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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.02.2018

Unglaublich berührende Geschichte

Wünsche, die uns tragen
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Zum Buch:
Wünsche die uns tragen von Kathryn Hughes erzählt uns die Geschichte von Beth, deren Sohn Jake sehr krank ist und deinend eine Spenderniere braucht.
Beth kennt aber ihren Vater nicht ...

Zum Buch:
Wünsche die uns tragen von Kathryn Hughes erzählt uns die Geschichte von Beth, deren Sohn Jake sehr krank ist und deinend eine Spenderniere braucht.
Beth kennt aber ihren Vater nicht und als ihre Mutter verstirbt kommt sie einem Geheimnis auf die Spur, das ihr Leben total auf den Kopf stellt.
Kann sie ihren Sohn retten, indem sie ihren Vater findet?


Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Ich muss gestehen, als ich den Klappentext las und das Cover sah, welches sehr hübsch ist, dachte ich, es handelt sich um eine lockere Geschichte über die Suche nach dem Vater von Beth. Aber die Story ging mir direkt ins Herz und ich fand den Schreibstil echt fesselnd. Die Gegenwart spielt in dem Buch eine untergeordnete Rolle, hauptsächlich spielt es in der Vergangenheit und die hat es echt in sich.

Eine spannende, gut erzählte Familiengeschichte mit immer wieder überraschenden Wendungen. Topp erzählt und nur zu empfehlen.

Veröffentlicht am 28.02.2018

Bienensterben

Die Geschichte der Bienen
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Tao lebt ihm Jahr 2098, die Bienen sind schon lange ausgestorben und Tao und ihre Gefährten bestäuben die Blüten auf den Obstbäumen von Hand.

George lebt in den USA im Jahr 2007. Sein Lebenswerk ...

Tao lebt ihm Jahr 2098, die Bienen sind schon lange ausgestorben und Tao und ihre Gefährten bestäuben die Blüten auf den Obstbäumen von Hand.

George lebt in den USA im Jahr 2007. Sein Lebenswerk ist die Imkerei. Schon seit Generationen lebt seine Familie von den Bienen und ihrem Honig.

William ist Saathändler in England und lebt im Jahr 1852.

Diese drei Menschen gaben zweierlei Dinge gemeinsam, ihre Liebe zu ihren Söhnen und die Bienen...


Die Geschichte ist faszinierend. Jeder Protagonist hat sein Schicksal und trägt es mit Fassung. Jeder für sich erzählt von seiner Geschichte, man könnte gerade meinen, es hat nicht gemeinsam, aber am Ende werden die Fäden zusammengefasst und es ergibt eine stimmige, nachdenkliche Story, die mich total fasziniert hat. Nur zu gerne vergisst man die Notwendigkeit der Bienen für die Natur und vor allem für uns Menschen. Und damit meine ich nicht den Honig ;)

Veröffentlicht am 28.02.2018

Einfach unfassbar

Der letzte Überlebende
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Sulamek ist dreizehn als er von den Deutschen zusammen mit seiner Familie nach Auschwitz kommt.
Sam hat einen ungaublichen Überlebenswillen, welcher ihn trotz einer schweren Lungenentzündung ...

Sulamek ist dreizehn als er von den Deutschen zusammen mit seiner Familie nach Auschwitz kommt.
Sam hat einen ungaublichen Überlebenswillen, welcher ihn trotz einer schweren Lungenentzündung das Lager überstehen lässt.

Das Buch wurde von Sam Pinvik selbst geschrieben, er erzählt mit einer Leichtigkeit von seinem Leben in Polen, wo man auch als Jude am Rande der Gesellschaft steht, in dieser schrecklichen Zeit des zweiten Weltkrieges.
Meiner Meinung nach sollte jeder dieses Buch lesen um zu sehen, was ein einziger Mensch und jede Menge Hass dem Fremden gegenüber anrichten kann. Mich hat es schon in der neunten Klasse unglaublich mitgenommen, was die Menschen alles über sich ergehen lassen mussten, nur weil ihr Glaube ein anderer war und ihr Aussehen manchem nicht gefallen hat. Anne Frank kennt wirklich jeder und genau das sollte mit Sam Pinvik auch geschehen.

Ein Buch welches mich sehr berührt hat und auf jeden Fall in meinem Regal stehen bleiben wird.
Ich kann es nur weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 28.02.2018

Nora und Klara

Das Brombeerzimmer
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Nora hat kurz vor ihrem zweiten Hochzeitstag ihren Mann Julian verloren. Nun ein Jahr später findet sie einen Brief von seiner Großtante Klar,die keiner zu kennen scheint...

Eine unglaublich ...

Nora hat kurz vor ihrem zweiten Hochzeitstag ihren Mann Julian verloren. Nun ein Jahr später findet sie einen Brief von seiner Großtante Klar,die keiner zu kennen scheint...

Eine unglaublich berührende Geschichte über Trauerbewältigung der besonderen Art.
Der Schreibstil des Romanes gefiel mir richtig gut, es lässt sich sehr flüssig lesen. Was mir aber besonders gut gefiel, waren die besonderen Rezepte die immer wieder zwischendurch abgedruckt waren.
Ich mochte die Protagonisten, allen voran Mandy und Klara. Nora hatte auch etwas ganz besonderes an sich.

Für mich war dies ein wunderschönes Sommerbuch für ein paar entspannte Sonnenstunden. Man sollte es nur nicht in der Öffentlichkeit lesen, wenn man nahe am Wasser gebaut hat.
Ich erntete jedenfalls im Schwimmbad den ein oder anderen unverständlichen Blick :)


Veröffentlicht am 28.02.2018

Sommerlich, aber nicht so frisch

Meer Liebe auf Sylt
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Alex lädt ihre Mutter Henrietta und ihre Schwiegermutter Ulla nach Sylt ein. Der zweite Geburtstag ihre Tochter steht an. Als die beiden "Mütter" auf der Insel ankommen verschwindet Alex in einer ...

Alex lädt ihre Mutter Henrietta und ihre Schwiegermutter Ulla nach Sylt ein. Der zweite Geburtstag ihre Tochter steht an. Als die beiden "Mütter" auf der Insel ankommen verschwindet Alex in einer Nacht- und Nebelaktion nach New York um ihre Ehe mir Marcus zu retten.
Henrietta und Ulla sind grundverschieden, die eine sehr auf Karriere bedacht, die andere eine verrückte Hippielady. Natürlich dauert es nicht lange, bis die Fetzen fliegen, da kann nur noch Alex Schwester Jans den Karren aus dem Dreck ziehen...


Was sich nach einer sommerlich, leichten Geschichte anhörte, war alles andere. Zeitweise fand ich es sogar etwas schwerenötig. Mir fehlte die Leichtigkeit, die mir der Klappentext und das Cover versprochen hatten.
Ein Glücksroman sollte es sein, davon habe ich aber leider gar nichts gemerkt. Schade um die Story und das Potenzial, das dahintersteckte.

Der Schreibstil war gut, das Buch lässt sich flüssig lesen. Mir hätte allerdings entweder etwas mehr Tiefgang oder eine lockerer Story besser gefallen. So war es nicht Fisch, nicht Fleisch.