beeindruckende Entwicklung durchgemacht. In Cyber Trips konnte man so die Figuren noch besser kennen lernen. Viele offene Fragen zu den Beweggründen und Vergangenheiten der Protagonisten (z.B. Okijens) werden nun endlich aufgeklärt, wodurch die Charaktere in ihrem Handeln noch einmal besser verständlich werden und nur noch sympathischer. Auch Charaktere, die zuvor nicht ganz so sehr in Fokus standen werden noch einmal näher beleuchtet wie z. B. Byth. Auch der neue Charakter Ellis versprüht seinen Charme. Vor allem sein roher Humor macht ihn liebenswert. KAMI als Gegenspieler wird auch noch einmal vertieft. Sie ist vermutlich einer der interessantesten Charaktere der Reihe, eine Maschine, die lernt, wie man lebt. Auch ihre nachdenkliche Art gibt einen guten Überblick darüber, warum sie tut, was sie tut.
Welt:
In Band zwei reisen die Charaktere viel. Dadurch lernt man mehr über die beeindruckende und sehr gut ausgearbeitete Welt der Neon Birds Trilogie. Man sieht neue Orte und lernt auch noch etwas über ihren Aufbau und ihre Geheimnisse dazu. Durch die sehr detaillierte Beschreibung dieser, wird alles noch einmal lebensechter.
Schreibstil:
Wie schon in Band eins überzeugt Marie Graßhoff mit einem sehr lebendigen, bildhaften und poetischen Schreibstil. Durch ihn wird das Buch auch so genial und lässt sich flüssig herunterlesen. Er passt perfekt zu den Charakteren, der Welt und den Geschehnissen und gibt dem Buch den Feinschliff mit dem es zu einem absoluten Lesehighlight für mich wird.

Fazit: Alles in allem ist Cyber Trips eine aufregende und spannende Fortsetzung von Neon Bird, welche mit unvorhergesehenen Plot Twists, interessanten Charakterentwicklungen und einer atemberaubenden Welt punktet. Das Buch beherbergt eine Spannung, die mir so einige schlaflose Stunden beschert hat, seinem Vorgänger in nichts nachsteht und mit dem Cliffhänger am Ende den Leser nach Band drei schreien lässt. Schon jetzt zähle ich die Neon Birds Reihe zu meinen absoluten Lieblingsbüchern, die auch beim zweiten und dritten Mal lesen spannend bleiben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.06.2020

Grandioser spannender Reihenauftakt!

Neon Birds
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Inhalt:
Es ist das Jahr 2101. Ein außer Kontrolle geratener technischer Virus verwandelt Menschen in hyperfunktionale Cyborgs, die dem Willen der künstlichen Intelligenz KAMI gehorchen. In Sperrzonen eingepfercht, ...

Inhalt:
Es ist das Jahr 2101. Ein außer Kontrolle geratener technischer Virus verwandelt Menschen in hyperfunktionale Cyborgs, die dem Willen der künstlichen Intelligenz KAMI gehorchen. In Sperrzonen eingepfercht, werden sie von Supersoldaten bekämpft, die man weltweit als Stars feiert. Doch die Mauern beginnen zu bröckeln. Sekten beten KAMI als Maschinengott an. Und während der Kampf zwischen Menschheit und Technologie hin und her wogt, versuchen vier junge Erwachsene, den Untergang ihrer Zivilisation zu verhindern.
Quelle: Bastei Lübbe
Spannung:
Die Spannung entsteht schon direkt zu Beginn. Das Ereignis zu Beginn schleudert einen direkt ins Geschehen. Die Spannung wird das gesamte Buch über konstant gehalten und mittels raffinierter und auch schockierender Plot Twists am Ende zum Höhepunkt getrieben. Mit dem spannenden Ende lässt der Roman einen mit zahlreichen Fragen zurück, die nur darauf warten durch Band zwei Cyber Trips endlich beantwortet zu werden.
Figuren:
Alle Figuren der Neon Birds Welt sind sehr liebevoll und facettenreich konstruiert. Sie stechen vor allem durch eines hervor: Authentizität. Zu meinen persönlichen Lieblingen gehören Luke und Flover, welche durch interessante Vergangenheiten und komplizierte innere Konflikte noch lebensechter wirken. Aber auch Okijen, Andra und Byth, wachsen einem sehr an Herz. Diese wirken mysteriös und lassen am Ende noch unzählige Fragen zu ihren persönlichen Geheimnissen offen. Diese offenen Mysterien sind gelungene Züge, die auf Cyber Trips mehr als neugierig machen.
Welt:
Aber am interessantesten ist vermutlich die Welt, die von der Autorin sehr detailgetreu und lebendig beschrieben wird. Das Woldbuilding ist generell sehr breit gefächert und macht damit das ganze Buch noch realistischer. Allein der kleine Teil der utopisch angehauchten Solar Punk Welt sorgt für beeindruckende geistige Bilder.
Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut. Die Autorin passt ihren detaillierten und flüssigen Schreibstil gut dem Charakter der jeweiligen Figuren an. Generell kann sie mit schönen und poetischen Worten aber auch ganz einfache wunderbare Szenen in der Geschichte schaffen. Der Schreibstil ist es, der der ganzen Geschichte Leben einhaucht. Figuren und Orte der Geschichte werden erst durch den Schreibstil perfektioniert.
Fazit:
Alles in allem ist Neon Birds ein wirklich spannender Auftakt einer neuen Sci-fi-Reihe und bietet eine breite Auswahl an Gefühlen, Spannung und Abwechslung. Die Figuren sowie die Welt sind äußerst lebensecht und mit Liebe konstruiert, denen durch den poetischen, detaillierten Schreibstil der Feinschliff verliehen wird. Neon Birds ist aus all diesen Gründen super lesenswert und für mich persönlich ein Jahreshighlight, welches die fünf Sterne mehr als verdient hat.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.05.2020

Humorvoll und sensibel. Eine wunderschöne Wohlfühlgeschichte zum Verlieben

Der letzte erste Blick
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Inhalt:
In der Geschichte geht es um Emery Lance, ein Mädchen, dass nach ihrem Abschluss an der High School und einer sehr schwierigen Zeit, einen Neuanfang wagen möchte. Dabei kommt es gleich am ersten ...

Inhalt:
In der Geschichte geht es um Emery Lance, ein Mädchen, dass nach ihrem Abschluss an der High School und einer sehr schwierigen Zeit, einen Neuanfang wagen möchte. Dabei kommt es gleich am ersten Tag zu einer Auseinandersetzung mit ihrem Mitbewohner Mason. Durch ihn lernt sie dessen besten Freund Dylan kennen, der obwohl sie nichts mehr von guten Kerlen will ihr Herz höher schlagen lässt.

Meinung:
Mir persönlich hat der Roman sehr gut gefallen. Es ist die Art Geschichte, in die man sich gern zurückzieht. Viele lustige Momente durch die Streiche von Emery und Dylan aber auch Romantische Momente beflügeln die Seele und lassen einen tiefer in die Welt hineingleiten. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt, der von Dylan und der von Emery. Durch diesen Wechsel lernt man verschiedene Sichten kennen und merkt, welch enge Bindung in der Clique herrscht. Zum einen sieht man die Welt durch Emerys Augen, für die alles noch neu ist und die sich erst mit allen anfreundet. Zum anderen durch Dylans, der alle schon lange kennt. Das ermöglicht eine gute Abwechslung und Übersicht. Beide Charaktere machen ihre Fehler und trotzdem kann man beide verstehen, was den Leser auf den unvermeidlichen Konflikt vorbereitet und die Spannung hebt. Sympathische Nebencharaktere wie Elle, Luke und Tate machen die ganze Geschichte noch harmonischer. Neben den lustigen Momenten zeichnet sich Der letzte erste Blick auch durch seine Sensibilität aus. Themen wie Vertrauen, Mobbing und Krankheit tauchen immer wieder auf und geben dem Buch so auch den nötigen Ernst, der die Geschichte so sensibel und wichtig werden lässt. Auch der Schreibstil konnte mich überzeugen. Er war es, der alles erst zum Leben erweckt hat. Mein einziger Kritikpunkt ist das rasche Ende, welches mich dann doch ein wenig überrumpelt hat.

Fazit: Insgesamt hat der Roman Charme, Humor und Romantik. Alles in allem war es ein sehr schönes Buch, dass mich mit einem Lächeln und Vorfreude auf Der letzte erste Kuss zurückließ.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere